Rechtsprechung
   OLG Hamm, 04.02.2004 - 3 U 168/03   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • Judicialis
  • aufrecht.de

    "TV Total"

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    TV-Total

    Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1, 5 Abs. 1, Abs. 3 S. 1 GG

  • online-und-recht.de
  • RA Kotz

    Persönlichkeitsverletzung durch TV-Show

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Geldentschädigung wegen schwerer Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Fernsehsendung; Schranken der Kunstfreiheit und Satirefreiheit; Gezielte Herabwürdigung einer Minderjährigen zur Steigerung der Zuschauerquote; Verballhornung des Namens und Inverbindungbringen mit der Pornobranche; Bemessungskriterien für Geldentschädigung; Abgrenzung zum Schmerzensgeld; Generalpräventive Gesichtspunkte; Verantwortlichkeit für Hyperlinks

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    70.000 Euro Schadensersatz wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Stefan Raabs »TV Total«

  • dr-bahr.com (Pressemitteilung)

    APR-Verletzung durch Fernsehsendung

  • spiegel.de (Pressemeldung, 04.02.2004)

    Fall "Lisa Loch": Raab zu 70.000 Euro Schadenersatz verurteilt

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    70.000 Euro Schadensersatz für Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Fernsehsendung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Schadenersatz in Höhe von 70.000 Euro wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts einer Minderjährigen durch Sendung TV Total von Stefan Raab "hier: Lisa Loch" - Gezielte und mehrmalige Herabwürdigung zu Unterhaltungszwecken und zur Gewinnerzielung rechtfertigte Schadenersatzhöhe

In Nachschlagewerken

  • Wikipedia (Wikipedia-Eintrag mit Bezug zur Entscheidung)

    Lisa Loch

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Rechtsfragen der Satire" von Bernhard von Becker, original erschienen in: GRUR 2004, 908 - 913.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 2394 (Ls.)
  • NJW-RR 2004, 919
  • GRUR 2004, 970
  • VersR 2005, 129
  • ZUM 2004, 388
  • afp 2004, 543



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Wird zitiert von ... (5)  

  • LG Berlin, 13.08.2012 - 33 O 434/11  

    Rapper muss 8.000,- EUR Entschädigung für herabsetzende Internet-Äußerungen über

    Anders als vorliegend hatte das OLG Hamm über eine mit enormer Medienwirkung einhergehende Diffamierung einer Minderjährigen zu entscheiden, die "auch nicht ansatzweise einen auch nur halbwegs nachvollziehbaren Anlass für seine aggressiven Schmähungen gegeben hatte" (OLG Hamm, 3 U 168/03, juris Rnr. 34).
  • LG Berlin, 19.01.2010 - 27 O 1050/09  

    Johannes Eisenberg

    Allerdings ist bei der Zubilligung einer Geldentschädigung im Bereich der Satire, die vom Schutzbereich des Art. 5 Abs. 3 GG umfasst sein kann, die Schwelle für eine Geldentschädigung höher anzusetzen als sonst im Äußerungsrecht (OLG Hamm, NJW-RR 2004, 919, 920; LG Hamburg, NJW-RR 200, 978).

    Denn der Kläger ist - wie in der Sache 27 O 832/09 ausgeführt - keine Person, die wie ein Politiker, bekannter Schauspieler o.a. Anlass dafür gäbe, ihn durch Spott, Ironie oder Übertreibung zu kritisieren (OLG Hamm, NJW-RR 2004, 919).

    Eine Aufspaltung nach dem einzelnen Artikeln ist nicht geboten, weil es sich um eine fortgesetzte und zusammenhängende Persönlichkeitsrechtsverletzung handelt (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 2004, 919, 923 a.E.).

  • AG Marburg, 09.01.2006 - 51 Ls 2 Js 6842/04  

    Kundgabe der Missachtung einer Person gegenüber einer unbestimmten Anzahl Dritter

    Eine von der Nebenklage erwogene Art der "Gesamtstrafenbildung" mit Bewertung des Ausgleichsbedürfnisses jeder einzelnen Tat und anschließender Summierung findet nicht statt, weil eine solche Vorgehensweise dem Schadensrecht, das am Ausmaß des angerichteten Nachteils ansetzt und nicht bei den einzelnen Verletzungshandlungen, nicht gerecht wird (vgl. OLG Hamm NJW-RR 2004, 919, 923 [OLG Hamm 04.02.2004 - 3 U 168/03]; OLG Hamburg, NJW 1996, 2870 [OLG Hamburg 25.07.1996 - 3 U 60/93]).

    Eine spürbare Erhöhung des Ausgleiches gegenüber vergleichbaren Fällen läßt sich auch nicht mit einem über das Verhältnis zum individuellen Schädiger hinausgehenden Gedanken der Generalprävention rechtfertigen, weil dies die Aufgabe des Schadensrechtes als Ausgleich ursächlich angerichteter Schäden verläßt (vgl. OLG Hamm NJW-RR 2004, 919, 923) [OLG Hamm 04.02.2004 - 3 U 168/03].

  • OLG Schleswig, 08.06.2006 - 3 Wx 64/05  

    Testamentsvollstreckung: Gesamte Entlassung mehrerer Testamentsvollstrecker wegen

    Die dabei angestellten rechtlichen Erwägungen treffen zu und entsprechen der Senatsrechtsprechung (vgl. z. B. ausführlich Beschluss vom 20. Dezember 2005 - 3 U 168/03 -, dort S. 12 bis 15) und dem Schrifttum (vgl. z. B. MüKo/Zimmermann, 4. Aufl., § 2225 Rn. 6).
  • OLG Frankfurt, 12.07.2007 - 16 U 2/07  

    Persönlichkeitsrechtsverletzung im Internet: Online-Archivierung eines Artikels

    Bei Hyperlinks wird eine Haftung allgemein bejaht, wenn sich der Linksetzer die Informationen zu eigen macht, wobei es auf sämtliche Umstände des Einzelfalls ankommt (Wenzel/Burkhardt, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl., Kap. 10 Rn. 249; vgl. auch OLG Hamm, NJW-RR 2004, 919).
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