Rechtsprechung
   OLG Hamm, 20.11.2008 - 3 Ss 469/08   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,5994
OLG Hamm, 20.11.2008 - 3 Ss 469/08 (https://dejure.org/2008,5994)
OLG Hamm, Entscheidung vom 20.11.2008 - 3 Ss 469/08 (https://dejure.org/2008,5994)
OLG Hamm, Entscheidung vom 20. November 2008 - 3 Ss 469/08 (https://dejure.org/2008,5994)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Judicialis

    Stalking; Beeinträchtigung der Lebensgestaltung; Schwere; erforderliche Feststellungen

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen an die Erfüllung des Tatbestandes der Beeinträchtigung der Lebensgestaltung gem. § 238 Strafgesetzbuch (StGB); Inhaltliche Anforderungen an die Feststellung der Beeinträchtigung der Lebensgestaltung durch das Tatgericht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 238
    Schwerwiegende Beeinträchtigung der Lebensgestaltung als unabdingbarer Taterfolg bei Stalking

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OLG Hamm vom 20.11.2008, Az.: 3 Ss 469/08 (Erforderlicher Umfang der Feststellungen beim Stalking)" von LOStA Dr. Günter Braun, original erschienen in: StRR 2009, 234 - 235.

Verfahrensgang

  • AG Detmold - 2 Ds 35/08
  • OLG Hamm, 20.11.2008 - 3 Ss 469/08

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2009, 175 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 19.11.2009 - 3 StR 244/09

    Nachstellung; Dauerdelikt (Deliktsnatur, Klammerwirkung)

    Erfasst werden damit im konkreten Kontext ins Gewicht fallende, gravierende und ernst zu nehmende Folgen, die über durchschnittliche, regelmäßig hinzunehmende und zumutbare Modifikationen der Lebensgestaltung erheblich und objektivierbar hinausgehen (BTDrucks. 16/3641 S. 14; OLG Hamm NStZ-RR 2009, 175; Wolters aaO Rdn. 3; Mosbacher aaO; kritisch Mitsch aaO S. 1240).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 18.03.2010 - L 12 VG 2/06

    Gewaltopferentschädigung - tätlicher Angriff iS des § 1 Abs 1 S 1 OEG -

    Die Lebensgestaltung des Opfers wird schließlich "schwerwiegend" im Sinne von § 238 Abs. 1 StGB beeinträchtigt, wenn es zu einem Verhalten - etwa einem Wohnungs- oder Arbeitsplatzwechsel - veranlasst wird, das es ohne Zutun des Täters nicht gezeigt hätte und das zu gravierenden, ernst zu nehmenden Folgen führt, die über durchschnittliche, regelmäßig hinzunehmende Beeinträchtigungen der Lebensgestaltung erheblich und objektivierbar hinausgehen (BGH, a.a.O.; OLG Hamm v. 20.11.2008 - 3 Ss 469/08).
  • OLG Rostock, 27.05.2009 - 1 Ss 96/09

    Nachstellung: Schwerwiegende Beeinträchtigung der Lebensgestaltung

    Weitergehende Schutzvorkehrungen des Opfers, wie etwa das Verlassen der Wohnung nur noch in Begleitung Dritter und ein Wechsel des Arbeitsplatzes oder der Wohnung, sind dagegen nach den Gesetzesmaterialien als schwerwiegend anzusehen (vgl. zu Abgrenzungsfragen BT-Drucksache 16/575, S. 8ff - Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 08.02.2006; ebenso auch OLG Hamm, Beschl. v. 20.11.2008 -3 Ss 469/08-; LG Heidelberg, Urt. v. 06.05.2008 -2 KLs 22 Js 6935/07; AG Löbau, Urt. v. 17.04.2008 -5 Ds 440 Js 16120/07-; Peters, NStZ 2009, 238ff.; Fischer aaO., § 238 Rdnr. 23).
  • KG, 12.08.2019 - 121 Ss 89/19
    Die Tathandlung muss objektiv geeignet sein (vgl. Fischer, StGB 66. Aufl., § 238 Rn. 25), Einschränkungen der Lebensführung zu bewirken, die über durchschnittliche, regelmäßig hinzunehmende und zumutbare Veränderungen hinausgehen (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 20. November 2008 - 3 Ss 469/08 -, juris).
  • KG, 12.08.2019 - 3 Ss 53/19

    Natürliche Handlungseinheit bei Nachstellung durch mehrere Akte teils minderer

    Die Tathandlung muss objektiv geeignet sein (vgl. Fischer, StGB 66. Aufl., § 238 Rn. 25), Einschränkungen der Lebensführung zu bewirken, die über durchschnittliche, regelmäßig hinzunehmende und zumutbare Veränderungen hinausgehen (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 20. November 2008 - 3 Ss 469/08 -, juris).
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