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Rechtsprechung
   BGH, 10.01.2005 - AnwZ (B) 27/03, AnwZ (B) 28/03   

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https://dejure.org/2005,367
BGH, 10.01.2005 - AnwZ (B) 27/03, AnwZ (B) 28/03 (https://dejure.org/2005,367)
BGH, Entscheidung vom 10.01.2005 - AnwZ (B) 27/03, AnwZ (B) 28/03 (https://dejure.org/2005,367)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 2005 - AnwZ (B) 27/03, AnwZ (B) 28/03 (https://dejure.org/2005,367)
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Volltextveröffentlichungen (22)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    BRAO § 59; BRAO § 59
    Umwandlung einer Rechtsanwalts- GmbH in eine Rechtsanwalts-AG

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Rechtsanwaltskanzlei in der Form einer Aktiengesellschaft

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Widerruf der berufsrechtlichen Zulassung einer Rechtsanwaltsgesellschaft; Gesetzliches Verbot für die Tätigkeit einer Aktiengesellschaft auf dem Gebiet der anwaltlichen Berufsausübung; Anforderungen an ein auf ein Verbot gerichtetes gesetzgeberisches Wollen bei einem ...

  • Wolters Kluwer

    Widerruf der berufsrechtlichen Zulassung einer Rechtsanwaltsgesellschaft; Gesetzliches Verbot für die Tätigkeit einer Aktiengesellschaft auf dem Gebiet der anwaltlichen Berufsausübung; Anforderungen an ein auf ein Verbot gerichtetes gesetzgeberisches Wollen bei einem ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zulassung einer Rechtsanwaltsgesellschaft in der Rechtsform der AG

  • BRAK-Mitteilungen

    Zur berufsrechtlichen Zulassung einer Aktiengesellschaft als RA-Gesellschaft

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: BRAK-Mitt. 2005, 128

  • Anwaltsblatt

    § 59c BRAO, § 59h BRAO

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BRAO §§ 59c 59h
    Widerruf der Zulassung einer Rechtsanwalts-GmbH wegen Umwandlung in eine AG

  • rechtsportal.de

    BRAO §§ 59c 59h
    Widerruf der Zulassung einer Rechtsanwalts-GmbH wegen Umwandlung in eine AG

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Rechtsanwalts-Aktiengesellschaft

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: BRAK-Mitt. 2005, 109

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 18 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Rechtsanwalts-Aktiengesellschaft

Besprechungen u.ä.

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 18 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Rechtsanwalts-Aktiengesellschaft

Papierfundstellen

  • BGHZ 161, 376
  • NJW 2005, 1568
  • ZIP 2005, 944
  • MDR 2005, 1199
  • BB 2005, 1131
  • DB 2005, 1050
  • AnwBl 2005, 424
  • JR 2006, 202
  • NZG 2005, 596
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BGH, 18.07.2011 - AnwZ (Brfg) 18/10

    Anwaltliches Berufsrecht: Zulässigkeit einer Rechtsanwalts-GmbH & Co. KG

    Soweit die Klägerinnen in diesem Zusammenhang darauf verweisen, dass in der Vergangenheit die Rechtsprechung aus Art. 12 Abs. 1 GG abgeleitet hat, dass eine GmbH (BayObLG, NJW 1995, 199; siehe jetzt auch §§ 59c ff. BRAO) oder eine AG (BayObLG, NJW 2000, 1647; Senat, Beschluss vom 10. Januar 2005 - AnwZ (B) 27/03 und 28/03, BGHZ 161, 376; OLG Köln, OLGR 2008, 415 f.) zur Rechtsanwaltschaft zugelassen werden können, und zuletzt dies sogar im Hinblick auf Art. 43, 48 EGV einer britischen "Private Limited Company by Shares" zugestanden worden ist (AGH Berlin, BRAK-Mitt. 2007, 171), übersehen sie, dass diese Gesellschaftsformen alle nicht zweckgebunden sind.
  • BVerfG, 06.12.2011 - 1 BvR 2280/11

    Versagung der Zulassung einer Rechtsanwaltsgesellschaft in der Rechtsform einer

    Auch nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs handelt es sich bei den §§ 59c ff. BRAO um rechtsformunabhängige, generell notwendige Voraussetzungen für die Zulassung als Rechtsanwaltsgesellschaft (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Januar 2005 - AnwZ (B) 27/03, 28/03 -, NJW 2005, S. 1568 ).
  • BGH, 14.11.2005 - AnwZ (B) 83/04

    Verfassungsmäßigkeit des Verbots der Sternsozietät

    Dies hat der Senat mit Beschluss vom 10. Januar 2005 (AnwZ (B) 27 und 28/03, BGHZ 161, 376 ff = NJW 2005, 1568 ff) entschieden.

    Inzwischen hat der Senat mit dem bereits mehrfach erwähnten Beschluss vom 10. Januar 2005 (AnwZ (B) 27 und 28/03, BGHZ 161, 376 ff= NJW 2005, 1568 ff) die Anwaltsaktiengesellschaft zugelassen.

  • OLG Hamm, 26.06.2006 - 15 W 213/05

    Zulässigkeit einer Anwalts-Aktiengesellschaft

    Davon zu trennen ist die Frage, ob die Anwalts-Aktiengesellschaft auf Antrag in Anlehnung an die §§ 59 c ff. BRAO zur Anwaltschaft zugelassen werden muss (vgl. BGH NJW 2005, 1568 ff).

    Die anwaltliche Berufstätigkeit fällt in den Schutzbereich des Art. 12 Abs. 1 S.1 GG, auch soweit diese in der Form einer juristischen Person ausgeübt wird (Art. 19 Abs. 3 GG; vgl. BGH NJW 2005, 1568, 1569 sowie allg. BVerfG NJW 2000, 3635, 3636).

    Maßgebend dafür ist, dass durch die Entscheidung des BGH vom 10.01.2005 (NJW 2005, 1568) der Weg zu einer Zulassung einer Aktiengesellschaft zur Rechtsanwaltschaft in Anlehnung an die §§ 59 c ff. BRAO eröffnet worden ist.

  • AGH Bayern, 15.11.2010 - BayAGH I - 1 - 1/10

    Anwaltliches Berufsrecht: Zulassung einer Anwalts-GmbH & Co KG zur

    Der Rechtsanspruch auf Zulassung ergebe sich letztlich aus der Berufsausübungsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 GG, welche unstreitig auch das Recht auf Freiheit der Wahl der Rechtsform beinhalte, wie sich z.B. aus den Grundsatzentscheidungen des BayObLG (NJW 1995, 199) zur Zulässigkeit der Rechtsanwalts-GmbH und des BGH (NJW 2005, 1568) zur Rechtsanwalts-AG entnehmen lasse.

    108 Die Rechtsprechung zu den Kapitalgesellschaften, speziell zur Zulassung der AG (BGH NJW 2005, 1568) und der Limited nach britischem Recht (AGH Berlin BRAK-Mitt. 2007, 171) lässt sich auf den vorliegenden Fall nicht übertragen.

  • OLG Frankfurt, 20.06.2005 - 20 VA 3/04

    Automatisiertes Mahnverfahren: Anfechtung der Ablehnung der Änderung einer

    Lediglich für die Rechtsanwaltsgesellschaft in Form der GmbH hat der Gesetzgeber dies in § 591 Satz 1 BRAO bislang ausdrücklich klargestellt (vgl. etwa Musielak/Weth, ZPO, 4. Aufl., § 79 Rz. 4; Henssler/Prütting, BRAO, 2. Aufl., § 591 Rz. 1; Feuerich/Weyland, BRAO, 6. Aufl., § 591 Rz. 1 ff; Zöller/Vollkommer, ZPO, 25. Aufl., § 80 Rz. 6; Vor § 50 Rz. 16; Vor § 78 Rz. 7, der eine entsprechende Anwendung des § 591 BRAO für die Rechtsanwalts-AG annimmt; vgl. auch Muthers NZG 2001, 930, 933, unter IV. 6 für die "zugelassene" Rechtsanwalts-AG; anders etwa Kempter/Kopp NJW 2004, 3605, 3608 unter VI.; Henssler NZG 2000, 875 unter 3.; vgl. zur Analogie ablehnend auch BGH NJW 2005, 1568, 1570).

    Hieran hat sich im Grundsatz weder durch die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 10.01.2005 (NJW 2005, 1568; kritisch dazu Römermann BB 2005, 1135), nach der eine Aktiengesellschaft aus verfassungsrechtlichen Gründen unter bestimmten Voraussetzungen beanspruchen kann, als Rechtsanwaltsgesellschaft zugelassen zu werden, etwas geändert, noch durch die Entscheidung des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 27.03.2000 (NJW 2000, 1647) zur Eintragungsfähigkeit einer Anwalts-Aktiengesellschaft im Handelsregister.

  • AGH Berlin, 05.04.2007 - I AGH 17/06

    Englische Ltd. als Rechtsanwaltsgesellschaft?

    Denn die nicht erfolgte Regelung der Zulassung anderer Gesellschaftsformen kommt nicht einem Verbot anderer Formen gleich, sondern eine Tätigkeit auch anderer Kapitalgesellschaften ist grundsätzlich zulässig (vgl. BGH, Beschl. v. 10.01.2005, NJW 2005, 1568 zur Zulassung einer Aktiengesellschaft als Rechtsanwaltsgesellschaft; BayObLG, Beschl. v. 24.11.1994, NJW 1995, 199 zur Zulässigkeit einer Rechtsanwalts-GmbH vor Einführung der §§ 59 c ff. BRAO; BayObLG, Beschl. v. 27.03.2000, zur Eintragungsfähigkeit der Rechtsanwalts-AG im Handelsregister).

    Zu den wesentlichen Voraussetzungen der Zulassung gehören die Eigenverantwortlichkeit und Weisungsfreiheit der in der Gesellschaft tätigen Rechtsanwälte, die Beschränkung des Unternehmensgegenstandes auf Rechtsanwaltstätigkeiten sowie die Beschränkung der möglichen Gesellschafter und Geschäftsführer auf Rechtsanwälte; ferner müssen die allgemeinen nicht gesellschaftsspezifischen Voraussetzungen, insbesondere eine hinreichende Berufshaftpflichtversicherung und kein Vermögensverfall vorliegen (vgl. BGH, NJW 2005, 1568, 1571; Hennsler/Prütting, a. a. O., Vorb § 59 c Rn. 23).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.04.2011 - 17 B 372/11

    Verfassungsmäßigkeit der §§7, 11 Gesetz über die Rechtsanwaltsversorgung NRW

    Dass Vorstandstätigkeiten von zur Rechtsanwaltschaft in Anlehnung an die §§ 59 c ff. BRAO zugelassenen Rechtsanwaltsaktiengesellschaften, die die berufsrechtlichen Mindeststandards wahren, 60 vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 10. Januar 2005 - AnwZ (B) 27/03 und 28/03 -, BGHZ 161, 376, 61 anwaltstypische Tätigkeiten darstellen, liegt auf der Hand.
  • BGH, 26.11.2007 - AnwZ (B) 102/06

    Kostenentscheidung nach Erledigung eines anwaltsgerichtlichen Verfahrens

    Der Bundesgerichtshof hat diesen Bescheid mit Beschluss vom 10. Januar 2005 (BGHZ 161, 376) aufgehoben und die Antragsgegnerin verpflichtet, über den Antrag neu zu entscheiden, nachdem der Antragstellerin Gelegenheit gegeben worden war, ihre Satzung zu ändern.
  • LAG Hamm, 02.09.2011 - 7 Sa 521/11

    Unzulässige Berufung bei formwidriger Einlegung durch nicht zugelassene

    Eine solche Rechtsanwaltsgesellschaft, die über den Wortlaut des § 59 c BRAO hinaus nicht nur als Gesellschaft mit beschränkter Haftung, sondern - wie die Klägerin - auch als Aktiengesellschaft betrieben werden kann (BGH 10.01.2005 - AnwZ (B) 27/03, AnwZ (B) 28/03 - NJW 2005, 1568, juris Nr. 40 ff; Feuerich/Weyland, BRAO, 7. Aufl. 2009, vor § 59 c Rn 8), kann nach § 59 l S. 1 BRAO als Prozess- oder Verfahrensbevollmächtigte beauftragt werden und hat dabei nach § 59 l S. 2 BRAO die Rechte und Pflichten eines Prozessbevollmächtigten.
  • BGH, 17.10.2005 - AnwZ (B) 72/04

    Kostenentscheidung nach Erledigung eines anwaltsgerichtlichen Verfahrens

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.03.2011 - 17 B 1505/10

    Qualifizierung von Einkünften aus einer Tätigkeit als Vorstand einer

  • AGH Hessen, 13.03.2017 - 1 AGH 9/16

    Keine Zulassung als Syndikusanwalt bei überwiegender Tätigkeit als

  • VG Cottbus, 22.08.2013 - 1 K 1019/12
  • LG Lüneburg, 23.12.2009 - 7 O 93/09

    Irreführende Unternehmensbezeichnung bei Auflistung in Branchenbüchern unter der

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Rechtsprechung
   RG, 23.05.1903 - Rep. I. 28/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1903,165
RG, 23.05.1903 - Rep. I. 28/03 (https://dejure.org/1903,165)
RG, Entscheidung vom 23.05.1903 - Rep. I. 28/03 (https://dejure.org/1903,165)
RG, Entscheidung vom 23. Mai 1903 - Rep. I. 28/03 (https://dejure.org/1903,165)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Stimmrecht weiblicher Aktionäre

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • RGZ 55, 41
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Braunschweig, 27.08.2013 - 2 W 143/12

    Aktiengesellschaft: Wirksamkeit von Satzungsbestimmungen zur Ausübung des

    Sie ist der Ansicht, dass nach der Gesetzesbegründung mit der Neuregelung in § 134 Abs. 3 AktG keine Änderung gegenüber der Regelung in § 114 Abs. 7 AktG 1937 gewollt gewesen sei, wonach die Form der Stimmrechtsausübung von Bedingungen abhängig gemacht werden konnte, wozu nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 55, 41 f.) auch die Person des Bevollmächtigten gezählt habe.

    Das Reichsgericht (RGZ 55, 41) und das Kammergericht (JW 1938, 2412) hätten daher folgerichtig eine Beschränkung des Kreises der Bevollmächtigten als zulässig erachtet.

  • OLG Braunschweig, 27.08.2013 - 2 W 142/12

    Satzungsbestimmungen einer Aktiengesellschaft zur Ausübung des Stimmrechts des

    Sie ist der Ansicht, dass nach der Gesetzesbegründung mit der Neuregelung in § 134 Abs. 3 AktG keine Änderung gegenüber der Regelung in § 114 Abs. 7 AktG 1937 gewollt gewesen sei, wonach die Form der Stimmrechtsausübung von Bedingungen abhängig gemacht werden konnte, wozu nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 55, 41 f.) auch die Person des Bevollmächtigten gezählt habe.

    Das Reichsgericht (RGZ 55, 41) und das Kammergericht (JW 1938, 2412) hätten daher folgerichtig eine Beschränkung des Kreises der Bevollmächtigten als zulässig erachtet.

  • LG München I, 20.02.2020 - 5 HKO 7924/19

    INSELBRAUEREI LINDAU AG: Anfechtungsklage gegen Beschlüsse der Hauptversammlung

    Zum einen ist zu sehen, dass die früheren Regelungen in § 252 Abs. 2 HGB wie auch in § 114 Abs. 7 AktG 1937 festlegten, dass sich im Übrigen die Bedingungen und die Form der Ausübung des Stimmrechts nach dem Gesellschaftsvertrag bzw. der Satzung richten - daraus wurde die Zulässigkeit einer Beschränkung des Kreises der Bevollmächtigten abgeleitet (vgl. RGZ 55, 41; RG JW 1904, 73).
  • OLG Stuttgart, 28.05.1990 - 8 W 203/90

    Beschränkung des Stimmrechts durch einen Bevollmächtigten mittels Satzung;

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Rechtsprechung
   RG, 31.03.1903 - 28/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1903,408
RG, 31.03.1903 - 28/03 (https://dejure.org/1903,408)
RG, Entscheidung vom 31.03.1903 - 28/03 (https://dejure.org/1903,408)
RG, Entscheidung vom 31. März 1903 - 28/03 (https://dejure.org/1903,408)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BVerfG, 19.09.2018 - 2 BvF 1/15

    Vorschriften über den Zensus 2011 verfassungsgemäß

    Soweit die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wie auch der Landesverfassungsgerichte im Bereich des Finanzausgleichs (vgl. BVerfGE 72, 330 ; StGH BW, Urteil vom 10. Mai 1999 - 2/97 -, DVBl 1999, S. 1351 ; BayVerfGH, Entscheidung vom 28. November 2007 - Vf. 15-VII-05 -, BayVBl 2008, S. 172 ; BrbVerfG, Urteil vom 18. Dezember 1997 - VfGBbg 47/96 -, LKV 1998, S. 195 ; HessStGH, Urteil vom 21. Mai 2013 - P.St. 2361 -, NVwZ 2013, S. 1151 ; NdsStGH, Beschluss vom 15. August 1995 - StGH 2/93 u.a. -, NVwZ 1996, S. 585 ; NdsStGH, Urteil vom 25. November 1997 - StGH 14/95 u.a. -, NVwZ-RR 1998, S. 529 ; VerfGH NRW, Urteil vom 10. Mai 2016 - VerfGH 24/13 -, juris, Rn. 44 ff.; RhPfVerfGH, Urteil vom 14. Februar 2012 - VGH N 3/11 -, NVwZ 2012, S. 1034 ; LVerfG SH, Urteil vom 27. Januar 2017 - LVerfG 4/15 -, juris, Rn. 94 ff.; ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, NVwZ-RR 2005, S. 665 ), von Neugliederungsmaßnahmen (vgl. BVerfGE 86, 90 ; RhPfVerfGH, Urteil vom 18. März 2016 - VGH N 9/14 -, juris, Rn. 109; SächsVerfGH, Urteil vom 25. November 2005 - Vf. 119-VIII-04 -, LKV 2006, S. 169 ; ThürVerfGH, Urteil vom 18. Dezember 1996 - 2/95 -, NVwZ-RR 1997, S. 639 ), Vorhabengesetzen (vgl. BVerfGE 95, 1 ) und bei der Bezifferung grundrechtlich gewährleisteter Leistungsansprüche (vgl. BVerfGE 125, 175 ; 137, 34 ; vgl. StGH BW, Urteil vom 6. Juli 2015 - 1 VB 130/13 -, juris, Rn. 130 f.) oder in Besoldungsfragen (vgl. BVerfGE 130, 263 ; 139, 64 ; 140, 240 ; 145, 1 ; 145, 304 ) besondere Anforderungen an die Begründungslast im Gesetzgebungsverfahren gestellt hat, betraf dies typischerweise die gesetzliche Ausgestaltung in der Verfassung selbst angelegter (Leistungs-)Rechte, die ohne entsprechende Anforderungen an Ermittlung und Begründung der Regelungsgrundlagen leerzulaufen drohen.

    Auch die Durchführung des kommunalen Finanzausgleichs ist Sache der Länder (vgl. Art. 106 Abs. 7 und 9 GG; BVerfGE 86, 148 ) und wird vom Landesverfassungsrecht in der Regel detailliert ausgestaltet (Art. 73 LV BW; Art. 119 Abs. 2 SVerf; Art. 87 SächsVerf; Art. 93 ThürVerf; Art. 58 NdsVerf; Art. 49 Abs. 6 RP LV; ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris, Rn. 137).

  • OVG Thüringen, 07.10.2016 - 3 KO 94/12

    Berücksichtigung des gemeindlichen Finanzbedarfs im Verfahren der Kreisumlage

    Das Recht auf kommunale Selbstverwaltung ist jedenfalls dann nicht mehr gewahrt, wenn den Kommunen die Wahrnehmung freiwilliger Selbstverwaltungsaufgaben infolge einer unzureichenden Finanzausstattung unmöglich ist, also ein finanzieller Spielraum für diese Aufgaben, bei denen die Kommunen autonom entscheiden können, ob und wie sie wahrgenommen werden, gar nicht mehr besteht (ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 - a. a. O., juris Rdn. 133, 138; Aschke, in Linck/Baldus u. a., ThürVerf, Art. 93 Rdn. 35 ff.).

    Dieser so durch Art. 91 Abs. 1 und Art. 93 Abs. 1 Satz 1 ThürVerf geschützte Kernbereich zieht Regelungen des kommunalen Finanzausgleichs eine absolute Grenze (ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 - a. a. O. und Beschluss vom 16. April 2014 - 5/12 -, juris Rdn. 61).

    Die Gewährleistung dieser finanziellen Mindestausstattung steht nicht unter dem Vorbehalt der Leistungskraft des Landes, sondern ist leistungskraftunabhängig (ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 - a. a. O.).

    Diese, mit hinreichender Genauigkeit unmittelbar aus der Verfassung abzuleitenden verfahrensmäßigen Vorgaben kann der Kreis schlicht praktizieren, ohne dass dies zwingend gesetzlich institutionalisiert vorgeschrieben werden muss (vgl. ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 - a. a. O., juris Rdn. 158, zu den in Art. 93 Abs. 1 Satz 1 und 2 ThürVerf für das Verfahren des kommunalen Finanzausgleichs enthaltenen Vorgaben).

    der Gemeinden unterliegen allein der Einschätzungsprärogative des jeweiligen Normgebers (vgl. ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 - a. a. O.).

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 16.12.2020 - VGH N 12/19

    Kommunaler Finanzausgleich in Rheinland-Pfalz muss neu geregelt werden

    Die (Letzt-)Verantwortung für die Finanzausstattung der Kommunen trägt - als finanzverfassungsrechtliche Kehrseite der staatsorganisatorischen Zugehörigkeit der Kommunen zu den Ländern - das Land (StGH Hessen, Urteil vom 21. Mai 2013 - P.St. 2361 -, juris Rn. 94; ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris Rn. 133; Schoch, ZG 2019, 114 [120] m.w.N.; vgl. auch BVerfG, Urteile vom 27. Mai 1992 - 2 BvF 1/88 u.a. -, BVerfGE 86, 148 [218 f.]; und vom 19. September 2018 - 2 BvF 1/15 u.a. -, BVerfGE 150, 1 [92 f. Rn. 183]).

    Angemessen ist daher nur eine aufgabenadäquate kommunale Finanzausstattung (vgl. zu Art. 28 Abs. 2 GG: BVerfG, Urteil vom 19. September 2018 - 2 BvF 1/15 u.a. -, BVerfGE 150, 1 [87 f. Rn. 168]; Beschluss vom 7. Juli 2020 - 2 BvR 696/12 -, juris Rn. 55; sowie BVerwG, Urteile vom 25. März 1998 - 8 C 11.97 -, BVerwGE 106, 280 [287]; vom 15. November 2006 - 8 C 18.05 -, BVerwGE 127, 155 [157 Rn. 21]; vom 15. Juni 2011 - 9 C 4.10 -, BVerwGE 140, 34 [38 ff. Rn. 22 f.]; vom 31. Januar 2013 - 8 C 1.12 -, BVerwGE 145, 378 [379 Rn. 11]; Christ, in: ders./Oebbecke, Handbuch Kommunalabgabenrecht, 2016, Abschn. C Rn. 234; Dombert, DVBl. 2006, 1136 [1138]; Henneke, DÖV 2008, 857 [858]; Kluth, LKV 2020, 97 [98]; Mehde, in: Maunz/Dürig, GG, Art. 28 Abs. 2 Rn. 146 [Februar 2020]; Nierhaus, LKV 2005, 1 [4]; Schoch, ZG 2019, 114 [115 mit Fn. 9, 122]; Wolff, in: Hömig, GG, 12. Aufl. 2018, Art. 28 Rn. 21; ähnlich auch ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris Rn. 134; Schwarz, ZKF 1999, 266 [267]).

    Zudem beinhaltet Art. 49 Abs. 6 Satz 1 LV zwar einen weitgehenden, aber keinen absoluten Schutz des Anspruchs auf eine finanzielle Mindestausstattung (anders ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris Rn. 140 f.; VerfG Brandenburg, Urteil vom 22. November 2007 - 75/05 -, juris Rn. 116; StGH Hessen, Urteil vom 21. Mai 2013 - P.St. 2361 -, juris Rn. 98; Schmitt, DÖV 2013, 452 [455 f.] m.w.N.).

    Ohne eine Kontrolle und ggf. Korrektur des bestehenden Finanzausgleichssystems könnten die Kommunen daher allein durch tatsächliche Entwicklungen in eine mit Art. 49 Abs. 6 Satz 1 LV nicht mehr vereinbare finanzielle Lage geraten (VerfGH RP, Urteil vom 14. Februar 2012 - VGH N 3/11 -⁠, AS 41, 29 [42]; vgl. ferner auch ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris Rn. 163; Nds. StGH, Urteil vom 7. März 2008 - 2/05 -, juris Rn. 76).

    Der Gesetzgeber darf sich vor diesem Hintergrund nicht darauf beschränken, einmal festgesetzte Werte, Größenordnungen und Prozentzahlen in den folgenden Finanzausgleichsgesetzen fortzuschreiben, ohne sich erneut ihrer sachlichen Eignung zu vergewissern (VerfGH NRW, Urteile vom 1. Dezember 1998 - 5/97 -, juris Rn. 39; vom 10. Mai 2016 - 19/13 -, juris Rn. 57; ThürVerfGH, Urteil vom 3. Mai 2005 - 28/03 -⁠, juris Rn. 142, 163; Nds. StGH, Urteil vom 7. März 2008 - 2/05 -, juris Rn. 68; StGH Hessen, Urteil vom 21. Mai 2013 - P.St. 2361 -, juris Rn. 122; LVerfG Schleswig-Holstein, Urteil vom 27. Januar 2017 - LVerfG 4/15 -, juris Rn. 124).

    Soll eine angemessene Finanzausstattung den Kommunen die Wahrnehmung jedenfalls eines Minimums an freien Aufgaben ermöglichen, muss sie so bemessen sein, dass die (notwendige und vorrangige, vgl. dazu ThürVerfGH, Urteil vom 3. Mai 2005 - 28/03 -, juris Rn. 129) Erfüllung der (durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes, vgl. § 2 Abs. 1, Abs. 2 GemO) übertragenen Pflichtaufgaben bzw. Auftragsangelegenheiten ermöglicht wird.

    Verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden wäre etwa eine dynamische Komponente, die - an das Gebot der Verteilungssymmetrie anknüpfend - weitere Leistungen in Relation zu der konkreten Einnahmensituation des Landes setzte (vgl. dazu etwa ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -⁠, juris Rn. 142; StGH Hessen, Urteil vom 21. Mai 2013 - P.St. 2361 -, juris Rn. 98; Schmitt, DÖV 2013, 452 [457]; Schoch, ZG 2019, 114 [122]).

    Er unterliegt im Hinblick auf einmal getroffene Entscheidungen auch einer Beobachtungs- und gegebenenfalls Nachbesserungspflicht, in deren Rahmen er die maßgeblichen Parameter des neuen Ausgleichssystems auf ihre Sachgerechtigkeit zu überprüfen und unter Umständen anzupassen hat (vgl. StGH Hessen, Urteil vom 21. Mai 2013 - P.St. 2361 -, juris Rn. 122 f.; ferner ThürVerfGH, Urteile vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris Rn. 163; und vom 2. November 2011 - 13/10 -, juris Rn. 83).

    Da bereits die Regelungen der §§ 5 f. LFAG über die Ermittlung und Bildung der Finanzausgleichsmasse und damit die vertikale Mittelverteilung zwischen Land und Kommunen gegen Art. 49 Abs. 6 in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 bis 3 LV verstoßen, entbehren auch die auf die horizontale Verteilung zwischen den einzelnen Kommunen bezogenen Vorschriften über die Verwendung der Finanzausgleichsmasse einer verfassungsmäßigen Grundlage (vgl. entspr. ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris Rn. 193; zur Auswirkung von Verfahrensfehlern auch StGH Hessen, Urteil vom 21. Mai 2013 - P.St. 2361 -, juris Rn. 196 ff.).

  • BVerfG, 07.07.2020 - 2 BvR 696/12

    Regelungen der Bedarfe für Bildung und Teilhabe wegen Verletzung des kommunalen

    Diese verbürgen größtenteils einen Anspruch auf finanzielle Mindestausstattung, der zum nicht weiter beschränkbaren Kern kommunaler Selbstverwaltung gerechnet wird, während die darüber hinausgehenden Vorgaben der Landesverfassungen zur angemessenen Finanzausstattung der Kommunen und dem Grundsatz der Konnexität durchaus divergieren (vgl. BVerwGE 145, 378 <379 Rn. 11, 380 f. Rn. 13, 389 f. Rn.31, 33>; BVerwG, Urteil des 10. Senats vom 29. Mai 2019 - 10 C 6/18 -, juris, Rn. 13; StGH BW, Urteil vom 10. Mai 1999 - 2/97 -, juris, Rn. 86 ff.; BayVerfGH, Entscheidung vom 18. April 1996 - Vf. 13-VII-93 -, juris, Rn. 88 f.; VerfGBbg, Urteil vom 20. November 2008 - 30/07 -, juris, Rn. 66; StGH HE, Urteil vom 21. Mai 2013 - P.St. 2361 -, juris, Rn. 92, 96; LVerfG MV, Urteil vom 30. Juni 2011 - 10/10 -, juris, Rn. 49 f.; NdsStGH, Urteil vom 11. Juni 2007 - 1/05 -, juris, Rn. 59, 96; VerfGH NRW, Urteil vom 23. März 2010 - 19/08 -, juris, Rn. 60; Urteil vom 12. Oktober 2010 - 12/09 -, juris, Rn. 59 f.; Urteil vom 19. Juli 2011 - 32/08 -, juris, Rn. 55, 75; Urteil vom 6. Mai 2014 - 9/12 -, juris, Rn. 58; VerfGH RP, Entscheidung vom 18. März 1992 - VGH 2/91 -, juris, Rn. 34; Urteil vom 16. März 2001 - VGH B 8/00 -, juris, Rn. 23; VerfGH Saarland, Urteil vom 10. Januar 1994 - Lv 2/92 -, juris, Rn. 32; SächsVerfGH, Urteil vom 26. August 2010 - Vf. 129-VIII-09 -, juris, Rn. 131, 133 f.; LVerfG LSA, Urteil vom 20. Oktober 2015 - LVG 2/15 -, juris, Rn. 93; ThVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris, Rn. 133 f., 137, 142 f., 156, 162, 185; Beschluss vom 7. März 2018 - 1/14 -, juris, Rn. 128 f., 149).

    Erfolgt die Aufgabenzuweisung hingegen durch den Landesgesetzgeber, greifen die landesverfassungsrechtlichen Konnexitätsregelungen (vgl. BayVerfGH, Entscheidung vom 28. November 2007 - Vf. 15-VII-05 -, juris, Rn. 196 f., 269; VerfGBbg, Beschluss vom 21. September 2018 - 34/17 -, juris, Rn. 24; StGH HE, Urteil vom 6. Juni 2012 - P.St. 2292 -, juris, Rn. 66 f.; LVerfG MV, Urteil vom 26. November 2009 - 9/08 -, juris, Rn. 54, 58 ff.; VerfGH NRW, Urteil vom 10. Januar 2017 - 8/15 -, juris, Rn. 34, 37 f., 40; VerfGH RP, Urteil vom 18. März 2016 - VGH N 9/14 u.a. -, juris, Rn. 91; VerfGH Saarland, Beschluss vom 13. März 2006 - Lv 2/05 -, juris, Rn. 84 ff.; LVerfG LSA, Urteil vom 20. Oktober 2015 - LVG 2/14 -, juris, Rn. 88 ff., 112 f.; ThVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris, Rn. 145 ff.).

    Da dieses in allen Flächenländern Konnexitätsregelungen kennt, die das Land - wenn auch in unterschiedlichem Umfang - zu einem Mehrbelastungsausgleich verpflichten (vgl. VerfGBbg, Urteil vom 30. April 2013 - 49/11 -, juris, Rn. 89 f., 99, 104; VerfGH RP, Beschluss vom 30. Oktober 2015 - VGH N 65/14 -, juris, Rn. 83; Urteil vom 18. März 2016 - VGH N 9/14 u.a. -, juris, Rn. 91; LVerfG LSA, Urteil vom 20. Oktober 2015 - LVG 2/14 -, juris, Rn. 95; ThVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris, Rn. 143, 147 f., 153 f., 161 f., 165 f.; Henneke, DVBl 2015, S. 171 ), wurde in der ausschließlichen Zuständigkeit der Länder zur Aufgabenübertragung auf die Kommunen zugleich ein Schutz vor der in der Vergangenheit häufig kritisierten Übertragung kostenintensiver Aufgaben durch den Bund gesehen (vgl. BTDrucks 16/2069, S. 4).

  • BVerwG, 31.01.2013 - 8 C 1.12

    Gemeinde; Kreis; kreisangehörige Gemeinden; Aufgabe; Vorrang; Umlage;

    Die Verfassungsgerichte der Länder haben ihren jeweiligen Landesverfassungen derartige Mindestgarantien entnommen und dies - soweit die Ausstattung aus Landesmitteln in Rede steht - allenfalls gelegentlich unter einen Vorbehalt der eigenen Leistungsfähigkeit des Landes gestellt; die Gemeinden müssen hiernach mindestens über so große Finanzmittel verfügen, dass sie ihre pflichtigen (Fremd- wie Selbstverwaltungs-)Aufgaben ohne (nicht nur vorübergehende) Kreditaufnahme erfüllen können und darüber hinaus noch über eine "freie Spitze" verfügen, um zusätzlich freiwillige Selbstverwaltungsaufgaben in einem bescheidenen, aber doch merklichen Umfang wahrzunehmen (VerfGH Rheinland-Pfalz, Urteile vom 5. Dezember 1977 - VGH 2/74 - DVBl 1978, 802 und vom 18. März 1992 - VGH 3/91 - NVwZ 1993, 159 m.w.N.; StGH Baden-Württemberg, Urteil vom 10. Mai 1999 - 2/97 - ESVGH 49, 242; Bayerischer VerfGH, Entscheidungen vom 27. Februar 1997 - Vf. 17 VII-94 - VerfGHE BY 50, 15 und vom 28. November 2007 - Vf. 15-VII-05 - VerfGHE BY 60, 184; VerfG des Landes Brandenburg, Urteil vom 16. September1999 - 28/98 - NVwZ-RR 2000, 129 ; LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, Urteile vom 11. Mai 2006 - 1/05 u.a. - LKV 2006, 461 und vom 26. Januar 2012 - 33/10 - juris; Niedersächsischer StGH, Urteile vom 15. August 1995 - 2/93 u.a. - OVGE 45, 486, vom 25. November 1997 - 14/95 u.a. - OVGE 47, 497 und vom 7. März 2008 - 2/05 - NdsVBl 2008, 152 ; VerfGH Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 13. Januar 2004 - 16/02 - OVGE 50, 306; Urteile vom 11. Dezember 2007 - 10/06 - OVGE 51, 272 und vom 19. Juli 2011 - 32/08 - DVBl 2011, 1155; VerfGH Saarland, Urteile vom 10. Januar 1994 - Lv 2/92 - NVwZ-RR 1995, 153 und vom 13. März 2006 - Lv 2/05 - juris; VerfGH des Freistaates Sachsen, Urteil vom 23. November 2000 - Vf. 53-II-97 - LKV 2001, 223 ; LVerfG des Landes Sachsen-Anhalt, Urteil vom 13. Juni 2006 - LVG 7/05 - NVwZ 2007, 78; Thüringer VerfGH, Urteile vom 12. Oktober 2004 - 16/02 - DVBl 2005, 443, vom 21. Juni 2005 - 28/03 - NVwZ-RR 2005, 665 und vom 18. März 2010 - 52/08 - LKV 2010, 220; aus der Literatur: Tettinger/Schwarz, in: von Mangoldt/Klein/Starck, GG, 6. Aufl. 2010, Art. 28 Abs. 2 Rn. 248 ff.; Dreier, in: Dreier, GG, 2. Aufl. 2006, Art. 28 Rn. 156; Hellermann, in: Epping/Hillgruber, BeckOK GG, Stand 1. Januar 2013, Art. 28 Rn. 53; Henneke, in: Schmidt-Bleibtreu/Hofmann/Hopfauf, GG, 12. Aufl. 2011, Art. 28 Rn. 102; Hufen, DÖV 1998, 276 ).
  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 14.02.2012 - VGH N 3/11

    Kommunaler Finanzausgleich muss bis 1. Januar 2014 neu geregelt werden - Hohe

    Ohne eine regelmäßige Kontrolle und Korrektur des bestehenden Finanzausgleichssystems könnten die Kommunen daher allein durch tatsächliche Entwicklungen in eine mit Art. 49 Abs. 6 Satz 1 LV nicht mehr vereinbare finanzielle Lage geraten (vgl. ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 - juris, Rn. 163; NdsStGH, Urteil vom 7. März 2008 - 2/05 - juris, Rn. 76).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.12.2010 - 2 A 10738/09

    Präsident zieht Bilanz für 2009 - Ausblick auf 2010

    Deshalb folge aus der grundrechtsähnlichen Selbstverwaltungsgarantie, dass zum Schutz der Finanzhoheit eine verfahrensrechtliche Absicherung der Entscheidungen des Gesetzgebers über den kommunalen Finanzausgleich verfassungsrechtlich geboten sei (BayVerfGH, Entscheidung vom 28. November 2007 - Vf.15-VII-05 -, juris, Rn. 213 ff.; StGH Baden-Württemberg, Urteil vom 10. Mai 1999 - 2/97 -, juris, Rn. 90 ff.; Thüringer VerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03-, juris, Rn. 161, 185).

    Entgegen der Auffassung des Thüringer Verfassungsgerichtshofs (vgl. ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris, Rn. 139 ff.) kann nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz nicht zwischen einem unantastbaren Kernbereich der Finanzausstattung, der bereits dann verletzt ist, wenn den Kommunen die Wahrnehmung freiwilliger Selbstverwaltungsaufgaben aus finanziellen Gründen überhaupt nicht mehr möglich ist, und einem Randbereich, in dem die Finanzausstattung abhängig von der Leistungsfähigkeit des Landes ist, unterschieden werden.

    Es hat insoweit nur zu prüfen, ob die betreffenden gesetzgeberischen Entscheidungen offensichtlich fehlerhaft und eindeutig widerlegbar sind oder ob sie der verfassungsrechtlichen Wertordnung widersprechen (vgl. StGH Baden-Württemberg, Urteil vom 10. Mai 1999 - 2/97 -, juris, Rn. 95; Nds. StGH, Urteil vom 7. März 2008 - StGH 2/05 -, S. 21 UA; BayVerfGH, Entscheidung vom 28. November 2007 - Vf. 15-VII-05-, juris, Rn. 210; ThürVerfGH, Urteil v. 21. Juni 2005 - 28/03 -, juris, Rn. 156; jeweils m.w.N.).

  • VerfGH Thüringen, 25.09.2018 - VerfGH 24/17

    Abstrakte Normenkontrolle der Fraktion der AfD zur Verfassungsmäßigkeit u. a. der

    Es handelt sich daher um Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises (vgl. ThürVerfGH, Urteil vom 21. Juni 2005 - 28/03 -, LVerfGE 16, 593 [646] = juris Rn. 182).
  • VG Bayreuth, 10.10.2017 - B 5 K 15.701

    Kreisumlagebescheid aufgehoben

    Dabei sprechen gewichtige Anhaltspunkte für die Annahme, dass die Wertungen und Prognosen im Hinblick auf die Frage einer angemessenen Finanzausstattung der Gemeinden der Einschätzungsprärogative des jeweiligen Normgebers unterliegen und somit der gerichtlichen Prüfung grundsätzlich entzogen sind (ThürVerfGH, U.v. 21.6.2005 - 28/03 - NVwZ-RR 2005, 665/671 f. = Juris Rn. 155 f., 159, 166; ThürOVG, U.v. 7.10.2016 - 3 KO 94/12 - Juris Rn. 69).
  • OVG Thüringen, 31.05.2005 - 4 KO 1499/04

    Ausbaubeiträge; Gemeindliche Pflicht zum Erlass einer Satzung über die Erhebung

    In Übereinstimmung damit erstreckt sich auch die landesverfassungsrechtliche Garantie der kommunalen Selbstverwaltung nicht nur auf die Berechtigung zur autonomen Wahrnehmung eigener Sachaufgaben einschließlich ihrer Finanzierung, sondern umfasst auch den dabei entstehenden Finanzbedarf (vgl. ThürVerfGH, Urteil vom 21.06.2005 - 28/03 - m .
  • OVG Thüringen, 18.12.2008 - 2 KO 994/06

    Finanzausgleich; Berechnung der Schulumlage unter Einbeziehung der Zins- und

  • VG Neustadt, 13.05.2019 - 3 K 147/16

    Kommunaler Finanzausgleich

  • VerfGH Thüringen, 07.03.2018 - VerfGH 1/14

    Kommunale Verfassungsbeschwerde gegen §§ 24, 25 Abs. 4 Nr. 3, § 29 Thüringer

  • VG Neustadt, 13.05.2019 - 3 K 415/16

    Kommunaler Finanzausgleich

  • VG Neustadt, 13.05.2019 - 3 K 602/16

    Kommunaler Finanzausgleich

  • VerfGH Thüringen, 07.11.2018 - VerfGH 1/14

    Wegen Erhebung der Finanzausgleichsumlage

  • VG Halle, 11.04.2019 - 3 A 476/16

    Verbandsgemeindeumlage

  • EGMR, 25.06.2020 - 1907/15

    MUNTEANU AND OTHERS v. ROMANIA

  • EGMR, 21.02.2012 - 10450/05

    KARAVASILEVA v. BULGARIA AND OTHER APPLICATIONS

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Rechtsprechung
   RG, 27.05.1903 - Rep. V. 28/03   

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RG, 27.05.1903 - Rep. V. 28/03 (https://dejure.org/1903,109)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Besitzstörung. Verbotene Eigenmacht

Papierfundstellen

  • RGZ 55, 55
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Köln, 15.03.2000 - 2 U 74/99

    Wohnungseigentum

    Verbotene Eigenmacht ist jede gesetzlich nicht besonders gestattete Handlung, die den unmittelbaren Besitzer ohne seinen Willen in der Ausübung der tatsächlichen Gewalt beeinträchtigt (RGZ 55, 55 [57]; RGRK/Kregel, BGB, 12. Auflage 1979, § 858 Rdnr. 1; Staudinger/Bund, BGB, 13. Auflage 1995, § 858 Rdnr. 4).
  • LG Leipzig, 26.05.2006 - 5 HKO 1796/06

    Anspruch auf Herausgabe von LKW; Kündigung wegen Verzuges mit den

    Ausreichend ist nämlich für § 859 Abs. 1 BGB bereits, dass die Wegnahme ohne den Willen des unmittelbaren Besitzers (so bereits RGZ 55, 55 und JW 1931, 2904), hier - s. dazu oben und auch noch nachfolgend - der Antragstellerin mithin, erfolgt.
  • BGH, 03.06.1976 - V BLw 1/76

    Erwerb des unmittelbaren Besitzes - Nutzung eines Flurstücks - Wille zur

    RGZ 55, 55,.
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