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   OLG Hamm, 17.11.2009 - II-2 UF 84/09   

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https://dejure.org/2009,8395
OLG Hamm, 17.11.2009 - II-2 UF 84/09 (https://dejure.org/2009,8395)
OLG Hamm, Entscheidung vom 17.11.2009 - II-2 UF 84/09 (https://dejure.org/2009,8395)
OLG Hamm, Entscheidung vom 17. November 2009 - II-2 UF 84/09 (https://dejure.org/2009,8395)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • fr-blog.com

    Auskunftspflicht nach Umgangsausschluss

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1686
    Voraussetzungen und Umfang des Informationsrechts des Kindesvaters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Voraussetzungen und Umfang des Informationsrechts des Kindesvaters

  • familienrecht-portal.net (Kurzinformation)

    Im Rahmen der Informationspflicht sind auch Lichtbilder der Kinder vorzulegen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2010, 88
  • FamRZ 2010, 909
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Brandenburg, 11.04.2014 - 3 UF 50/13

    Elterliche Sorge: Änderung einer gerichtlichen Entscheidung; Übertragung des

    Ein berechtigtes Interesse besteht indes regelmäßig nur, wenn der Auskunftsberechtigte keine andere zumutbare Möglichkeit hat, sich über die Entwicklung des Kindes zu unterrichten (BayObLG FamRZ 1996, 813; OLG Hamm FamRZ 2010, 909), etwa auch durch Kontaktaufnahme mit dem Kind (OLG Brandenburg FamRZ 2008, 638).
  • OLG Düsseldorf, 14.03.2017 - 5 WF 29/16

    Rechtstellung des biologischen Vaters eines durch Samenspende gezeugten Kindes

    Ein berechtigtes Interesse des auskunftsbegehrenden Elternteils im Sinne von § 1686 S. 1 BGB ist regelmäßig dann gegeben, wenn ihm mangels eines persönlichen Kontakts zu dem Kind keine andere Möglichkeit der Information über dessen persönliche Verhältnisse zur Verfügung steht (BGH, a.a.O., Rz. 25 ff; OLG Hamm FamRZ 2010, 909 ff).

    Gerade ein gemäß § 1684 Abs. 4 S. 2 BGB dauerhaft vom Umgang ausgeschlossener Elternteil hat ein schützenswertes Interesse an einer Auskunftserteilung, da der Auskunftsanspruch für ihn die einzige Möglichkeit darstellt, sich über die Entwicklung des Kindes zu informieren (OLG Hamm, FamRZ 2010, 909 ff und 2014, 1386 f, OLG Köln, FamRZ 1997, 111).

    Der hohe Stellenwert des Auskunftsrechts, welches für einen von der elterlichen Sorge sowie vom Umgang ausgeschlossenen Elternteil den letzten noch verbleibenden Teil seines durch Art. 6 GG geschützten Elternrechts darstellt, vermag nur in absoluten Ausnahmefällen einen vollständigen Ausschluss des Informationsrechts zu rechtfertigen, wenn mildere Mittel zum Schutz des Kindes und seiner Familie nicht vorhanden sind (Oberlandesgericht Hamm FamRZ 2010, 909 ff).

  • OLG Hamm, 07.03.2014 - 13 WF 22/14

    Samenspende und nicht erfüllte Vaterrechte - Zu einer besonderen

    Die Antragsgegnerin wird zu akzeptieren haben, dass der Antragsteller der leibliche und rechtliche Vater ihres Kindes ist und der Auskunftsanspruch letztlich auch Ausfluss des dem Antragsteller zustehenden Elternrechts aus Art. 6 Abs. 1, Abs. 2 GG ist (vgl. OLG Hamm in FamRZ 2010, 909 ff).
  • OLG Jena, 13.05.2016 - 1 UF 109/16

    Auskunftsanspruch des nicht sorgeberechtigten Elternteils bei Umgangsausschluss

    Ein berechtigtes Interesse besteht indes regelmäßig nur, wenn der Auskunftsberechtigte keine andere zumutbare Möglichkeit hat, sich über die Entwicklung des Kindes zu unterrichten (BayObLG FamRZ 1996, 813; OLG Hamm, FamRZ 2010, 909), etwa auch durch Kontaktaufnahme mit dem Kind (OLG Brandenburg FamRZ 2008, 638).

    Eine solche Maßnahme ist nur dann gerechtfertigt, wenn die akute Gefahr des Missbrauchs durch den Auskunftsberechtigten besteht und mildere Mittel zum Schutz des betroffenen Kindes nicht verfügbar sind (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 17. November 2009 - 2 UF 84/09, Rn. 19, 20, juris).

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