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   VGH Hessen, 11.07.1988 - 2 TH 740/88   

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VGH Hessen, 11.07.1988 - 2 TH 740/88 (https://dejure.org/1988,1313)
VGH Hessen, Entscheidung vom 11.07.1988 - 2 TH 740/88 (https://dejure.org/1988,1313)
VGH Hessen, Entscheidung vom 11. Juli 1988 - 2 TH 740/88 (https://dejure.org/1988,1313)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 29 Abs 1 S 1 BNatSchG
    Zur Beteiligung von Naturschutzverbänden aus Verwaltungsverfahren und zur Verbandsklage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1988, 1040
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.11.2017 - 2 K 127/15

    Kormoranverordnung des Landes Sachsen-Anhalt ist rechtmäßig

    Um den anerkannten Naturschutzvereinigungen die Möglichkeit zu eröffnen, von ihrem Einsichtsrecht effektiv Gebrauch zu machen, müssen sie grundsätzlich auf die Existenz einschlägiger Gutachten hingewiesen werden (vgl. HessVGH, Beschl. v. 11.07.1988 - 2 TH 740/88 -, juris RdNr. 17; Urt. v. 10.03.1992 - 2 UE 969/88 -, juris RdNr. 34; Urt. v. 01.06.2004 - 2 A 3239/03 -, juris RdNr. 41; Fischer-Hüftle, in: Schumacher/Fischer-Hüftle, a.a.O., § 63 RdNr. 50; Konrad, in: Lorz/Konrad/Mühlbauer/Müller-Walter/Stöckel, a.a.O., § 63 BNatSchG RdNr. 9; Leppin, in: Lütkes/Ewer, BNatSchG, § 63 RdNr. 12).

    Einer besonderen Unterrichtung bedarf es jedoch nicht, wenn die Anhörungsbehörde davon ausgehen darf, dass der jeweilige Verband aufgrund der Hinweise in den Unterlagen oder anderer Umstände bereits Kenntnis von der Existenz bestimmter Gutachten hat oder haben muss (vgl. HessVGH, Beschl. v. 11.07.1988 - 2 TH 740/88 -, a.a.O.; Urt. v. 10.03.1992 - 2 UE 969/88 -, a.a.O.; Urt. v. 01.06.2004 - 2 A 3239/03 -, a.a.O.).

    Die anerkannten Naturschutzverbände trifft deshalb auch eine gewisse Mitwirkungslast, die darauf gerichtet ist, sich in angemessenem Umfang selbst um die erforderlichen Informationen zu bemühen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 05.10.1993 - BVerwG 4 A 9.93 -, juris RdNr. 9; HessVGH, Beschl. v. 11.07.1988 - 2 TH 740/88 -, a.a.O., RdNr. 19; Urt. v. 10.03.1992 - 2 UE 969/88 -, a.a.O., RdNr. 34; Urt. v. 01.06.2004 - 2 A 3239/03 -, a.a.O., RdNr. 41).

  • VG Darmstadt, 29.11.1990 - II/3 E 530/87

    Rechtmäßigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses des Hessischen Ministers für

    Insofern bezeichnen sie jeweils nur unterschiedliche Aspekte desselben Streitgegenstandes (vgl.: Hess. VGH, Beschluß vom 11.07.1988 - Az.: 2 TH 740/88 - m.w.N.).

    Danach können sogar Verstöße gegen Form- und Verfahrensvorschriften Prüfungsmaßstab für die Verbandsklage sein, nämlich dann, wenn sie eine fehlerfreie Abwägung der für und gegen das Vorhaben streitenden Belange gewährleisten bzw. eine sachliche Prüfung der Planentscheidung überhaupt erst ermöglichen (Hess. VGH, Beschluß vom 11.07.1988 - 2 TH 740/88 -).

    (Hess. VGH, Beschluß vom 11.07.1988 - Az.: 2 TH 740/88 -).

    Den anerkannten Naturschutzverbänden wird somit in § 29 Abs. 1 Satz 1 BNatSchG ein subjektives Beteiligungsrecht eingeräumt, das im Fall seiner Verletzung zur Aufhebung der Maßnahme führt (Hess. VGH, Beschluß vom 11.07.1988 - Az.: 2 TH 740/88 - unter Aufgabe der früheren Senatsrechtsprechung und Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 31.10.1990 - Az.: 4 C 7.88 -).

    Zur Begründung der gegenteiligen Auffassung kann sich der Beklagte dagegen nicht auf den Beschluß des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 11.07.1988 (Az.: 2 TH 740/88) berufen, soweit dort das Einsichtsrecht in Verkehrsuntersuchungen mit der Begründung abgelehnt wurde, diese seien keine Sachverständigengutachten im Sinne von § 29 Abs. 1 Satz 1 BNatSchG , da sie vom Träger des Vorhabens selbst erstellt worden seien.

    Dies kann sogar bei Verkehrserhebungen der Fall sein (vgl. Hess. VGH, Beschluß vom 11.07.1988 - Az.: 2 TH 740/88 -).

    Dies setzt allerdings voraus, daß die Betroffenheit der Belange des Natur- und Landschaftsschutzes möglichst genau ermittelt wird (VGH Mannheim, Urteil vom 23.06.1988 - Az.: 5 S 1330/87 - a.a.O.; Hess. VGH, Beschluß vom 11.07.1987 - Az.: 2 TH 740/88-).

    Dies wäre aber erforderlich gewesen, da die Verschärfung des Biotopschutzes gemäß § 20 c BNatSchG noch vor Erlaß des Planfeststellungsbeschlusses am 20.02.1987 in Kraft getreten ist und deshalb noch hätte berücksichtigt werden müssen (vgl. zur maßgeblichen Rechtslage bei Anfechtung von Planfeststellungsbeschlüssen: Marschall/Schroeter/Kastner a.a.O., Rdnr. 8.7 zu § 18 a; Hess. VGH, Beschluß vom 11.07.1988 - Az.: 2 TH 740/88 -).

  • BVerwG, 31.10.1990 - 4 C 7.88

    Beteiligung eines anerkannten Naturschutzvereins

    Vielmehr ergibt eine Auslegung der genannten Verfahrensvorschrift nach Wortlaut, Entstehungsgeschichte und Sinnzusammenhang, insbesondere unter Berücksichtigung ihrer Zielsetzung und ihres Schutzzwecks (vgl. insoweit Urteile vom 14. Dezember 1973 - BVerwG 4 C 50.71 - BVerwGE 44, 235 und vom 22. Februar 1980 - BVerwG 4 C 24.77 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 33), daß mit ihr dem Verein - wie insoweit auch das Berufungsgericht zutreffend entschieden hat - ein selbständig durchsetzbares, subjektiv-öffentliches Recht auf Beteiligung am Verfahren eingeräumt worden ist (ebenso: Hessischer VGH, Beschluß vom 11. Juli 1988 - NVwZ 1988, 1040 unter Aufgabe der gegenteiligen Auffassung im Beschluß vom 27. August 1982, NVwZ 1982, 689; Sening, NuR 1983, 146; Ehrlein, VBl. BW 1990, 121 ; Waskow, Mitwirkung von Naturschutzverbänden in Verwaltungsverfahren , S. 79; a.A. Bernatzky/Böhm, Bundesnafcurschutzrecht , § 29 Rdziff. 4).
  • VGH Hessen, 11.02.1992 - 2 UE 969/88

    NATUR UND LANDSCHAFT; PRÄKLUSION; UMGEHUNGSSTRAßE; VERBANDSBETEILIGUNG;

    Zur Verbandsbeteiligung nach § 29 Abs. 1 BNatSchG (Fortführung der bisherigen Rechtsprechung des Senats, vgl. Beschluß vom 11.07.1988 - 2 TH 740/88 -, NuR 89, 263 = NVwZ 88, 1040).

    3. Zur hessischen Verbandsklage - Klageprogramm und materielle Präklusion (Fortführung der bisherigen Rechtsprechung, vgl.Beschluß vom 11.07.1988, a.a.O.).

    Der Antrag des Klägers auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seiner Klage blieb ohne Erfolg (Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main vom 21. Dezember 1987 und des erkennenden Senats vom 11. Juli 1988 - 2 TH 740/88 -, NuR 89, 263 = NVwZ 88, 1040).

    3) Behördenvorgänge (Anlagen zu dem Schriftsatz des Beklagten vom 14. August 1987 in dem Verfahren 2 TH 740/88,.

    24) Gerichtsakte 2 TH 740/88,.

    Davon hat hier der damalige Hessische Minister für Landentwicklung, Umwelt, Landwirtschaft und Forsten Gebrauch gemacht «vgl. Erlasse des Hessischen Ministers für Wirtschaft und Technik vom 28. Januar 1980 (Beiakte Nr. 3) und des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz vom 9. Mai 1988 (Bl. 124 der Akte 2 TH 740/88>).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 29.03.1995 - 4 L 299/93

    Wechsel des Beklagten; Berufungsinstanz; Zustimmung des neuen Beklagten;

    Nach Entstehungsgeschichte, Wortlaut und Sinnzusammenhang ergibt die Auslegung des § 29 Abs. 1 BNatSchG, insbesondere unter Berücksichtigung der Zielsetzung und des Zwecks der Norm, daß mit ihr dem anerkannten Verband nicht nur eine formale Beteiligtenstellung eingeräumt werden sollte (BVerwG, Urt. vom 31.10.1991 - 4 C 7.88 -, NVwZ 1991, 162, 164; BVerwG, Urt. vom 31.10.1990 - BVerwG 4 C 7.88 -, BVerwGE 87, 62, 68f.; VGH Mannheim, B. vom 17.11.1992 - 10 S 2234/92 - und 10 S 2233/92 -, NuR 1993, 144; OVG Lüneburg ,Urt. v. 27.1.1992 - 3 A 221/88 NuR 1992, 293, OVG Schleswig - Holstein, B. v. 30.12.1993 -4 M 129/93 -, UA Seite 4, Bl. 248 ff d.A.; Dürr in Kodal / Krämer, Straßenrecht, a.a.O., Kap. 35 V C 2, Rdnr. 30.25; Rehbinder, NVwZ 1988, 666; Ehrlein, VBlBW 1990, 121; Dolde, NVwZ 1991, 960; Krüger NVwZ 1992, 552; Kühling, Fachplanungsrecht 1988, Rdnr. 454; a.A. noch VGH Kassel, B. vom 27.8.1982 - II TH 34/82 - NVwZ 1982, 689, 690, aufgegeben durch Beschluß vom 11.7.1988 - 2 TH 740/88 - in NVwZ 1988, 1040; Messerschmidt, Bundesnaturschutzrecht, 1977/94, Kommentar BNatSchG , § 29, Rdnr. 4, die lediglich von einer im öffentlichen Interesse gewährten formalen Rechtsposition ausgehen mit der Folge, daß das Anhörrecht nach Abschluß des Verwaltungsverfahrens seine Durchsetzbarkeit verliert).

    Die Verletzung des § 29 Abs. 1 Nr. 4 BNatSchG bliebe sanktionslos und könnte die Verwaltung veranlassen, die vom Gesetzgeber gewollte Beteiligung der Naturschutzverbände zu unterlaufen, wenn dem Verband die Befugnis zur Anfechtung versagt bliebe (BVerwG, NVwZ 1991, 162, 165 1.Sp; VGH Kassel, NVwZ 1988, 1040 unter Aufgabe seiner früheren Rechtsprechung; Krüger, NVwZ 1992, 552; Rehbinder, NVwZ 1982, 666, 667; 146; a.A. Dolde, NVwZ 1991, 960).

    Bei der Verbandsklage kann der Verband die Fehlerhaftigkeit des Planfeststellungsbeschlusses aus allen denkbaren Gründen geltend machen, während dem anerkannten Verband hier nur das Recht zuerkannt ist, die Rechtswidrigkeit des Planfeststellungsbeschlusses wegen der Verletzung seines Beteiligungsrechts geltend zu machen (OVG Lüneburg, NuR 1992, 293, 294; BVerwG, NVwZ 1991, 162; VGH Kassel, NVwZ 1988, 1040; Rehbinder, NVwZ 1982, 666).

  • VGH Hessen, 01.06.2004 - 2 A 3239/03

    Luftverkehrsrechtliche Plangenehmigung: Erweiterung eines Verkehrsflughafens im

    Diese Vorschrift gewährt einem anerkannten Naturschutzverband ein voll ausgebildetes, subjektiv-öffentliches Recht auf Beteiligung am Verfahren (BVerwG, Urteil vom 31. Oktober 1990 - 4 C 7.88 -, BVerwGE 87, 62 = NUR 1991, 130; Hess. VGH, Beschluss vom 11. Juli 1988 - 2 TH 740/88 -, NVwZ 1988, 1040 = NUR 1989, 269; Urteil vom 1. September 1998 - 7 UE 2170/95 -, NUR 1999, 159 = NVwZ-RR 1999, 304, jeweils zu § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BNatSchG a. F.).

    Dem subjektiven Recht anerkannter Naturschutzverbände auf Beteiligung am Planfeststellungsverfahren korrespondiert deshalb auch eine gewisse Mitwirkungslast, die darauf gerichtet ist, sich in angemessenem Umfang selbst um die erforderlichen Informationen zu bemühen, die so für ein rechtswidrig durchgeführtes (förmliches) Planungsverfahren nicht angenommen werden kann (vgl.: Hess. VGH, Beschluss vom 11. Juli 1988 - 2 TH 740/88 -, a. a. O.; Urteil vom 11. Februar 1992 - 2 UE 969/88 -, DÖV 1992, 800 = NUR 1992, 382).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.05.2014 - 2 D 14/13

    Wirksamkeit eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit der Sondergebietsfläche

    vgl. in diesem Zusammenhang Nds. OVG, Beschluss vom 5. März 2008 - 7 MS 114/07 -, NuR 2008, 265 = juris Rn. 37; Hess. VGH, Beschluss vom 11. Juli 1988 - 2 TH 740/88 -, NuR 1989 = juris Rn. 28. Zu § 61 BNatSchG a. F. siehe Schumacher/Fischer-Hüftle, BNatSchG, 2003, § 61 Rn. 20.
  • VGH Hessen, 24.03.2004 - 2 Q 34/04
    Diese Vorschrift gewährt einem anerkannten Naturschutzverband ein voll ausgebildetes, subjektiv-öffentliches Recht auf Beteiligung am Verfahren (BVerwG, Urteil vom 31. Oktober 1990 - 4 C 7.88 -, BVerwGE 87, 62 = NUR 1991, 130; Hess. VGH, Beschluss vom 11. Juli 1988 - 2 TH 740/88 -, NVwZ 1988, 1040 = NUR 1989, 269; Urteil vom 1. September 1998 - 7 UE 2170/95 -, NUR 1999, 159 = NVwZ-RR 1999, 304, jeweils zu § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BNatSchG a. F.).

    Dem subjektiven Recht anerkannter Naturschutzverbände auf Beteiligung am Planfeststellungsverfahren korrespondiert deshalb auch eine gewisse Mitwirkungslast, die darauf gerichtet ist, sich in angemessenem Umfang selbst um die erforderlichen Informationen zu bemühen, die so für ein rechtswidrig durchgeführtes (förmliches) Planungsverfahren nicht angenommen werden kann (vgl.: Hess. VGH, Beschluss vom 11. Juli 1988 - 2 TH 740/88 -, a.a.O.; Urteil vom 11. Februar 1992 - 2 UE 969/88 -, DÖV 1992, 800 = NUR 1992, 382).

    So wie es einem anerkannten Naturschutzverband in einem gerichtlichen Verfahren nach § 35 Abs. 1 Nr. 4 HENatG jedoch versagt ist, Mängel in der Aufbereitung des Abwägungsmaterials geltend zu machen und damit eine Planungsentscheidung als inhaltlich rechtsfehlerhaft anzugreifen, reicht es für die schlüssige Begründung einer Verletzung von Beteiligungsrechten nicht aus, nach Einsichtnahme in die Planaufstellungsunterlagen lediglich Ermittlungs- und Bewertungsdefizite sowie Rechtsfehler hinsichtlich einer reinen Verfahrenshandlung - hier der Prüfung gemäß § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 LuftVG i. V. m. §§ 3a ff. UVPG auf Durchführung einer UVP - aufzuzeigen, ohne im Einzelnen konkret darzulegen, ob und in welchem Umfang ein Beteiligungsrecht im Fall der Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens tatsächlich wahrgenommen worden wäre (vgl.: BVerwG, Beschluss vom 19. September 1985 - 4 B 86.85 - Hess. VGH, Beschluss vom 23. Oktober 2002 - 2 Q 1668/02 -, a. a. O.; Beschluss vom 11. Juli 1988 - 2 TH 740/88 -, a.a.O.).

  • VGH Hessen, 06.12.1988 - 2 UE 427/85

    Zur fernstraßenrechtlichen Planfeststellung - Qualifizierung als Bundesfernstraße

    Gegen einen abgestuften Planvollzug bestehen keine grundsätzlichen Bedenken (vgl. Kühling, Fachplanungsrecht, Rdnr. 330; Senatsbeschluß vom 11. Juli 1988 -- 2 TH 740/88 --, insoweit nicht veröffentlicht in NVwZ 88, 1040).

    Daher ist der Begriff unvereinbar im Sinne des § 17 Abs. 4 Satz 2 FStrG ähnlich zu verstehen wie der der vermeidbaren Beeinträchtigung von Natur und Landschaft im Sinne des § 8 Abs. 2 Satz 1 BNatSchG (vgl. dazu Gaentzsch, NUR 86, 91, 96; Senatsbeschluß vom 11. Juli 1988, NVwZ 88, 1040, 1044).

  • VGH Hessen, 21.06.1989 - 2 R 768/89

    Vorläufiger Rechtsschutz gegen Planfeststellungsbeschluß für Autobahnabschnitt

    Deshalb hält der Senat auch in Anbetracht der vom Antragsteller insoweit erhobenen Einwände an seiner ständigen Rechtsprechung fest, daß die Anordnung des Sofortvollzugs eines Planfeststellungsbeschlusses nicht zu beanstanden ist, wenn die für den Plan sprechenden Belange nach Gewicht und Dringlichkeit geeignet sind, nicht nur das Vorhaben selbst, sondern darüber hinaus auch dessen sofortige Verwirklichung zu rechtfertigen (Senatsbeschlüsse vom 1. April 1985 -- 2 TH 1805/84 --, NVwZ 1986, 668, 671; vom 7. Januar 1986 -- 2 R 1730/85 --; vom 5. Mai 1987 -- 2 TH 475/86 -- und vom 11. Juli 1988 -- 2 TH 740/88 --, insoweit nicht abgedruckt in NVwZ 1988, 1040).

    Als hinreichenden Sofortvollzugsgrund erkennen das Bundesverwaltungsgericht und der beschließende Senat in ständiger Rechtsprechung aktuelle, durch eine große Zahl registrierter Unfälle belegte oder aus völlig unzureichenden Straßenverhältnissen resultierende Notwendigkeiten der Verkehrssicherheit an (Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. April 1974 -- IV C 21.74 --, Buchholz 310, § 80 VwGO Nr. 24 = NJW 1974, 1294 f., vom 8. August 1980 -- 4 B 133.80 -- und vom 11. September 1984 -- 4 C 26.84 (4 ER 300.84) --; Senatsbeschlüsse vom 19. April 1984 -- 2 TH 91/83 --, teilweise abgedruckt in NVwZ 1986, 849; vom 5. Mai 1987 -- 2 TH 475/86 -- und vom 11. Juli 1988 -- 2 TH 740/88 --).

  • OVG Niedersachsen, 27.01.1992 - 3 A 221/88

    Beteiligungsrecht anerkannter Naturschutzverbände; Umfang der Unterhaltung;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.10.2015 - 2 D 4/14

    Normenkontrollantrag eines Umweltverbands gegen einen Bebauungsplan; Zwingende

  • VGH Hessen, 01.09.1998 - 7 UE 2170/95

    Verletzung des Mitwirkungsrechts anerkannter Naturschutzverbände wegen

  • VGH Hessen, 05.07.1989 - 4 N 1064/88

    Straßenplanung aufgrund straßenrechtlicher Planfeststellung oder Straßenplans

  • VerfGH Sachsen, 20.04.1995 - 18-II-93

    Abstrakte Normenkontrolle betreffend § 58 des Sächsischen Naturschutzgesetzes

  • VGH Hessen, 18.12.1998 - 11 NG 3290/98

    Beteiligungsrecht anerkannter Naturschutzverbände - Antragsbefugnis für

  • VGH Hessen, 01.10.1990 - 2 TH 507/90

    Teilweiser Sofortvollzug eines Planfeststellungsbeschlusses für ein

  • VGH Hessen, 25.08.1994 - 4 N 2204/90

    Zur Verbandsbeteiligung nach BNatSchG § 29 Abs 1

  • VGH Hessen, 28.05.1993 - 3 N 3920/87

    Keine Verletzung des Mitwirkungsrechts eines anerkannten Verbandes durch

  • OVG Sachsen-Anhalt, 19.05.1994 - 1 S 209/94

    1.2. Landesverfassungsrecht; 2.11 Antragsbefugnis; 2.4.2. Naturschutzrecht -

  • BVerwG, 23.08.1991 - 7 B 21.91

    Änderung einer atomrechtlichen Genehmigung - Notwendigkeit der Beteiligung

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