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   OLG München, 09.03.1989 - 24 U 262/88   

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OLG München, 09.03.1989 - 24 U 262/88 (https://dejure.org/1989,2378)
OLG München, Entscheidung vom 09.03.1989 - 24 U 262/88 (https://dejure.org/1989,2378)
OLG München, Entscheidung vom 09. März 1989 - 24 U 262/88 (https://dejure.org/1989,2378)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Grundsätze der Beweislast; Humanmedizin; Tierarzthaftung; Anwendbarkeit; Grober Behandlungsfehler; Beweislastumkehr

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB §§ 276, 282, 611, 823

Papierfundstellen

  • NJW 1989, 2336 (Ls.)
  • NJW-RR 1989, 988
  • MDR 1989, 738
  • VersR 1989, 714
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 10.05.2016 - VI ZR 247/15

    Umkehr der Beweislast bei grobem Behandlungsfehler eines Tierarztes

    b) Die Rechtsprechung der Oberlandesgerichte geht nahezu einhellig davon aus, dass die in der Humanmedizin entwickelten Rechtsgrundsätze hinsichtlich der Beweislastumkehr bei groben Behandlungsfehlern, insbesondere auch bei Befunderhebungsfehlern, auf die tierärztliche Behandlung zu übertragen sind (vgl. OLG Celle, Urteil vom 13. Februar 1989 - 1 U 15/88, VersR 1989, 714; OLG München, Urteil vom 9. März 1989 - 24 U 262/88, VersR 1989, 714 f.; OLG Stuttgart, Urteil vom 14. Juni 1995 - 14 U 26/94, VersR 1996, 1029, 1030; OLG Hamm, Urteil vom 3. Dezember 2003 - 3 U 108/02, OLGR Hamm 2004, 62, 64 f. mit Zurückweisungsbeschluss des BGH vom 5. April 2005 - VI ZR 23/04; OLG Schleswig, Urteil vom 14. Januar 2011 - 4 U 86/07, SchlHA 2011, 234, 230; OLG Frankfurt, Urteil vom 1. Februar 2011 - 8 U 118/10, NJW-RR 2011, 1246; OLG Celle, Urteil vom 14. Februar 2011 - 20 U 2/09, NJW-RR 2011, 1357, 1358; OLG Brandenburg, Urteil vom 26. April 2012 - 12 U 166/10, juris Rn. 17; OLG Hamm, Urteil vom 21. Februar 2014 - 26 U 3/11, RdL 2014, 158, 159; aA OLG Koblenz, Beschluss vom 18. Dezember 2008 - 10 U 73/08, VersR 2009, 1503, 1504; offenlassend OLG Koblenz, Beschluss vom 21. August 2014 - 5 U 554/14, MDR 2015, 29 f.).
  • OLG Hamm, 03.12.2003 - 3 U 108/02

    Schadensersatzansprüche eines Bundeslandes aus übergegangenem Recht wegen

    Diese für die Humanmedizin entwickelten Grundsätze sind im Rahmen der tierärztlichen Haftung gleichermaßen anwendbar (vgl. zuletzt Urteil des Senats vom 22.04.2002 - 3 U 1/01 - VersR 2003, 1139; Urteil vom 26.06.2002 - 3 U 217/01 - OLG München NJW-RR 1989, 988, 989).

    Wie in der Humanmedizin setzt auch in der Tiermedizin diese Beweislastsonderregel (vgl. OLG München, NJW-RR 1989, 988, 989 m. w. N.) ein bestimmtes Verhältnis zwischen den Parteien voraus.

  • OLG Frankfurt, 01.02.2011 - 8 U 118/10

    Schadensersatz für angebliche Falschbehandlung eines Pferdes

    Dem steht die gegenteilige Auffassung des OLG Hamm (Urteil vom 3.12.2003 - 3 U 108/02) und des OLG München (Urteil vom 9.3.1989 - 24 U 262/88) entgegen, denen sich der Senat (mit Baur, VersR 2010, 406 f) anschließt.
  • OLG Brandenburg, 26.04.2012 - 12 U 166/10

    Vertragliches Schadensersatzrecht: Pflichtverletzung eines Tierarztes;

    Dabei gelten die für die Humanmedizin entwickelten Grundsätze zur Beweislastumkehr beim groben Behandlungsfehler in gleicher Weise auch beim Tierarzt, da beide Tätigkeitsbereiche sich auf einen lebenden Organismus beziehen und bei der medizinischen Versorgung eines Tieres in gleicher Weise eine Beweislastumkehr als Interessenausgleich für den Fall eines groben Behandlungsfehlers gerechtfertigt ist (OLG München VersR 1989, S. 714; OLG Stuttgart VersR 1996, S. 1029).
  • OLG Schleswig, 14.01.2011 - 4 U 86/07

    Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich Behandlungs- und Befunderhebungsfehlern

    Der Senat folgt der in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte vorherrschenden (vgl. OLG München, VersR 1989, 714 ; OLG Celle, VersR 1989, 714 ; OLG Düsseldorf, VersR 1990, 867 ; Senat OLGR 1998, 355 f; OLG Hamm, 3. Zivilsenat, OLGR 2004, 62 ff; a.A. OLG Koblenz, Beschluss in VersR 2010 1503 f mit ablehnender Anmerkung Baur) und insbesondere auch vom Bundesgerichtshof vertretenen Rechtsauffassung (vgl. Beschluss vom 05. April 2005, Az. VI ZR 23/04, zitiert nach iuris sowie VersR 1977, 546), wonach auch im Bereich der Tierarzthaftung die in der Arzthaftung anerkannte Beweislastumkehr für den Kausalzusammenhang zwischen Behandlungsfehler und Gesundheitsschaden (Primärschaden; haftungsbegründende Kausalität) bei einem groben Behandlungsfehler gilt.
  • OLG Köln, 31.07.2002 - 5 U 46/02

    Beobachtungspflicht nach Herz-Kreislauf-Schock eines Pferdes

    Diese Grundsätze gelten auch im Tierarzthaftungsprozess (vgl. OLG München, NJW-RR 1989, 988, 989; Schulze, Die Haftung des Tierarztes, S. 144 f.).
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