Rechtsprechung
   OVG Thüringen, 28.09.2000 - 3 KO 700/99   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Thüringer Verwaltungsgerichtsbarkeit

    TierSchG § 1; TierSchG § 2 Nr 1; TierSchG § 16a Satz 1; TierSchG § 16a Satz 2 Nr 1; ThürVwZVG § 43; ThürVwZVG § 44; ThürVwZVG § 45; OWiG § 130; VwGO § 80 Abs 1
    Tierschutz; Tierschutz; Pferdehaltung; Unterbringung; Weidekoppel; Einzäunung; Stacheldraht; Sachverständigengutachten; Beweiserhebung; Verfügung; Regelungsinhalt; Unterlassungsgebot; Handlungsgebot; Beseitigungsverlangen; Vollstreckungsregelung; Bußgeld; Zwangsmittelandrohung; Fristablauf; Erledigung; Rechtsschutzbedürfnis

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Tierschutz; Pferdehaltung; Unterbringung; Weidekoppel; Einzäunung; Stacheldraht; Sachverständigengutachten; Beweiserhebung; Verfügung; Regelungsinhalt; Unterlassungsgebot; Handlungsgebot; Beseitigungsverlangen; Vollstreckungsregelung; Bußgeld; Zwangsmittelandrohung; Fristablauf; Erledigung; Rechtsschutzbedürfnis

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • VG Weimar - 2 K 503/97
  • OVG Thüringen, 28.09.2000 - 3 KO 700/99

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2001, 507
  • DVBl 2001, 496 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (23)  

  • VGH Bayern, 30.01.2008 - 9 B 05.3146

    Zu den Anforderungen des § 2 TierSchG für eine angemessene Unterbringung von

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats stellen diese Leitlinien und Empfehlungen eine sachverständige Zusammenfassung dessen dar, was insoweit als verlässlicher und gesicherter wissenschaftlicher Kenntnisstand gelten kann (vgl. BayVGH vom 3.6.2004 Az. 25 CS 04.1363; vom 27.4.2004 Az. 25 CS 04.1010; vgl. auch ThürOVG vom 28.9.2000 NVwZ-RR 2001, 507 m.w.N.).
  • OVG Niedersachsen, 18.06.2013 - 11 LC 206/12

    Tierschutzwidrige Einzäunung einer Pferdeweide

    Die darin ausgesprochenen Empfehlungen und Bewertungen stellen eine sachverständige Zusammenfassung dessen dar, was als verlässlicher und gesicherter wissenschaftlicher Kenntnisstand gelten kann (Bay.VGH, Urt. v. 30.1.2008 - 9 B 05.3146 u.a. -, a.a.O., juris, Rn. 28), so dass ihnen der Charakter einer sachverständigen Äußerung zukommt (Senatsbeschl. v. 16.1.2006 - 11 LA 11/05 - Bay.VGH, Urt. v. 15.7.2002 - 25 CS 02.1371 -, juris, Rn. 2; Thür.OVG, Urt. v. 28.9.2000 - 3 KO 700/99 -, NVwZ-RR 2001, 507, juris, Rn. 37; siehe auch: OVG Münster, Urt. v. 25.9.1997 - 20 A 688/96 -, juris, Rn. 29 ff.).
  • VG Oldenburg, 13.06.2012 - 11 A 1266/11

    Tierschutzrechtliche Beurteilung von Stacheldrahtzäunen bei Pferdeweiden

    Denn beide Werke wurden nicht von einer Einzelperson erstellt, sondern spiegeln die übereinstimmenden Auffassungen einer Vielzahl von Personen und Einrichtungen mit den unterschiedlichsten fachlichen Hintergründen und Interessen (insbes. Tierärzte, Universitäten, Zoologische Gärten, Bundes- und Landesbehörden, Reiterverbände, Tierschutzverbände und Landwirtschaftskammern) wider (vgl. dazu auch OVG Weimar, Urteil vom 29. September 2000 - 3 KO 700/99 -, NVwZ 2001, 507 - zit. nach juris Rn. 37).

    Die bisherige Rechtsprechung der Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichte teilt ebenfalls einhellig die Auffassung, dass Stacheldrahtzäune ohne ausreichende Absicherung nach Innen bei Pferdeweiden gegen § 2 Nr. 1 TierSchG verstoßen (vgl. OVG Lüneburg, Beschluss vom 16. Januar 2006 - 11 LA 11/05 -, nicht veröffentlicht; OVG Weimar, Urteil vom 28. September 2000 - 3 KO 700/99 -, NVwZ 2001, 507 ff.; VG Münster, Beschluss vom 30. März 2010 - 1 L 59/19 -, juris Rn. 19 ff.; VG Aachen, Beschluss vom 16. Oktober 2009 - 6 L 391/09 -, juris Rn. 31).

  • VG Regensburg, 22.11.2012 - RN 5 K 12.26

    Kein Eintritt der Sperrwirkung des § 12 GewO, wenn die Voraussetzungen des § 12

    Erweist sich die Fristsetzung deshalb als gegenstandslos, gilt dies auch für das Zwangsmittel, auch wenn die Androhung des Zwangsgelds dadurch nicht rechtswidrig wird (vgl. BayVGH vom 30.8.2001 Az. 22 CS 99.3133 ; BayVGH vom 18.12.1995 Az. 14 CS 95.3588 ; BayVGH vom 12.11.1979, BayVBl. 1980, 50; Kalkbrenner, BayVBl. 1976, 87; ThürOVG vom 28.9.2000, NVwZ-RR 2001, 507).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.04.2010 - 11 B 9.09

    Verwaltungsgebühren; Stilllegungs- und Beseitigungsanordnung; nicht sofort

    Denn nach dem Brandenburgischen Verwaltungsvollstreckungsgesetz gilt Letzteres jedenfalls dann nicht, wenn die Zwangsmittelandrohung mit dem Verwaltungsakt verbunden wird (i.d.S. bereits OVG Brandenburg, Urteil v. 18. August 1998 - 4 A 176/96 -, zit. nach juris, Rn 41; zu entsprechenden Regelungen in anderen Vollstreckungsgesetzen vgl. auch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 11. April 1985 - 1 A 45/84 -, NVwZ 1986, 763; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil v. 23. Mai 1985 - 7 A 2311/82 -, NVwZ 1986, 763; OVG Thüringen, Urteil v. 28. September 2000 - 3 KO 700/99 -, NVwZ-RR 2001, 507, 511; a. A. wohl Sadler, a.a.O. § 13 VwVG Rn 1, unklar ebd.

    Wenn ein Rechtsschutzantrag gem. § 80 Abs. 5 VwGO gegen einen sofort vollziehbaren Grundverwaltungsakt Erfolg hat und der Adressat die Zwangsmittelfrist deshalb nicht (mehr) einhalten muss, wird vielfach angenommen, dass die Fristsetzung und mit ihr die Zwangsgeldandrohung gegenstandslos werden (z.B. OVG Thüringen, Urteil v. 28. September 2000 - 3 KO 700/99 -, NVwZ-RR 2001, 507, 511 m.z.N.; vgl. auch die Nachweise bei OVG Brandenburg, Urteil v. 18. August 1998 - 4 A 176/96 -, zit. nach juris Rn 40; vgl. auch Sadler, VwVG, VwZG, 7. Aufl. Heidelberg 2010, § 13 VwVG Rn 59: ausschließlich die Fristbestimmung wird gegenstandslos; demgegenüber für Rechtswidrigkeit der Androhung z.B. App, in: Engelhardt/App, VwVG, VwZG, § 13 VwVG Rn 3 m.w.N.).

  • VG Aachen, 29.12.2009 - 6 K 2135/08

    Untersagung der Tierhaltung wegen des Haltens von Tieren unter tierschutzwidrigen

    vgl. zum Inhalt der Begriffe des "Wohlbefindens" und des "Leidens" des § 1 TierSchG Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 25. September 1997 - 20 A 688/96 -, juris; siehe außerdem Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteil vom 18. Januar 2000 - 3 C 12.99 -, Deutsches Verwaltungsblatt (DVBl.) 2000, 1061; Thüringer OVG, Urteil vom 28. September 2000 - 3 KO 700/99 -, NVwZ-RR 2001, 507.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.09.2018 - 4 A 1396/16

    Entfernung des Schriftzugs "Casino" von der Außenfassade und einem Werbeschild im

    OVG, Urteil vom 28.9.2000 - 3 KO 700/99 -, NVwZ-RR 2001, 507 = juris, Rn. 55 f.; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 11.4.1985 - 1 A 45/84 -, NVwZ 1986, 763; demgegenüber gehen von der Anfechtbarkeit und Rechtswidrigkeit derartiger Zwangsgeldandrohungen aus: OVG NRW, Urteile vom 23.5.1985 - 7 A 2311/82 -, OVGE 38, 90, 91 f., und vom 2.3.2001 - 7 A 5020/98 -, BauR 2001, 1090 = juris, Rn. 32; ähnlich für den Fall einer kalendermäßigen Frist: OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 22.4.2010 - OVG 11 B 9.09 -, NVwZ-RR 2010, 748 = juris, Rn. 17.
  • OVG Thüringen, 11.02.2003 - 3 EO 387/02

    Ausländerrecht ; Ausländerrecht; Darlegungsgebot; Prüfungsumfang;

    Die Untrennbarkeit des Vollstreckungsmittels - hier des unmittelbaren Zwangs - würde aufgegeben, die auch in dem allgemeinen Grundsatz, zum Ausdruck kommt: Hat der Pflichtige die mit einer Zwangsmittelandrohung verbundene Frist einstweilen wegen fehlender Bestandskraft des Grundverwaltungsaktes oder dessen fehlender Vollziehbarkeit nicht befolgen müssen, wird eine solche Fristsetzung, die nicht mehr eingehalten werden kann, gegenstandslos und erfasst damit auch das Vollstreckungsmittel selbst (vgl. nur Senatsurteil vom 28. September 2000 - 3 KO 700/99 - NVwZ-RR 2001, 307 = ThürVBl. 2001, 62 = NuR 2001, 107 m. w. N.).
  • VG Aachen, 29.04.2009 - 6 K 1682/08

    Klage eine Pferdehalters gegen zweijähriges Verbot der Pferdehaltung und

    vgl. zu den Anforderungen an eine verhaltensgerechte Unterbringung von Pferden Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 25. September 1997 - 20 A 688/96 -, juris, dort auch zum Inhalt der Begriffe des "Wohlbefindens" und des "Leidens" des § 1 TierSchG; siehe außerdem Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteil vom 18. Januar 2000 - 3 C 12.99 -, Deutsches Verwaltungsblatt (DVBl.) 2000, 1061; Thüringer OVG, Urteil vom 28. September 2000 - 3 KO 700/99 -, NVwZ-RR 2001, 507.
  • OVG Niedersachsen, 17.01.2018 - 11 ME 448/17

    Tierschutzrechtliche Anordnung zum Schutz von Schafen vor Beutegreifern durch

    Das Merkmal ''angemessen'' bezieht sich dabei auch auf die verhaltensgerechte Unterbringung (vgl. BVerfG, Urt. v. 6.7.1999 - 2 BvF 3/90 -, BVerfGE 101, 1, juris, Rn. 138; Thüringer OVG, Urt. v. 28.9.2000 - 3 KO 700/99 -, juris, Rn. 32).
  • VG Schleswig, 08.06.2017 - 1 B 24/17

    Tierschutz; Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung

  • VG Regensburg, 22.11.2012 - 5 K 12.26

    Kein Eintritt der Sperrwirkung des § 12 GewO, wenn die Voraussetzungen des § 12

  • VG Minden, 18.11.2010 - 2 K 2485/08

    Kein Richtungswechsel beim Ponyreiten

  • VG Bayreuth, 17.02.2014 - B 1 S 14.19

    Tierschutzrechtliche Anordnung; Pferdehaltung zu beengt und ohne ausreichende

  • VG Bayreuth, 05.12.2014 - B 1 K 13.585

    Bebauungsplan, Erschließungsbeitrag, Abschnittsbildung, Gemeinde, Tierschutz,

  • VG Bayreuth, 10.10.2014 - B 1 K 14.20

    Tierschutzrechtliche Anordnung

  • VG Aachen, 23.10.2012 - 6 K 742/10

    Anordnung eines Verbots des Haltens und der Betreuung von Tieren jeglicher Art

  • VG Arnsberg, 20.08.2012 - 8 K 2338/11

    Erteilung einer Erlaubnis zur Durchführung einer Tierbörse (hier: Terrarientiere)

  • VG Minden, 18.11.2010 - 2 K 697/09

    Kein Richtungswechsel beim Ponyreiten

  • VG Kassel, 23.02.2004 - 2 G 132/04

    Fristerneuerungspflicht bei Zwangsgeldandrohung nach Fristablauf oder Erledigung

  • VG Ansbach, 25.08.2016 - AN 11 S 16.01316

    Unstatthafter Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung bei

  • VGH Bayern, 04.03.2008 - 9 CS 07.3396

    Tierschutz; Pferdehaltung; Untersagung der Haltung und Betreuung; Beschwerde;

  • VGH Bayern, 29.02.2008 - 9 CS 07.3395

    Pferdehaltung; Einsturz des Pferdestalls; Unterbringungsgebot; Beschwerde;

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