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   LG Frankfurt/Main, 17.08.2018 - 3-10 O 22/18   

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https://dejure.org/2018,25710
LG Frankfurt/Main, 17.08.2018 - 3-10 O 22/18 (https://dejure.org/2018,25710)
LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 17.08.2018 - 3-10 O 22/18 (https://dejure.org/2018,25710)
LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 17. August 2018 - 3-10 O 22/18 (https://dejure.org/2018,25710)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    §§ 3, 3a, 8 UWG, §§ 3, 3a HWG, ...
    Bewerbung eines Hustensafts mit "antiviral"

  • damm-legal.de

    Aussagen über Wirkungen eines Arzneimittels müssen für den Gebrauch am Menschen gelten

  • christmann-law.de (Kurzinformation und Volltext)

    Keine Werbung für schleimlösendes Hustenmittel als "antiviral"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    "Antiviraler" Hustensaft

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Aussagen über Wirkungen eines Arzneimittels müssen für den Gebrauch am Menschen gelten

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbswidrige Werbung für Hustensaft mit "antiviral" wenn Wirkweise des Arzneimittels für den Menschen nur in in-vitro-Untersuchungen bestätigt wurde

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Bewerbung eines Hustensafts mit "antiviral"

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Werbung für Hustensaft auf Basis reiner in-vitro-Untersuchungen ist regelmäßig unzulässig

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Unzulässige Werbeaussage "antivral" für Hustensaft

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Bewerbung eines Hustensafts mit "antiviral" wettbewerbsrechtlich unzulässig

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Nürnberg, 29.10.2019 - 3 U 559/19

    Irreführende Werbung für ein Arzneimittel mit einem nicht ausreichend

    Unzulässig ist daher die Bewerbung einer Wirkung auf Basis reiner invitro-Untersuchungen (LG Frankfurt, Urteil vom 17.08.2018 - 3-10 O 22/18, Rn. 30 - antivirale Eigenschaft eines Hustensaftes).
  • LG Nürnberg-Fürth, 07.02.2019 - 3 HKO 4987/18

    Unzulässige gesundheitsbezogene Werbung für ein apothekenpflichtiges Arzneimittel

    Wirkungen oder therapeutische Wirksamkeit gelten als durch wissenschaftliche Studien gesichert, soweit sie auf Angaben in der Fachinformation gem. § 11 a AMG beruhen, die dem Zulassungsantrag des Arzneimittels beigefügt ist; die Legitimationswirkung der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erteilten Zulassung erstreckt sich auch auf den Inhalt der Fachinformation, sodass diese zwar nicht wettbewerbsrechtlicher Prüfung vollständig entzogen ist, ihr aber indizielle Bedeutung für die hinreichende wissenschaftliche Absicherung der in ihr enthaltenen Angaben zukommt, weil diese im Zulassungsverfahren nach §§ 22 Abs. 7 Satz 1, 25 Abs. 5 Satz 1 AMG Gegenstand der behördlichen Prüfung waren (OLG Schleswig Magazindienst 2017, 793, LG Frankfurt PharmR 2018, 547, BGH GRUR 2015, 1244 - Äquipotenzangabe in Fachinformation, GRUR 2013, 649 - Basisinsulin mit Gewichtsvorteil).

    Gesicherte Aussagen zu pharmakodynamischen Eigenschaften eines Arzneimittels können konsequenterweise nur aufgrund klinischer Erkenntnisse am humanen Organismus getroffen werden (ebenso LG Frankfurt PharmR 2018, 547, LG Nürnberg-Fürth Magazindienst 2011, 380, OLG Celle Urt. v. 25.08.2017 Az. 13 U 44/17, BGH GRUR 2009, 75 - Priorin, GRUR 2013, 649 - Basisinsulin mit Gewichtsvorteil).

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