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   AG Münster, 05.02.2020 - 22 III 130/18   

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AG Münster, 05.02.2020 - 22 III 130/18 (https://dejure.org/2020,3062)
AG Münster, Entscheidung vom 05.02.2020 - 22 III 130/18 (https://dejure.org/2020,3062)
AG Münster, Entscheidung vom 05. Februar 2020 - 22 III 130/18 (https://dejure.org/2020,3062)
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Wird zitiert von ... (2)

  • AG Münster, 14.04.2021 - 22 III 34/20

    Verfassungswidrigkeit; Variante der Geschlechtsentwicklung; Personeneintrag

    Dabei kündigte das Amtsgericht Münster unter Bezugnahme auf die Beschlüsse des Amtsgerichts Münster vom 16.12.2019, Az. 22 III 36/19, BeckRS 2019, 32869, und vom 05.02.2020, Az. 22 III 130/18, BeckRS 2929, 2224, an, dass beabsichtigt sei, der beantragten Berichtigung stattzugeben.

    Das Amtsgericht Münster hat in einem vergleichbaren Fall durch den Unterzeichner im Beschluss vom 05.02.2020, Az. 22 III 130/18, BeckRS 2020, 2224, u.a. die Auffassung vertreten, dass die Regelung des § 45b PStG nicht nur intersexuellen Personen offensteht, sondern sich alle Personen hierauf berufen können, die sich auf Grund ihres subjektiven Empfindens nicht mit dem im Geburtenregister erfassten Eintrag zum Geschlecht identifizieren können und die eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass bei ihnen eine "Variante der Geschlechtsentwicklung" vorliegt.

  • AG Oldenburg, 20.04.2020 - 93 III 15/20
    Daraus folgt, dass - was mittlerweile überwiegender Auffassung entsprechen dürfte -objektiven, medizinisch feststellbaren Geschlechtsmerkmalen für die geschlechtliche Zuordnung nur eine allenfalls mitbeinflussende Funktion zukommen kann und dass subjektiv empfundenen Geschlechtszugehörigkeiten oder -nichtzugehörigkeiten ein wesentliches Gewicht zukommen muss (AG Münster, Beschl. v. 16.12.2019 - 22 III 36/18; Beschl. v. 05.02.2020 - 22 III 130/18; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 11.06.2019 - 1-25 Wx 76/17; OLG Celle, Beschl. v. 12.05.2017 - 17 W 5/17).
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