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   OLG Köln, 19.12.2019 - 3 U 116/19   

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OLG Köln, 19.12.2019 - 3 U 116/19 (https://dejure.org/2019,57479)
OLG Köln, Entscheidung vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 (https://dejure.org/2019,57479)
OLG Köln, Entscheidung vom 19. Dezember 2019 - 3 U 116/19 (https://dejure.org/2019,57479)
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Wird zitiert von ... (12)

  • OLG Köln, 30.04.2020 - 25 U 20/19
    Insoweit ist zu berücksichtigen, dass der Motor des streitgegenständlichen Fahrzeuges, dessen Steuerung nach den vorstehenden Erwägungen gerade der Gegenstand der Beanstandung ist, nicht von der Herstellerin des Fahrzeuges, sondern vielmehr von der Beklagten entwickelt, hergestellt und zum Zwecke des Einbaus in diverse Fahrzeuge unterschiedlicher Konzernunternehmen in den Verkehr gebracht worden ist (vgl. OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - unveröffentlicht).

    Denn § 826 BGB schützt auch die wirtschaftliche Dispositionsfreiheit des Geschädigten, ohne dass es darauf ankäme, ob sich ein Wertverlust bereits realisiert hat (vgl. Urteil des Senats vom 31.03.2020 - 25 U 12/19 - unveröffentlicht; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - unveröffentlicht; Wagner in: Münchener Kommentar zum BGB, 7. Auflage 2017, § 826 Rn. 43).

    Im Hinblick auf diesen klaren Bezug zur Kaufentscheidung droht hier auch keine dem Zweck der Haftungsnorm widersprechende, uferlose Ausweitung der Haftung nach § 826 BGB (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19 -, Rn. 38, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Diese Täuschung wirkt bei allen weiteren Verkäufen in der Käuferkette (jedenfalls soweit sie vor Aufdeckung der Abschalteinrichtung erfolgen) fort (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 29.04.2019 - 16 U 30/19 -, Rn 6, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Es erscheint lebensfremd, dass die Beklagte das mit der Verwendung der Abschaltsoftware verbundene erhebliche Risiko ohne wirtschaftlichen Vorteil eingegangen wäre (ebenso OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - OLG Köln, Urteil vom 21.11.2019 - 28 U 21/19 -, unveröffentlicht).

    Diese Pflichtverletzung ist für den Rechtskreis des Käufers ersichtlich von Bedeutung, weil über einen die Kaufentscheidung wesentlich beeinflussenden Umstand getäuscht wird (OLG Karlsruhe, Urteil vom 18.07.2019 - 17 U 160/18 -, Rn. 102, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Dann genügt nach den Grundsätzen über die sekundäre Darlegungslast ein einfaches Bestreiten des Anspruchsgegners nicht, sofern ihm nähere Angaben zuzumuten sind (st. Rspr., u.a. BGH, Urteil vom 24.10.2014 - V ZR 45/13 -, Rn. 22, juris; BGH, Urteil vom 03.05.2016 - II ZR 311/14 -, Rn. 19, juris; eine sekundäre Darlegungslast in den Abgas-Manipulationsfällen befürwortend: OLG Köln, Beschluss vom 03.01.2019 - I-18 U 70/18 -, Rn. 32 ff., juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19 -, Rn. 61 ff., juris).

    Der Annahme einer sekundären Darlegungslast der Beklagten steht schließlich nicht entgegen, dass die Beklagte eine negative Tatsache darzulegen hätte, denn es wäre der Beklagten ohne weiteres möglich, dazu vorzutragen, warum die vom Kläger vorgetragenen Indizien den Schluss auf eine Beteiligung ihres Vorstandes nicht zulassen sollten (vgl. BGH, Urteil vom 17.12.2014 - IV ZR 90/13 -, Rn. 21, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Dieser Normzweck ist im hier vorliegenden Fall nicht betroffen, da zwar dem Kläger ein Geldbetrag in Höhe des Kaufpreises für das Fahrzeug entzogen wurde, die Entziehung aber nicht ersatzlos erfolgte, sondern dadurch kompensiert wurde, dass er im Gegenzug Eigentum und Besitz des Fahrzeugs mit der Möglichkeit, dieses jederzeit nutzen zu können, erhalten hat (streitig; wie hier: OLG Hamm, Urteil vom 10.09.2019 - I-13 U 149/18 -, Rn. 97, juris; OLG Koblenz, Urteil vom 28.08.2019 - 5 U 1218/18 -, Rn. 136, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - OLG Köln, Urteil vom 21.11.2019 - 28 U 21/19 -, jeweils unveröffentlicht).

  • OLG Köln, 21.07.2020 - 25 U 53/19
    Denn § 826 BGB schützt auch die wirtschaftliche Dispositionsfreiheit des Geschädigten, ohne dass es darauf ankäme, ob sich ein Wertverlust bereits realisiert hat (vgl. OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - unveröffentlicht; Wagner in: Münchener Kommentar zum BGB, 7. Auflage 2017, § 826 Rn. 43).

    Im Hinblick auf diesen klaren Bezug zur Kaufentscheidung droht hier auch keine dem Zweck der Haftungsnorm widersprechende, uferlose Ausweitung der Haftung nach § 826 BGB (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19 -, Rn. 38, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Diese Täuschung wirkt bei allen weiteren Verkäufen in der Käuferkette (jedenfalls soweit sie vor Aufdeckung der Abschalteinrichtung erfolgen) fort (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 29.04.2019 - 16 U 30/19 -, Rn 6, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Es erscheint lebensfremd, dass die Beklagte das mit der Verwendung der Abschaltsoftware verbundene erhebliche Risiko ohne wirtschaftlichen Vorteil eingegangen wäre (ebenso OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - OLG Köln, Urteil vom 21.11.2019 - 28 U 21/19 -, unveröffentlicht).

    Diese Pflichtverletzung ist für den Rechtskreis des Käufers ersichtlich von Bedeutung, weil über einen die Kaufentscheidung wesentlich beeinflussenden Umstand getäuscht wird (OLG Karlsruhe, Urteil vom 18.07.2019 - 17 U 160/18 -, Rn. 102, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Dann genügt nach den Grundsätzen über die sekundäre Darlegungslast ein einfaches Bestreiten des Anspruchsgegners nicht, sofern ihm nähere Angaben zuzumuten sind (st. Rspr., u.a. BGH, Urteil vom 24.10.2014 - V ZR 45/13 -, Rn. 22, juris; BGH, Urteil vom 03.05.2016 - II ZR 311/14 -, Rn. 19, juris; eine sekundäre Darlegungslast in den Abgas-Manipulationsfällen befürwortend: OLG Köln, Beschluss vom 03.01.2019 - I-18 U 70/18 -, Rn. 32 ff., juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19 -, Rn. 61 ff., juris).

    Der Annahme einer sekundären Darlegungslast der Beklagten steht schließlich nicht entgegen, dass die Beklagte eine negative Tatsache darzulegen hätte, denn es wäre der Beklagten ohne weiteres möglich, dazu vorzutragen, warum die vom Kläger vorgetragenen Indizien den Schluss auf eine Beteiligung ihres Vorstandes nicht zulassen sollten (vgl. BGH, Urteil vom 17.12.2014 - IV ZR 90/13 -, Rn. 21, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Dieser Normzweck ist im hier vorliegenden Fall nicht betroffen, da zwar dem Kläger ein Geldbetrag in Höhe des Kaufpreises für das Fahrzeug entzogen wurde, die Entziehung aber nicht ersatzlos erfolgte, sondern dadurch kompensiert wurde, dass er im Gegenzug Eigentum und Besitz des Fahrzeugs mit der Möglichkeit, dieses jederzeit nutzen zu können, erhalten hat (streitig; wie hier: OLG Hamm, Urteil vom 10.09.2019 - I-13 U 149/18 -, Rn. 97, juris; OLG Koblenz, Urteil vom 28.08.2019 - 5 U 1218/18 -, Rn. 136, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - OLG Köln, Urteil vom 21.11.2019 - 28 U 21719 -, jeweils unveröffentlicht).

  • OLG Köln, 31.03.2020 - 25 U 12/19
    Denn § 826 BGB schützt auch die wirtschaftliche Dispositionsfreiheit des Geschädigten, ohne dass es darauf ankäme, ob sich ein Wertverlust bereits realisiert hat (vgl. OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - unveröffentlicht; Wagner in: Münchener Kommentar zum BGB, 7. Auflage 2017, § 826 Rn. 43).

    Es erscheint lebensfremd, dass die Beklagte das mit der Verwendung der Abschaltsoftware verbundene erhebliche Risiko ohne wirtschaftlichen Vorteil eingegangen wäre (ebenso OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - OLG Köln, Urteil vom 21.11.2019 - 28 U 21/19 -, unveröffentlicht).

    Diese Pflichtverletzung ist für den Rechtskreis des Käufers ersichtlich von Bedeutung, weil über einen die Kaufentscheidung wesentlich beeinflussenden Umstand getäuscht wird (OLG Karlsruhe, Urteil vom 18. Juli 2019 - 17 U 160/18 -, Rn. 102, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

    Dann genügt nach den Grundsätzen über die sekundäre Darlegungslast ein einfaches Bestreiten des Anspruchsgegners nicht, sofern ihm nähere Angaben zuzumuten sind (st. Rspr., u.a. BGH, Urteil vom 24. Oktober 2014 - V ZR 45/13 -, Rn. 22, juris; BGH, Urteil vom 03. Mai 2016 - II ZR 311/14 -, Rn. 19, juris; eine sekundäre Darlegungslast in den Abgas-Manipulationsfällen befürwortend: OLG Köln, Beschluss vom 03. Januar 2019 - I-18 U 70/18 -, Rn. 32 ff., juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19 - OLG Karlsruhe, Urteil vom 06. November 2019 - 13 U 37/19 -, Rn. 61 ff., juris).

    Der Annahme einer sekundären Darlegungslast der Beklagten steht schließlich nicht entgegen, dass die Beklagte eine negative Tatsache darzulegen hätte, denn es wäre der Beklagten ohne weiteres möglich, dazu vorzutragen, warum die vom Kläger vorgetragenen Indizien den Schluss auf eine Beteiligung ihres Vorstandes nicht zulassen sollten (vgl. BGH, Urteil vom 17. Dezember 2014 - IV ZR 90/13 -, Rn. 21, juris; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

  • OLG Köln, 19.06.2020 - 19 U 273/19
    Die genannte Rechtsfrage hat eine grundsätzliche Bedeutung und wird von der Rechtsprechung (vgl. exemplarisch wie hier: OLG Köln, Urteil vom 13.02.2020 - 18 U 147/19, abrufbar unter juris; anders jedoch: OLG Oldenburg MDR 2020, 28; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19, beide abrufbar unter juris) teilweise unterschiedlich beurteilt (§ 543 Abs. 2 ZPO).
  • OLG Köln, 01.04.2020 - 22 U 153/19
    Der Senat sieht sich mit Blick auf die insoweit zu beurteilenden Rechtsfragen in Übereinstimmung mit der Auffassung anderer Senate des Hauses (vgl. nur OLG Köln, Beschluss vom 03.01.2019 - 18 U 70/18; Beschluss vom 27.06.2019 - 27 U 14/19; Urteil vom 17.07.2019 - 16 U 199/18; Urteil vom 4.10.2019 - 19 U 98/19; Urteil vom 21.11.2019 - 28 U 21/19; Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19; Urteil vom 13.2.2020 - 18 U 147/19; Urteil vom 19.02.2020 - 5 U 47/19; Urteil vom 10.3.2020 - 4 U 219/19; jeweils juris) sowie anderer Oberlandesgerichte (vgl. etwa OLG Koblenz, Urteil vom 12.06.2019 - 5 U 1318/18; Kammergericht, Urteil vom 26.09.2019 - 4 U 51/19; OLG Oldenburg, Urteil vom 21.10.2019 - 13 U 73/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19; OLG Brandenburg, Urteil vom 11.02.2020 - 3 U 89/19; a.A. indes OLG Braunschweig, Urteil vom 19.02.2019 - 7 U 134/17; jeweils juris).

    Dass die Aufwendungen zum laufenden Unterhalt des Fahrzeugs unberücksichtigt bleiben, ist vor dem Hintergrund der im Schadensrecht anwendbaren Differenzhypothese auch richtig, denn der Kläger hätte ohne das schädigende Verhalten der Beklagten einen anderen Pkw erworben, für dessen Nutzbarkeit entsprechende Aufwendungen zu tätigen gewesen wären (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 6.11.2019 - 13 U 156/19; so auch im Ergebnis: OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19).

  • OLG Köln, 29.05.2020 - 19 U 247/19
    Die genannte Rechtsfrage hat eine grundsätzliche Bedeutung und wird von der Rechtsprechung (vgl. exemplarisch wie hier: OLG Köln, Urteil vom 13.02.2020 - 18 U 147/19, abrufbar unter juris; anders jedoch: OLG Oldenburg MDR 2020, 28; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19, beide abrufbar unter juris) teilweise unterschiedlich beurteilt (§ 543 Abs. 2 ZPO).
  • OLG Köln, 08.04.2020 - 22 U 184/19
    Der Senat sieht sich in seiner diesbezüglichen Rechtsprechung (vgl. Senatsurteile vom 25.03.2020 - 22 U 66/19 und 22 U 148/19) mit Blick auf die insoweit zu beurteilenden Rechtsfragen in Übereinstimmung mit der Auffassung anderer Senate des Hauses (vgl. nur OLG Köln, Beschluss vom 03.01.2019 - 18 U 70/18; Beschluss vom 27.06.2019 - 27 U 14/19; Urteil vom 17.07.2019 - 16 U 199/18; Urteil vom 4.10.2019 - 19 U 98/19; Urteil vom 21.11.2019 - 28 U 21/19; Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19; Urteil vom 19.02.2020 - 5 U 47/19; Urteil vom 10.03.2020 - 4 U 219/19 jeweils juris) sowie anderer Oberlandesgerichte (vgl. etwa OLG Koblenz, Urteil vom 12.06.2019 - 5 U 1318/18; Kammergericht, Urteil vom 26.09.2019 - 4 U 51/19; OLG Oldenburg, Urteil vom 21.10.2019 - 13 U 73/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19; OLG Brandenburg, Urteil vom 11.02.2020 - 3 U 89/19; a.A. indes OLG Braunschweig, Urteil vom 19.02.2019 - 7 U 134/17; jeweils juris).
  • OLG Köln, 20.03.2020 - 19 U 189/19
    Die genannte Rechtsfrage hat eine grundsätzliche Bedeutung und wird von der Rechtsprechung (vgl. exemplarisch wie hier: OLG Köln, Urteil vom 13.02.2020 - 18 U 147/19; anders jedoch: OLG Oldenburg MDR 2020, 28; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19, alle abrufbar unter juris) teilweise unterschiedlich beurteilt (§ 543 Abs. 2 ZPO).
  • OLG Köln, 05.06.2020 - 19 U 261/19
    Die genannte Rechtsfrage hat eine grundsätzliche Bedeutung und wird von der Rechtsprechung (vgl. exemplarisch wie hier: OLG Köln, Urteil vom 13.02.2020 - 18 U 147/19, abrufbar unter juris; anders jedoch: OLG Oldenburg MDR 2020, 28; OLG Köln, Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19, beide abrufbar unter juris) teilweise unterschiedlich beurteilt (§ 543 Abs. 2 ZPO).
  • OLG Köln, 25.03.2020 - 22 U 66/19
    Der Senat sieht sich mit Blick auf die insoweit zu beurteilenden Rechtsfragen in Übereinstimmung mit der Auffassung anderer Senate des Hauses (vgl. nur OLG Köln, Beschluss vom 03.01.2019 - 18 U 70/18; Beschluss vom 27.06.2019 - 27 U 14/19; Urteil vom 17.07.2019 - 16 U 199/18; Urteil vom 4.10.2019 - 19 U 98/19; Urteil vom 21.11.2019 - 28 U 21/19; Urteil vom 19.12.2019 - 3 U 116/19; Urteil vom 19.02.2020 - 5 U 47/19; jeweils juris) sowie anderer Oberlandesgerichte (vgl. etwa OLG Koblenz, Urteil vom 12.06.2019 - 5 U 1318/18; Kammergericht, Urteil vom 26.09.2019 - 4 U 51/19; OLG Oldenburg, Urteil vom 21.10.2019 - 13 U 73/19; OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2019 - 13 U 37/19; OLG Brandenburg, Urteil vom 11.02.2020 - 3 U 89/19; a.A. indes OLG Braunschweig, Urteil vom 19.02.2019 - 7 U 134/17; jeweils juris).
  • OLG Köln, 28.02.2020 - 19 U 177/19
  • OLG Köln, 03.04.2020 - 19 U 207/19
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