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   VGH Baden-Württemberg, 01.03.1996 - 3 S 13/94   

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VGH Baden-Württemberg, 01.03.1996 - 3 S 13/94 (https://dejure.org/1996,4455)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 01.03.1996 - 3 S 13/94 (https://dejure.org/1996,4455)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 01. März 1996 - 3 S 13/94 (https://dejure.org/1996,4455)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Zur Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts: Ausübungsvoraussetzungen zB Wirksamkeit des Kaufvertrages, Vorliegen der notwendigen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen, Einhaltung der Ausübungsfrist; Ausschluß des Vorkaufsrechts

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 24 Abs 1 Nr 3 BauGB, § 24 Abs 3 BauGB, § 26 Nr 4 BauGB, § 28 Abs 1 S 1 BauGB, § 28 Abs 2 S 1 BauGB, § 144 Abs 2 Nr 1 BauGB, § 144 Abs 2 Nr 3 BauGB, § 144 Abs 4 Nr 1 BauGB
    Zur Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts: Ausübungsvoraussetzungen zB Wirksamkeit des Kaufvertrages, Vorliegen der notwendigen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen, Einhaltung der Ausübungsfrist; Ausschluß des Vorkaufsrechts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzungen für die Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • VGH Baden-Württemberg, 25.06.2009 - 5 S 574/08

    Zur Ausübung des allgemeinen (Flächennutzungsplan-)Vorkaufsrechts nach § 24 Abs 1

    Die Ausübung des Vorkaufsrechts ist nur dann vom Wohl der Allgemeinheit gerechtfertigt (§ 24 Abs. 3 Satz 1 BauGB), wenn - sollte es nicht bereits nach § 26 BauGB ausgeschlossen sein (vgl. hierzu VGH Bad.-Württ., Urt. v. 01.03.1996 - 3 S 13/94 -) - damit im Einzelfall dem jeweils angegebenen, sich im gesetzlichen Zulässigkeitsrahmen bewegenden Verwendungszweck entsprochen wird; dies unterliegt in vollem Umfang der gerichtlichen Nachprüfung (vgl. BVerwG, Beschl. v. 15.02.1990, Buchholz 406.11 § 24 BauGB Nr. 3, Beschl. v. 26.04.1993 - 4 B 31.93 -, NVwZ 1994, 282; auch BayVGH, Urt. v. 26.06.1985 - 1 B 84 A.1420 -, BayVBl. 1986, 181).

    Hier ist jedoch auch nicht entfernt zu erkennen und schon gar nicht belegt, dass das in Rede stehende Grundstück konkret benötigt würde (W. Schrödter in Schrödter, BauGB, § 24 Rn. 19), um durch einen späteren Tausch zumindest mittelbar anderweit den Wohnungsbau zu fördern oder zu erleichtern (vgl. Roos, a.a.O., § 24 Rn. 71e; BT-Drucks. 11/6636, S. 27; vgl. zum Erwerb von Tauschland in einem Sanierungsgebiet VGH Bad.-Württ., Urt. v. 01.03.1996, a.a.O.).

  • OVG Sachsen, 14.11.2019 - 1 A 1281/17

    Gemeindliches Vorkaufsrecht; Anfechtungsklage; Zwei-Monats-Frist; Bürgermeister

    20 Die Zwei-Monats-Frist beginnt nach § 28 Abs. 2 Satz 1 BauGB mit der Mitteilung über das Zustandekommen eines wirksamen Kaufvertrags (vgl. BGH, Urt. v. 20. Februar 1957 - V ZR 125/55 -, juris Rn. 13; Urt. v. 15. Mai 1998 - V ZR 89/97 -, juris Rn. 7 und 11 und Urt. v. 23. Juni 2006 - V ZR 17/06 -, juris Rn. 18 m. w. N.; VGH BW, Urt. v. 1. März 1996 - 3 S 13/94 -, juris Rn. 34 m. w. N.; NdsOVG, Beschl. v. 27. Mai 2008 - 1 ME 77/08 - juris Rn. 5; BayVGH, Beschl. 22. Januar 2016 - 9 ZB 15.2017 -, juris Rn. 16).

    Fehlt - wie hier zunächst - noch die erforderliche sanierungsrechtliche Genehmigung, ist der Vertrag schwebend unwirksam (vgl. BGH, Urt. v. 29. Oktober 1993 - V ZR 136/92 - juris Rn. 13; VGHBW, Urt. v. 1. März 1996 a. a. O.; NdsOVG, Beschl. v. 27. Mai 2008 a. a. O.).

    Mit dieser Betrachtung in Einklang steht der Wortlaut des § 28 Abs. 2 Satz 1 BauGB, der die Ausschlussfrist an das Bestehen eines Kaufvertrags knüpft, wobei ein zunächst schwebend unwirksamer Kaufvertrag im Nachhinein mit der Bekanntgabe der Erteilung der sanierungsrechtlichen Genehmigung wirksam wird (vgl. VGH BW, Urt. v. 1. März 1996 a. a. O., juris Rn. 35 m. w. N.; vgl. BGH Urt. v. 15. Mai 1998 a. a. O., juris Rn. 9).

    Etwas anderes gilt auch nicht, wenn die sanierungsrechtliche Genehmigung durch die vorkaufsberechtigte Gemeinde selbst erteilt wird (vgl. VGH BW, Urt. v. 1. März 1996 a. a. O., juris Rn. 34 m. w. N.; BGH, Urt. v. 10. Februar 1957 - V ZR 125/55 -, juris Rn. 10; NdsOVG, Beschl. v. 27. Mai 2008 a. a. O., juris Rn. 5).

    Die Erteilung der sanierungsrechtlichen Genehmigung und die Ausübung des Vorkaufsrecht sind unterschiedliche Instrumentarien, die unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen und jeweils zu anderen Rechtsfolgen führen (vgl. § 24 Abs. 1 BauGB sowie § 144 Abs. 2 Nr. 1 und 3, § 145 Abs. 1 BauGB; VGH BW, Urt. v.1. März 1996 a. a. O., juris Rn. 29).

  • OVG Niedersachsen, 27.05.2008 - 1 ME 77/08

    Vorkaufsrecht für früheres Postgrundstück

    Da mit der Mitteilung eine Ausschlussfrist in Gang gesetzt wird, sind strenge Anforderungen an die Auslösung des Fristlaufs zu stellen (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 1.3.1996 - 3 S 13/94 - zitiert nach juris; Westermann in Münchener Kommentar zum BGB 5. Aufl. 2008 § 463 Rdnr. 14 und 16, § 469 Rdnr. 3 und 4; Stock in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/ Krautzberger, BauGB Stand: 2007 § 28 Rdnr. 27).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 27.08.2013 - 1 L 241/12

    Naturschutzrecht, hier: Ausübung eines Vorkaufsrechts

    Dass dem Beklagten vor dem 13. Oktober 2010 und vor Erteilung der Grundstücksverkehrsgenehmigung eine Kopie des seinerzeit noch nicht wirksamen Kaufvertrages übersandt worden sein könnte, was nach dem vorliegenden Übersendungsschreiben des Vorstandes der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern - Anstalt des öffentlichen Rechts - vom 07. September 2010 möglich erscheint, ändert nichts, denn die Mitteilung eines (noch) nicht wirksamen Kaufvertrages setzt - wie oben dargestellt - die Frist zur Ausübung des Vorkaufsrechts nicht in Lauf (vgl. insoweit zur Zweimonatsfrist für das Vorkaufsrecht nach § 28 Abs. 2 S. 1 BauGB auch VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 01.03.1996 - 3 S 13/94 - zit. n. juris).
  • VG Sigmaringen, 18.11.2016 - 6 K 2177/14

    Anspruch auf Erteilung eines Negativzeugnisses und Untersagung des

    Es genügt nämlich nicht, dass der Vertrag irgendeiner Behörde des beklagten Landes bekannt wird; erforderlich ist vielmehr, dass dem Vorkaufsberechtigten der Inhalt des rechtswirksamen Vertrags unter Hinweis auf das Vorkaufsrecht und den Zweck der Vorlage mitgeteilt wird (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 1. März 1996 - 3 S 13/94 -, VGHBW-Ls 1996, Beilage 5, B 7).
  • VG Neustadt, 19.02.2015 - 4 K 544/14

    Ausübung eines gemeindlichen Vorkaufsrechts; zuständiges kommunales Organ;

    Da damit das Vorkaufsrecht zum Zeitpunkt der Beschlussfassung noch gar nicht entstanden war, konnte es im Grunde auch nicht ausgeübt werden (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 1. März 1996 - 3 S 13/94 -, juris).
  • VG Stade, 12.12.2003 - 1 A 1815/01

    Versagung einer sanierungsrechtlichen Genehmigung wegen überhöhtem Kaufpreis

    Diese Rechtsprechung steht auch im Einklang zu der in Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts vertretenen Auffassung, die ebenfalls einen rechtswirksamen Kaufvertrag voraussetzt (vgl. BGHZ 110, 230 = NJW 1990, 1473; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 01.03.1996 - 3 S 13/94 - m.v.N., zitiert nach Juris).
  • VG Neustadt, 11.01.2021 - 5 K 250/20

    Baurecht, Verwaltungsverfahrensrecht, Verwaltungsprozessrecht

    Dabei handelt es sich um eine kommunale Selbstverwaltungsangelegenheit (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 1. März 1996 - 3 S 13/94 -, juris Rn. 42; VG Neustadt/Wstr., Urteil vom 19. Februar 2015 - 4 K 544/14.NW -, juris Rn. 28; VG Trier, Urteil vom 25. September 2008 - 5 K 531/08 -, BeckRS 2008, 40219; Stock, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, a.a.O., § 28 Rn. 107).
  • VG Stade, 14.08.2002 - 1 A 838/01

    Bodenverkehrsgenehmigung; Vorkaufsrecht; naturschutzrechtliche Mitteilungspflicht

    Soweit ein Vertrag wie im vorliegenden Fall einer Genehmigung bedarf, beginnt die Frist für die Ausübung des Vorkaufsrechts nach dem Niedersächsischen Naturschutzgesetz erst dann zu laufen, wenn die Genehmigung erteilt wurde (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 01.03.1996 - 3 S 13/94 -, zitiert nach Juris, angegebene Fundstelle VGHBW-Ls 1996, Beilage 5, B 7, unter Bezugnahme auf BGH, MDR 1959, 649).
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