Weitere Entscheidung unten: KG, 09.01.2014

Rechtsprechung
   KG, 20.11.2013 - 22 U 72/13   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StVG § 7 Abs. 1; StVG § 17 Abs. 2; StVO § 3 Abs. 1
    Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall; Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des Verschuldens des Auffahrenden

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Auffahrunfall - fehlendes Verschulden des Auffahrenden nur in wenigen Ausnahmefällen

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Auffahrunfall im Straßenverkehr: Allgemeine Lebenserfahrung und Anscheinsbeweis spricht für Verschulden des Auffahrenden - Vorliegen eines untypischen Unfallhergangs muss von Auffahrenden bewiesen werden

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2014, 809
  • MDR 2014, 339
  • NZV 2014, 458



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Wird zitiert von ... (3)  

  • KG, 30.11.2017 - 22 U 34/17  

    Beweiskraft eines polizeilichen Unfallaufnahmeprotokolls hinsichtlich des

    Denn ein Auffahrunfall setzt eine Teilüberdeckung der Schäden an Heck und Front der beteiligten Fahrzeuge voraus (vgl. dazu BGH, Urteil vom 30. November 2010 - VI ZR 15/10 -, juris Rdn. 8; Senat, Beschluss vom 20. November 2013 - 22 U 72/13 -, juris Rdn. 7), an der es hier ausweislich der Lichtbilder (Anlage B 4, Bl. 66 d.A.) fehlt.
  • LG Bonn, 27.01.2017 - 1 O 181/16  

    Auffahrunfall, Fahrspurwechsel, Anscheinsbeweis, Quote

    Deshalb spricht zwar bei Auffahrunfällen grundsätzlich der erste Anschein für ein unfallursächliches Verschulden des Auffahrenden (BGH NJW 2012, 608; BGH NJW-RR 1987, 1233; KG NJW-RR 2014, 809, 810; OLG München, Urt. v. 25.10.2013 - 10 U 964/13 = juris Rd.6 und Rd.18).

    Die bestehenden Unklarheiten gehen insoweit zu Lasten des darlegungs- und beweislastbelasteten Klägers (vgl. KG NJW-RR 2014, 809, 810; OLG Köln r+s 1996, 17f.).

  • LG Ansbach, 20.10.2017 - 3 O 394/17  

    Wirkung eines Schuldbekenntnisses bei Unaufklärbarkeit des Unfalls

    Der Anschein gegen den Auffahrenden setzt lediglich eine typische Gestaltung, also zumindest eine Teilüberdeckung von Front und Heck, voraus (KG, Hinweisbeschl. v. 20.11.2013 - 22 U 72/13; NJW-RR 2014, 809).
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