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Rechtsprechung
   OLG Schleswig, 26.05.1994 - 2 W 40/94   

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https://dejure.org/1994,3454
OLG Schleswig, 26.05.1994 - 2 W 40/94 (https://dejure.org/1994,3454)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 26.05.1994 - 2 W 40/94 (https://dejure.org/1994,3454)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 26. Mai 1994 - 2 W 40/94 (https://dejure.org/1994,3454)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 892; GBO §§ 13 22 29; ZPO § 325
    Eintragung eines Rechtshängigkeitsvermerks

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1994, 1498
  • DNotZ 1995, 83
  • Rpfleger 1994, 455
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 07.03.2013 - V ZB 83/12

    Grundbucheintragung eines Rechtshängigkeitsvermerks gegen den Willen des

    Die Eintragung eines Vermerks über die Rechtshängigkeit eines Zivilprozesses über das Eigentum oder ein im Grundbuch eingetragenes Recht an einem Grundstück ist im Gesetz nicht vorgesehen; seine Zulässigkeit ist jedoch im Hinblick auf § 325 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 892 Abs. 1 BGB nahezu einhellig anerkannt (vgl. etwa OLG München, NJW-RR 2000, 384; OLG Schleswig, NJW-RR 1994, 1498; OLG Zweibrücken, NJW 1989, 1098; OLG Stuttgart, MDR 1979, 853, 854; Staudinger/Gursky, BGB [2008], § 892 Rn. 264; MünchKomm-BGB/Kohler, 5. Aufl., § 899 Rn. 30, § 892 Rn. 61; Lemke/Gottwald, Immobilienrecht, § 76 GBO Rn. 18; Zöller/Vollkommer, ZPO, 29. Aufl., § 325 Rn. 50; Toussaint in jurisPK-BGB, 6. Aufl., § 899 Rn. 35; PWW/Huhn, BGB, 7. Aufl., § 899 Rn. 13; Palandt/Bassenge, BGB, 72. Aufl., § 899 Rn. 7; Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 15. Aufl., Rn. 1652; KEHE/Keller, Grundbuchrecht, 6. Aufl., Einl. J 30; Demharter, Grundbuchordnung, 28. Aufl., Anh. zu § 13 Rn. 34; Bauer/von Oefele/Knothe, GBO, 3. Aufl., § 29 Rn. 63; Bohnefeld/Kroiß/Tank, Erbprozess, 4. Aufl., S. 227; Rahn, BWNotZ 1960, 61, 63; Wächter, NJW 1966, 1366; a.A. Lickleder ZZP 114 [2001], 195).

    Die Gefahr eines endgültigen Rechtsverlusts für den wahren Berechtigten wiege aber schwerer als die nur zeitlich beschränkte Beeinträchtigung des Buchberechtigten (OLG Frankfurt, FGPrax 2009, 250, 251; OLG Brandenburg, Beschluss vom 27. November 2007 - 5 Wx 29/07, juris Rn. 5; OLG Braunschweig, NJW-RR 2005, 1099, 1100; BayOblG, NJW-RR 2003, 234; OLG München, NJW-RR 2000, 384, 385; OLG Schleswig, NJW-RR 1994, 1498, 1499; OLG Zweibrücken, NJW 1989, 1098, 1099; OLG Stuttgart, MDR 1979, 853, 854; MünchKomm-ZPO/Gottwald, 4. Aufl., § 325 Rn. 102; PWW/Huhn, BGB, 7. Aufl., § 899 Rn. 14; Palandt/Bassenge, BGB, 72. Aufl., § 899 Rn. 7; Zöller/Vollkommer, ZPO, 29. Aufl., § 325 Rn. 50; Baumbach/Lauterbach, ZPO, 70. Aufl., § 325 Rn. 10 f.; Demharter, GBO, 28. Aufl., Anh. zu § 13 Rn. 34; Bauer/von Oefele/Knothe, GBO, 3. Aufl., § 29 Rn. 63; Roth, NJW-Spezial 2010, 359; Krug, FGPrax 2009, 252; Mai, BWNotZ 2003, 108, 110).

  • OLG Köln, 02.01.2012 - 2 Wx 240/11

    Voraussetzungen der Eintragung eines Rechtshängigkeitsvermerks im Grundbuch

    NJW-RR 1994, 1498 [1499]; OLG Zweibrücken, NJW 1989, 1098 [1099]; Demharter, a.a.O., Anh. zu § 13, Rdn. 34; Krug, FGPrax 2009, 252; Palandt/ Bassenge, a.a.O., § 899, Rdn. 7).
  • OLG Schleswig, 26.03.2012 - 3 W 25/12

    Voraussetzungen der Eintragung eines Rechtshängigkeitsvermerks im Grundbuch

    Richtig ist allerdings, dass obligatorische Ansprüche auf Verschaffung eines Grundstücks nicht mittels Rechtshängigkeitsvermerks gesichert werden können, sondern nur mittels Vormerkung (Kohler in MüKo- BGB , 5. A. 2009, § 899 Rn. 30; vgl. auch OLG Schleswig, NJW-RR 1994, 1498 f bei juris Rn. 11).

    Es genüge vielmehr der Nachweis der Rechtshängigkeit gegenüber dem Grundbuchamt in der Form des § 29 GBO (so auch der 2. Senat des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in NJW-RR 1994, 1498 ff; zuletzt OLG Frankfurt FGPrax 2009, 250 ff bei juris Rn. 11 f; OLG Braunschweig NJW-RR 2005, 1099 ff bei juris Rn. 23 f - dort allerdings mit dem Hinweis, dass die Gegenmeinung gewichtige Argumente für sich in Anspruch nehmen könne; OLG München NJW-RR 2000, 384 f bei juris Rn. 7-9; OLG Zweibrücken, NJW 1989, 1098 f Rn. 13).

    Weil das Gewicht eines Rechtshängigkeitsvermerks immerhin etwas geringer als das eines Widerspruchs anzusetzen ist, werden in der Rechtsprechung 15 - 20 % des Hauptsachestreitwerts für angemessen gehalten (OLG Schleswig, NJW-RR 1994, 1498 f bei juris Rn. 16; BayObLG JurBüro 1993, 227 f Leitsatz 2).

  • OLG Nürnberg, 26.03.2012 - 15 W 328/12

    Grundbuchverfahren: Eintragung des Rechtshängigkeitsvermerks im Wege der

    a) Eine Ansicht hält den Weg der Grundbuchberichtigung in entsprechender Anwendung des § 22 GBO für gegeben und verlangt nur den Nachweis der Rechtshängigkeit in Form des § 29 GBO (BayObLG NJW-RR 2003, 234; BayObLG NJW-RR 2004, 1461; OLG Braunschweig NJW-RR 2005, 1099; OLG München NJW-RR 2000, 384; OLG Zweibrücken NJW 1989, 1098; OLG Schleswig NJW-RR 1994, 1498; OLG Stuttgart OLGZ 1979, 300; Brandenburgisches OLG Beschluss vom 27.11.2007, Az. 5 Wx 29/07; OLG Frankfurt FGPrax 2009, 250; Palandt-Bassenge, BGB 71. Aufl. § 899 Rn. 7; Demharter, GBO 28. Aufl. Anhang zu § 13 Rn. 34; Meikel, GBO 10. Aufl. Einl. C Rn. 42; Kuntze u.a./Keller, Grundbuchrecht, 6. Aufl. Einleitung Rn. J 30).
  • OLG Braunschweig, 03.02.2005 - 2 W 264/04

    Pfandrechtsregister von Luftfahrzeugen: Eintragung eines

    In Rechtsprechung und Literatur ist zwar umstritten, ob für die Eintragung eines Rechtshängigkeitsvermerks eine einstweilige Verfügung vorliegen muss (OLG München NJW 1966, 1030, Staudinger-Gursky, a.a.O., § 899 Rn. 82, Münchkomm-Wacke, a.a.O., § 899 Rn. 33, Stein-Jonas-Leipold, ZPO, § 325 Rn. 42, Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 13. Aufl., Rn. 1654) oder ob - so die überwiegende und in der Rechtsprechung im Vordringen befindliche Ansicht - die Eintragung eines Rechtshängigkeitsvermerks nur die Vorlage von Urkunden i.S.v. § 29 GBO voraussetzt (so BayObLG, Beschluss vom 30.06.2004 - 2 Z BR 111/04, NJW-RR 2004, 1461 und Beschluss vom 24.10.2002 - 2 ZR BR 103/02, NJW-RR 2003, 234, OLG München, Beschluss vom 05.11.1999, - 23 W 2894/99 -, NJW-RR 2000, 384, Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 26.05.1994, - 2 W 40/94, NJW-RR 1994, 1498, OLG Zweibrücken, Beschluss vom 23.01.1989 - 3 W 189/88 -, NJW 1989, 1098, OLG Stuttgart, Beschluss vom 03.05.1979, - 8 W 527/78 -, MDR 1979, 853, Palandt-Bassenge, a.a.O., § 899 Rn. 10, Soergel-Stürner, a.a.O., § 899 Rn. 14, Zöller/Vollkommer, ZPO, 24. Aufl., § 325 Rn. 50, Demharter, GBO, 24. Aufl., Anhang zu § 13 Rn. 22).
  • OLG München, 05.11.1999 - 23 W 2894/99

    Eintragung eines Rechtshängigkeitsvermerks im Grundbuch

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Rechtsprechung
   OVG Saarland, 08.12.1994 - 2 W 40/94   

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https://dejure.org/1994,10169
OVG Saarland, 08.12.1994 - 2 W 40/94 (https://dejure.org/1994,10169)
OVG Saarland, Entscheidung vom 08.12.1994 - 2 W 40/94 (https://dejure.org/1994,10169)
OVG Saarland, Entscheidung vom 08. Dezember 1994 - 2 W 40/94 (https://dejure.org/1994,10169)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Sofortvollzugsanordnung; Anhörung; Widerspruchsverfahren; Vollziehungsaussetzungsverfahren; Nachholung; Summarische Prüfung; Baueinstellungsverfügung

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (8)

  • VG Düsseldorf, 23.09.2016 - 28 L 1759/16

    Windenergieanlage; Windkraftanlage; Windfarm; optische; Beeinträchtigung;

    So inzwischen die wohl überwiegende Auffassung in der Verwaltungsrechtsprechung, vgl. etwa Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Beschluss vom 8. Dezember 1994 - 2 W 40/94 - juris; OVG NRW, Beschluss vom 1. Juli 1994 - 11 B 620/94 - BRS 56 Nr. 50; VGH Mannheim, Beschluss vom 11. Juni 1990 - 10 S 797/90 - NVwZ-RR 1990, 561; OVG Lüneburg, Beschluss vom 28. April 1989 - 1 B 114/88 - BRS 49 Nr. 226; BayVGH, Beschluss vom 17. September 1987 - 26 Cs 87.01144 - BRS 47 Nr. 155.
  • OVG Saarland, 09.03.2010 - 2 B 516/09

    Voraussetzungen für eine Baueinstellung

    (vgl. etwa OVG des Saarlandes, Beschluss vom 8.12.1994 - 2 W 40/94 -, wonach das Bauherreninteresse an der Fortsetzung formell illegaler Bauarbeiten zumindest dann gegenüber dem angeordneten Sofortvollzug zurücktritt, sofern bei summarischer Prüfung "ungeklärt" bleibt, ob eine ansonsten unbedenkliche Baueinstellungsanordnung in einem rechtmäßigen Verfahren ergangen ist) Da die Antragstellerin eine fehlende Anhörung nicht reklamiert, soll das nicht vertieft werden (§ 146 Abs. 4 Satz 6 VwGO).
  • VG Saarlouis, 28.03.2007 - 5 F 21/06

    Zur Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes für ein Maschinenbauunternehmen gegen

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 08.12.1994 - 2 W 40/94 -.
  • VG Saarlouis, 28.03.2007 - 5 F 22/06

    Zur Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes für einen privaten

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 08.12.1994 - 2 W 40/94 -.
  • VGH Hessen, 20.03.1996 - 8 TG 609/96

    Anordnung des Ruhens der Zulassung als Börsenhändler - Sofortvollzugsanordnung

    Außerdem brauchte die Antragsgegnerin die Antragstellerin zur beabsichtigten Anordnung der sofortigen Vollziehung nicht anzuhören (vgl. OVG Saarland, B. v. 8. Dezember 1994 - 2 W 40/94 - JURIS).
  • OVG Saarland, 03.05.2006 - 3 Q 3/05

    Aufwandsentschädigung als einsetzbares Vermögen i.S.d. § 7 Abs. 1 AsylbLG

    Eine derartige Nachholung der Anhörung mit Heilungswirkung ist - zumal wenn wie hier Ausgangs- und Widerspruchsbehörde identisch sind - allgemein anerkannt, hierzu Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 6. Aufl., § 45 Rdnrn. 72 ff m.w.N., Knack, VwVfG, 8. Aufl., § 45 Rdnr. 32-35; u.a. Entscheidungen des 1. Senats des OVG des Saarlandes vom 20.11.1997 - 1 R 374/96 - und des 2. Senats vom 8.12.1994 - 2 W 40/94 - VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 30.8.1990, DÖV 1991, 167 und Urteil vom 9.7.1996, ZBR 1997, 29.
  • VG München, 05.03.2014 - M 18 S 14.758

    Rücknahme von Lebensmitteln; Gesundheitsgefährdung durch Rückstände von

    Eine gesonderte Anhörung des Betroffenen vor Erlass einer Vollziehungsanordnung gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 VwGO ist jedoch nicht erforderlich (BayVGH, B.v. 24.11.2003, BayVBl. 2004, 533; BayVGH, B.v. 19.3.1996, BayVBl. 1996, 534; NdsOVG, B.v. 31.1.2002, NVwZ-RR 2002, 822; SaarlOVG, B.v. 8.12.1994, Az.: 2 W 40/94 - Juris).
  • VG Saarlouis, 19.07.2006 - 5 F 17/06

    Unzulässigkeit eines Carports an der Nachbargrenze; Berechnung der mittleren

    Diese Ausführungen reichen zur Begründung aus, da es bei der Anordnung einer Baueinstellung grundsätzlich ausreicht, wenn die Behörde zur Begründung des Sofortvollzuges darauf verweist, dass im Fall der Fortsetzung der Bauarbeiten mit der Schaffung vollendeter baurechtswidriger Zustände zu rechnen ist (vgl. OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 18.09.1991 - 2 W 19/91 - m.w.N. und vom 08.12.1994 - 2 W 40/94 -).
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