Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 20.11.2001 - 20 W 419/01   

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https://dejure.org/2001,955
OLG Frankfurt, 20.11.2001 - 20 W 419/01 (https://dejure.org/2001,955)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 20.11.2001 - 20 W 419/01 (https://dejure.org/2001,955)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 20. November 2001 - 20 W 419/01 (https://dejure.org/2001,955)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGG § 28 Abs. 2; BGB § 1904 § 1904 Abs. 1

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Hirnschaden; Betreuer; Abbruch der Ernährung; Mutmaßliche Einwilligung; Vormundschaftsgericht; Genehmigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Betreuungsrecht - Genehmigung des Vormundschaftsgerichts beim Abbruch der künstlichen Ernährung

Besprechungen u.ä. (2)

  • kj-online.de PDF, S. 114 (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Beteiligung des Vormundschaftsgerichts an lebensbeendenden Maßnahmen (Petra Frantzioch; Kritische Justiz 2003, 111)

  • 123recht.net (Entscheidungsanmerkung)

    Bei Abbruch der künstlichen Ernährung eines Komapatienten ist dessen mutmaßlicher Wille entscheidend // Entscheidung über lebensbeendende Maßnahmen gehört auch zum Aufgabenkreis des Betreuers

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 689
  • MDR 2002, 218
  • FGPrax 2002, 31
  • FamRZ 2002, 575
  • Rpfleger 2002, 143
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 28.07.2010 - XII ZR 140/07

    Elternunterhalt: Ermittlung der Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners

    Soweit vertreten wird, Belastungen, die die Lebensstellung vor der Inanspruchnahme auf Elternunterhalt geprägt hätten (etwa Hausrats-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen), seien unterhaltsrechtlich anzuerkennen (vgl. etwa OLG Köln FamRZ 2002, 575 f.), kann dieser Auffassung nicht mehr gefolgt werden.
  • BGH, 17.03.2003 - XII ZB 2/03

    Zur vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung von Betreuerentscheidungen im

    Es sieht sich daran durch die Beschlüsse des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 15. Juli 1998 - 20 W 224/98 - FamRZ 1998, 1137 und vom 20. November 2001 - 20 W 419/01 - FamRZ 2002, 575 sowie des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 29. Oktober 2001 - 19 Wx 21/01 - FamRZ 2002, 488 gehindert.
  • OLG Schleswig, 12.12.2002 - 2 W 168/02

    Abbruch der Ernährung eines Betreuten; vormundschaftsgerichtliche Genehmigung?

    Er sieht sich an der Zurückweisung des Rechtsmittels jedoch durch das Urteil des BGH vom 13.09.1994 - 1 StR 357/94 - (NJW 1995, 204) sowie durch die auf weitere Beschwerde ergangenen Beschlüsse des OLG Frankfurt vom 20.11.2001 - 20 W 419/01 (FamRZ 2002, 575; vgl. bereits Beschluß vom 15.07.1998 - 20 W 224/98 NJW 1998, 2747) und des OLG Karlsruhe vom 29.10.2001 - 19 Wx 21/01 (FamRZ 2002, 488) gehindert.

    Die Einwilligung unterfällt auch dem Aufgabenkreis der "Gesundheitsfürsorge" (OLG Frankfurt FamRZ 2002, 575, 576; OLG Karlsruhe FamRZ 2002, 488, 489, LG Duisburg NJW 1999, 2744; Dodegge NJW 2000, 2704, 2707; Gründel NJW 1999, 3392; a.A. LG München NJW 1999, 1789, 1789; LG Augsburg FamRZ 2000, 320, 321; Bienwald FamRZ 2002, 577; Seitz ZRP 1998, 417, 420).

    Eine rechtliche Grundlage für eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung einer solchen Einwilligung des Betreuers ist entgegen insbesondere der Auffassung des Bundesgerichtshofs und der Oberlandesgerichte Frankfurt und Karlsruhe - jeweils a.a.O. - nicht gegeben (vgl. zum Streitstand in Rechtsprechung und Literatur zu dieser Frage im einzelnen OLG Frankfurt FamRZ 2002, 575 und Eberbach MedR 2000, 267, 268 ff).

    Die von der Gegenmeinung (OLG Frankfurt FamRZ 2002, 575, 576; OLG Karlsruhe FamRZ 2002, 488, 491) zur Erkundung der Auffassung des Gesetzgebers erwähnte Anwort der damaligen Bundesregierung auf die Anfrage des Abgeordneten Hubert Hüppe, ob ein gesetzgeberischer Handlungsbedarf hinsichtlich § 1904 BGB erkennbar geworden sei:.

    Der Auffassung der Gegenmeinung, die sachlichrechtlichen Kriterien einer Genehmigung seien gesichert und diese sei nunmehr auf ein verläßliches justizförmiges Verfahren gestellt (OLG Frankfurt NJW 1998, 2747, 2749; OLG Frankfurt FamRZ 2002, 575, 577; OLG Karlsruhe FamRZ 2002, 488, 491, 492; LG Duisburg NJW 1999, 2744, 2745; Coeppicus NJW 1998, 3381, 3383; Knieper NJW 1998, 2270; Otto Jura 1999, 434, 440; Saliger JuS 1999, 16, 18, 19; Schöch NStZ 1995, 155, 156; Verrel JR 1999, 5, 8), vermag der Senat nicht zu folgen.

    Das gilt insbesondere für die Frage, ob ein Sachverständigengutachten einzuholen ist (vgl. Alberts NJW 1999, 835, 836; Eberbach MedR 2000, 267, 269), und ob dann, wenn sich bei der Prüfung Umstände für die Feststellung des individuellen mutmaßlichen Willens des Betreuten nicht finden lassen, "auf Kriterien zurückgegriffen werden muß, die allgemeinen Wertvorstellungen entsprechen" (so BGH a.a.O. S. 205; Kritik bei OLG Frankfurt FamRZ 2002, 575, 577; ferner Jürgens BtPrax 1998, 159, 160; May/Brink/Baumann BtPrax 1998, 213; Opderbecke/Weißauer MedR 1998, 395; Seitz ZRP 1998, 417, 421; Stalinski BtPrax 1999, 86, 89; Vogel MDR 1995, 337, 338; Verrel JR 1999, 5, 8).

  • LG Lübeck, 25.06.2002 - 7 T 318/02

    Sterbebegleitung - Beschwerde gegen die Ablehnung eines Antrages nach § 1904 BGB

    Das OLG Frankfurt hat mit Beschluss vom 20.11.2001 (FamRZ 2002, 575) an seiner oben dargestellten Rechtsauffassung ausdrücklich festgehalten und sich mit der Kritik an diesem Urteil auseinandergesetzt.

    Das OLG Frankfurt (FamRZ 2002, 575/577) scheint die Einholung eines Gutachtens eines unabhängigen ärztlichen Sachverständigen gemäß § 69 d Abs. 2 FGG jedenfalls für erforderlich zu halten, demgegenüber führt das OLG Karlsruhe (FamRZ 2002, 488/492) aus, dass wegen der Besonderheiten von Fallkonstellationen bei Wachkomapatienten, die sich schon mehrere Jahre in einem derartigen Zustand befinden, eine neuere ärztliche Stellungnahme einer neurologischen Universitätsklinik ggf. ausreicht und die Einholung eines zusätzlichen Sachverständigengutachtens entbehrlich macht.

    Sowohl das OLG Frankfurt (FamRZ 2002, 575/577) als auch das OLG Karlsruhe (FamRZ 2002, 488/492) heben allerdings hervor, dass gegen die Auffassung des BGH erhebliche Bedenken bestünden, soweit dieser es ausnahmsweise für zulässig erachtet habe auf Kriterien zurückzugreifen, die allgemeinen Wertvorstellungen entsprächen, wenn sich konkrete Umstände für die Feststellung eines individuellen mutmaßlichen Willens des Be treuten nicht finden lassen.

  • LG Kaiserslautern, 20.01.2003 - 1 T 292/02

    Eilmaßnahme nach § 1846 BGB zur Verhinderung des Abbruchs einer lebenserhaltenden

    Vielmehr ist hier der Aufgabenkreis der "Gesundheitsfürsorge" betroffen (vgl. hierzu OLG Frankfurt NJW 2002, 689, OLG Karlsruhe NJW 2002, 685; vgl. auch OLG Frankfurt NJW 1998, 2747 und BGH NJW 1995, 204).

    Hierzu sei verwiesen auf OLG Frankfurt NJW 2002, 689, OLG Karlsruhe NJW 2002, 685, OLG Frankfurt NJW 1998, 2747 und BGH NJW 1995, 204.

  • AG Frankfurt/Main, 03.05.2002 - 47 XVII H 977/00

    Sterbebegleitung - Anwendbarkeit des § 1904 BGB

    Daran, daß eine Rechtsgrundlage für den Antrag des Betreuers sich aus einer analogen Anwendung vo n § 1904 BGB ergibt, ist das Gericht aufgrund des Beschlusses des OLG Frankfurt/M. v. 20.11.2001 - 20 W 419/01 - (BtPrax 2002, 84) gebunden.

    Anmerkung: Es handelt es sich um die Folgeentscheidung zu OLG Frankfurt/M., BtPrax 2002, 84.

  • AG Schwäbisch Gmünd, 20.01.2003 - 2 XIV 95/02

    Sterbebegleitung - Abbruch der künstlichen Ernährung

    2) § 1904 BGB kann darüber hinaus nicht einmal analog angewendet werden (Schwab in Münchener Kommentar, BGB, 4. Aufl., § 1904 Rd-Nr. 38; Marschner in Jürgens, Betreuungsrecht, 2. Aufl., § 1904 Rd-Nr. 7; Diederichsen in Palandt, BGB, 61. Aufl., Einführung vor § 1896, Rd-Nr. 10, ebenso LG München I NJW 1999, 1788; LG Augsburg NJW 2000, 2363 und LG Frankfurt FamRZ 2000, 1184; a.A. BGH NJW 1995, 204; OLG Karlsruhe NJW 2002, 685; OLG Frankfurt FamRZ 1998, 1137 und OLG Frankfurt NJW 2002, 689).

    So hat das OLG Frankfurt, NJW 2002, 689 ausgeführt, dass letztendlich die Entscheidung dem Betreuer obliegt und das Gericht lediglich die Vertretbarkeit dieser Entscheidung zu prüfen hat.

  • OLG München, 26.04.2006 - 3 U 1776/06

    Voraussetzungen eines zulässigen Behandlungsabbruchs

    Diese vom 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs geäußerte Auffassung war in der zivilgerichtlichen Judikatur durchaus bestritten, wenngleich verbreitet (zustimmend: LG Duisburg, NJW 1999, 2744 f., OLG Frankfurt/Main, NJW 1998, 2747 f., OLG Karlsruhe/Freiburg, NJW 2002, 685 f., OLG Frankfurt/Main, NJW 2002, 689 f., OLG Düsseldorf, FamRZ 2001, 1557 f.; ablehnend: LG München I, NJW 1999, 1788 f., LG Augsburg, FamRZ 2000, 320 f.), bis der Bundesgerichtshof, 12. Zivilsenat, mit Urteil vom 17.3.2003 (FamRZ 2003, 748 f. = MittBayNot 2003, 387) in dieser Frage abschließend entschied.
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