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   VGH Bayern, 24.07.1998 - 25 ZB 98.32972   

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https://dejure.org/1998,7295
VGH Bayern, 24.07.1998 - 25 ZB 98.32972 (https://dejure.org/1998,7295)
VGH Bayern, Entscheidung vom 24.07.1998 - 25 ZB 98.32972 (https://dejure.org/1998,7295)
VGH Bayern, Entscheidung vom 24. Juli 1998 - 25 ZB 98.32972 (https://dejure.org/1998,7295)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

  • VG Regensburg - RO 9 K 97.32127
  • VGH Bayern, 24.07.1998 - 25 ZB 98.32972

Papierfundstellen

  • DVBl 1999, 114
  • DÖV 1998, 888
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BVerwG, 06.03.2015 - 6 B 41.14

    Zulassung eines Studenten zum Studium der Humanmedizin im ersten Fachsemester

    Zum Teil wird die Auffassung vertreten, diese Bindung trete bereits dann ein, wenn (nur) der von den Richtern unterschriebene Tenor des Urteils der Geschäftsstelle übergeben worden ist (OVG Weimar, Beschluss vom 26. Januar 2000 - 3 ZKO 25/00 - NVwZ 2000, 1308; VGH München, Beschluss vom 24. Juli 1998 - 25 ZB 98.32972 - BayVBl. 1998, 733), jedenfalls dann, wenn das vollständig abgefasste Urteil der Geschäftsstelle übergeben worden ist (Schmidt, in: Eyermann, VwGO, 14. Aufl. 2014, § 166 Rn. 14; so wohl auch: BVerwG, Beschluss vom 27. April 2005 - 5 B 107.04 - juris Rn. 7; Orth, in: Gärditz, VwGO, 2013, § 116, Rn. 16).
  • OVG Niedersachsen, 28.05.2015 - 5 LA 195/14

    Wiederaufgreifen eines Verfahrens betr. Verlängerung eines Beamtenverhältnisses

    Ergeht ein Urteil aufgrund mündlicher Verhandlung durch Zustellung an die Beteiligten (vgl. § 116 Abs. 2 VwGO), so tritt die Bindungswirkung gemäß § 173 VwGO in Verbindung mit § 318 ZPO bereits mit der in § 116 Abs. 2 VwGO für diesen Fall ausdrücklich vorgeschriebenen Übergabe des Urteils - bzw. zumindest des Tenors der Entscheidung (vgl. § 117 Abs. 5 Satz 2 VwGO) - an die Geschäftsstelle ein (ebenso Bay. VGH, Beschluss vom 24.7.1998 - 25 ZB 98.32972 -, juris Rn. 3; VGH Ba. Wü., Beschluss vom 12.3.1999 - A 14 S 1361/97 -, juris Rn. 7; Thür. OVG, Beschluss vom 26.1.2000 - 3 ZKO 25.00 -, juris Rn. 4).

    Ergeht - wie hier - ein Urteil aufgrund mündlicher Verhandlung durch Zustellung an die Beteiligten (vgl. § 116 Abs. 2 VwGO), so tritt die Bindungswirkung bereits mit der in § 116 Abs. 2 VwGO für diesen Fall ausdrücklich vorgeschriebenen Übergabe des Urteils - bzw. zumindest des Tenors der Entscheidung (vgl. § 117 Abs. 4 Satz 2 VwGO) - an die Geschäftsstelle ein (ebenso: Bay. VGH, Beschluss vom 24.7.1998 - 25 ZB 98.32972 -, juris Rn. 3; VGH Ba.-Wü., Beschluss vom 12.3.1999, a. a. O., Rn. 7; Thür. OVG, Beschluss vom 26.1.2000 - 3 ZKO 25.00 -, juris Rn. 4; wohl auch BVerwG, Beschluss vom 27.4.2005 - BVerwG 5 B 107.04 u. a. -, juris Rn. 7; Geiger, in: Eyermann, VwGO, 14. Auflage 2014, § 104 Rn. 14; Kuntze, in: Bader u. a., VwGO, 4. Auflage 2007, § 116 Rn. 10; Redeker/von Oertzen, VwGO, 14. Auflage 2004, § 116 Rn. 7).

    Darüber hinaus sind dieser Auffassung praktische Erwägungen entgegenzuhalten, weil hiermit die Wirksamkeit einer Entscheidung von Umständen abhängig gemacht würde, die der entscheidende Spruchkörper nicht beeinflussen kann (Bay. VGH, Beschluss vom 24.7.1998, a. a. O. Rn.3, VGH Ba.-Wü., Beschluss vom 12.3.1999, a. a. O., Rn. 7).

  • VGH Baden-Württemberg, 12.03.1999 - A 14 S 1361/97

    Zeitpunkt der Wirksamkeit einer gerichtlichen Entscheidung bei Bekanntgabe durch

    In der Rechtsprechung (vgl. hierzu BayVGH, Beschl. v. 24.7.1998, BayVBl. 1998, 733; a.A. Kilian in Sodan/Ziekow, VwGO, Stand Juli 1998, § 116 RdNr. 33) ist anerkannt, daß es in diesem Fall zur Wirksamkeit bzw. Verbindlichkeit der Entscheidung einer Zustellung an die Beteiligten nicht bedarf.

    Aufgrund der Regelung in § 116 Abs. 2 VwGO, die - anders als bei einer Entscheidung durch Beschluß oder durch Urteil im schriftlichen Verfahren - eine Übergabe des Urteils an die Geschäftsstelle innerhalb zweier Wochen vorsieht (vgl. hierzu BVerwG, Beschl. v. 6.5.1998, DÖV 1998, 923), geht der Senat davon aus, daß die Wirksamkeit bzw. Verbindlichkeit des Urteils für die entscheidenden Richter bereits mit diesem Vorgang eintritt (so auch VGH Bad.-Württ., Urt. v. 6.8.1973, NJW 1974, 1399; BVerwG, Urt. v. 19.1.1987, BVerwGE 75, 338, 341; BayVGH, Urt. v. 30.4.1986, BayVBl. 1986, 655; Beschl. v. 24.7.1998, BayVBl. 1998, 733; Eyermann, VwGO, 10. Aufl., § 116 RdNr. 14; offengelassen in BVerwG, Urt. v. 14.4.1989, NVwZ 1989, 860).

    Gegen diese Rechtsansicht sprechen im übrigen aber auch praktische Erwägungen, da hiermit die Wirksamkeit einer Entscheidung von Umständen abhängig gemacht würde, die der entscheidende Spruchkörper nicht beeinflussen kann (vgl. hierzu BayVGH, Beschl. v. 24.7.1998, BayVBl. 1998, 733, 734).

  • OVG Sachsen, 07.05.2013 - 3 A 834/11

    Voraussetzungen des Eintritts der Bindungswirkung eines nicht vollständig

    Dabei kann hier offen bleiben, ob in Fällen, in denen das Gericht - wie hier - statt der Verkündung die Zustellung eines auf mündliche Verhandlung ergangenen Urteils beschlossen hat, dieses bereits mit der Übergabe des Urteilstenors an die Geschäftsstelle (vgl. § 117 Abs. 4 Satz 2 VwGO) wirksam und damit bindend wird (BVerwG, Urt. v. 19. Januar 1987 - BVerwGE 75, 338; VGH BW, Beschl. v. 12. März 1999 - A 14 S 1361/97 -, juris; BayVGH, Beschl. v. 24. Juli 1998 - 25 ZB 98.32972 -, juris; ThürOVG, Beschl. v. 26. Januar 2000, DÖV 2000, 833) oder ob für die Wirksamkeit und den Eintritt der Bindungswirkung des Urteils zusätzlich erforderlich ist, dass die Entscheidungsformel mindestens einem der Beteiligten bekanntgegeben wurde und damit über den Verfügungsbereich des Spruchkörpers hinausgelangt ist (zur Rechtskraft einer mit einer Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht angefochtenen Entscheidung: BVerwG, Urt. v. 26. Januar 1994, BVerwGE 95, 64; Beschl. v. 1. Februar 1988 - 7 B 15/88 -, juris; Kopp/Schenke, VwGO, Kommentar, 18. Aufl. 2012, § 116 Rn. 3 m. w. N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 15.12.2016 - 2 S 2506/14

    Eintritt der Bindungswirkung eines Urteils bei Zustellung der Entscheidung;

    Ergeht wie hier gemäß § 116 Abs. 2 VwGO ein Urteil aufgrund mündlicher Verhandlung durch Zustellung an die Beteiligten - mangels Verkündungstermins kann die Klägerin daher auch nicht, wie im Schriftsatz vom 19.12.2016 beantragt, dessen Verlegung verlangen -, so tritt die Bindungswirkung bereits mit der in § 116 Abs. 2 VwGO für diesen Fall ausdrücklich vorgeschriebenen Übergabe des Urteils - bzw. zumindest des Tenors der Entscheidung (vgl. § 117 Abs. 4 Satz 2 VwGO) - an die Geschäftsstelle ein (ebenso: BayVGH, Beschluss vom 24.07.1998 - 25 ZB 98.32972 -, juris Rn. 3; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 12.03.1999, aaO, Rn. 7; ThürOVG, Beschluss vom 26.01.2000 - 3 ZKO 25.00 -, juris Rn. 4; NdsOVG, Beschluss vom 28.05.2015 - 5 LA 195/14 -, juris Rn. 95; wohl auch BVerwG, Beschluss vom 27.04.2005 - 5 B 107.04 u.a. -, juris Rn. 7; Geiger in Eyermann, VwGO, 14. Aufl., § 104 Rn. 14; Kuntze in Bader u.a., VwGO, 4. Aufl., § 116 Rn. 10; Redeker/von Oertzen, VwGO, 14. Aufl., § 116 Rn. 7).

    Darüber hinaus sind dieser Auffassung praktische Erwägungen entgegenzuhalten, weil hiermit die Wirksamkeit einer Entscheidung von Umständen abhängig gemacht würde, die der entscheidende Spruchkörper nicht beeinflussen kann (BayVGH, Beschluss vom 24.07.1998, aaO, Rn. 3, VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 12.03.1999, aaO, Rn. 7; NdsOVG, Beschluss vom 28.05.2015, aaO, Rn. 95).

  • OVG Sachsen, 01.07.2011 - 1 C 25/08
    Im Übrigen ist das Urteil nach der am 1. Juli 2011 erfolgten Übergabe der unterschriebenen Entscheidungsformel an die Geschäftsstelle bindend geworden (vgl. BVerwG, Urt. v. 16. Januar 1987, BVerwGE 75, 337, 342; Beschl. v. 27. April 2004 - 5 B 107/04, 5 B 107/04 -, juris; BayVGH, Beschl. v. 24. Juli 1998, DVBl. 1999, 114), so dass eine Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung auf den nachträglich vorgelegten Schriftsatz des Antragsgegners nicht mehr erfolgen konnte.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.01.2017 - 1 A 2575/15

    Zulassung der Berufung wegen eines relevanten Verfahrensmangels; Mangelhaftigkeit

    vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 1987 - 9 C 247/86 -, BVerwGE 75, 338 = juris, Rn. 13 und wohl auch Beschluss vom 27. April 2005 - 5 B 107/04 -, juris, Rn. 7; VGH B.-W., Urteil vom 15. Dezember 2016 - 2 S 2506/14 -, juris, Rn. 19 und Beschluss vom 12. März 1999 - A 14 S 1361/97 -, NVwZ-RR 2000, 125 = juris, Rn. 7 sowie Nds. OVG, Beschluss vom 28. Mai 2015 - 5 LA 195/14 -, IÖD 2015, 215 = juris, Rn. 95, jeweils m. w. Nachw. auch zur Gegenmeinung; Bay. VGH, Beschluss vom 24. Juli 1998- 25 ZB 98.32972 -, DVBl. 1999, 114 = juris, Rn. 2.
  • OVG Thüringen, 26.01.2000 - 3 ZKO 25/00

    Asylrecht aus Kartenart 1, 4; Asylrecht; Zustellung; Zweiwochenfrist

    Der Senat schließt sich dieser mittlerweile stark vertretenen Rechtsansicht in der Rechtsprechung und Kommentarliteratur an (vgl. BVerwG, Urteile vom 14. April 1989 - 4 C 22/88 - NVwZ 1989, 860, und vom 19. Januar 1987 - 9 C 247.86 - BVerwGE 75, 337; Senatsbeschluß vom 3. Mai 1995 - 3 ZO 501/94 - NVwZ-RR 1996, 545; Bayerischer VGH, Beschluß vom 24. Juli 1998 - 25 ZB 98.32972 - DVBl. 1999, 114; VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 12. März 1999 - A 14 S 136/97 - vgl. auch Eyermann-Schmidt, VwGO, 10. Aufl. 1998, § 116 Rdn. 14; Redeker/von Oertzen, VwGO, 12. Aufl. 1997, VwGO, § 116 Rdn. 3).
  • VGH Bayern, 31.05.2011 - 13a B 11.30083

    Keine Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung nach Übergabe des Tenors an die

    Der Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung steht hier entgegen, dass das Urteil durch die förmliche Übergabe des Tenors an die Geschäftsstelle wirksam geworden ist (BayVGH vom 24.7.1998 BayVBl 1998, 733; Geiger in Eyermann, a.a.O., RdNr. 14 zu § 104).
  • VGH Bayern, 23.05.2018 - 1 ZB 18.257

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör als Verfahrensmangel

    Das Urteil wurde mit Übergabe der von den mitwirkenden Richtern unterschriebenen Entscheidungsformel am 17. Mai 2017 an die Geschäftsstelle - im Sinn einer Unabänderbarkeit - wirksam (vgl. BVerwG, B.v. 24.6.1971 - I CB 4.69 - BVerwGE 38, 220; B.v. 27.4.2005 - 5 B 107.04 u.a. - juris Rn. 7; BayVGH, B.v. 24.7.1998 - 25 ZB 98.32972 - BayVBl 1998, 733; OVG Lüneburg, B.v. 28.5.2015 - 5 LA 195/14 - juris Rn. 95; Schmidt in Eyermann, VwGO, 14. Aufl. 2014, § 116 Rn. 14).
  • VG München, 11.01.2011 - M 2 K 10.5095

    Erschließungsbeitrag; Rechtmäßigkeit der Herstellung

  • VG München, 13.12.2010 - M 8 K 09.3950

    Keine Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung bei Zustellung des Urteils, wenn

  • VG München, 12.08.2010 - M 10 K 09.4888

    Klagebefugnis eines Gesellschafters gegen Steuerbescheid gegenüber der

  • VG München, 22.11.2018 - M 30 K 18.303

    Anspruch, Behandlung, Beschlussfassung, Disziplinarverfahren, Erledigung,

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