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   OVG Nordrhein-Westfalen, 03.06.1997 - 25 A 3631/95.A   

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https://dejure.org/1997,127
OVG Nordrhein-Westfalen, 03.06.1997 - 25 A 3631/95.A (https://dejure.org/1997,127)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03.06.1997 - 25 A 3631/95.A (https://dejure.org/1997,127)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 03. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A (https://dejure.org/1997,127)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (95)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.10.1998 - 25 A 1284/96

    Türkei, Kurden, Aleviten, TDKP, Sympathisanten, Haft, Folter, Glaubwürdigkeit,

    Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 10 - 19; ferner: Amnesty International, Gutachten vom 21. August 1997 an VG Berlin, S. 9; Kaya, Gutachten vom 11. März 1998 an VG Berlin hinsichtlich der Gemeinde Ayran im Kreis Birecik (Provinz Sanliurfa); Gutachten vom 20. Mai 1998 an VG Hamburg hinsichtlich des Dorfs Yeniköy im Kreis Karakocan (Provinz Elazig); Gutachten vom 10. Juni 1998 an VG Bremen hinsichtlich der Provinz Bitlis; Rumpf, Gutachten vom 1. Februar 1998 an VG Berlin, S. 82 f. Der Kläger ist hiernach kurdischer Abstammung, obwohl er sich in allen Stationen des Asylverfahrens der türkischen Sprache bedient und in der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht angegeben hat, die kurdische Sprache nur "einigermaßen" zu beherrschen.

    Vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 11 ff. mit entsprechenden Nachweisen; ferner: Kaya, Gutachten vom 17. März 1997 an VG Stuttgart, S. 2; Gutachten vom 11. Juli 1997 an VG Hamburg, S. 2; teilweise abweichend: Kaya, Gutachten vom 14. Oktober 1997 an das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern (OVG MV), S. 1; Sen/Akkaya, Gutachten vom 17. März 1997 an OVG MV, S. 1. Das Notstandsgebiet besteht in der vorstehend beschriebenen Ausdehnung seit dem 6. Oktober 1997.

    Zu den im Gutachten von Oberdiek vom 17. Februar 1997 an VG Hamburg, S. 13 ff. dokumentierten Fällen vgl. im einzelnen bereits Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 38 ff. c) Keine Anknüpfung an kurdische Volkszugehörigkeit Art und Ausmaß der vorstehend festgestellten Verfolgungshandlungen der türkischen Sicherheitskräfte rechtfertigen nicht die Annahme einer regionalen oder örtlich begrenzten Gruppenverfolgung in den Notstandsgebieten und erst recht nicht in den traditionellen Siedlungsgebieten insgesamt.

    Zu diesem Unfall vgl. bereits Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 46 f.; ferner: Rumpf, Gutachten vom 20. August 1997 an VG Hamburg, S. 42 f.; UNHCR, Hintergrundbericht von Oktober 1997, S. 11 f. Sedat Bucak gehört als Abgeordneter der von der ehemaligen Außenministerin Tansu Ciller geführten Partei des Rechten Weges (DYP) dem türkischen Parlament an.

    Vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 47 ff. Die wiedergegebenen Fakten zeigen, daß das kurdische Volk in der Türkei hinsichtlich seiner politischen Überzeugung gespalten ist.

    Provinz Kurdenanteil Adiyaman 80 % Agri 70 % Batman 100 % Bingöl 100 % Bitlis 100 % Diyarbakir 90 % Elazig 50 % Erzincan 40 - 50 % Erzurum 50 % Gaziantep 25 % Hakkari 100 % Igdir 60 % Kahramanmaras 25 % Kars 50 - 55 % Malatya 60 % Mardin 70 % Mus 100 % Sanliurfa 90 % Siirt 70 % Sirnak 70 % Tunceli 80 % Van 80 % vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 12 ff. mit entsprechenden Nachweisen; ferner: Kaya, Gutachten vom 17. März 1997 an VG Stuttgart, S. 2; Gutachten vom 11. Juli 1997 an VG Hamburg, S. 2. Daß Menschen in der vorstehend im einzelnen umschriebenen Anzahl im Teil eines Landes aktuell von nach Art und Intensität asylerheblichen Maßnahmen der Sicherheitskräfte bedroht sind, ist von vornherein nur anhand außerordentlicher Feststellungen nachvollziehbar, die eine Vorgehensweise auf Seiten der Sicherheitskräfte zum Gegenstand haben, welche weit über "konventionelle" Verfolgungsmaßnahmen wie Verhaftungen und Verhöre im Polizeigewahrsam hinausgehen.

    HessVGH, Urteil vom 24. November 1997 - 12 UE 725/94 -, S. 33 ff. Dieser Rechtsprechung folgt der Senat nicht, weil in ihr die aufgezeigten Aspekte, die der Annahme einer Gruppenverfolgung entgegenstehen und auf die der Senat bereits in seiner bisherigen Rechtsprechung hingewiesen hatte, vgl. Beschluß vom 30. Januar 1995 - 25 A 4705/94.A -, S. 42 ff.; Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 31 ff.; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 35 ff. nicht behandelt werden.

    Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 87; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 111, vgl. auch S. 141. Mit diesem Begriff sollte nicht etwa über den Personenkreis der Vorverfolgten hinaus noch eine weitere Gruppe von Personen gekennzeichnet werden, denen für die Rückkehrprognose der herabgestufte Wahrscheinlichkeitsmaßstab der hinreichenden Verfolgungssicherheit zugute kommt.

    Allein der Anteil abgeschobener kurdischer Volkszugehöriger unter den abgelehnten Asylbewerbern in Deutschland belief sich, wie der Senat in seinem Grundsatzurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 129 f., im einzelnen aufgelistet hat, in den Jahren 1994 bis 1996 auf über 3.000 Personen.

    Nach diesen Grundsätzen ohne Aussagekraft für die hier zu beurteilende Frage sind die Abschiebefälle Riza Askin, vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 127 f., und Ahmet Karakus.

    Hierzu verweist der Senat auf sein Grundsatzurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 143 f. Die dort getroffene Einschätzung wird durch später bekannt gewordene Erkenntnisse nicht in Frage gestellt.

    Vgl. die Zusammenfassung in dem ins vorliegende Verfahren eingeführten Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 110 sowie im vorliegenden Urteil oben S. 74. Die politischen Repressalien, denen jener Personenkreis im zeitlichen Zusammenhang mit der Ausreise ausgesetzt war, bestanden zumeist in kurzzeitigen Inhaftierungen, die mit erheblichen körperlichen Mißhandlungen verbunden waren.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 1292/96

    Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei

    Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 10 - 19; ferner: Amnesty International, Gutachten vom 21. August 1997 an VG Berlin, S. 9; Kaya, Gutachten vom 11. März 1998 an VG Berlin hinsichtlich der Gemeinde Ayran im Kreis Birecik (Provinz Sanliurfa); Gutachten vom 20. Mai 1998 an VG Hamburg hinsichtlich des Dorfs Yeniköy im Kreis Karakocan (Provinz Elazig); Gutachten vom 10. Juni 1998 an VG Bremen hinsichtlich der Provinz Bitlis; Rumpf, Gutachten vom 1. Februar 1998 an VG Berlin, S. 82 f.

    vgl. dazu OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 15 ff. und Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 11 ff. mit entsprechenden Nachweisen; ferner: Kaya, Gutachten vom 17. März 1997 an VG Stuttgart, S. 2; Gutachten vom 11. Juli 1997 an VG Hamburg, S. 2; teilweise abweichend: Kaya, Gutachten vom 14. Oktober 1997 an das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern (OVG MV), S. 1; Sen/Akkaya, Gutachten vom 17. März 1997 an OVG MV, S. 1.

    Zu den im Gutachten von Oberdiek vom 17. Februar 1997 an VG Hamburg, S. 13 ff. dokumentierten Fällen vgl. im Einzelnen bereits Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 38 ff.

    Zu diesem Unfall vgl. bereits Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 46 f.; ferner: Rumpf, Gutachten vom 20. August 1997 an VG Hamburg, S. 42 f.; UNHCR, Hintergrundbericht von Oktober 1997, S. 11 f.

    Van 80 % vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 12 ff. mit entsprechenden Nachweisen; ferner: Kaya, Gutachten vom 17. März 1997 an VG Stuttgart, S. 2; Gutachten vom 11. Juli 1997 an VG Hamburg, S. 2.

    Dieser Rechtsprechung folgt der Senat nicht, weil in ihr die aufgezeigten Aspekte, die der Annahme einer Gruppenverfolgung entgegenstehen und auf die der Senat bereits in seiner bisherigen Rechtsprechung hingewiesen hatte, vgl. Beschluss vom 30. Januar 1995 - 25 A 4705/94.A -, S. 42 ff.; Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 31 ff.; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 35 ff.; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 9 ff., nicht behandelt werden.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 87; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 111; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 75.

    Zur Auflistung im Einzelnen vgl. OVG NRW, Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 129 f.

    Nach diesen Grundsätzen ohne Aussagekraft für die hier zu beurteilende Frage sind die Abschiebefälle Riza Askin, vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 127 f.; Auswärtiges Amt, Lagebericht vom 7. September 1999, S. 25.

    Hierzu verweist der Senat auf sein Grundsatzurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 143 f. Die dort getroffene Einschätzung wird durch später bekannt gewordene Erkenntnisse nicht in Frage gestellt.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 2221/96

    Anerkennung eines Kurden aus Ostanatolien als Asylberechtigter; Bestehen einer

    Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 10 - 19; ferner: Amnesty International, Gutachten vom 21. August 1997 an VG Berlin, S. 9; Kaya, Gutachten vom 11. März 1998 an VG Berlin hinsichtlich der Gemeinde Ayran im Kreis Birecik (Provinz Sanliurfa); Gutachten vom 20. Mai 1998 an VG Hamburg hinsichtlich des Dorfs Yeniköy im Kreis Karakocan (Provinz Elazig); Gutachten vom 10. Juni 1998 an VG Bremen hinsichtlich der Provinz Bitlis; Rumpf, Gutachten vom 1. Februar 1998 an VG Berlin, S. 82 f.

    vgl. dazu OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 15 ff. und Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 11 ff. mit entsprechenden Nachweisen; ferner: Kaya, Gutachten vom 17. März 1997 an VG Stuttgart, S. 2; Gutachten vom 11. Juli 1997 an VG Hamburg, S. 2; teilweise abweichend: Kaya, Gutachten vom 14. Oktober 1997 an das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern (OVG MV), S. 1; Sen/Akkaya, Gutachten vom 17. März 1997 an OVG MV, S. 1.

    Zu den im Gutachten von Oberdiek vom 17. Februar 1997 an VG Hamburg, S. 13 ff. dokumentierten Fällen vgl. im Einzelnen bereits Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 38 ff.

    Zu diesem Unfall vgl. bereits Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 46 f.; ferner: Rumpf, Gutachten vom 20. August 1997 an VG Hamburg, S. 42 f.; UNHCR, Hintergrundbericht von Oktober 1997, S. 11 f.

    Van 80 % vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 12 ff. mit entsprechenden Nachweisen; ferner: Kaya, Gutachten vom 17. März 1997 an VG Stuttgart, S. 2; Gutachten vom 11. Juli 1997 an VG Hamburg, S. 2.

    Dieser Rechtsprechung folgt der Senat nicht, weil in ihr die aufgezeigten Aspekte, die der Annahme einer Gruppenverfolgung entgegenstehen und auf die der Senat bereits in seiner bisherigen Rechtsprechung hingewiesen hatte, vgl. Beschluss vom 30. Januar 1995 - 25 A 4705/94.A -, S. 42 ff.; Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 31 ff.; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 35 ff.; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 9 ff., nicht behandelt werden.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 87; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 111; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 75.

    Zur Auflistung im Einzelnen vgl. OVG NRW, Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 129 f.

    Nach diesen Grundsätzen ohne Aussagekraft für die hier zu beurteilende Frage sind die Abschiebefälle Riza Askin, vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 127 f.; Auswärtiges Amt, Lagebericht vom 7. September 1999, S. 25.

    Hierzu verweist der Senat auf sein Grundsatzurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 143 f. Die dort getroffene Einschätzung wird durch später bekannt gewordene Erkenntnisse nicht in Frage gestellt.

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