Weitere Entscheidung unten: SG München, 18.03.2009

Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 02.08.2006 - 23 U 287/05   

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https://dejure.org/2006,2826
OLG Frankfurt, 02.08.2006 - 23 U 287/05 (https://dejure.org/2006,2826)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 02.08.2006 - 23 U 287/05 (https://dejure.org/2006,2826)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 02. August 2006 - 23 U 287/05 (https://dejure.org/2006,2826)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus einem Vermögensverwaltungsvertrag; Schadensersatzpflicht wegen unzureichender Beratung; Beginn der Verjährung mit Eintritt des ersten Schadens; Verjährungsbeginn mit dem ersten Aktienerwerb auf Basis der Anlagestrategie

  • Judicialis

    BGB § 280; ; WpHG § 37 a

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verjährungsbeginn eines Schadensersatzanspruchs wegen fehlerhafter Beratung und Information im Rahmen einer Vermögensverwaltung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • IWW (Kurzinformation)

    Falsche Strategie: Verjährung beginnt mit Ersterwerb

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - Falsche Strategie: Verjährung beginnt mit Ersterwerb

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    WpHG § 37a
    Verjährungsbeginn bei Vermögensverwaltung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2007, 349
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • OLG Schleswig, 20.09.2007 - 5 U 44/07

    Anlageberatung: Aufklärungspflicht über besondere Risiken von Auslandsanleihen

    Erfasst werden nicht nur Schadensersatzansprüche aus fehlerhafter Beratung, sondern auch solche aus einer Informationspflichtverletzung (BGH WM 2007, 487, Rn. 13 und 15 bei juris; OLG Frankfurt BKR 2006, 501, 502 f; OLG Hamburg NJOZ 2006, 4101 f).

    Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt mit dem Erwerb des jeweiligen Finanzinstrumentes; dann ist der für die Anspruchsentstehung im Sinne des § 37 a WpHG maßgeblich Schaden bereits angelegt und lässt die Verjährung beginnen (BGH WM 2007, 487, Rn. 9 und 13 bei juris; OLG Frankfurt BKR 2006, 501; OLG Hamburg NJOZ 2006, 4101).

    Die für die Haftung von Rechtsanwälten und Steuerberatern entwickelten Grundsätze zur sog. Sekundärverjährung sind, gerade wegen des gesetzgeberischen Willens, eine kurze Verjährungsfrist einzuführen, nicht auf Haftungsansprüche nach dem WpHG bzw. die Frist des § 37a WpHG anzuwenden (BGH NJW 2005, 1579; OLG Frankfurt BKR 2006, 501, 503; OLG Hamburg NJOZ 2006, 4101, 4106).

  • OLG Frankfurt, 18.02.2011 - 23 U 69/10
    Maßgeblicher Zeitpunkt für den Beginn der Verjährung nach dieser Vorschrift sei eindeutig nicht der Vertragsschluss, sondern der dingliche Erwerb, wie auch das OLG Frankfurt am Main (BKR 2006, 501) entschieden habe.

    Die von der Klägerin angeführte Entscheidung des OLG Frankfurt am Main vom 2.8.2006 (23 U 287/05) stehe dem nicht entgegen, sondern stelle ebenfalls auf den Erwerb und nicht die Einbuchung in das Depot ab.

    13 Vorliegend wäre ein auf einer Beratungspflichtverletzung der Beklagten beruhender, etwaiger Schadensersatzanspruch ggf. bereits mit dem Erwerb der Hybridanleihe, d.h. der Ordererteilung der Klägerin und ihrer Annahme durch die EDV-mäßige Ordererfassung durch die Beklagte am 13.11.2006 (vgl. Anl. B 2, Bl. 76 d.A.) im Sinne von § 37a WpHG entstanden gemäß der in Rechtsprechung und Schrifttum schon länger ganz überwiegenden Auffassung (vgl. KG ZIP 2004, 1306; Assmann/Schneider-Koller, WpHG 3. Aufl. 2003, § 37a Rn. 7 unter Bezugnahme auf BGH ZIP 1998, 154 (158); Kritter, BKR 2004, 261), der sich schließlich der BGH mit Entscheidung vom 8.3.2005 (Az.: XI ZR 170/04, BGHZ 162, 306 mit entsprechenden Nachweisen) ausdrücklich angeschlossen hat und der der Senat ebenfalls folgt (vgl. rechtskräftiges Urteil vom 27.4.2005 Az.: 23 U 71/04, NJW-RR 2005, 1215 und vom 2.8.2006 Az. 23 U 287/05, BKR 2006, 501)).

    Dies steht im Übrigen auch nicht im Widerspruch zu dem von der Klägerin angeführten Urteil des Senats vom 2.8.2006 (Az. 23 U 287/05, BKR 2006, 501), das ebenfalls auf den Erwerb des Wertpapiers als Beginn der Verjährungsfrist abgestellt und es lediglich im Hinblick auf den dort unstreitigen Zeitpunkt der Transaktion als unerheblich hat dahingestellt sein lassen, wann der - auch nach dort vertretener Auffassung eigentlich maßgebliche - Vertragsschluss stattgefunden hat.

  • OLG Dresden, 15.01.2020 - 5 U 8/19
    Dies gilt auch, soweit sie auf eine Verletzung des Vermögensverwaltungsvertrages gestützt werden (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 02.08.2006 - 23 U 287/05 -, juris).

    Von der Verjährungsregelung des § 37a WpHG werden vertragliche Schadenersatzansprüche und hinsichtlich fahrlässiger Begehungsweise auch deliktische Ansprüche erfasst (BGH, Urteil vom 08.03.2005 - XI ZR 170/04 -, BGHZ 162, 306-313; OLG Frankfurt, Urteil vom 02.08.2006 - 23 U 287/05 -, a.a.O.; KG Berlin, Urteil vom 11.03.2004 - 19 U 71/03 -, juris).

  • OLG Frankfurt, 17.01.2014 - 23 U 163/13

    Fehlerhafte Anlageberatung: Keine Aufklärungspflicht über Gewinnmarge bei

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entsteht der Schaden eines Anlegers, der sich aufgrund einer fehlerhaften Empfehlung eine für ihn nachteilige Kapitalanlage erworben hat, mit dem Erwerb der Anlage (vgl. BGHZ 162 (306); BGH vom 24.03.2011 III ZR 81/10; BGH vom 8.03.2005 XI ZR 170/04; OLG Frankfurt vom 15.04.2011 - 19 U 213/10 Tz. 19; OLG Frankfurt vom 2.08.2006 - 23 U 287/05, Tz 18).
  • OLG Frankfurt, 18.07.2013 - 16 U 191/12

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Verjährungbeginn für

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entsteht der Schaden eines Anlegers, der sich aufgrund einer fehlerhaften Empfehlung eine für ihn nachteilige Kapitalanlage erworben hat, mit dem Erwerb der Anlage (BGHZ 162 (306); BGH vom 24.03.2011 III ZR 81/10; BGH vom 8.03.2005 XI ZR 170/04; OLG Frankfurt vom 15.04.2011 - 19 U 213/10 Tz. 19; OLG Frankfurt vom 2.08.2006 - 23 U 287/05, Tz 18).
  • OLG Frankfurt, 17.04.2012 - 9 U 61/11

    Schadensersatz wegen angeblich fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit

    Von der Verjährungsregelung des §§ 37 a WpHG a.F. werden vertragliche Schadensersatzansprüche (aus §§ 311 Abs. 2, 280 BGB bzw. c.i.c.) und auch - hinsichtlich fahrlässiger Begehungsweise - deliktische Ansprüche z.B. aus §§ 823 Abs. 2 BGB, 31 WpHG erfasst (OLG Frankfurt, 23 U 287/05, Rn. 16 - zitiert nach Juris).
  • OLG Frankfurt, 15.04.2011 - 19 U 213/10

    Anlageberatung: Verjährung von Schadensersatzansprüchen nach § 37 a WpHG

    Diese Rechtsauffassung steht im Übrigen auch nicht in Widerspruch zum Urteil des OLG Frankfurt, 23. Zivilsenat, Az.: 23 U 287/05 - BKR 2006, 501).
  • OLG Frankfurt, 04.03.2011 - 19 U 210/10

    Anlageberatung: Verjährung von Schadensersatzansprüchen nach § 37 a WpHG a.F.

    Diese Rechtsauffassung steht im Übrigen auch nicht in Widerspruch zum Urteil des OLG Frankfurt, 23. Zivilsenat, Az.: 23 U 287/05 - BKR 2006, 501).
  • LG Hamburg, 04.07.2013 - 330 O 4/12

    Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem

    Dabei ist unerheblich, auf welche Rechtsgrundlage der Anspruch gestützt wird, da von der Verjährungsregelung des §§ 37 a WpHG a.F. vertragliche Schadensersatzansprüche (aus §§ 311 Abs. 2, 280 BGB bzw. c.i.c.) und auch - hinsichtlich fahrlässiger Begehungsweise - deliktische Ansprüche z.B. aus §§ 823 Abs. 2 BGB, 31 WpHG erfasst werden (OLG Frankfurt, 23 U 287/05, Rn. 16 - zitiert nach Juris).
  • OLG Frankfurt, 26.02.2015 - 16 U 231/13

    Keine Rückabwicklung von Finanztermingeschäften einer Gemeinde

    Dieser liegt im Zeitpunkt des Erwerbs der Anlage (BGHZ 162 (306); BGH vom 24.03.2011 III ZR 81/10; BGH vom 8.03.2005 XI ZR 170/04; OLG Frankfurt vom 15.04.2011 - 19 U 213/10 Tz. 19; OLG Frankfurt vom 2.08.2006 - 23 U 287/05, Tz 18).
  • OLG Frankfurt, 09.01.2013 - 3 U 187/12

    Pflichten des Anlageberaters bei Empfehlung von Zertifikaten

  • LG Frankfurt/Main, 18.10.2013 - 7 O 320/12
  • LG Hamburg, 04.07.2013 - 330 O 154/12

    Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem

  • OLG Düsseldorf, 21.03.2013 - 16 U 116/12

    Anforderungen an die Feststellung vorsätzlicher Verletzung eines

  • OLG Hamm, 02.02.2012 - 34 U 122/10

    Pflicht des Vermögensverwalters

  • LG Hamburg, 26.11.2015 - 330 O 600/13

    Anlageberatung durch eine Bank: Verjährung von Schadenersatzansprüchen

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Rechtsprechung
   SG München, 18.03.2009 - S 23 U 287/05   

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https://dejure.org/2009,55358
SG München, 18.03.2009 - S 23 U 287/05 (https://dejure.org/2009,55358)
SG München, Entscheidung vom 18.03.2009 - S 23 U 287/05 (https://dejure.org/2009,55358)
SG München, Entscheidung vom 18. März 2009 - S 23 U 287/05 (https://dejure.org/2009,55358)
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Wird zitiert von ...

  • LSG Bayern, 10.01.2012 - L 3 U 181/09

    Flexible Teilzeit - Unfallrente - Bemessung der Verletztenrente - Jahrelange

    Dagegen hat die Klägerin am 10.05.2005 beim SG wieder Klage erhoben (S 23 U 287/05).
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