Rechtsprechung
   BGH, 16.05.2017 - 3 StR 122/17   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 176 Abs 1 StGB, § 176a Abs 1 StGB, § 184h Nr 1 StGB

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Strafrechtliche Beurteilung des Berührens des Geschlechtsteils eines Kindes über der Kleidung mit Blick auf einen schweren sexuellen Missbrauch von Kindern; Erheblichkeit von sexualbezogenen Handlungen; Gefährdung des tatbestandlich geschützten Rechtsguts in einer sozial nicht mehr hinnehmbaren Weise

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Sexueller Missbrauch von Kindern - und das Berühren über der Kleidung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NStZ 2017, 527



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Wird zitiert von ... (2)  

  • BGH, 22.08.2017 - 1 StR 216/17  

    Erfüllung der gerichtlichen Unterrichtungspflicht mit Blick auf die vom

    Als erheblich sind solche sexualbezogenen Handlungen zu werten, die nach Art, Intensität und Dauer eine sozial nicht mehr hinnehmbare Beeinträchtigung des im jeweiligen Tatbestand geschützten Rechtsguts besorgen lassen (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Urteile vom 1. Dezember 2011 - 5 StR 417/11, NStZ 2012, 269, 270; vom 10. März 2016 - 3 StR 437/15, NJW 2016, 2049; vom 4. Mai 2017 - 3 StR 87/17 Rn. 7 mwN und vom 26. April 2017 - 2 StR 574/16, StraFo 2017, 285 f.; Beschluss vom 16. Mai 2017 - 3 StR 122/17, NStZ 2017, 527).

    Vor allem ist daran festzuhalten, dass bei der Bewertung der Erheblichkeit im Rahmen von Sexualstraftatbeständen zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen wegen deren besonderen Schutzwürdigkeit weniger strenge Anforderungen gestellt werden dürfen (vgl. BGH, Urteile vom 21. September 2016 - 2 StR 558/15, NStZ-RR 2017, 43, 44 und vom 26. April 2017 - 2 StR 574/16, StraFo 2017, 285 f. mwN; Beschluss vom 16. Mai 2017 - 3 StR 122/17, NStZ 2017, 527; siehe auch BGH, Urteil vom 20. März 2012 - 1 StR 447/11 Rn. 25 mwN).

  • BGH, 06.06.2017 - 2 StR 452/16  

    Ambivalente Handlungen - als sexuelle Handlungen von einiger Erheblichkeit

    Als erheblich in diesem Sinne sind solche sexualbezogenen Handlungen zu werten, die nach Art, Intensität und Dauer eine sozial nicht mehr hinnehmbare Beeinträchtigung des im jeweiligen Tatbestand geschützten Rechtsguts besorgen lassen (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Urteile vom 24. September 1980 - 3 StR 255/80, BGHSt 29, 336, 338; vom 24. September 1991 - 5 StR 364/91, NJW 1992, 324; vom 1. Dezember 2011 - 5 StR 417/11, NStZ 2012, 269, 270; Beschluss vom 16. Mai 2017 - 3 StR 122/17).
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