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   OVG Saarland, 05.10.2009 - 3 B 321/09   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2009,1881
OVG Saarland, 05.10.2009 - 3 B 321/09 (https://dejure.org/2009,1881)
OVG Saarland, Entscheidung vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 (https://dejure.org/2009,1881)
OVG Saarland, Entscheidung vom 05. Januar 2009 - 3 B 321/09 (https://dejure.org/2009,1881)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Rechtsprechungsdatenbank Saarland

    Untersagung der Vermittlung von Sportwetten: Anordnung der aufschiebenden Wirkung

  • Judicialis

    Untersagung der Vermittlung von Sportwetten - Anordnung der aufschiebenden Wirkung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Überprüfung der Rechtmäßigkeit des staatlichen Sportwetten-Monopols im Hinblick auf Art. 12 GG und die europarechtliche Niederlassungsfreiheit oder Dienstleistungsfreiheit im Eilrechtsschutzverfahren; Bekämpfung der Wettsucht und Wettleidenschaft durch das Sportwettenmonopol; Verfassungrechtliche Forderung einer in sich konsistenten Regelung für (Sport-)Wetten und Lotterien; Vereinbarkeit eines staatlichen Wettmonopols mit Art. 12 Abs. 1 GG; Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes unter Auflagen zur Suchtprävention im Vergleich zur sofortigen Vollziehung der Untersagungsverfügung als gleichermaßen geeignetes Mittel zur Begrenzung der Spielsucht; Begründung eines besonderen Interesses an der sofortigen Vollziehung einer Untersagungsverfügung durch die mit dem Sportwettmonopol verfolgten Ziele der Abwehr und Beherrschung der mit Sportwetten einhergehenden Suchtgefahren

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Überprüfung der Rechtmäßigkeit des staatlichen Sportwetten-Monopols im Hinblick auf Art. 12 GG und die europarechtliche Niederlassungsfreiheit oder Dienstleistungsfreiheit im Eilrechtsschutzverfahren; Bekämpfung der Wettsucht und Wettleidenschaft durch das Sportwettenmonopol; Verfassungrechtliche Forderung einer in sich konsistenten Regelung für (Sport-)Wetten und Lotterien; Vereinbarkeit eines staatlichen Wettmonopols mit Art. 12 Abs. 1 GG; Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes unter Auflagen zur Suchtprävention im Vergleich zur sofortigen Vollziehung der Untersagungsverfügung als gleichermaßen geeignetes Mittel zur Begrenzung der Spielsucht; Begründung eines besonderen Interesses an der sofortigen Vollziehung einer Untersagungsverfügung durch die mit dem Sportwettmonopol verfolgten Ziele der Abwehr und Beherrschung der mit Sportwetten einhergehenden Suchtgefahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Private Sportwettenvermittlung rechtswidrig

  • blogspot.com (Kurzinformation)

    Private Wettvermittlung ins EU-Ausland muss vorläufig unterbleiben

  • kanzlei.biz (Pressemitteilung)

    Staatliches Sportwettenmonopol dient der Bekämpfung der Wettsucht

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Private Sportwettenvermittlung ins EU-Ausland muss vorläufig unterbleiben - Staatliches Wettmonopol soll Eindämmung der Spielleidenschaft bewirken und Wettsucht bekämpfen

Papierfundstellen

  • EuZW 2009, 798
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • VG Saarlouis, 16.12.2009 - 6 L 1462/09

    Staatliches Sportwettenmonopol weder verfassungs- noch gemeinschaftsrechtswidrig

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -, ZfWG 2009, 369.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 - a.a.O. unter Hinweis auf den Bayr. VGH, Beschluss vom 19.9.2008 - 10 CS 08.1831 -, sowie OVG Niedersachsen, Beschluss vom 8.7.2008 - 11 MC 71/08 -, bestätigt durch BVerfG, Beschluss vom 20.03.2009 - 1 BvR 2410/08 -, jeweils zitiert nach Juris.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 - a.a.O., VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 11.2.2009 - 6 S 3328/08 -, OVG Niedersachsen, Beschluss vom 19.12.2006 - 11 ME 253/06 -, jeweils zitiert nach Juris.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 - a.a.O., ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 26.2.2009 - 1 S 206.08 - sowie BayVGH, Beschluss vom 19.9.2008 - 10 CS 08.1831 -, zitiert nach Juris.

    das Urteil der Kammer vom 18.12.2008 - 6 K 37/06 -, sowie VGH München, Beschluss vom 13.10.2008 - 10 CS 08.1869 -, in diese Richtung tendiert auch das OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -, jeweils bei Juris.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 - a.a.O.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 - a.a.O.; sowie OVG Lüneburg, Beschluss vom 08.07.2008 - 11 MC 71/08 -, ZfWG 2008, 255, 263.

    Beschlüsse vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -, ZfWG 2009, 369, und vom 04.04.2007 - 3 W 18/06 -, LKRZ 2007, 307.

  • VG Saarlouis, 10.12.2009 - 6 K 649/09

    Veranstaltung von Sportwetten unzulässig

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -, OVG Niedersachsen, Beschluss vom 3.4.2009 - 11 ME 399/08 -, sowie ausführlich das Urteil der Kammer vom 18.12.2008 - 6 K 37/06 -, jeweils bei Juris.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -unter Hinweis auf den Bayr. VGH, Beschluss vom 19.9.2008 - 10 CS 08.1831 -, sowie OVG Niedersachsen, Beschluss vom 8.7.2008 - 11 MC 71/08 -, bestätigt durch BVerfG, Beschluss vom 20.03.2009 - 1 BvR 2410/08 -, jeweils zitiert nach Juris.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -, VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 11.2.2009 - 6 S 3328/08 -, OVG Niedersachsen, Beschluss vom 19.12.2006 - 11 ME 253/06 -, jeweils zitiert nach Juris.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -, ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 26.2.2009 - 1 S 206.08 - sowie BayVGH, Beschluss vom 19.9.2008 - 10 CS 08.1831 -, zitiert nach Juris.

    das Urteil der Kammer vom 18.12.2008 - 6 K 37/06 -, sowie VGH München, Beschluss vom 13.10.2008 - 10 CS 08.1869 -, in diese Richtung tendiert auch das OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -, jeweils bei Juris.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 5.10.2009 - 3 B 321/09 -,.

  • VG Weimar, 04.03.2010 - 5 K 1191/06

    Vermittlung von Sportwetten durch privaten Anbieter ist unerlaubtes Glückspiel

    Ausgehend von der Rechtsprechung der Kammer (vgl. die Beschlüsse vom 06.08.2009, 5 E 807/09; 29.10.2009, 5 E 1124/09; 19.01.2010, 5 E 1584/09; 02.02.2010, 5 E 1739/09) verstößt das staatliche Sportwettenmonopol weder gegen einfaches nationales Recht (a), Verfassungsrecht (b) oder Gemeinschaftsrecht (c) (vgl. zur Rechtslage in Thüringen: ThürOVG, Beschluss v. 08.12.2009 - 3 EO 593/09 - ebenso zur Rechtslage in Niedersachsen : OVG Lüneburg, Beschluss vom 16.02.2009 - 11 ME 367/08 - OVG Lüneburg, Beschluss vom 08.07.2008- 11 MC 71/08; VG Hannover, Beschluss vom 08.08.2008 - 10 B 1868 -;VG Stade, Beschluss vom 06.05.2008 - 6 B 364/08 - ; VG Oldenburg, Beschluss vom 02.04.2008 - 2 B 489/08 - und vom 01.04.2008 - 12 B 256/08 - zur Rechtslage in Hamburg: OVG Hamburg, Beschluss vom 27.02.2009 - 4 Bs 235/08 - OVG Hamburg, Urteil vom 25.03.2008 - 4 Bs 5/08 - ZfWG 2008, 136; VG Hamburg, Beschluss vom 15.04.2008 - 4 E 971/08; zur Rechtslage in Bremen: VG Bremen, Beschluss vom 29.12.2009 - 5 V 1886/09 - zur Rechtslage in Rheinland-Pfalz: OVG Koblenz, Beschluss vom 23.10.2009 - 6 B 10998/09 - VG Koblenz, Urteil vom 26.03.2008 - 5 K 1512/07.KO - ZfWG 2008, 150; zur Rechtslage in Nordrhein-Westfalen: OVG Münster, Beschluss vom 03.12.2009 - 13 B 775/09 - OVG Münster, Beschluss vom 22.02.2008 - 13 B 1215/07 - ZfWG 2008, 122; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 02.12.2009 - 7 K 1384/08 - VG Düsseldorf, Beschluss vom 24.06.2009 - 27 L 1131/08 - zur Rechtslage in Bayern: VGH München, Urteil vom 18.12.2008 - 10 BV 07.558 - VGH München, Beschluss vom 02.06.2008 - 10 CS 08.1008 - und 16.09.2008 - 10 CS 08.1909; zur Rechtslage in Baden-Württemberg: VGH Mannheim, Urteil vom 10.12.2009 -6 S 1110/07 - VGH Mannheim, Beschluss vom 17.03.2008 - 6 S 3069/07 - ZfWG 2008, 131; VG Karlsruhe, Urteil vom 12.03.2008 - 4 K 207/08 - ZfWG 2008, 151; VG Stuttgart, Urteil vom 01.02.2008 - 10 K 2990/04 - ZfWG 2008, 140; zur Rechtslage in Hessen: VGH Kassel, Beschluss vom 28.01.2009 - 7 B 2539/08 - VGH Kassel, Beschluss vom 13.08.2008 - 7 B 29/08; VG Gießen, Beschluss vom 09.01.2008 - 10 G 4285/07; zur Rechtslage im Saarland: VG des Saarlandes, Beschluss vom 07.01.2009 - 6 L 836/08 - zur Rechtslage in Berlin: OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 21.01.2010 - 1 S 94.09 - zur Rechtslage im Saarland: OVG Saarland, Beschluss vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 - VG Saarland, Urteil vom.

    Ein grundlegendes Regelungsdefizit ist insoweit nicht erkennbar (vgl. OVG des Saarlandes, Beschluss vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 - unter Hinweis auf den Bayr. VGH, Beschluss vom 19.09.2008 - 10 CS 08.1831 -, sowie OVG Niedersachsen, Beschluss vom 08.07.2008 - 11 MC 71/08 -, bestätigt durch BVerfG, Beschluss vom 20.03.2009 - 1 BvR 2410/08 -, jeweils zitiert nach [...]).

    Von daher ist der Glücksspielstaatsvertrag nicht bereits aus formalen Gründen als europarechtswidrig anzusehen (vgl. OVG des Saarlandes, Beschluss vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 -, ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 26.02.2009 - 1 S 206.08 - sowie BayVGH, Beschluss vom 19.09.2008 - 10 CS 08.1831 -, alle zitiert nach [...]).

    Eine Betrachtung des gesamten Glücksspielwesens eines Mitgliedstaates (im Sinne einer Gesamtkohärenz) ist europarechtlich allerdings nicht gefordert (vgl.VG Saarland, Urteil vom 18.12.2008 - 6 K 37/06 -, sowie VGH München, Beschluss vom 13.10.2008 - 10 CS 08.1869 -, in diese Richtung tendiert auch das OVG des Saarlandes, Beschluss vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 -, jeweils rech. bei [...]).

    Im Übrigen könnte selbst dann, wenn man die unterschiedlichen Regelungen sämtlicher Glücksspielsektoren einer Gesamtbetrachtung unterwerfen wollte, die vom Europäischen Gemeinschaftsrecht geforderte Kohärenz nicht ohne Weiteres verneint werden (vgl. OVG des Saarlandes, Beschluss vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 -, [...]), da auch das Rennwett- und Lotteriegesetz ebenso wie die gewerberechtlichen Regelungen des Glücksspiels an Spielautomaten Vorschriften zur Beschränkung des Spielbetriebs beinhalten, die ebenfalls maßgeblich durch das gesetzgeberische Anliegen bestimmt sind, die Gelegenheit zum Spiel zu begrenzen (vgl. dazu im Einzelnen OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.02.2009 - 4 B 298/08 -, zitiert nach [...]).

  • VGH Baden-Württemberg, 10.12.2009 - 6 S 1110/07

    Sportwettenmonopol in Baden-Württemberg mit Verfassungsrecht und europäischem

    Das hierdurch begründete zumindest faktische staatliche Monopol für die Durchführung von Sportwetten ist verfassungsgemäß und gemeinschaftsrechtskonform bzw. unionsrechtskonform (vgl. bereits Beschl. des Senats vom 11.02.2009 - 6 S 3328/08 -, DÖV 2009, 421, sowie vom 16.10.2008, vom 17.03.2008, vom 05.11.2007 und vom 28.07.2006, je a.a.O.; so auch BayVGH, Urt. vom 18.12.2008, a.a.O., Rdnr. 44 ff., 96 ff., Beschl. vom 02.06.2008, ZfWG 2008, 197 mit Anm. Ruttig, ZfWG 2008, 202; Hamb. OVG, Beschl. vom 27.02.2009, ZfWG 2009, 152, vom 26.09.2008 - 4 Bs 106/08 -, juris und vom 25.03.2008, ZfWG 2008, 136; OVG NW, Beschl. vom 12.11.2009 - 13 B 959/09 -, juris, vom 27.10.2008 - 4 B 1774/07 -, juris, vom 30.07.2008, ZfWG 2008, 264 und vom 22.02.2008, ZfWG 2008, 122; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. vom 23.10.2009 - 6 B 10998/09 -, juris und vom 09.07.2009 - 6 B 10323/09 - OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. vom 10.08.2009 - 3 M 414/08 - Sächs. OVG, Beschl. vom 14.10.2009 - 3 BS 154/07 -, juris und vom 10.06.2009, ZfWG 2009, 196; OVG Saarland, Beschl. vom 05.10.2009, ZfWG 2009, 369; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. vom 08.05.2009, ZfWG 2009, 194; kritisch Hess. VGH, Beschl. vom 28.01.2009, ZfWG 2009, 151 und vom 13.08.2008, ZfWG 2008, 272; Nds. OVG, Beschl. vom 16.02.2009, ZfWG 2009, 107; a.A. VG Berlin, Urt. vom 07.07.2008 - 35 A 167.08 -, juris).
  • OVG Thüringen, 08.12.2009 - 3 EO 593/09

    Lotterierecht; Lotterierecht; Sportwetten; Sportwettenmonopol;

    Er teilt die Ansicht des Verwaltungsgerichts, wonach in Thüringen - ebenso wie in anderen Bundesländern (vgl. etwa OVG Rh-Pf, Beschluss vom 23. Oktober 2009 - 6 B 10998/09 - , OVG Saarl., Beschluss vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09 - , BayVGH, Beschluss vom 8. Juli 2009 - 10 CS 08.1364- , SächsOVG, Beschluss vom 10. Juni 2009 - 3 BS 179/07-, OVG Bln-Bbg, Beschlüsse vom 8. Mai 2009 - 1 S 70/08- und vom 8. April 2009 - 1 S 212.08 - , HambOVG, Beschluss vom 27. Februar 2009 - 4 Bs 235/08- , OVG NRW, Beschluss vom 18. Februar 2009 -4 B 298/08-, NdsOVG, Beschluss vom 16. Februar 2009 - 11 ME 367/08-, VGH BW, Beschluss vom 11. Februar 2009 - 6 S 3328/08 - , HessVGH, Beschluss vom 28. Januar 2009 - 7 B 2539/08 - , alle zitiert nach Juris) - die Maßgaben des Bundesverfassungsgerichts (vgl. dessen sog. Sportwettenurteil vom 28. März 2006 - 1 BvR 1054/01 - ; BVerfGE 115, 276; Juris) erfüllt sind, unter denen das Sportwettenmonopol in Deutschland aufrechterhalten werden darf.

    Der Senat hält nicht mehr an den Bedenken fest, die in seinen sog. Zwischenverfügungen vom 22. Dezember 2008 - 3 EO 666/08 - und vom 25. Februar 2009 - 3 EO 644/08 - zum Ausdruck gekommen sind, sondern geht derzeit davon aus, dass das staatliche Sportwettenmonopol - entgegen der auch vom Antragsteller vertretenen Ansicht- insbesondere nicht deswegen gegen die in Art. 49 EGV verankerte Dienstleistungsfreiheit verstößt, weil es an hinreichend kohärenten und systematischen Regelungen bezogen auf den gesamten Glücksspielbereich fehle (vgl. dazu nur den jüngst ergangenen Beschluss des OVG Saarl. vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09-, a.a.O., Juris, Rdn. 72 ff., mit zahlreichen Nachweisen; vgl. zum Stand der Diskussion ferner auch die Beschlüsse des Nds. OVG vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08- , Juris, Rdn. 28, und des VGH BW vom 11. Februar 2009 - 6 S 3328/08- , Juris, jeweils ebenfalls m.w.N.).

    Der Senat teilt vielmehr die gegenüber einer solchen Gesamtbetrachtung ("Gesamtkohärenz") angeführten Bedenken (vgl. dazu etwa den soeben erwähnten Beschluss des OVG Saarl. vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09- , a.a.O., sowie Ruttig, Anmerkung zum Beschluss des VGH Baden-Württemberg vom 16.10.2008 - 6 S 1288/08-, ZfWG 2008, 451 ff.), und er hält diese Bedenken nach vorläufiger Prüfung auch für durchgreifend.

  • VG Berlin, 17.11.2009 - 35 A 247.06

    Staatliches Sportwettenmonopol im Land Berlin; Verstoß gegen die Berufsfreiheit

    Im Ergebnis kann die Pferdewette daher nicht mit Erfolg für eine Inkohärenz des Online-Sportwettensektors ins Feld geführt werden (so auch VG Oldenburg, Urteil vom 17. September 2009, a.a.O., Rn. 41 m.w.N.; Saarl. OVG, Beschluss vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09 -, zitiert nach juris, Rn. 37; in diesem Sinne auch bereits BVerwG, Urteil vom 28. März 2001 - 6 C 2/01 -, zitiert nach juris, Rn. 41).

    Dass diese "auf Altrechten beruhenden Sonderfälle" (so BayVGH, Urteil vom 18. Dezember 2008 - 10 BV 07.774 -, zitiert nach juris, Rn. 122; vgl. auch Saarl. OVG, Beschluss vom 5. Oktober 2009, a.a.O., Rn. 86, das von einer "historisch bedingten Sonderkonstellation" spricht) nicht zu einer systemwidrigen Ausweitung des Spiel- und Wettgeschehens - außerhalb des gesetzlichen Rahmens des Glücksspielstaatsvertrages - führen, belegen insbesondere die Bestrebungen, diese Konzessionen aufzuheben.

    Es kann nicht gefordert werden, dass alle Spielformen auf identischem Schutzniveau und/oder unter Einsatz gleicher Instrumentarien zu regeln wären (vgl. Saarl. OVG, Beschluss vom 5. Oktober 2009, a.a.O., Rn. 99).

  • VG Berlin, 27.10.2009 - 35 A 10.07

    Verbot der Veranstaltung und Vermittlung öffentlicher Glücksspiele im Internet;

    Im Ergebnis kann die Pferdewette daher nicht mit Erfolg für eine Inkohärenz des Online-Sportwettensektors ins Feld geführt werden (so auch VG Oldenburg, Urteil vom 17. September 2009, a.a.O., Rn. 41 m.w.N.; Saarl. OVG, Beschluss vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09 -, zitiert nach juris, Rn. 37; in diesem Sinne auch bereits BVerwG, Urteil vom 28. März 2001 - 6 C 2/01 -, zitiert nach juris, Rn. 41).

    Dass diese "auf Altrechten beruhenden Sonderfälle" (so BayVGH, Urteil vom 18. Dezember 2008 - 10 BV 07.774 -, zitiert nach juris, Rn. 122; vgl. auch Saarl. OVG, Beschluss vom 5. Oktober 2009, a.a.O., Rn. 86, das von einer "historisch bedingten Sonderkonstellation" spricht) nicht zu einer systemwidrigen Ausweitung des Spiel- und Wettgeschehens - außerhalb des gesetzlichen Rahmens des Glücksspielstaatsvertrages - führen, belegen insbesondere die Bestrebungen, diese Konzessionen aufzuheben.

    Es kann nicht gefordert werden, dass alle Spielformen auf identischem Schutzniveau und/oder unter Einsatz gleicher Instrumentarien zu regeln wären (vgl. Saarl. OVG, Beschluss vom 5. Oktober 2009, a.a.O., Rn. 99).

  • OVG Thüringen, 18.06.2010 - 3 EO 126/10

    Lotterierecht; Lotterierecht; Sportwetten; Sportwettenmonopol;

    Er teilt die Ansicht des Verwaltungsgerichts, wonach in Thüringen - ebenso wie in anderen Bundesländern (vgl. etwa OVG Rh-Pf, Beschluss vom 23. Oktober 2009 - 6 B 10998/09 -, OVG Saarl., Beschluss vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09 -, BayVGH, Beschluss vom 8. Juli 2009 - 10 CS 08.1364 -, SächsOVG, Beschluss vom 10. Juni 2009 - 3 BS 179/07 -, OVG Bln-Bbg, Beschlüsse vom 8. Mai 2009 - 1 S 70/08 - und vom 8. April 2009 - 1 S 212.08 -, HambOVG, Beschluss vom 27. Februar 2009 - 4 Bs 235/08 -, OVG NRW, Beschluss vom 18. Februar 2009 - 4 B 298/08 -, NdsOVG, Beschluss vom 16. Februar 2009 - 11 ME 367/08 -, VGH BW, Beschluss vom 11. Februar 2009 - 6 S 3328/08 -, HessVGH, Beschluss vom 28. Januar 2009 - 7 B 2539/08 -, alle zitiert nach Juris) - die Maßgaben des Bundesverfassungsgerichts (vgl. dessen sog. Sportwettenurteil vom 28. März 2006 - 1 BvR 1054/01 - BVerfGE 115, 276; Juris) erfüllt sind, unter denen das Sportwettenmonopol in Deutschland aufrechterhalten werden darf.

    Der Senat hält nicht mehr an den Bedenken fest, die in seinen sog. Zwischenverfügungen vom 22. Dezember 2008 - 3 EO 666/08 - und vom 25. Februar 2009 - 3 EO 644/08 - zum Ausdruck gekommen sind, sondern geht derzeit davon aus, dass das staatliche Sportwettenmonopol - entgegen der auch vom Antragsteller vertretenen Ansicht - insbesondere nicht deswegen gegen die in Art. 49 EGV verankerte Dienstleistungsfreiheit verstößt, weil es an hinreichend kohärenten und systematischen Regelungen bezogen auf den gesamten Glücksspielbereich fehle (vgl. dazu nur den jüngst ergangenen Beschluss des OVG Saarl. vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09 -, a. a. O., Juris, Rdn. 72 ff., mit zahlreichen Nachweisen; vgl. zum Stand der Diskussion ferner auch die Beschlüsse des Nds. OVG vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, Juris, Rdn. 28, und des VGH BW vom 11. Februar 2009 - 6 S 3328/08 -, Juris, jeweils ebenfalls m. w. N.).

    Der Senat teilt vielmehr die gegenüber einer solchen Gesamtbetrachtung ("Gesamtkohärenz") angeführten Bedenken (vgl. dazu etwa den soeben erwähnten Beschluss des OVG Saarl. vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09 -, a. a. O., sowie Ruttig, Anmerkung zum Beschluss des VGH Baden-Württemberg vom 16.10.2008 - 6 S 1288/08 -, ZfWG 2008, 451 ff.), und er hält diese Bedenken nach vorläufiger Prüfung auch für durchgreifend.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 02.12.2016 - 1 S 104.15

    Glücksspielstaatsvertrag 2012; unerlaubtes Glücksspiel im Internet, Casino- und

    Der Senat geht bei der Untersagung öffentlichen Glücksspiels in Anlehnung an Ziff. 54.1 der Empfehlungen des Streitwertkatalogs für die Verwaltungsgerichtsbarkeit 2013 ("Gewerbeerlaubnis, Gaststättenkonzession") in Übereinstimmung mit der Wertfestsetzung anderer Oberverwaltungsgerichte (vgl. OVG Lüneburg, Beschluss vom 17. August 2016 - 11 ME 61/16 - juris; VGH Mannheim, Urteil vom 8. September 2015 - 6 S 1426/14 - juris Rn. 47; OVG Saarlouis, Beschluss vom 5. Oktober 2009 - 3 B 321/09 - juris; anders, wenngleich ohne Begr.: VG Ansbach, Streitwertbeschluss zum Urteil vom 28. Januar 2014 - AN 4 K 13.00811 - juris Rn. 58; OVG Saarlouis, Urteil vom 26. November 2013 - 3 A 106/12 - juris Rn. 165, bzgl. Lotterievermittlung im Internet) jedenfalls im Regelfall von einem Wert in der Hauptsache von 15.000 Euro aus, der im vorläufigen Rechtschutzverfahren entsprechend der Empfehlung in Ziff. 1.5 des Streitwertkatalogs auf die Hälfte (7.500 Euro) zu reduzieren wäre.
  • VG Saarlouis, 02.12.2010 - 6 L 654/10

    Untersagung der privaten Sportwettenvermittlung bleibt vollziehbar.

    bereits OVG des Saarlandes, Beschluss vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 -, ZfWG 2009, 369; ebenso (auch nach den neueren Urteilen des EuGH): OVG Münster, Beschluss vom 15.11.2010 - 4 B 733/10 -, bei Juris.

    OVG des Saarlandes, Beschluss vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 - a.a.O.; sowie OVG Lüneburg, Beschluss vom 08.07.2008 - 11 MC 71/08 -, ZfWG 2008, 255, 263.

    Ausgangspunkt der Festsetzung ist die Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes, wonach der Streitwert bei privaten Sportwettvermittlungen 15.000,-- EUR beträgt (vgl. Beschlüsse vom 05.10.2009 - 3 B 321/09 -, ZfWG 2009, 369, und vom 04.04.2007 - 3 W 18/06 -, LKRZ 2007, 307).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 17.02.2010 - 3 L 6/08

    Zum Sportwettenmonopol in Sachsen-Anhalt

  • VG Saarlouis, 28.04.2010 - 6 L 2142/09
  • VG Saarlouis, 27.01.2017 - 6 L 988/16

    Polizei-, Ordnungs- und Wohnrecht Lotterierechts Untersagung der Vermittlung von

  • VG Saarlouis, 21.07.2016 - 6 L 70/16

    Untersagung der Vermittlung unerlaubter Sportwetten

  • OVG Saarland, 16.05.2017 - 1 E 368/17

    Zum Streitwert in Verfahren betreffend die Veranstaltung öffentlichen

  • VG Oldenburg, 25.02.2010 - 12 A 2357/09

    Untersagung der Vermittlung und Bewerbung von Sportwetten

  • VGH Baden-Württemberg, 29.04.2010 - 6 S 1997/09

    Summarische Prüfung der Vereinbarkeit des GlüStVtrG BW mit Europa- und

  • VG Saarlouis, 25.01.2017 - 6 L 987/16

    Untersagung von Sportwettvermittlung aus betriebsstättenbezogenen Gründen

  • VG Saarlouis, 21.01.2015 - 6 L 1188/14

    Untersagung der Vermittlung von Sportwetten mangels Erlaubnisfähigkeit des

  • VG Saarlouis, 15.01.2015 - 6 L 1064/14

    Untersagung der Vermittlung unerlaubter Sportwetten

  • VG Saarlouis, 15.02.2017 - 6 L 2645/16

    Untersagung der Vermittlung von Sportwetten

  • VG Saarlouis, 04.06.2018 - 6 L 131/18

    Spielhallenabstand; Auslegung der Begrifflichkeit Gebäudekomplex

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