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   BVerwG, 01.10.2014 - 3 C 31.13   

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https://dejure.org/2014,42678
BVerwG, 01.10.2014 - 3 C 31.13 (https://dejure.org/2014,42678)
BVerwG, Entscheidung vom 01.10.2014 - 3 C 31.13 (https://dejure.org/2014,42678)
BVerwG, Entscheidung vom 01. Januar 2014 - 3 C 31.13 (https://dejure.org/2014,42678)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    VO (EG) Nr. 796/2004 Art. 2 Nr. 10, Art. 12 Abs. 1, Art. 51 Abs. 1, Art. 53 Abs. 1, Art. 73; VO (EG) Nr. 1782/2003 Art. 51 Buchst. c, Art. 60; VO (EG, Euratom) Nr. 2988/95 Art. 1 A... bs. 2, Art. 2 Abs. 2; VO (EU) Nr. 640/2014 Art. 19; MOG § 10
    Gemeinsame Agrarpolitik; Betriebsprämie; Rücknahme; Widerruf; Rückforderung; Stärkekartoffel; OGS-Genehmigung; Nutzungsverbot; Unregelmäßigkeit; Verstoß gegen Vorschriften; Förderrelevanz; Übererklärung; Änderung der Sachlage; Meldepflicht; Information; Vorsatz; direkter ...

  • Bundesverwaltungsgericht

    VO (EG) Nr. 796/2004 Art. 2 Nr. 10, Art. 12 Abs. 1,
    Gemeinsame Agrarpolitik; Betriebsprämie; Rücknahme; Widerruf; Rückforderung; Stärkekartoffel; OGS-Genehmigung; Nutzungsverbot; Unregelmäßigkeit; Verstoß gegen Vorschriften; Förderrelevanz; Übererklärung; Änderung der Sachlage; Meldepflicht; Information; Vorsatz; direkter ...

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 51 Buchst c EGV 1782/2003, Art 60 EGV 1782/2003, Art 1 Abs 2 EGV 2988/95, Art 2 Abs 2 EGV 2988/95, Art 12 Abs 1 EGV 796/2004
    Zum Grundsatz der rückwirkenden Anwendung der milderen Sanktionsnorm bei vorsätzlicher Übererklärung unter dem Regelungsregime des Art. 53 Abs. 1 EGV 796/2004

  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit der einheitlichen Verwaltungssanktion bei Übererklärungen nach dem Grundsatz der rückwirkenden Anwendung der milderen Sanktionsnorm

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Gemeinsame Agrarpolitik; Betriebsprämie; Rücknahme; Widerruf; Rückforderung; Stärkekartoffel; OGS-Genehmigung; Nutzungsverbot; Unregelmäßigkeit; Verstoß gegen Vorschriften; Förderrelevanz; Übererklärung; Änderung der Sachlage; Meldepflicht; Information; Vorsatz; direkter ...

  • rechtsportal.de

    Anwendbarkeit der einheitlichen Verwaltungssanktion bei Übererklärungen nach dem Grundsatz der rückwirkenden Anwendung der milderen Sanktionsnorm

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (29)

  • VG Lüneburg, 19.02.2019 - 8 A 57/19

    Teilweise Rücknahme- und Rückforderung der Betriebsprämie 2014

    Rechtsgrundlage für die teilweise Rücknahme der Bescheide zur Bewilligung der Betriebsprämie und daraus resultierender Modulationsansprüche ist § 10 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG) vom 24. Juni 2005 (BGBl I, S. 1847) in der Fassung des Gesetzes zum Erlass und zur Änderung von Vorschriften zur Durchführung unionsrechtlicher Vorschriften über Agrarzahlungen und deren Kontrollen in der Gemeinsamen Agrarpolitik vom 2. Dezember 2014 (BGBl. I, S. 1928) in der durch Art. 80 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1122/2009 vom 30. November 2009 (ABl. Nr. L 316 S. 65) in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 426/2013 vom 8. Mai 2013 (ABl. Nr. L 127 S. 17) modifizierten Fassung (VG Lüneburg, Urt. v. 18.1.2018 - 1 A 131/15 -, juris Rn. 23; vgl. auch BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31.13 -, juris Rn. 12 zu Art. 73 Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/2004).

    Die Betriebsprämie unterfällt als flächenbezogene Beihilfe und Direktzahlung im Sinne des § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. g und Nr. 2 MOG dem Anwendungsbereich dieses Gesetzes (vgl. BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31.13 -, juris Rn. 13; Nds. OVG, Urt. v. 20.8.2013 - 10 LC 113/11 -, juris Rn. 23; VG Lüneburg, Urt. v. 17.1.2018 - 1 A 6/16 -, juris Rn. 19).

    Der zu erstattende Betrag ist durch Bescheid festzusetzen, § 10 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 MOG, § 49a Abs. 1 Satz 1 VwVfG (vgl. BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31.13 -, juris Rn. 13).

    Da ein Fall höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände im Sinne von Art. 35 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit Art. 31 der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 nicht vorliegt, richten sich die Folgen der Beantragung der nichtbeihilfefähigen Fläche des Schlages 134 aufgrund des Art. 2 Abs. 2 Satz 2 Verordnung (EG, EURATOM) des Rates vom 18. Dezember 1995 über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften (ABl. Nr. L 312 S. 1) - Günstigkeitsprinzip bei der Anwendung von verwaltungsrechtlichen Sanktionen aufgrund von Unregelmäßigkeiten (vgl. BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31.13 -, juris Rn. 24; Nds. OVG, Urt. v. 31.3.2016 - 10 LB 68/14 -, juris Rn. 103) - hinsichtlich der Kürzung der Beihilfeansprüche des Klägers entgegen der Auffassung der Beklagten nicht nach der zum 1. Januar 2015 aufgehobenen Verordnung (EG) Nr. 1122/2009, sondern nach Art. 19a Abs. 1 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 640/2014 der Kommission vom 11. März 2014 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 (ABl. Nr. L 181 S. 48) in der Fassung der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1393 der Kommission vom 4. Mai 2016 (ABl. Nr. L 225 S. 41).

    Der Irrtum muss im Verantwortungsbereich der Behörde liegen (BVerwG, Urt. v. 16.9.2015 - 3 C 11.14 -, juris Rn. 16, und Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31.13 -, juris Rn. 35; Nds. OVG, Urt. v. 19.11.2013 - 10 LB 57/12 -, juris Rn. 60).

    Wegen entgegenstehender, vorrangiger gemeinschaftsrechtlicher Regelungen in Art. 80 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1122/2009 kann sich der Kläger gegenüber der Teilrücknahme des in Höhe des gekürzten Betrages rechtswidrigen Bewilligungsbescheides auch nicht auf Vertrauensschutz nach § 48 Abs. 2 VwVfG berufen (vgl. BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31.13 -, juris Rn. 35; Nds. OVG, Urt. v. 20.8.2013 - 10 LC 113/11 -, juris Rn. 51, und Urt. v. 19.11.2013 - 10 LB 57/12 -, juris Rn. 54 ebenfalls zu Art. 73 Abs. 4 Unterabs. 1 Verordnung (EG) Nr. 796/2004).

  • BVerwG, 29.10.2015 - 3 B 70.15

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Wiedereinsetzungsantrag; Wiedereinsetzung

    Die Divergenz beruhe auf dem Urteil des Senats vom 1. Oktober 2014 (3 C 31.13 - Buchholz 451.500 Landw BetrPrämien Nr. 7), also einer Entscheidung, die erst nach Ablauf der Frist zur Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde am 9. Juli 2014 ergangen sei.

    Der Kläger, vertreten durch seine Bevollmächtigte, war nach dem Vortrag in seinem Wiedereinsetzungsantrag mit der Übermittlung des zur Begründung einer Divergenz herangezogenen Urteils des Senats vom 1. Oktober 2014 (3 C 31.13 - Buchholz 451.500 Landw BetrPrämien Nr. 7) am 12. Januar 2015 in der Lage, die Rüge zu erheben.

  • OVG Niedersachsen, 21.04.2015 - 10 LB 37/13

    Widerruf der Agrarumweltförderung wegen Zweckverfehlung

    Eine "absichtliche" Falschangabe ist u. a. gegeben, wenn der Begünstigte vorsätzlich falsche förderrelevante Angaben macht (vgl. BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31/13 -, juris, Rn. 20).

    Der Vorsatz kann sich nicht nur aus einem positiven Handeln, sondern auch aus einem Unterlassen durch unterbliebene Korrektur anfänglich richtiger Angaben ergeben (vgl. Senatsurteil. v. 19.11.2013 - 10 LB 57/12 -, juris, Rn. 42 ff., sowie dazu BVerwG, Urt. v. 1.10.2014, a.a.O., Rn. 19, jeweils m. w. N.).

    Nach Art. 1 Abs. 2 Verordnung (EG, EURATOM) Nr. 2988/95 ist eine Unregelmäßigkeit bei jedem Verstoß gegen eine Gemeinschaftsbestimmung als Folge einer Handlung oder Unterlassung eines Wirtschaftsteilnehmers gegeben, die einen Schaden für den Gesamt- oder Teilhaushalte der Gemeinschaft bewirkt oder bewirkt haben würde (vgl. auch BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31/13 -, juris, Rn. 18).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.06.2017 - 12 A 1407/16

    Gewährung einer Betriebsprämie und Umverteilungsprämie für das Wirtschaftsjahr

    Anders als die (allgemeine) Neuregelung des Art. 19 VO (EU) 640/2014 zu Verwaltungssanktionen im Fall von Übererklärungen, die über das Günstigkeitsprinzip auch in Fällen der Betriebsprämie 2014 Anwendung findet, vgl. in diesem Sinne BVerwG, Urteil vom 1. Oktober 2014 - 3 C 31.13 -, juris Rn. 23 ff., ist dies bezüglich Art. 19a VO (EU) 640/2014 nicht der Fall.

    vgl. allgemein BVerwG, Urteil vom 1. Oktober 2014 - 3 C 31.13 -, juris Rn. 27.

    Entgegen der von dem Beklagten geäußerten Auffassung liefern einen solchen Hinweis allerdings nicht die hier sogenannten Übergangsregelungen in Art. 43 Abs. 2 VO (EU) 640/2014, nach denen unter anderem für die hier in Rede stehende Betriebsprämie 2014 die Verordnung (EG) Nr. 1122/2009 fort gilt, vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 1. Oktober 2014- 3 C 31.13 -, juris Rn. 28, die, wie ausgeführt, in ihrem Art. 58 als Verwaltungssanktion eine Kürzung um das Doppelte der festgestellten Differenz vorsieht.

  • VG Frankfurt/Oder, 23.07.2019 - 8 K 1062/15

    Zur Anwendbarkeit von Art. 30 der Verordnung (EU) Nr. 65/2011 und Art. 63 der

    Das damit auf verwaltungsrechtliche Sanktionen anzuwendende Günstigkeitsprinzip ist Ausdruck des Grundsatzes der rückwirkenden Anwendung des milderen Strafgesetzes, der zu den gemeinsamen Verfassungstraditionen der Mitgliedstaaten gehört und als allgemeiner Grundsatz des Gemeinschaftsrechts anzusehen ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 1. Oktober 2014 - 3 C 31/13 -, juris, Rn. 24).

    Soweit sich - wie hier - aus dem jeweiligen Rechtsakt kein anderer Hinweis ergibt, lassen sie das mit der Rahmenregelung der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2988/95 allgemein eingeführte Günstigkeitsprinzip unberührt (vgl. BVerwG, Urteil vom 1. Oktober 2014 - 3 C 31/13 -, juris, Rn. 27 mit Nachweisen zur Rechtsprechung des EuGH).

  • BVerwG, 29.10.2015 - 3 B 71.15

    Falsche Angaben im Rahmen eines Antrags auf eine Zulage zur Förderung

    Die Divergenz beruhe auf dem Urteil des Senats vom 1. Oktober 2014 (3 C 31.13 - Buchholz 451.500 Landw BetrPrämien Nr. 7), also einer Entscheidung, die erst nach Ablauf der Frist zur Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde am 9. Juli 2014 ergangen sei.

    Der Kläger, vertreten durch seine Bevollmächtigte, war nach dem Vortrag in seinem Wiedereinsetzungsantrag mit der Übermittlung des zur Begründung einer Divergenz herangezogenen Urteils des Senats vom 1. Oktober 2014 (3 C 31.13 - Buchholz 451.500 Landw BetrPrämien Nr. 7) am 12. Januar 2015 in der Lage, die Rüge zu erheben.

  • OVG Niedersachsen, 31.03.2016 - 10 LB 32/14

    Kürzung der Betriebsprämie 2011 wegen eines vorsätzlichen CC-Verstoßes durch

    "Vorsatz" setzt voraus, "dass der durch die Beihilfe Begünstigte gegen die Vorschriften über die anderweitigen Verpflichtungen verstößt und diesen Verstoß entweder bewusst herbeiführt oder - ohne dass er ein solches Ziel verfolgt - die Möglichkeit eines derartigen Verstoßes billigend in Kauf nimmt (vgl. EuGH, Urt. v. 27.2.2014, a.a.O., Leitsatz 1 zu Art. 67 Abs. 1 Verordnung (EG) Nr. 796/2004 als Vorgängerbestimmung des Art. 72 Abs. 1 Verordnung (EG) Nr. 1122/2009, s. deren Entsprechungstabelle, sowie BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31/13 -, juris, Rn. 20).

    Denn das Günstigkeitsprinzip bezieht sich auf die Sanktionsregelung und wirkt damit (nur) dann zu Gunsten des betroffenen Betriebsinhabers, wenn diese Regelung als "Ausdruck einer gewandelten gesetzgeberischen Wertung der Sanktionierung" (BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31/13 -, juris, Rn. 33) abgemildert worden ist.

  • BVerwG, 29.06.2015 - 3 B 46.14

    Begriffsdefinition von Dauergrünland; Fünf-Monats-Frist

    Die erst nach Ablauf der Beschwerdebegründungsfrist geltend gemachte Abweichung des Berufungsurteils von dem Urteil des Senats vom 1. Oktober 2014 - 3 C 31.13 - könnte nur dann zur Zulassung der Revision führen, wenn der Kläger fristgerecht die Klärung einer Grundsatzfrage angestrebt hätte, die durch das Urteil nach Fristablauf abweichend von dem angefochtenen Urteil geklärt worden wäre (BVerwG, Beschluss vom 8. Juni 2007 - 8 B 101.06 - Buchholz 310 § 132 Abs. 2 Ziff. 2 VwGO Nr. 15 m.w.N.).
  • OVG Niedersachsen, 27.04.2016 - 10 LB 82/14

    Kürzung der Betriebsprämie 2012 wegen Cross-Compliance-Verstoß (hier:

    Es braucht jedoch nicht näher geklärt zu werden, inwieweit ein etwaiger Irrtum des Klägers nach dem allein maßgebenden Unionsrecht, das - soweit ersichtlich - weder im Agrarförderrecht noch in der VO (EG/Euratom) Nr. 2988/95 noch sonst allgemein die Anforderungen an einen beachtlichen Irrtum bezogen auf eine Sanktionsvorschrift regelt und etwa im Kartellrecht auch keinen Verbotsirrtum anerkennt (vgl. EuGH - Urt. v. 18.6.2013 - C-681/11 - , sowie allg. zu einem etwaigen Subsumtionsirrtum: BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31/13 -, juris, Rn. 20), vorsatzausschließend wäre.

    Ob diese Folgen gewollt und - soweit sich die Variabilität der absoluten Kürzungssumme zum Nachteil des Landwirts auswirkt - mit dem Grundsatz nulla poena sine lege (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 VO (EG/Euratom) Nr. 2988/95, vgl. dazu nochmals BVerwG, Urt. v. 1.10.2014, a.a.O., Rn. 34) zu vereinbaren sind, kann indes offen bleiben.

  • OVG Niedersachsen, 27.04.2016 - 10 LB 83/14

    Kürzung der Ausgleichszulage 2012 wegen Cross-Compliance-Verstoß (hier:

    Es braucht jedoch nicht näher geklärt zu werden, inwieweit ein etwaiger Irrtum des Klägers nach dem allein maßgebenden Unionsrecht, das - soweit ersichtlich - weder im Agrarförderrecht noch in der VO (EG/Euratom) Nr. 2988/95 noch sonst allgemein die Anforderungen an einen beachtlichen Irrtum bezogen auf eine Sanktionsvorschrift regelt und etwa im Kartellrecht auch keinen Verbotsirrtum anerkennt (vgl. EuGH - Urt. v. 18.6.2013 - C-681/11 - , sowie allg. zu einem etwaigen Subsumtionsirrtum: BVerwG, Urt. v. 1.10.2014 - 3 C 31/13 -, juris, Rn. 20), vorsatzausschließend wäre.

    Ob diese Folgen gewollt und - soweit sich die Variabilität der absoluten Kürzungssumme zum Nachteil des Landwirts auswirkt - mit dem Grundsatz nulla poena sine lege (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 VO (EG/Euratom) Nr. 2988/95, vgl. dazu nochmals BVerwG, Urt. v. 1.10.2014, a.a.O., Rn. 34) zu vereinbaren sind, kann indes offen bleiben.

  • OVG Niedersachsen, 07.05.2019 - 10 LA 75/17

    Wiederaufgreifen eines Rücknahme-/Rückforderungsverfahrens (Betriebsprämie,

  • OVG Niedersachsen, 21.04.2015 - 10 LB 31/13

    Widerruf der Investitionsförderung zur Entwicklung des ländlichen Raumes

  • BVerwG, 30.06.2015 - 3 B 47.14

    Begriffsdefinition von Dauergrünland; Fünf-Monats-Frist

  • VGH Bayern, 30.06.2015 - 21 ZB 14.2868

    Beihilfe für Lieferanten im Rahmen eines Schulfruchtprogramms

  • VG Lüneburg, 17.01.2018 - 1 A 6/16

    Umverteilungsprämie - Kürzung wg. Cross-Compliance-Verstoßes

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.09.2017 - 12 A 2128/16
  • BVerwG, 25.08.2016 - 3 B 78.15

    Bewirtschaftung einer Fläche; Flurbereinigung; Stichtag

  • VG Karlsruhe, 08.07.2015 - 4 K 1807/13

    Ausgleichsleistungen zur Förderung von Agrarumweltmaßnahmen; Rebflächen

  • BVerwG, 16.04.2015 - 3 B 43.14

    Agrarbeihilfe; Betriebsprämie; Rückforderung; Sanktion; Übererklärung; Differenz

  • VGH Bayern, 01.02.2017 - 13a ZB 15.208

    Betriebsprämie, Kürzung, vorsätzlicher Verstoß, geschützte Feuchtfläche

  • OVG Niedersachsen, 31.03.2016 - 10 LB 68/14

    Kürzung der Betriebsprämie 2011 wegen wiederholten CC-Verstoßes

  • VGH Bayern, 10.04.2017 - 13a ZB 15.1384

    Überprüfbarkeit der erstinstanzlichen Feststellung des Sachverhalts

  • VG Karlsruhe, 12.07.2018 - 12 K 10347/17

    Widerruf; Rückforderung; Kofinanzierte Ausgleichsleistung

  • VG Aachen, 25.08.2015 - 7 K 1167/15

    Landwirt; Betriebsprämie; Umverteilungsprämie; HD-Erstattung; Rücknahme;

  • VGH Bayern, 15.06.2015 - 21 ZB 15.933

    Prozesskostenhilfe; keine hinreichende Erfolgsaussicht; keine ausreichenden

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.08.2017 - 12 A 1150/16
  • VG Magdeburg, 17.12.2015 - 3 A 110/13

    Erfolglose Klage einer Stiftung gegen die Kürzung von Supventionen für die

  • VG Düsseldorf, 18.03.2019 - 28 K 16977/17
  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.03.2017 - 3 W 1.17

    Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete; Wiederaufnahmeantrag; Zuständigkeit

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