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   VG Berlin, 02.11.2010 - 3 K 263.10   

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VG Berlin, 02.11.2010 - 3 K 263.10 (https://dejure.org/2010,15841)
VG Berlin, Entscheidung vom 02.11.2010 - 3 K 263.10 (https://dejure.org/2010,15841)
VG Berlin, Entscheidung vom 02. November 2010 - 3 K 263.10 (https://dejure.org/2010,15841)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • berlin.de (Pressemitteilung)

    Vizepräsidentin der Humboldt-Universität bleibt im Amt

  • Verwaltungsgericht Berlin (Pressemitteilung)

    Vizepräsidentin der Humboldt-Universität bleibt im Amt

 
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Wird zitiert von ... (6)

  • VG Berlin, 15.01.2015 - 3 K 193.13

    Erstattung von in einem Organstreitverfahren angefallenen Anwaltskosten

    Am 14. Juli 2010 beantragte die Klägerin beim Verwaltungsgericht Berlin den Erlass einer einstweiligen Anordnung (VG 3 L 262.10) und erhob Klage (VG 3 K 263.10).

    Die Klage VG 3 K 263.10 wurde mit Urteil vom 2. November 2010 abgewiesen.

    Nachdem die Beteiligten zunächst über die Höhe der Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz stritten, erstattete die Beklagte der Klägerin schließlich die nach diesem Gesetz anfallenden Gebühren für die Verfahren VG 3 L 262.10 (502,78 EUR), VG 3 K 263.10 (918,28 EUR) und OVG 5 B 8.10 (596,90 EUR).

    Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf die Schriftsätze der Beteiligten nebst deren Anlagen, die Niederschrift über die öffentliche Sitzung sowie die beigezogenen Gerichtsakten VG 3 L 262.10, VG 3 K 263.10 und OVG 5 B 8.10 Bezug genommen.

    Sie konnte als Mitglied des Konzils, eines Organs der beklagten Körperschaft (vgl. § 51 Abs. 1 Nr. 3 BerlHG), die ihr damals zustehenden Mitgliedschaftsrechte in den Verfahren VG 3 L 262.10, VG 3 K 263.10 und OVG 5 B 8.10 geltend machen.

    Der Anspruch war Grundlage dafür, dass die Beklagte die gesetzlichen Gebühren und Auslagen des Bevollmächtigten der Klägerin für die Verfahren VG 3 L 262.10, VG 3 K 263.10 und OVG 5 B 8.10 erstattet hat, obwohl sie in den Ausgangsverfahren obsiegt hatte und nach den Kostenentscheidungen der Ausgangsverfahren die Klägerin die Kosten der Verfahren zu tragen hatte.

    Dem vorliegenden Verfahren gingen die oben genannten verwaltungsgerichtlichen Verfahren VG 3 L 262.10, VG 3 K 263.10 und OVG 5 B 8.10 voraus.

  • VG Augsburg, 17.11.2015 - Au 3 K 15.1188

    Wahlanfechtung, Hochschulwahl, Wahlrechtsgrundsatz, Chancengleichheit,

    Das weitere Verpflichtungsbegehren, die Wahl insoweit zu wiederholen, ist - sofern ihm überhaupt selbstständige Bedeutung zukommt - als Leistungsklage zulässig (so zum Ganzen: BayVGH, U.v. 23.4.1979 - Nr. 2987 VII 78 - VGHE 32, 30/32,36 - Anfechtung einer Hochschulwahl nach § 18 BayHSchWO; vgl. in diesem Sinne auch OVG Hamburg, U.v. 13.6.2006 - 3 Bf 294/03 - juris Rn. 72 - Wahlen zum Studierendenparlament; VG Karlsruhe, U.v. 6.4.2011 - 7 K 390/09 - juris Rn. 23; Anfechtung der Fachbereichsratswahl an einer Fachhochschule; VG Köln, U.v. 27.1.2011 - 6 K 758/09 - juris Rn. 8/14 - Anfechtung der Senatswahl an einer Fachhochschule; a.A. VG Berlin, U.v. 2.11.2010 - 3 K 263.10 - juris Rn. 23 f. - Überprüfung der Wahl des Konzils einer Universität: kombinierte Feststellungs- und Anfechtungsklage; so auch VG Regensburg, U.v. 6.10.2010 - RO 1 K 10.1251 - juris Rn. 6-8/14 - Wahl des Fakultätsrats).

    Denn der Streitstoff wird nicht verändert und die endgültige Beilegung des Streits gefördert, da die jetzige Beklagte im Gegensatz zum bisherigen Beklagten (Freistaat Bayern) im Hinblick auf das Begehren des Klägers auch passivlegitimiert ist (vgl. zum Ganzen: HessVGH, U.v. 16.11.1989 - 6 UE 4294/88 - juris Rn. 45 - Anfechtung einer Hochschulwahl; VG Berlin, U.v. 2.11.2010 - 3 K 263.10 - juris Rn. 20 - Überprüfung der Wahl des Konzils einer Universität).

    Dabei wird allerdings eine nur denkbare Möglichkeit dann nicht genügen, die Anfechtung zu begründen, wenn sie nach der Lebenserfahrung vernünftigerweise nicht in Betracht zu ziehen ist (vgl. BVerwG, B.v. 23.9.1966 - 7 P 14.65 - BVerwGE 25, 120, 121; B.v. 17.7.1980 - 6 P 4.80; B.v. 27.4.1983 - 6 P 17.81 - BVerwGE 67, 145, 152; vgl. zum Ganzen: BVerwG, U.v. 27.6.2007 - 6 A 1/06 - PersR 2007, 443 - juris Rn. 45; zur Anfechtung der Wahl der Gleichstellungsbeauftragten beim Bundesnachrichtendienst; VG Berlin, U.v. 2.11.2010 - 3 K 263.10 - juris Rn. 53 m. w. N. - Überprüfung der Wahl des Konzils einer Universität).

    Der Gesetzgeber darf allerdings sachlich begründete Gesichtspunkte - etwa die Organisationsstruktur der Hochschule oder die Garantie der Wissenschaftsfreiheit nach Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG - berücksichtigen, die sich gerade aus dem besonderen Zweck und der besonderen Natur der konkreten Wahlen ergeben (vgl. zum Ganzen: BayVerfGH, E.v. 28.7.1976 - Vf. 8-VII-75 - VerfGHE 29, 154/158 f. - juris - Wahlen zu Personalvertretungen; E.v. 4.12.1975 - Vf. 11-VII-74 - VerfGHE 28, 214/219 - juris - Wahlen zu Personalvertretungen; E.v. 29.4.1975 - Vf. 4-VII-74 - VerfGHE 28, 75/81 - juris - Wahlen zu Richtervertretungen; E.v. 26.5.1999 - Vf. 6-VI-98 - VerfGHE 52, 35, 37 - juris Rn. 10 - Hochschulwahlen, offen gelassen; BVerfG, B.v. 24.2.1971 - 1 BvR 438/68 u. a. - BVerfGE 30, 227/246 - juris - Wahlen im Bereich der Sozialversicherung; B.v. 9.4.1975 - 1 BvL 6/74 - BVerfGE 39, 247/254 - juris Rn. 27-29 - Einschränkung des Grundsatzes der Wahlgleichheit bei Wahlen der Selbstverwaltungsorgane der Hochschule; B.v. 16.12.1975 - 2 BvL 7/74 - BVerfGE 41, 1/11 f. - BayVBl 1976, 236 - juris Rn. 31-34 - Wahlen zu Richtervertretungen; ThürOVG, U.v. 30.5.2013 - 1 N 240/12 - juris - Elektronische Hochschulwahl; VG Berlin, U.v. 2.11.2010 - 3 K 263.10 - juris Rn. 33 - Wahl des Konzils einer Universität; Klein in: Maunz/Dürig, GG, 74. EL Mai 2015, Art. 38 Rn. 81; Möstl in: Lindner/Möstl/Wolff, BV, 2009, Art. 14 Rn. 6; Meder, BV, 3. Aufl. 1985, Art. 14 Rn. 1a; Reich, BayHSchG, 5. Aufl. 2007, Art. 38 Rn. 1).

  • VG Gera, 24.05.2017 - 2 K 606/16

    Hochschulwahl; elektronische Wahl; Wahlprüfung; Anfechtungsfrist

    Dabei wird allerdings eine nur denkbare Möglichkeit dann nicht genügen, die Anfechtung zu begründen, wenn sie nach der Lebenserfahrung vernünftigerweise nicht in Betracht zu ziehen ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 23. September 1966 - 7 P 14.65 -, juris; Beschluss vom 27. April 1983 - 6 P 17.81 -, juris; vgl. zum Ganzen: BVerwG, Urteil vom 27. Juni 2007 - 6 A 1/06 - PersR 2007, 443 - juris; VG Berlin, Urteil vom 02. November 2010 - 3 K 263.10 - juris).
  • VG Arnsberg, 26.03.2014 - 9 K 2001/12

    Rechtmäßigkeit einer Wahl des Studierendenparlaments sowie der

    vgl. zu einer Hochschulwahl: Verwaltungsgericht (VG) Berlin, Urteil vom 2. November 2010 - 3 K 263.10 -, juris, Rn. 53 (im Anschluss an OVG NRW, a. a. O.); VG Arnsberg, Beschluss vom 19. August 2009 - 12 K 1162/09 -, n. v.
  • VG Berlin, 06.03.2020 - 12 K 14.18
    Denn zwischen Organen und Organteilen bestehende subjektive Rechte begründen ein Rechtsverhältnis und sind damit prinzipiell gemäß § 43 VwGO feststellungsfähig (vgl. Kopp/Schenke, VwGO, 25. Aufl. 2019, § 43 Rn. 10 m.w.Nachw.; Wendelin, Der Hochschulverfassungsstreit, 2010, S. 143; VG Berlin, Urteil vom 2. November 2010 - 3 K 263.10 - juris Rn. 23; VG Köln, Urteil vom 30. Juli 2008 - 6 K 4783/0 - juris Rn. 38).
  • VG Arnsberg, 17.12.2012 - 9 L 675/12

    Beanstandung einer Wahl zu den Gremien der Studierendenschaft

    vgl. zu einer Hochschulwahl: Verwaltungsgericht (VG) Berlin, Urteil vom 2. November 2010 - 3 K 263.10 -, juris Rn. 53 (im Anschluss an OVG NRW, a. a. O.); VG Arnsberg, Beschluss vom 19. August 2009 - 12 K 1162/09- , n.v.
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