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   VGH Baden-Württemberg, 28.02.2008 - 2 S 1946/06   

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https://dejure.org/2008,3077
VGH Baden-Württemberg, 28.02.2008 - 2 S 1946/06 (https://dejure.org/2008,3077)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 28.02.2008 - 2 S 1946/06 (https://dejure.org/2008,3077)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 28. Februar 2008 - 2 S 1946/06 (https://dejure.org/2008,3077)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Judicialis

    Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten; Gestaltungsmissbrauch; Hinterliegergrundstück; Grundstücksteilung; Zufahrtsbaulast

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 42 Abs. 1
    Erschließungsbeitrag: Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten; Gestaltungsmissbrauch; Hinterliegergrundstück; Grundstücksteilung; Zufahrtsbaulast

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Rechtsmissbräuchlichkeit einer Grundstücksteilung und Übertragung des nicht erschlossenen Hinterliegergrundstücks auf ein Familienmitglied im Zusammenhang mit der Ankündigung von Erschließungsbeiträgen; Voraussetzungen eines Missbrauchs rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten i.S.v. § 42 Abs. 1 Abgabenordnung (AO); Rechtsfolgen eines Gestaltungsmissbrauchs durch Grundstücksteilung und Übertragung eines Hinterliegergrundstücks auf ein Familienmitglied

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

  • hoai-gutachter.de PDF, S. 2 (Entscheidungsbesprechung)

    Trotz Grundstücksteilung ist Erschließungsbeitrag fällig

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 2008, 1146 (Ls.)
  • VBlBW 2009, 26
  • DÖV 2008, 928
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BVerwG, 24.02.2010 - 9 C 1.09

    Erschließungsbeitrag; bereits hergestellte Erschließungsanlage; räumliche

    Der Verdacht eines Missbrauchs rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten kann sich im Erschließungsbeitragsrecht insbesondere dann aufdrängen, wenn ein nicht selbstständig bebaubarer und somit auch wirtschaftlich kaum selbstständig verwertbarer Grundstücksteil in zeitlicher Nähe zu einer Beitragserhebung von einem Anliegergrundstück abgetrennt wird und - gegebenenfalls sogar unentgeltlich und an nahe Angehörige - übertragen und damit einzig die Vermeidung (oder Verminderung) einer Erschließungsbeitragspflicht verfolgt wird (vgl. OVG Münster, Urteil vom 21. April 1997 - 3 A 3508/92 - NVwZ-RR 1998, 584 ; VGH Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2008 - 2 S 1946/06 - ZKF 2008, 237 = VBlBW 2009, 26 f.; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 8. Aufl. 2007, § 17 Rn. 103 m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 20.07.2017 - 2 S 620/16

    Heranziehung zu einem Erschließungsbeitrag - zu den Rechtsfolgen einer

    Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs (Urteil vom 28.02.2008 - 2 S 1946/06 -, juris) sei als Rechtsfolge des Gestaltungsmissbrauchs nicht der zivilrechtliche Eigentümer des Hinterliegergrundstücks, sondern der Eigentümer des ursprünglichen Gesamtgrundstücks zum Erschließungsbeitrag heranzuziehen.

    Der dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs vom 28.02.2008 - 2 S 1946/06 - zugrunde gelegene Sachverhalt sei dem im vorliegenden Fall nicht vergleichbar.

    Von einem Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Sinne ist nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Urteil vom 28.02.2008 - 2 S 1946/06 -, juris) auszugehen, wenn eine rechtliche Gestaltung gewählt wird, die zur Erreichung des erstrebten wirtschaftlichen Ziels unangemessen ist, der Abgabenminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonstige beachtliche außersteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist (vgl. auch BFH, Urteil vom 20.03.2002 - I R 63/99 -, BFHE 198, 506; BayVGH, Beschluss vom 25.04.2012 - 6 ZB 11.2029 -, juris; OVG Nordrh.-Westf., Urteil vom 25.01.2005 - 15 A 548/03 -, NVwZ-RR 2006, 63; vgl. jetzt die Legaldefinition des Missbrauchs rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten in § 42 Abs. 2 AO in der Fassung vom 20.12.2007).

  • VG Lüneburg, 17.11.2016 - 3 A 138/15

    Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten im Straßenausbaubeitragsrecht

    Das Motiv Steuern zu sparen macht eine steuerliche Gestaltung noch nicht unangemessen (vgl. Nds. FG, Urt. v. 01.11.2012 - 6 K 382/10 -, juris Rn. 39; VGH Mannheim, Urt. v. 28.02.2008 - 2 S 1946/06 -, juris Rn. 21; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Aufl. 2012, § 17 Rn. 102).

    Unangemessen sind insbesondere abwegige rechtliche Kniffe und Schliche (VGH Mannheim, Urt. v. 28.02.2008 - 2 S 1946/06 -, juris Rn. 21; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Aufl. 2012, § 17 Rn. 102).

    Insbesondere kann in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang zwischen der Ankündigung der Gemeinde, Beiträge zu erheben, und einem Grundstücksteilungsantrag oder einem Grundstücksüberlassungsvertrag ein gewichtiges Indiz für die Unangemessenheit gesehen werden (VGH Mannheim, Urt. v. 28.02.2008 - 2 S 1946/06 -, juris Rn. 21).

    Insoweit muss der Abgabenpflichtige bei der Aufklärung, ob der Gestaltung vernünftige wirtschaftliche Gründe zugrunde liegen, mitwirken; versagt er sich oder kann er keine vernünftigen Gründe nennen, so ist im Rahmen der Beweiswürdigung grundsätzlich ein Missbrauch im Sinne des § 42 AO anzunehmen (VGH Mannheim, Urt. v. 28.02.2008 - 2 S 1946/06 -, juris Rn. 21; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Aufl. 2012, § 17 Rn. 103), auch wenn die Beweislast für das Vorliegen des Missbrauchs bei der Gemeinde liegt (OVG Lüneburg, Urt. v. 25.10.2007 - 9 ME 299/07 -, n.v.; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Aufl. 2012, § 17 Rn. 103).

  • VGH Baden-Württemberg, 26.03.2012 - 2 S 2231/11

    Veranlagung zum Abwasserbeitrag; Außenbereich; Teilflächenabgrenzung

    Eine Grundstücksteilung, die ein Grundstückseigentümer mit Blick auf den bevorstehenden Zeitpunkt des Entstehens der Beitragsschuld vornimmt, um einzig die Beitragsbelastung zu verhindern oder zu minimieren, kann sich danach als Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten erweisen (vgl. etwa VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28.08.2008 - 2 S 1946/06 - ZKF 2008, 237).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.04.2018 - 15 A 270/16

    Beweislast der Gemeinde für das Vorliegen eines Missbrauchs rechtlicher

    vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Februar 2010 - 9 C 1/09 -, juris Rn. 36; OVG NRW, Urteil vom 21. April 1997 - 3 A 3508/92 -, juris Rn. 24; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28. Februar 2008 - 2 S 1946/06 -, juris Rn. 21 f.; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Aufl. 2012, § 17 Rn. 103.

    vgl. OVG Nds., Urteil vom 25. Oktober 2007 - 9 ME 299/07 -, Seite 5 des amtlichen Urteilsabdrucks, nicht veröffentlicht; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28. Februar 2008 - 2 S 1946/06 -, juris Rn. 21; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Aufl. 2012, § 17 Rn. 103; Drüen, in: Tipke/Kruse, AO/FGO, Stand: November 2017, § 42 AO Rn. 54.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. April 1997 - 3 A 3508/92 -, juris Rn. 25; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28. Februar 2008 - 2 S 1946/06 -, juris Rn. 26; Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Aufl. 2012, § 17 Rn. 103; Fischer/Korbmacher, in: Hoppenberg/de Witt, Handbuch des öffentlichen Baurechts, Stand Februar 2014, F 326, 348c; vgl. ebenfalls Drüen, in: Tipke/Kruse, AO/FGO, Stand: November 2017, § 42 AO Rn 50.

  • VG Cottbus, 20.12.2016 - 6 K 1014/13

    Schmutzwasseranschlussbeitrag

    In diesem Fall wäre als Rechtsfolge des Gestaltungsmissbrauchs nicht der zivilrechtliche Eigentümer, sondern der Eigentümer des ursprünglichen (Gesamt-)Grundstücks vor Übertragung heranzuziehen gewesen (vgl. VGH BW, Urteil vom 28. Februar 2008 - 2 S 1946/06 -, juris; BayVGH, Beschluss vom 14. März 2011 - 6 B 09.1830 -, juris; VG Gießen, Urteile vom 17. Oktober 2013 - 8 K 2080/12.GI und 8 K 2081/12.GI -, jeweils juris Rn. 30).
  • VG Minden, 18.11.2015 - 5 K 1114/14
    vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.02.2008 - 2 S 1946/06 - juris; Driehaus aaO, § 17 Rdnr. 103.

    vgl. näher: VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.02.2008 - 2 S 1946/06 - a.a.O.

  • VG Cottbus, 13.12.2017 - 3 L 323/17

    Straßenausbaubeiträge

    Maßgeblich ist, ob verständige Beteiligte die Gestaltung in Anbetracht des wirtschaftlichen Sachverhalts und der wirtschaftlichen Zielsetzung gewählt hätten (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 20. Juli 2017, aaO. und vom 28. Februar 2008, - 2 S 1946/06 -, juris, vgl. BFH, Urteil vom 17. Januar 1991 - IV R 132/85 -, juris).

    Der Verdacht eines Missbrauchs rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten kann sich im Beitragsrecht insbesondere dann aufdrängen, wenn ein nicht selbständig bebaubarer und somit auch wirtschaftlich kaum selbständig verwertbarer Grundstücksteil in zeitlicher Nähe zu einer Beitragserhebung beziehungsweise der Ankündigung der Gemeinde, einen Beitrag zu erheben, von einem Anliegergrundstück abgetrennt und einem Angehörigen übertragen wird und damit einzig die Vermeidung oder Verminderung einer Beitragspflicht verfolgt wird (vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Februar 2010 - 9 C 1.09 -, Rn. 36, juris und Beschluss vom 14. Januar 1997 - 8 B 247/96, juris m.w.N; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 20. Juli 2017, aaO. und vom 28. Februar 2008 - 2 S 1946/06 -, juris; Bayerischer VGH, Urteil vom 27. Juli 2016 - 6 B 15.1834 -, juris und Beschluss vom 14. August 2015 - 6 CS 15.1396 - und 6 CS 15.1399 -, vom 20. August 2012 - 6 CS 12.970 -, vom 9. Juli 2012 - 6 ZB 12.185 -, juris, Beschluss vom 25. April 2012, a.a.O.; sowie vom 10. September 2009 - 6 CS 09.551 -, juris; Hessischer VGH, Urteil vom 7. Januar 2010 - 5 B 2516/09 -, juris; VG Lüneburg, Urteil vom 17. November 2016, aaO., m.w.N, juris; vgl. zusammenfassend auch Driehaus , Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Aufl., § 17, Rn. 102f. ).

  • VG Trier, 18.06.2015 - 2 K 2263/14

    Eigennützige Grundstücksteilung nicht belohnt

    Vielmehr stellt der unmittelbare zeitliche Zusammenhang zwischen der Ankündigung der Gemeinde, Beiträge zu erheben und der Grundstücksteilung und -veräußerung durch den Kläger ein gewichtiges Indiz für die Unangemessenheit der Rechtsgestaltung dar (vgl. hierzu BVerwG, Beschluss 14.01.1997, - 8 B 247.69 - sowie VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.02.2008 - 2 S 1946/06 -).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.01.2014 - 15 A 1179/11

    Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten im Sinne des § 42 Abs. 1 AO bei

    vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28. Februar 2008 - 2 S 1946/06 -, ZKF 2008, 237 (238); OVG NRW, Urteil vom 21. April 1997 - 3 A 3508/92 -, NWVBl.
  • VGH Bayern, 14.03.2011 - 6 B 09.1830

    Straßenausbaubeitragsrecht; Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten;

  • VGH Bayern, 10.09.2009 - 6 CS 09.551

    Straßenausbaubeitragsrecht; wechselseitige Beschwerde; Missbrauch rechtlicher

  • VG Mainz, 03.06.2009 - 3 K 964/08

    Erhebung eines Erschließungsbeitrags trotz Veräußerung eines Grundstückteils

  • VG Augsburg, 28.09.2010 - Au 3 K 10.798

    Wertausgleich; öffentliche Last; Abtrennung belasteten Grundstücksteils;

  • VG Gießen, 17.10.2013 - 8 K 2081/12

    Zuständige Widerspruchsbehörde für die Festsetzung von Wasserbeiträgen

  • VG Gießen, 17.10.2013 - 8 K 2080/12

    Zuständige Widerspruchsbehörde für die Festsetzung von Abwasserbeiträgen

  • VG Münster, 03.11.2010 - 9 K 1689/09

    Bemessung der Jagdsteuer eines Steuerpflichtigen anhand des mit seinem Ehepartner

  • VG Augsburg, 10.04.2012 - Au 2 S 12.199

    Ein Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten im Sinn von Art. 13 Abs. 1

  • VG Bayreuth, 20.01.2016 - B 4 K 14.588

    Erschließungsbeitragsbescheid

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