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   OLG Bamberg, 19.07.2017 - 3 Ss OWi 836/17   

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https://dejure.org/2017,38416
OLG Bamberg, 19.07.2017 - 3 Ss OWi 836/17 (https://dejure.org/2017,38416)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 19.07.2017 - 3 Ss OWi 836/17 (https://dejure.org/2017,38416)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 19. Juli 2017 - 3 Ss OWi 836/17 (https://dejure.org/2017,38416)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Burhoff online

    Abstandsunterschreitung, Vorsatz, Bezugnahme Videosequenez

  • IWW

    StPO § 267 I 3; StVO § 4 I 1

  • BAYERN | RECHT

    StPO § 267 Abs. 1; StVO § 4 Abs. 1 S. 1; OWiG § 71 Abs. 1, § 79 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, Abs. 3 S. 1, Abs. 4
    Urteilsanforderungen an bedingt vorsätzlichen Abstandsverstoß -unzulässige Bezugnahme auf Videosequenz

  • verkehrslexikon.de

    Vorsätzlicher Abstandsverstoß und Bezugnahme auf Daten-DC im Urteil

  • Verkehrsrecht Blog (Kurzinformation und Volltext)

    Abstandsunterschreitung auf Strecke von 350 m spricht nicht zwingend für Vorsatz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StPO § 267 I 3; StVO § 4 I 1
    Urteilsanforderungen an bedingt vorsätzlichen Abstandsverstoß - unzulässige Bezugnahme auf Videosequenz; Abstandsverstoß; Abstandsmessung; Toleranzabzug; Eventualvorsatz; Videoaufzeichnungsstrecke; Fahreridentifizierung; Verkehrsfehlergrenze; Bezugnahme; Datenträger; ...

  • rechtsportal.de

    StPO § 267 I 3; StVO § 4 I 1
    Anforderungen an die Urteilsfeststellungen bei bedingt vorsätzlicher Nichteinhaltung des Mindestabstandes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Vorsatz und Bezugnahme auf Videoaufnahme

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Vorsatz beim Abstandsverstoß?

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Vorsatz beim Abstandsverstoß?

  • beck-blog (Kurzinformation)

    OWi-Urteil: Auf das Video des Abstandsverstoßes kann man nicht Bezug nehmen!

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Vorsatzverurteilung nach Abstandsverstoß: eher schwierig!

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an die Urteilsfeststellungen bei bedingt vorsätzlicher Nichteinhaltung des Mindestabstandes

 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Hamburg, 05.07.2019 - 2 RB 9/19

    Poserfahrt, verbotenes Krfatfahrzeugrennen

    Die Überzeugung des Gerichts muss insbesondere auf einer Beweiswürdigung beruhen, die frei von Widersprüchen, Lücken und Verstößen gegen Denkgesetze, allgemein gültige Erfahrungssätze oder den Grundsatz "in dubio pro reo" ist (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 19. Juli 2017- 3 Ss OWi 836/17 -, Rn. 4, juris m.w.N.).
  • OLG Bamberg, 07.03.2018 - 3 Ss OWi 284/18

    Abstands- oder Geschwindigkeitsmessung - standardisiertes Messverfahren

    Eine darüber hinausgehende ausdrückliche Erörterung weiterer tatsächlicher Voraussetzungen dieses vom Rechtsbeschwerdegericht anzulegenden Prüfungsmaßstabes im Urteil wäre daher überflüssig (vgl. neben BGH a.a.O. u.a. KG, Beschluss vom 12.11.2015 - 122 Ss 111/15 = NStZ-RR 2016, 27 = VRS 129 [2015], 155 = NZV 2016, 293 und v. 02.99.2015 - 3 Ws [B] 447/15 - 122 Ss 125/15 sowie zuletzt OLG Bamberg, Beschluss vom 19.07.2017 - 3 Ss OWi 836/17 [bei juris] m. Anm. Krenber-ger, jurisPR-VerkR 25/2017 Anm. 6), sofern nicht ausnahmsweise aufgrund der Art des Verkehrsverstoßes weitere Feststellungen, beim Abstandsverstoß mit Blick auf seine Vorwerfbarkeit und bei Vorliegen eines substantiierten Einwands etwa zur sog. .Be-obachtungsstrecke' und etwaigen außergewöhnlichen Fahrmanövern und hierdurch dem Betroffenen nicht vorwerfbare Abstandsunterschreitungen (z.B. unerwarteter Spurwechsel mit Einscheren eines überholenden Fahrzeugs oder plötzliches Abbremsen des Vorausfahrenden), geboten sind (Burhoff [Hrsg.]/G/eg a.a.O. Rn. 156, 158 ff. m.w.N.).

    bb) Diesen Mindestanforderungen wird das angegriffene Urteil gerecht, weshalb es sowohl bei der Errechnung der Geschwindigkeit des Betroffenen als auch bei der hie-raus abgeleiteten Bestimmung des Abstandes sogar keiner Mitteilung der Toleranzwerte mehr bedurft hätte, da ohne Weiteres davon ausgegangen werden kann, dass die nach der Gebrauchsanweisung des Herstellers vorgesehenen systemimmanenten Verkehrsfehlergrenzen bereits vom Rechenprogramm abgezogen und damit beim Ergebnis berücksichtigt wurden (st.Rspr.; vgl. [für ViBrAM-BAMAS] OLG Stuttgart NStZ-RR 2007, 382 = DAR 2007, 657 = VRR 2007, 475 [Krumm]; [für Brückenabstandsmessverfahren VAMA] OLG Bamberg ZfS 2013, 290 = VM 2013, Nr. 30 = VRR 2013, 111 [Deutscher]; vgl. auch OLG Brandenburg VRS 108, 121 = DAR 2005, 162 und NStZ 2005, 413 [jew. für Geschwindigkeitsermittlungen mittels VIDISTA-R]; OLG Karlsruhe NZV 2007, 256; vgl. ferner schon BGHSt 39, 291/301 ff.; 43, 277/282 ff.; BayObLGSt 1993, 55/56 f sowie OLG Bamberg, Beschluss vom 19.7.2017 - 3 Ss OWi 836/17; OLG Bamberg NJW 2015, 1320 = NZV 2015, 309 = DAR 2015, 396 und OLG Bamberg, Beschluss vom 21.11.2016 - 3 Ss OWi 1394/16 = DAR 2017, 91; Burhoff[Hrsg.]/Gieg a.a.O. Rn. 152, 154 ff. m.w.N.; Hentschel/König/Dauer a.a.O. § 4 StVO Rn 26; Burmann/Heß/Hühnermann/Jahnke a.a.O. § 4 StVO Rn 7; Gutt/Krenberger ZfS 2015, 664, 666).

  • OLG Karlsruhe, 12.09.2019 - 1 Rb 10 Ss 618/19

    Abstand; Sicherheitsabstand; Vorsatz; Fahrlässigkeit

    Zwar kann die Annahme des (bedingten) Tatvorsatzes nicht allein auf das Ausmaß der Abstandsunterschreitung gestützt werden, sondern bedarf grundsätzlich einer gebührenden Auseinandersetzung mit den alle Vorsatzformen charakterisierenden immanenten kognitiven und voluntativen Vorsatzelementen, um mit der notwendigen Überzeugung ausschließen zu können, dass sich der Fahrer lediglich verschätzt hat (OLG Bamberg, Beschluss vom 19. Juli 2017 - 3 Ss OWi 836/17 -, OLGSt StPO § 267 Nr. 35).
  • BayObLG, 02.08.2019 - 201 ObOWi 1338/19

    Unterschreitung des erforderlichen Abstandes - Regelfahrverbot

    Die Ansicht des Amtsgerichts hat ohne das Hinzutreten sonstiger für eine billigende Inkaufnahme sprechender oder gegebenenfalls indiziell beweisrelevanter Umstände - wie etwa einem Drängeln durch Setzen des Blinkers und/oder Betätigung der Lichthupe - zur Konsequenz, dass letztlich in allen vergleichbaren Fällen stets Vorsatz anzunehmen wäre (OLG Bamberg DAR 2010, 708; OLG Bamberg, Beschluss vom 19.07.2017 - 3 Ss OWi 836/17 bei juris; OLG Bamberg, Beschluss vom 04.07.2018 - 2 Ss OWi 819/18; BayObLG, Beschluss vom 15.04.2019 - 202 ObOWi 442/19).
  • BayObLG, 25.09.2019 - 202 ObOWi 1845/19

    Anforderungen an Darstellung der Vorahndungslage

    Dies gilt auch für die Beweiswürdigung, weil das Rechtsbeschwerdegericht nur so in den Stand gesetzt wird, diese auf Widersprüche, Unklarheiten, Lücken oder Verstöße gegen Denkgesetze oder gesicherte Erfahrungssätze zu überprüfen (st.Rspr., vgl. u.a. OLG Bamberg, Beschluss vom 19.07.2017 - 3 Ss OWi 836/17 = OLGSt StPO § 267 Nr. 35; 29.12.2016 - 3 Ss OWi 1566/16 = OLGSt StPO § 267 Nr. 33; 14.11.2016 - 3 Ss OWi 1164/16 = DAR 2017, 89 = OLGSt StPO § 267 Nr. 31; 14.11.2016 - 3 Ss OWi 1164/16 = DAR 2017, 89 = OLGSt StPO § 267 Nr. 31; OLG Bamberg, Beschluss vom 05.05.2008 - 3 Ss OWi 300/08 = VRS 114 [2008], 456 = VerkMitt 2008, Nr. 47 und OLG Bamberg, Beschluss vom 09.07.2009 - 3 Ss OWi 290/09 = OLGSt StPO § 267 Nr. 22 = DAR 2009, 655 [Ls] = VRR 2010, 32 [Gieg]; KG, Beschluss vom 9.10.2015 - 162 Ss 77/15 = VRS 129 [2015], 137; OLG Jena, Beschluss vom 15.02.2008 - 1 Ss 313/07 = VRS 114 [2008], 458; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 15.09.2016 - 2 [7] SsBs 507/16 [bei juris] und schon v. 16.10.2006 - 1 Ss 55/06 = NZV 2007, 256; vgl. auch Gieg/Olbermann DAR 2009, 617, 622; Göhler/Seitz/Bauer OWiG 17. Aufl. [2017] § 71 Rn 43 ff.; KK/Senge OWiG 5. Aufl. [2018] § 71 Rn 106; und Burhoff [Hrsg.]/Gieg, Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche Bußgeldverfahren, 5. Aufl. [2018], Rn. 135 ff., jeweils m.w.N.).
  • OLG Hamm, 04.02.2019 - 4 RBs 17/19

    Verweis auf elektronische Speichermedien; Anforderungen an die Darstellung eines

    Die Vorschrift gestattet nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung nur Verweise auf "Abbildungen", wozu Dateien auf elektronischen Speichermedien nicht gehören (BGH, Urt. v. 02.11.2011 - 2 StR 332/11 = BGHSt 57, 53; OLG Bamberg, Beschl. v. 19.07.2017 - 3 Ss OWi 836/17 - juris; KG Berlin, Beschl. v. 02.04.2015 3 Ws (B) 39/15 - juris; aA die frühere Senatsrechtsprechung, vgl. etwa NStZ 2012, 457).
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