Rechtsprechung
   OLG Celle, 24.08.2010 - 2 Ws 285/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,14975
OLG Celle, 24.08.2010 - 2 Ws 285/10 (https://dejure.org/2010,14975)
OLG Celle, Entscheidung vom 24.08.2010 - 2 Ws 285/10 (https://dejure.org/2010,14975)
OLG Celle, Entscheidung vom 24. August 2010 - 2 Ws 285/10 (https://dejure.org/2010,14975)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2010,14975) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Widerruf der Strafaussetzung bei unbekannter erneuter Straftatbegehung zwischen Bewährungsentscheidung im Strafurteil und neuer Gesamtstrafenentscheidung in einem weiteren Verfahren

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Widerruf der Strafaussetzung bei unbekannter erneuter Straftatbegehung zwischen Bewährungsentscheidung im Strafurteil und neuer Gesamtstrafenentscheidung in einem weiteren Verfahren

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 56f Abs. 2 S 2
    Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung bei neuer Straftat nach einer in eine Gesamtstrafe einbezogenen rechtskräftigen Bewährungsentscheidung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung bei neuer Straftat nach einer in eine Gesamtstrafe einbezogenen rechtskräftigen Bewährungsentscheidung

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)

  • VerfGH Sachsen, 24.07.2020 - 89-IV-20
    Zwar ist in der fachgerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum umstritten, ob § 56f Abs. 1 Satz 2 Alt. 2 StGB den Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung auch dann erlaubt, wenn die Anlasstat für den Widerruf nach der Entscheidung in der ersten im Rahmen einer nachträglichen Gesamtstrafenbildung einbezogenen Sache, aber vor der Entscheidung in der zweiten oder den weiteren einbezogenen Sachen begangen worden ist (dafür etwa OLG Stuttgart, Beschluss vom 12. Dezember 2018 - 4 Ws 293/18 - juris Rn. 9 ff.; OLG Hamm, Beschluss vom 18. September 2014 - 3 Ws 304/14 - juris Rn. 9 ff.; dagegen OLG Celle, Beschluss vom 24. August 2010 - 2 Ws 285/10 - juris Rn. 10 ff.; Kinzig in: Schönke/Schröder, StGB, 30. Aufl., § 56f Rn. 5).
  • OLG Hamm, 18.09.2014 - 3 Ws 304/14

    Widerruf; Strafaussetzung; Bewährung; nachträgliche Gesamtstrafenbildung

    Die Bestimmung des § 56f Abs. 1 Satz 2, 2.Alt. StGB erlaubt den Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung entsprechend § 56f Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StGB auch dann, wenn die Anlasstat für den Widerruf nach der Entscheidung in der ersten im Rahmen einer nachträglichen Gesamtstrafenbildung einbezogenen Sache aber vor der Entscheidung in der oder den weiteren einbezogenen Sachen begangen worden ist (gegen OLG Celle, Beschluss vom 24.08.2010 - 2 Ws 285/10).

    Demgegenüber überzeugt die Argumentation des OLG Celle (Beschluss vom 24.08.2010, Az.: 2 Ws 285/10, - juris), der das LG Berlin (Beschluss vom 16.09.2013, Az. 528 Qs 90/13 - juris) gefolgt ist, nicht, die in einer wie hier gearteten Konstellation einen Widerruf für ausgeschlossen halten und auf die auch die Verteidigung verweist.

  • OLG Celle, 08.08.2011 - 2 Ws 191/11

    Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung: Schaffung eines Vertrauenstatbestands

    Auch dadurch ist aus Sicht des Verurteilten ein Vertrauenstatbestand entstanden, der es verbietet, die erst nach den Anlasstaten in eine Gesamtfreiheitsstrafe einbezogene Geldstrafe als - nun - freiheitsentziehende Sanktion verbüßen zu müssen (vgl. zu einer ähnlichen Konstellation bereits den Senatsbeschluss vom 24.08.2010 - 2 Ws 285/10 -).
  • OLG Stuttgart, 12.12.2018 - 4 Ws 293/18

    Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung wegen Begehung einer neuen Straftat

    Teilweise wird zwar abgelehnt, den Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung in Konstellationen zuzulassen, in denen erst nach der Aussetzungsentscheidung, die im Rahmen einer nachträglichen Gesamtstrafenbildung erfolgt, Straftaten bekannt werden, die nach der ersten, aber noch vor der zweiten Verurteilung begangen wurden, deren jeweils ausgesprochene Bewährungsstrafen in diese nachträgliche Gesamtstrafenbildung einbezogen wurden (so OLG Celle, Beschluss vom 24. August 2010 - 2 Ws 285/10, juris Rn. 7ff; LG Berlin, Beschluss vom 16. September 2013 - 528 Qs 90/13, juris Rn. 6ff; Schönke/Schröder/Stree, StGB , 30. Aufl., § 56f Rn. 5).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht