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   OLG Bamberg, 17.08.2009 - 3 Ss OWi 780/09, 3 Ss OWi 780/2009   

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https://dejure.org/2009,11931
OLG Bamberg, 17.08.2009 - 3 Ss OWi 780/09, 3 Ss OWi 780/2009 (https://dejure.org/2009,11931)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 17.08.2009 - 3 Ss OWi 780/09, 3 Ss OWi 780/2009 (https://dejure.org/2009,11931)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 17. August 2009 - 3 Ss OWi 780/09, 3 Ss OWi 780/2009 (https://dejure.org/2009,11931)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • IWW
  • openjur.de

    Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren: Befreiung von der Anwesenheitspflicht in der Hauptverhandlung auf Antrag des Betroffenen

  • verkehrslexikon.de

    Voraussetzungen eines Entpflichtungsantrags bei feststehender Fahrzeugführereigenschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Verweigerung der Befreiung von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen im Hinblick auf eine bloße Annahme; Notwendigkeit einer weiteren Sachaufklärung i.R.e. zuvor mitgeteilten Entschlusses zum Schweigen in der Hauptverhandlung

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Karlsruhe, 12.08.2010 - 1 (8) SsRs 366/09

    Erforderlichkeit der persönlichen Anwesenheit des Betroffenen in der

    Hat der Betroffene seine Fahrereigenschaft zugestanden und erklärt, er werde in der Hauptverhandlung keine Angaben zur Sache machen, ist seine persönliche Anwesenheit in der Hauptverhandlung im Sinne des § 73 OWiG im Regelfalle entbehrlich; seine Anwesenheit kann nach § 73 OWiG allerdings dann noch zur weiteren Sachaufklärung dienen, wenn hierfür die bloße physische Präsenz des - berechtigterweise - schweigenden Betroffenen genügt (OLG Bamberg zfs 2008, 413 ff. und Beschluss vom 17.08.2009, 3 SsOWi 780/09), etwa wenn dies zur Auffrischung des Erinnerungsvermögens des Zeugen ausnahmsweise erforderlich und geboten ist.

    Hingegen kann ein notwendig zu erwartender Aufklärungserwartung nicht darauf gestützt werden, dass ein berechtigterweise von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machender Betroffener seinen Entschluss zum Schweigen möglicherweise überdenkt oder ein Zeuge bei Anwesenheit des Betroffenen zuverlässigere Angaben machen könnte (OLG Bamberg, Beschluss vom 17.08.2009, 3 SsOWi 780/09; OLG Köln NZV 2009, 52; anders noch zur früheren Rechtslage BGHSt 38, 251 ff.).

  • OLG Düsseldorf, 14.12.2011 - 1 RBs 144/11

    Möglichkeit der Entbindung eines Betroffenen von der Anwesenheitspflicht in der

    In solchen Fällen mag die Annahme, ein Zeuge könne sich bei Anwesenheit des Betroffenen besser erinnern, bloß theoretisch und damit nicht ausreichend sein, dessen persönliche Anwesenheit für erforderlich zu erachten (vgl. KG Berlin 3 Ws (B) 626/10 vom 30. November 2010 für den Fall eines Verstoßes gegen § 24a Abs. 2 StVG; OLG Bamberg 3 Ss OWi 780/09 vom 17. August 2009 für den Fall eines Geschwindigkeitsverstoßes; 3 Ss OWi 764/07 vom 7. August 2007 für den Fall einer Unterschreitung des Mindesabstands; OLG Naumburg 1 Ss (B) 210/06 vom 23. Januar 2007 für den Fall eines Geschwindigkeitsverstoßes).
  • OLG Bamberg, 14.03.2013 - 3 Ss OWi 344/13

    Entbindung vom persönlichen Erscheinen in der Hauptverhandlung

    b) Liegen die Voraussetzungen des § 73 Abs. 2 OWiG vor, ist die Entscheidung über den Entbindungsantrag nicht in das Ermessen des Gerichts gestellt; vielmehr ist das Gericht dann verpflichtet, dem Antrag zu entsprechen, sofern nicht die Aufklärungspflicht die Anwesenheit des Betroffenen unverzichtbar macht (KG DAR 2011, 146 und VRS 115, 429 f.; OLG Zweibrücken NZV 2011, 97 ff.; OLG Hamm, NZV 2010, 214 f. sowie Beschluss vom 25.09.2009 - 2 Ss OWi 705/09 [bei Juris]; BayObLG DAR 2001, 371 und DAR 2002, 133 f.; OLG Düsseldorf NZV 2007, 251 f.; OLG Dresden DAR 2005, 460; OLG Karlsruhe zfs 2005, 154 und Beschluss vom 05.06.2012 - [6] SsRs 279/12 [bei juris]; OLG Hamm VRS 107, 120 ff. und zfs 2006, 710 ff.; OLG Frankfurt zfs 2012, 291 f. = NZV 2012, 307 f.; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 22.08.2012 - 1 RBs 121/12; OLG Köln NZV 2013, 50 f. sowie st.Rspr. des Senats, u.a. OLG Bamberg VRS 113, 284 ff. = OLGSt OWIG § 73 Nr. 13 = SVR 2008, 355 f.; Beschluss vom 17.08.2009 - 3 Ss OWi 780/09 [bei Juris] = SVR 2009, 393 ff. = VRR 2010, 231 f. und zuletzt Beschluss vom 29.08.2012 - 3 Ss OWi 1092/12 = DAR 2013, 90 ff.; vgl. auch KK-Senge OWiG 3. Aufl. § 73 Rn. 15, 24 ff. und Göhler/Seitz OWiG 16. Aufl. § 73 Rn. 5 ff.).
  • OLG Bamberg, 08.05.2014 - 2 Ss OWi 405/13

    Verhängung einer Geldbuße wegen verbotswidriger Nutzung eines Mobil- oder

    Die Anwesenheit kann in einem solchen Fall allerdings dann noch zur weiteren Sachaufklärung dienen, wenn hierfür die bloße physische Präsenz des Betroffenen, etwa zur Auffrischung des Erinnerungsvermögens des Zeugen, ausnahmsweise geboten und erforderlich ist (OLG Bamberg ZfS 2008, 413; OLG Bamberg SVR 2009, 393; OLG Karlsruhe NZV 2011, 95).
  • OLG Bamberg, 29.08.2012 - 3 Ss OWi 1092/12

    Zur Befreiung des Betroffenen von der Anwesenheitspflicht in der Hauptverhandlung

    Vielmehr ist das Gericht nunmehr verpflichtet, dem Entbindungsantrag zu entsprechen, sofern die Voraussetzungen des § 73 Abs. 2 OWiG vorliegen (BayObLG DAR 2001, 371/372; OLG Dresden DAR 2005, 460; OLG Karlsruhe ZfS 2005, 154; OLG Hamm VRS 107, 120/123 und ZfS 2006, 710 ff.; OLG Bamberg ZfS 2006, 708/709, VRS 113, 284 ff. sowie Beschluss vom 17.08.2009 - 3 Ss OWi 780/2009; OLG Düsseldorf NZV 2007, 251 ff.; OLG Celle NZV 2008, 582/583; ferner KK/Senge OWiG 3. Aufl. § 73 Rn. 15, 23 ff.).
  • LG Limburg, 07.12.2009 - 1 Qs 151/09

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Nichterscheinen in der Hauptverhandlung

    Vor diesem (neuen) rechtlichen Hintergrund kann der von dem Amtsgericht zur Begründung seines Ermessens herangezogene Beschluss des BGH vom 20. März 1992 (BGHSt 38, 251 ff.) nur dann noch tragen, wenn sich die von dem Amtsgericht für ein persönliches Erscheinen herangezogenen Gesichtspunkte auf konkrete fallbezogene Umstände und nicht auf allgemeine Spekulationen stützen lassen (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 17. August 2009 - 3 Ss OWi 780/2009 - m. w. N.; OLG Frankfurt a. M. Beschluss vom 08. März 2000 - 2 Ws 133 u. 134/00 -, veröffentlicht in ZfSch 2000, 226).
  • OLG Stuttgart, 26.05.2010 - 4 Ss 84/10

    Einspruchsverwerfung nach § 74 Abs. 2 OWiG ist bei schwerwiegenden Mängeln der

    Die vom Gericht gehegte Hoffnung, der Betroffene werde in der Hauptverhandlung seinen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid gegebenenfalls zurücknehmen, stellt lediglich eine theoretische, durch keinerlei konkrete Anzeichen gestützte und damit letztlich spekulative Erwägung dar, die nicht ausreicht, eine Aufklärungserwartung im Sinne von § 73 Abs. 2 OWiG zu stützen und dem Betroffenen die Befreiung von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen zu verweigern (vgl. OLG Koblenz, NZW 2007, 587 f., OLG Düsseldorf, wiStra 2007, 586, OLG Bamberg SVR 2009, 393 ff.).
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