Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 05.09.2016 - 3 Ss OWi 1050/16   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Burhoff online

    Gehörsverstoß, Verweigerung der Rohmessdaten

  • IWW
  • BAYERN | RECHT

    GG Art. 103 I; GVG § 121 Abs. 2 Nr. 1; OWiG § 79 Abs. 3. S. 1, § 80 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 2, Abs. 3
    Kein Gehörsverstoß allein wegen Verweigerung der Rohmessdaten; keine Divergenzvorlage bei höchstrichterlich geklärter Rechtsfrage

  • verkehrslexikon.de

    Überlassung der Rohmessdaten und rechtliches Gehör

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kein Gehörsverstoß allein wegen Verweigerung der Rohmessdaten

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Bußgeldverfahren bei Überprüfung einer mit einer standardisierten Messung festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

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Wird zitiert von ... (12)  

  • OLG Bamberg, 13.06.2018 - 3 Ss OWi 626/18  

    Ablehnung eines Antrags auf Beiziehung der digitalen Messdatei und sonstiger

    Es handelt sich um einen Beweisermittlungsantrag, über den der Tatrichter unter Aufklärungsgesichtspunkten (§ 244 II StPO) zu befinden hat (Festhaltung u.a. an OLG Bamberg, Beschl. v. 04.04.2016 - 3 Ss OWi 1444/15 = DAR 2016, 337 = OLGSt StPO § 147 Nr. 10; 05.09.2016 - 3 Ss OWi 1050/16 = StraFo 2016, 461 = VA 2016, 214; 24.08.2017 - 3 Ss OWi 1162/17 = DAR 2017, 715 und 04.10.2017 - 3 Ss OWi 1232/17 = NZV 2018, 80 = NStZ 2018, 235; entgegen VerfGH Saarbrücken, Beschl. v. 27.04.2018 - 1 Lv 1/18).

    Es entspricht gefestigter Rspr. des Senats (vgl. nur OLG Bamberg, Beschluss vom 04.04.2016 - 3 Ss OWi 1444/15 = DAR 2016, 337 = StRR 2016, Nr. 8, 16 = OLGSt StPO § 147 Nr. 10; 05.09.2016 - 3 Ss OWi 1050/16 = StraFo 2016, 461 = ZD 2017, 80; 24.08.2017 - 3 Ss OWi 1162/17 = DAR 2017, 715 [jeweils zur Messdatei]; 04.10.2017 - 3 Ss OWi 1232/17 = NStZ 2018, 235 = NZV 2018, 80 [zur Lebensakte]), der sich mittlerweile eine Reihe anderer Oberlandesgerichte - teilweise sogar unter ausdrücklicher Aufgabe ihrer bisherigen entgegengesetzten Rspr. - angeschlossen haben (vgl. nur OLG Oldenburg, Beschluss vom 13.03.2017 - 2 Ss [OWi] 40/17 = ZfS 2017, 469; OLG Hamm, Beschluss vom 10.03.2017 - 2 RBs 202/16 [bei juris] und 20.06.2017 - 4 RBs 169/17 [bei juris]; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 9.11.2017 - Ss Rs 39/2017 [bei juris] = BeckRS 2017, 131683; 25.10.2017 - Ss Rs 17/2017 [bei juris]; 15.11.2017 - 1 OWi 2 SsBs 52/17 [unveröffentlicht] und OLG Zweibrücken, Beschluss vom 28.02.2018 - 1 OWi 2 SsBs 106/17 [bei juris]; zustimmend auch: König, DAR 2016, 362, 371), dass die Nichtüberlassung von Unterlagen, die sich nicht bei der Akte befinden, weder einen Verstoß gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör noch gegen den fair-trial-Grundsatz darstellt.

  • OLG Bamberg, 04.10.2017 - 3 Ss OWi 1232/17  

    Beweisantragsrecht, Beweisermittlungsantrag, Weitere Sachaufklärung, Faires

    Eine Divergenzvorlage scheidet aus, weil - wie aufgezeigt - sich der Senat mit seiner Entscheidung im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der des Bundesgerichtshofs befindet, welche geklärt haben, dass die Ablehnung der Beiziehung von Unterlagen nur unter Aufklärungsgesichtspunkten (§ 244 II StPO) gerügt werden kann (zur Unzulässigkeit der Divergenzvorlage in solchen Fällen vgl. BGH, Beschluss vom 30.10.1997 - 4 StR 24/97 = BGHSt 43, 277 = NJW 1998, 321 = MDR 1998, 214 = NZV 1998, 120 = DAR 1998, 110; 11.09.1997 - 4 StR 638/96 = BGHSt 43, 241 = NJW 1997, 3252 = MDR 1997, 1024 = ZfS 1997, 432 = DAR 1997, 450 = NZV 1997, 525; 21.03.2000 - 4 StR 287/99 = BGHSt 46, 17 = NJW 2000, 1880 = NZA 2000, 558 = wistra 2000, 273; OLG Bamberg, Beschluss vom 05.09.2016 - 3 Ss OWi 1050/16 = StraFo 2016, 461 = ZD 2017, 80).
  • OLG Saarbrücken, 25.10.2017 - Ss RS 17/17  

    Rotlichtmessung, Messgerät PoliScan F1 HP, standardisiertes Messverfahren

    Durch die bloße Nichtüberlassung sich nicht bei der Akte befindender Messunterlagen und Messdaten, die auch nicht Gegenstand der Urteilsfindung gewesen sind, wird der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs von vornherein nicht beeinträchtigt (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 22.07.2015 - 2 RBs 63/15, juris Rn. 26; OLG Bamberg DAR 2016, 337 ff. - juris Rn. 33; StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 5; Senatsbeschlüsse vom 24. Februar 2016- SsBS 6/2016 (4/16 OWi) -, juris, und vom 30. Januar 2017- SsRS 1/2017 (2/17 OWi) - Cierniak/Niehaus, DAR 2014, 2, 4, 6).

    Denn durch den Grundsatz des rechtlichen Gehörs soll garantiert werden, dass einer Entscheidung nur Tatsachen zugrunde gelegt werden, zu denen der Betroffene Stellung nehmen konnte; einen Anspruch auf Aktenerweiterung vermittelt Art. 1 03 Abs. 1 GG dagegen nicht (vgl. OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. -juris Rn. 5; Cierniak ZfS 2012, 664, 670; Cierniak/Niehaus DAR 2014, 2, 4).

    Durch die Nichtüberlassung digitaler Messdateien und sonstiger Unterlagen, die das Gericht seiner Überzeugungsbildung gerade nicht zugrunde gelegt hat, wird ein Verstoß gegen den Anspruch des Betroffenen auf rechtliches Gehör daher nicht begründet (vgl. OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 5).

    Der gegenteiligen, nicht näher begründeten und mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1983, 1043) sowie des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH NJW 1981, 2267) nicht in Einklang stehenden (so zutreffend OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 6) Auffassung des Oberlandesgerichts Celle (Beschl. v. 16.06.2016- 1 Ss (OWi) 96/16, juris Rn. 4 f.) kann deshalb nicht beigetreten werden.

  • OLG Oldenburg, 13.03.2017 - 2 Ss OWi 40/17  

    Akteneinsicht, Bußgeldverfahren, standardisiertes Messverfahren

    Diese Divergenz löst allerdings aus den zutreffenden Gründen des Beschlusses des OLG Bamberg vom 5.9.2016 (3 Ss OWi 1050/16, juris) keine Pflicht zur Vorlage an den BGH aus, da sich der Senat mit der Annahme, das rechtliche Gehör sei nicht dadurch verletzt, dass nicht zum Gegenstand der Urteilsfindung gemachte Unterlagen nicht beigezogen worden sind, in Übereinstimmung mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung befindet.
  • OLG Saarbrücken, 09.11.2017 - Ss Rs 39/17  

    Akteneinsicht, Bußgeldverfahren, formeller Aktenbegriff

    aa) Durch die bloße Nichtüberlassung sich nicht bei der Akte befindender Messunter-lagen und Messdaten, die auch nicht Gegenstand der Urteilsfindung gewesen sind, wird der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs von vornherein nicht beein-trächtigt (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 22.07.2015 - 2 RBs 63/15, juris Rn. 26; OLG Bamberg DAR 2016, 337 ff. - juris Rn. 33; StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 5; Senatsbeschlüsse vom 24. Februar 2016 - Ss BS 6/2016 (4/16 OWi) juris, vom 30. Januar 2017 - Ss RS 1/2017 (2/17 OWi) -, vom 25. Oktober 2017 - Ss RS 17/2017 (30/17 OWi) - und vom 3. November 2017 - Ss RS 44/2017 (66/17 OWi) - Cierni-ak/Niehaus, DAR 2014, 2, 4, 6).

    Denn durch den Grundsatz des rechtlichen Gehörs soll garantiert werden, dass einer Entscheidung nur Tatsachen zugrunde gelegt wer-den, zu denen der Betroffene Stellung nehmen konnte; einen Anspruch auf Aktener-weiterung vermittelt Art. 103 Abs. 1 GG dagegen nicht (vgl. OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 5; Senatsbeschlüsse vom 25. Oktober 2017 - Ss RS 17/2017 (30/17 OWi) - und vom 3. November 2017 - Ss RS 44/2017 (66/17 OWi) - Cierniak ZfS 2012, 664, 670; Cierniak/Niehaus DAR 2014, 2, 4).

    Durch die Nichtüberlassung digitaler Messdateien und sonstiger Unterlagen, die das Gericht seiner Überzeu-gungsbildung gerade nicht zugrunde gelegt hat, wird ein Verstoß gegen den Anspruch des Betroffenen auf rechtliches Gehör daher nicht begründet (vgl. OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 5; Senatsbeschlüsse vom 25. Oktober 2017 - Ss RS 17/2017 (30/17 OWi) - und vom 3. November 2017 - Ss RS 44/2017 (66/17 OWi) - ).

    Der gegenteiligen, nicht näher begründeten und mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1983, 1043) sowie des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH NJW 1981, 2267) nicht in Einklang stehenden (so zutreffend OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 6) Auffassung des Oberlandesgerichts Celle (Beschl. v. 16.06.2016 - 1 Ss (OWi) 96/16, juris Rn. 4 f.) kann deshalb nicht beigetreten werden (vgl. Senatsbeschlüsse vom 25. Oktober 2017 - Ss RS 17/2017 (30/17 OWi) - und vom 3. November 2017 - Ss RS 44/2017 (66/17 OWi) -), ohne dass aufgrund der Abweichung von der vorgenannten Entscheidung des Oberlandesgerichts Gelle die Sache dem Bundesgerichtshof nach § 121 Abs. 2 Nr. 1 GVG i. V. mit §§ 79 Abs. 3 Satz 1, 80 Abs. 3 Satz 1 OWiG vorgelegt werden müsste (vgl. OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 8 ff.).

  • OLG Saarbrücken, 15.11.2017 - Ausl 12/17  
    Durch die bloße Nichtüberlassung sich nicht bei der Akte befindender Messunterlagen und Messdaten, die auch nicht Gegenstand der Urteilsfindung gewesen sind, wird der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs von vornherein nicht beeinträchtigt (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 22.07.2015 - 2 RBs 63/15, juris Rn. 26; OLG Bamberg DAR 2016, 337 ff. - juris Rn. 33; StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 5; Senatsbeschlüsse vom 24. Februar 2016 - SsBS 6/2016 (4/16 OWi) -, juris, und vom 30. Januar 2017 - SsRS 1/2017 (2/17 OWi) - Cierniak/Niehaus, DAR 2014, 2, 4, 6).

    Denn durch den Grundsatz des rechtlichen Gehörs soll garantiert werden, dass einer Entscheidung nur Tatsachen zugrunde gelegt werden, zu denen der Betroffene Stellung nehmen konnte; einen Anspruch auf Aktenerweiterung vermittelt Art. 103 Abs. 1 GG dagegen nicht (vgl. OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 5; Cierniak ZfS 2012, 664, 670; Cierniak/Niehaus DAR 2014, 2, 4).

    Durch die Nichtüberlassung digitaler Messdateien und sonstiger Unterlagen, die das Gericht seiner Überzeugungsbildung gerade nicht zugrunde gelegt hat, wird ein Verstoß gegen den Anspruch des Betroffenen auf rechtliches Gehör daher nicht begründet (vgl. OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 5).

    Der gegenteiligen, nicht näher begründeten und mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1983, 1043) sowie des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH NJW 1981, 2267) nicht in Einklang stehenden (so zutreffend OLG Bamberg StraFo 2016, 461 f. - juris Rn. 6) Auffassung des Oberlandesgerichts Celle (Beschl. v. 16.06.2016 - 1 Ss (OWi) 96/16, juris Rn. 4 f.) kann deshalb nicht beigetreten werden.

  • OLG Bamberg, 14.11.2016 - 3 Ss OWi 1164/16  

    Voraussetzungen wirksamer Lichtbildbezugnahme

    aa) Nachdem die Geschwindigkeitsmessung mit dem grundsätzlich die Voraussetzungen eines amtlich anerkannten sog. standardisierten Messverfahrens i. S. d. Rspr. des Bundesgerichtshofs (grundlegend: BGH, Beschl. v. 19.08.1993 - 4 StR 627/92 = BGHSt 39, 291 und 30.10.1997 - 4 StR 24/97 = BGHSt 43, 277) erfüllenden Lasermessverfahren PoliScanSpeed durchgeführt wurde (vgl. OLG Bamberg, Beschl. v. 26.04.2013 - 2 Ss OWi 349/13 = DAR 2014, 38 = OLGSt StPO § 261 Nr. 21 m. w. N.), wäre die Einholung eines Sachverständigengutachtens nur erforderlich gewesen, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine nicht ordnungsgemäße Messung bestanden hätten (OLG Bamberg, Beschl. v. 20.10.2015 - 3 Ss OWi 1220/15 [bei juris]; vgl. zuletzt auch OLG Bamberg, Beschl. v. 04.04.2016 - 3 Ss OWi 1444/15 = DAR 2016, 337 = StRR 2016, Nr. 8 und 05.09.2016 - 3 Ss OWi 1050/16 = StraFo 2016, 461).
  • OLG Hamm, 20.06.2018 - 4 RBs 163/18  

    Kein Verstoß gegen Grundsatz des rechtlichen Gehörs bei Nichtheranziehung von

    Zu ergänzen ist, dass der Anspruch des Betroffenen auf rechtliches Gehör im Rahmen eines gerichtlichen Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahrens nicht dadurch verletzt wird, dass ihm die Rohmessdaten, die sich - wie hier - nicht in der Verfahrensakte, sondern bei der Verwaltungsbehörde befinden, nicht überlassen werden (vgl. OLG Bamberg, Beschlüsse vom 05.09.2016, Az. 3 Ss OWi 1050/16, und vom 04.04.2016, Az. 3 Ss OWi 1444/15; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 22.07.2015, Az. IV-2 RBs 63/15).

    Letztlich vermochte der Senat über die Sache zu entscheiden, ohne vorab die Sache - wie vom Verteidiger angeregt - dem Bundesgerichtshof gemäß § 121 GVG vorzulegen, da die Frage einer Gehörsverletzung bereits geklärt ist (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 05.09.2016, Az. 3 Ss OWi 1050/16).

  • OLG Bamberg, 24.08.2017 - 3 Ss OWi 1162/17  

    Keine Zulassung der Rechtsbeschwerde wegen abgelehnter Einsicht in Messdateien

    Hat sich der Tatrichter aufgrund der Beweisaufnahme davon überzeugt, dass die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens eingehalten wurden, verstößt die Ablehnung eines Antrags der Verteidigung auf Einsicht in die digitale Messdatei, die sog. Statistikdatei und deren Überlassung einschließlich sog. Rohmessdaten weder gegen die Grundsätze des fairen Verfahrens noch ist rechtliches Gehör verletzt, weshalb allein deshalb ein Grund für die Zulassung der Rechtsbeschwerde ausscheidet (Anschluss an OLG Bamberg, Beschl. v. 04.04.2016 - 3 Ss OWi 1444/15 = DAR 2016, 337 = StRR 2016, Nr. 8, 16 = OLGSt StPO § 147 Nr. 10 und v. 05.09.2016 - 3 Ss OWi 1050/16 = StraFo 2016, 461 = ZD 2017, 80).

    Es entspricht insoweit gefestigter Rspr. des Senats (OLG Bamberg, Beschluss vom 04.04.2016 - 3 Ss OWi 1444/15 = DAR 2016, 337 = StRR 2016, Nr. 8, 16 = OLGSt StPO § 147 Nr. 10 und vom 05.09.2016 - 3 Ss OWi 1050/16 = StraFo 2016, 461 = ZD 2017, 80), der sich mittlerweile auch andere Oberlandesgerichte - teilweise sogar unter ausdrücklicher Aufgabe ihrer bisherigen entgegengesetzten Rechtsprechung - angeschlossen haben (vgl. OLG Oldenburg, Beschluss vom 13.03.2017 - 2 Ss (OWi) 40/17 = ZfS 2017, 469; OLG Hamm, Beschluss vom 10.03.2017 - 2 RBs 202/16 [bei juris]), dass die Nichtüberlassung der Messdatei keinen Verstoß gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör darstellt.

  • OLG Bamberg, 26.09.2016 - 3 Ss OWi 1158/16  

    Messunterlagen, Einsicht, Beiziehung, Versagung des rechtlichen Gehörs

    Jedenfalls wird durch die Nichtüberlassung der Rohmessdaten, die sich nicht bei den Akten befinden, der Anspruch eines Betroffenen auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) von vornherein nicht berührt (OLG Bamberg Beschlüsse vom 04.04.2016 - 3 Ss OVVI 1444/15 = DAR 2016, 337 und vom 05.09.2016 - 3 Ss OWi 1050/16 [zur Veröffentlichung bei juris vorgesehen]).
  • OLG Hamm, 20.06.2017 - 4 RBs 169/17  

    Umfang des rechtlichen Gehörs bei einer Verurteilung wegen

  • OLG Zweibrücken, 15.11.2017 - 1 OWi 2 SsBs 52/17  

    Beiziehung von digitalen Messdaten bei standardisierten Messverfahren

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