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   OLG Düsseldorf, 25.03.2003 - I-21 U 100/02   

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https://dejure.org/2003,27320
OLG Düsseldorf, 25.03.2003 - I-21 U 100/02 (https://dejure.org/2003,27320)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 25.03.2003 - I-21 U 100/02 (https://dejure.org/2003,27320)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 25. März 2003 - I-21 U 100/02 (https://dejure.org/2003,27320)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Ausgestaltung der Verjährung kaufrechtlicher Gewährleistungsansprüche; Kaufgewährleistungsrechtliche Qualifizierung der Richtigkeit eines Geburtennachweises als zugesicherte Eigenschaft eines Hundes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • AG Brandenburg, 26.04.2010 - 34 C 139/09
    Gemäß § 434 Abs. 1 BGB, der nach § 90a BGB auf Tiere entsprechend anzuwenden ist, ist ein Tier nur dann mangelfrei, wenn es bei Gefahrübergang auch die vereinbarte Beschaffenheit hat (BGH, RdL 2007, Seiten 120 ff. = NJW 2007, Seiten 1351 ff. = ZGS 2007, Seiten 186 ff. = BGH-Report 2007, Seiten 485 ff.; OLG Celle, RdL 2008, Seiten 37 f.; OLG Saarbrücken, OLG-Report 2007, Seiten 645 f. = RdL 2008, Seiten 10 ff.; OLG Düsseldorf, ZGS 2004, Seiten 271 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u. a. in: "juris"; LG Düsseldorf, Urteil vom 19.11.2007, Az.: 12 O 18/07, u. a. in: BeckRS 2008, Nr.: 19405 und in: "juris"; LG Mosbach, Beschluss vom 30.08.2005, Az.: 1 C 94/04, u. a. in: BeckRS 2005, Nr.: 12241; LG Kleve, Urteil vom 21.11.2003, Az.: 5 S 99/03, u. a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen XVIII Nr. 83 und in: "juris"; LG Kleve, Urteil vom 29.05.2002, Az.: 2 O 323/01, u. a. in: "juris"; AG Coesfeld, Urteil vom 02.03.2004, Az.: 4 C 584/03, u. a. in: "juris" ).

    Nach dem Inhalt dieses Vertrages sollte dieser Hund also genau dieser Hunderasse angehören (OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u. a. in: "juris"; vgl. u. a. auch: OLG Oldenburg, Urteil vom 11.06.1986, Az.: 2 U 85/86 , u. a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen XV, Nr. 26 und in: "juris"; AG Coesfeld, Urteil vom 02.03.2004, Az.: 4 C 584/03, u. a. in: "juris" ).

    Insofern ist nämlich die Rasse, das Alter und ggf. sogar die "Jagdgebrauchsfähigkeit" eines Hundes für den Käufer ein die Kaufentscheidung wesentlich mitbestimmendes Kriterium (OLG Saarbrücken, OLG-Report 2007, Seiten 645 f. = RdL 2008, Seiten 10 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u. a. in: "juris"; OLG Oldenburg, Urteil vom 11.06.1986, Az.: 2 U 85/86 , u. a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen XV, Nr. 26 und in: "juris"; AG Coesfeld, Urteil vom 02.03.2004, Az.: 4 C 584/03, u. a. in: "juris"), da es einen nicht nur unerheblichen Unterschied (auch hinsichtlich der Hundesteuer) ausmacht, ob man z. B. einen Hund der Rasse: "Deutsche Dogge" oder aber einen Hund der Rasse: "Shih-Tzu" bzw. der Rasse: "Bull Terrier" oder "Deutsch Kurzhaar" etc. erwirbt.

    Im Gegensatz zum Fehler wird auch für das Fehlen einer unerheblichen Beschaffenheit/Eigenschaft gehaftet, selbst wenn der Wert oder die Gebrauchstauglichkeit nicht beeinträchtigt werden, sofern die vereinbarte Beschaffenheit/Eigenschaft zugesichert worden ist (OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u. a. in: "juris").

    Zur Beschaffenheit eines Tieres (egal ob nun Hund, Pferd oder Katze) kann nämlich gerade auch seine Rasse bzw. Abstammung zählen (OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u. a. in: "juris"; OLG Celle, RdL 2008, Seiten 37 f.; OLG Saarbrücken, OLG-Report 2007, Seiten 645 f. = RdL 2008, Seiten 10 ff.; Palandt-Weidenkaff, BGB-Kommentar, 69. Aufl. 2010, § 434 BGB, Rn. 96).

    Deshalb bietet nur die ordnungsgemäße Angabe der Abstammung und Rasse des Hundes eine Gewähr für die Reinrassigkeit des Tieres und ist insofern dann auch ein zuverlässiges Indiz für die Geeignetheit zur vorerwähnten Ausbildung und/oder zu dem beabsichtigten Einsatz und/oder der Zucht (OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u. a. in: "juris").

    Aus den o. g. Gründen hat die Beklagte nach Überzeugung des Gerichts diesen "Mangel" des Hundes wohl sogar arglistig gegenüber der Klägerin bei Abschluss des Kaufvertrages verschwiegen bzw. die Klägerin hierüber getäuscht, da sie die Mischlings-Eigenschaft dieses Hundes unstreitig kannte, so dass der Klägerin ggf. auch noch weitergehende Ansprüche (vgl. u. a. §§ 123, 444, 826 BGB) hier gegenüber der Beklagten zur Seite gestanden hätten (OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u. a. in: "juris"; LG Kleve, Urteil vom 29.05.2002, Az.: 2 O 323/01, u. a. in: "juris").

  • AG Brandenburg, 11.05.2018 - 31 C 14/16

    Hund mit Wasserkopf ein Sachmangel

    Gemäß § 434 Abs. 1 BGB - der nach § 90a BGB auf Tiere entsprechend anzuwenden ist - ist ein Tier nur dann mangelfrei, wenn es bei Gefahrübergang auch die vereinbarte bzw. übliche Beschaffenheit hat (BGH, Urteil vom 18.10.2017, Az.: VIII ZR 32/16, u.a. in: NJW 2018, Seiten 150 ff.; BGH, Urteil vom 29.04.2015, Az.: VIII ZR 180/14, u.a. in: NJW 2015, Seiten 2106 ff.; BGH, Urteil vom 11.07.2007, Az.: VIII ZR 110/06, u.a. in: NJW 2007, Seiten 2619 ff.; BGH, Urteil vom 07.02.2007, Az.: VIII ZR 266/06, u.a. in: NJW 2007, Seiten 1351 ff.; BGH, Urteil vom 15.11.2006, Az.: VIII ZR 3/06, u.a. in: NJW 2007, Seiten 674 ff.; BGH, Urteil vom 29.03.2006, Az.: VIII ZR 173/05, u.a. in: NJW 2006, Seiten 2250 ff.; BGH, Urteil vom 22.06.2005, Az.: VIII ZR 281/04, u.a. in: NJW 2005, Seiten 2852 ff.; OLG München, Urteil vom 26.01.2018, Az.: 3 U 3421/16, u.a. in: "juris"; OLG Köln, Urteil vom 23.08.2017, Az.: I-16 U 68/17, u.a. in: NJW-RR 2018, Seiten 436 ff.; OLG Koblenz, Urteil vom 14.04.2016 Az.: 1 U 254/15, u.a. in: RdL 2016, Seiten 156 f.; OLG Koblenz, Urteil vom 21.05.2015, Az.: 1 U 1382/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 1192 f.; OLG Oldenburg, Urteil vom 04.03.2015, Az.: 5 U 159/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 1435 ff.; OLG Oldenburg, Urteil vom 05.02.2015, Az.: 14 U 29/12, u.a. in: RdL 2015, Seiten 178 f.; OLG Hamm, Urteil vom 09.09.2014, Az.: I-19 U 40/14, u.a. in: RdL 2015, Seite 49; OLG Hamm, Urteil vom 20.06.2014, Az.: I-19 U 169/13, u.a. in: MDR 2014, Seiten 1379 f.; OLG Celle, Urteil vom 07.04.2014, Az.: 20 U 29/13, u.a. in: MDR 2014, Seiten 765 f.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 27.08.2013, Az.: 15 U 7/12, u.a. in: AUR 2014, Seiten 108 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 24.05.2011, Az.: 19 U 162/10, u.a. in: MDR 2011, Seite 1344; OLG Hamm, Urteil vom 18.02.2011, Az.: I-19 U 164/10, u.a. in: BeckRS 2011, Nr. 12186; OLG Zweibrücken, Urteil vom 13.01.2011, Az.: 4 U 34/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 1074 f.; OLG Hamm, Urteil vom 25.04.2008, Az.: 11 U 138/06, u.a. in: BeckRS 2008, Nr. 12065; OLG Köln, Urteil vom 12.12.2007, Az.: 27 U 20/07, u.a. in: BeckRS 2008, Nr. 04472; OLG Celle, Urteil vom 13.09.2007, Az.: 8 U 116/07, u.a. in: RdL 2008, Seiten 37 f.; OLG Köln, Urteil vom 08.08.2007, Az.: 11 U 23/07, u.a. in: RdL 2008, Seiten 68 ff.; OLG Saarbrücken, Urteil vom 24.05.2007, Az.: 8 U 328/06-85, u.a. in: RdL 2008, Seiten 10 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 01.07.2005, Az.: 11 U 43/04, u.a. in: ZGS 2006, Seiten 156 ff.; OLG Düsseldorf, ZGS 2004, Seiten 271 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u.a. in: "juris"; LG Ingolstadt, Urteil vom 31.05.2017, Az.: 33 O 109/15, teilw.

    Das gilt unabhängig davon, ob die Parteien eine bestimmte Hunde-Rasse (OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.03.2003, Az.: I-21 U 100/02, u.a. in: "juris"; OLG Celle, Urteil vom 13.09.2007, Az.: 8 U 116/07, u.a. in: RdL 2008, Seiten 37 f.; OLG Saarbrücken, Urteil vom 24.05.2007, Az.: 8 U 328/06-85, u.a. in: RdL 2008, Seiten 10 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 26.04.2010, Az.: 34 C 139/09, u.a. in: NJW-RR 2010, Seiten 1293 f.) oder eine bestimmte Linie (z.B. eine "Arbeits-Linie" bzw. die "Jagd-Linie" oder aber die "Show-Linie") bzw. irgendetwas anderes (zu "Kinderlieb" vgl.: AG Halle/Saale, Urteil vom 25.10.2011 Az.: 95 C 881/11, u.a. in: "juris") vereinbart haben.

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