Rechtsprechung
   BGH, 14.04.2011 - 2 StR 65/11   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2011,6469
BGH, 14.04.2011 - 2 StR 65/11 (https://dejure.org/2011,6469)
BGH, Entscheidung vom 14.04.2011 - 2 StR 65/11 (https://dejure.org/2011,6469)
BGH, Entscheidung vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11 (https://dejure.org/2011,6469)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • HRR Strafrecht

    § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB
    Dem Beischlaf ähnliche Handlung im Sinne des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern (Zungenkuss)

  • lexetius.com

    StGB § 176a Abs. 2 Nr. 1

  • IWW

Kurzfassungen/Presse (4)

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Ein Zungenkuss ist kein Beischlaf

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation)

    Ist Zungenkuss Beischlaf?

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Zungenkuss als eine dem Beischlaf ähnliche Handlung

  • strafrecht-bundesweit.de (Kurzmitteilung)

    Ein Zungenkuss ist keine beischlafähnliche Handlung iSd § 176a StGB

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHSt 56, 223
  • NJW 2011, 3111
  • NStZ 2012, 33
  • NStZ-RR 2012, 12
  • StV 2012, 533
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 09.07.2014 - 2 StR 13/14

    Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern: Gegenseitiges Urinieren in den Mund

    Demzufolge ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht nur das Eindringen des männlichen Glieds erfasst, sondern auch das Eindringen jedes anderen Körperteils oder von Gegenständen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 18. November 1999 - 4 StR 389/99, NJW 2000, 672; Urteil vom 30. September 2004 - 4 StR 134/04, NStZ 2005, 152, 153 - jeweils zum Finger; Urteil vom 15. Juni 2005 - 1 StR 499/04, NStZ-RR 2007, 195, 196; Beschluss vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11, NJW 2011, 3111 - Zunge; Beschluss vom 12. März 2014 - 4 StR 562/13 - Vibrator).

    Eine Ähnlichkeit mit dem Beischlaf liegt vielmehr regelmäßig schon dann vor, wenn die sexuelle Handlung ihrem äußeren Erscheinungsbild nach entweder auf Seiten des Opfers oder des Täters unter Einbeziehung des (primären) Geschlechtsteils geschieht (vgl. BGH, Urteil vom 18. November 1999 - 4 StR 389/99, NJW 2000, 672; Beschluss vom 19. Dezember 2008 - 2 StR 383/08, BGHSt 53, 118, 121; Beschluss vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11, BGHSt 56, 223, 225; Fischer, aaO Rn. 8 a; Eisele in Schönke/Schröder, StGB, 27. Aufl. § 176a Rn. 8a).

    Sie ist aber vor allem auch an dem Gewicht der Rechtsgutverletzung zu messen (Senat, Beschluss vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11, BGHSt 56, 223, 225; a.A. Wolters in SK, StGB August 2012, § 176a Rn. 16), also an ihrer Erheblichkeit im Hinblick auf das in § 176a StGB geschützte Rechtsgut der sexuellen Selbstbestimmung und ungestörten sexuellen Entwicklung des Kindes.

  • BGH, 08.12.2016 - 4 StR 389/16

    Besonders schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes (Begriff der sexuellen

    Eine solche ist bei einem Eindringen mit dem Finger oder mit Gegenständen in Scheide oder After eines Kindes grundsätzlich anzunehmen (vgl. BGH, Beschluss vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11, BGHSt 56, 223, 224; LK/Hörnle, StGB, 12. Aufl., § 176a Rn. 27; SK/Wolters, StGB, 135. Lfg. 2012 § 176a Rn. 16; aA Folkers, JR 2007, 11, 14 f.).
  • BGH, 14.11.2018 - 2 StR 419/18

    Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern (Beischlafähnlichkeit der sexuellen

    Er ist nicht auf Vaginal-, Anal- und Oralverkehr beschränkt (Senat, Beschluss vom 19. Dezember 2008 - 2 StR 383/08, BGHSt 53, 118, 119; Beschluss vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11, BGHSt 56, 223, 234).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist eine Penetration des Körpers erforderlich, die im Belastungsgewicht für das geschützte Rechtsgut dem Beischlaf ähnelt (Senat, Beschluss vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11, BGHSt 56, 223, 224 f.).

    Insbesondere ist kein primäres Geschlechtsorgan bei Täter oder Opfer beteiligt (vgl. Senat, Beschluss vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11, BGHSt 56, 223, 235; Urteil vom 9. Juli 2014 - 2 StR 13/14, BGHSt 59, 263, 267).

  • BGH, 28.06.2016 - 3 StR 154/16

    Rechtsfehlerhafte Annahme der Voraussetzungen eines schweren sexuellen

    Ein Zungenkuss stellt keine dem Beischlaf ähnliche sexuelle Handlung dar und erfüllt damit den Tatbestand des schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes nicht (BGH, Beschluss vom 14. April 2011 - 2 StR 65/11, BGHSt 56, 223, 225).
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