Rechtsprechung
   EGMR, 26.11.2015 - 3690/10   

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https://dejure.org/2015,35134
EGMR, 26.11.2015 - 3690/10 (https://dejure.org/2015,35134)
EGMR, Entscheidung vom 26.11.2015 - 3690/10 (https://dejure.org/2015,35134)
EGMR, Entscheidung vom 26. November 2015 - 3690/10 (https://dejure.org/2015,35134)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    ANNEN v. GERMANY

    Remainder inadmissible;Violation of Article 10 - Freedom of expression -General (Article 10-1 - Freedom of expression);Violation of Article 10 - Freedom of expression -General (Article 10-1 - Freedom of expression);Non-pecuniary damage - claim dismissed (Article 41 - Non-pecuniary damage;Just satisfaction) (englisch)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    ANNEN v. GERMANY - [Deutsche Übersetzung]

    [DEU] Remainder inadmissible;Violation of Article 10 - Freedom of expression -General (Article 10-1 - Freedom of expression);Violation of Article 10 - Freedom of expression -General (Article 10-1 - Freedom of expression);Non-pecuniary damage - claim dismissed (Article 41 - Non-pecuniary damage;Just satisfaction)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    ANNEN v. GERMANY - [Deutsche Übersetzung] summary by the Austrian Institute for Human Rights (ÖIM)

    [DEU] Remainder inadmissible;Violation of Article 10 - Freedom of expression-general (Article 10-1 - Freedom of expression;Freedom to impart information);Violation of Article 10 - Freedom of expression-general (Article 10-1 - Freedom of expression;Freedom to impart information);Non-pecuniary damage - claim dismissed (Article 41 - Non-pecuniary damage;Just satisfaction)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Sieg für Abtreibungsgegner

  • rechtsanwalt-hembach.de (Ausführliche Zusammenfassung)

    Äußerungsfreiheit nach Artikel 10 EMRK und Reputation - Annen gegen BR Deutschland

  • lto.de (Kurzinformation)

    Meinungsfreiheit - Abtreibungsgegner darf Ärzte anprangern

  • taz.de (Pressebericht, 26.11.2015)

    Meinungsfreiheit: Erfolg für Abtreibungsgegner

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Verbot von Anti-Abtreibungsflugblatt verletzte Meinungsfreiheit

Besprechungen u.ä.

  • verfassungsblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Auschwitzvergleich als Beleidigung: EGMR schlägt sich auf Seite der Meinungsfreiheit

Sonstiges (2)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (Verfahrensmitteilung)

    ANNEN v. GERMANY

    Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 10, Art. 10 Abs. 1 MRK
    [ENG]

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Verurteilung eines Abtreibungsgegners - Anm. zu EGMR-Urteil vom 26.11.2015" von Dr. Jens Meyer-Ladewig und Prof. Dr. Herbert Petzold, original erschienen in: NJW 2016, 1867 - 1872.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 1867
  • DÖV 2016, 224
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • VG München, 12.05.2016 - M 22 K 15.4369

    Totalverbot der Gehsteigberatung schwangerer Frauen vor einer Abtreibungsklinik

    Mit Schreiben vom 10.12.2015 wies das Gericht die Beteiligten auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 26.11.2015 in der Sache des Abtreibungsgegners Günter Annen gegen die Bundesrepublik Deutschland hin (Application no. 3690/10, in englischer Originalsprache erhältlich über die Website hudoc.echr.coe.int, in nichtamtlicher Übersetzung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz jetzt auch in juris veröffentlicht), mit dem einer Individualbeschwerde des Herrn Annen gegen zivilgerichtliche Untersagungen der Verteilung abtreibungskritischer Flugblätter vor einer Abtreibungsklinik und Nennung der Namen von Abtreibungsärzten auf der von ihm betriebenen Website babycaust.de stattgegeben wurde und eine Verletzung seines Menschenrechts auf Meinungsfreiheit gemäß Art. 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) festgestellt wurde.

    Das Bundesverfassungsgericht hat die Aktionen des bekannten Abtreibungsgegners Günter Annen, der vor Abtreibungskliniken Flugblätter gegen Abtreibung verteilte und auch Passanten und Passantinnen mit dem Ziel ansprach, sie zu einer Überprüfung ihrer Haltung zur Frage der Abtreibung zu bewegen, ohne Weiteres tatbestandlich als vom Grundrecht der Meinungsäußerungsfreiheit nach Art. 5 GG umfasst angesehen (siehe BVerfG, Beschluss vom 8.6.2010, Az. 1 BvR 1745/06, NJW 2011, 47), ebenso wie es der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) im Hinblick auf die parallele Gewährleistung der Freiheit der Meinungsäußerung nach Art. 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) getan hat (EGMR, Urteil vom 26.11.2015, No. 3690/10, in dem Verfahren der Individualbeschwerde des Herrn Annen gegen die Bundesrepublik Deutschland, juris, Näheres siehe im Tatbestand oben).

    Den Freiheiten nach Art. 10 EMRK und denen des Art. 5 GG kommt dort besonderes Gewicht zu, wo es um einen Gegenstand von öffentlichem Interesse geht (EGMR, Urteil vom 26.11.2015, No. 3690/10, juris Rn.53; ständige Rspr. des EGMR; BVerfG, Beschluss vom 8.6.2010, 1 BvR 1745/06, juris Rn. 22).

  • EGMR, 20.09.2018 - 3682/10

    Abtreibungsgegner darf nicht hetzen

    Der Gerichtshof stellt fest, dass diese Rüge nicht wegen Nichterschöpfung der innerstaatlichen Rechtsbehelfe unzulässig ist (siehe A../. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 3690/10, Rdnrn. 37 bis 40, 26. November 2015) und auch nicht im Sinne von Artikel 35 Abs. 3 Buchst. a der Konvention offensichtlich unbegründet ist.

    Im Hinblick auf die Umstände der vorliegenden Rechtssache stellt der Gerichtshof zunächst fest, dass das Oberlandesgericht im Unterschied zu den Gerichten in der Rechtssache A../. Deutschland (Individualbeschwerde Nr. 3690/10, Rdnrn. 19, 71 bis 75, 26. November 2015) die Website mit Bezug auf die zur maßgeblichen Zeit gegebene Situation beurteilte.

  • EGMR, 20.09.2018 - 70693/11

    Abtreibungsgegner darf nicht hetzen

    Die Regierung trug auch vor, dass sich der vorliegende Fall in tatsächlicher Hinsicht deutlich von der Rechtssache A../. Deutschland (Individualbeschwerde Nr. 3690/10, 26. November 2015) unterscheide.

    Die Drittbeteiligte trug weiter vor, der vorliegende Fall müsse von A../. Deutschland (Individualbeschwerde Nr. 3690/10, 26. November 2015) unterschieden werden, denn die vorliegend in Rede stehenden Äußerungen verglichen eindeutig Abtreibung mit dem Holocaust und sie könnten nicht so verstanden werden, dass sie lediglich ein Bewusstsein dafür schaffen würden, dass Recht und Gesetz voneinander abweichen könnten.

  • EGMR, 20.03.2018 - 45791/13

    FALZON v. MALTA

    The Court has consistently held that when examining whether there is a need for an interference with freedom of expression in a democratic society in the interests of the "protection of the reputation... of others", it may be required to ascertain whether the domestic authorities have struck a fair balance when protecting two values guaranteed by the Convention which may come into conflict with each other in certain cases, namely on the one hand freedom of expression protected by Article 10, and on the other the right to respect for private life enshrined in Article 8 (see, among many other authorities, Annen v. Germany, no. 3690/10, § 55, 26 November 2015 and Cheltsova v. Russia, no. 44294/06, § 79, 13 June 2017).
  • EGMR, 19.12.2017 - 60087/10

    ÖGRÜ ET AUTRES c. TURQUIE

    Au contraire, en l'espèce, les juridictions internes n'ayant pas effectué une quelconque mise en balance des différents intérêts en présence, la Cour estime qu'elles ne peuvent pas être considérées comme ayant appliqué des règles conformes aux principes consacrés par l'article 11 de la Convention et s'être fondées sur une appréciation acceptable des faits pertinents (pour une approche similaire concernant l'article 10 de la Convention, Terentyev c. Russie, no 25147/09, § 24, 26 janvier 2017 et les référence qui y figurent, et aussi, Annen c. Allemagne, no 3690/10, § 73, 26 novembre 2015).
  • EGMR, 28.08.2018 - 10692/09

    SAVVA TERENTYEV v. RUSSIA

    The Court has previously held that a reference to the Auschwitz concentration camps and the Holocaust alone is insufficient to justify an interference with a freedom of expression, and that its impact on the rights of others should be assessed with due regard to the historical and social context in which that statement was made (see, for that approach, Annen v. Germany, no. 3690/10, § 63, 26 November 2015).
  • EGMR, 13.06.2017 - 44294/06

    CHELTSOVA v. RUSSIA

    The Court has consistently held that when examining whether there is a need for an interference with freedom of expression in a democratic society in the interests of the "protection of the reputation... of others", it may be required to ascertain whether the domestic authorities have struck a fair balance when protecting two values guaranteed by the Convention which may come into conflict with each other in certain cases, namely on the one hand freedom of expression protected by Article 10, and on the other the right to respect for private life enshrined in Article 8 (see, among many other authorities, Annen v. Germany, no. 3690/10, § 55, 26 November 2015).
  • EGMR, 18.10.2018 - 3779/11

    ANNEN v. GERMANY (No. 6)

    In regard to the seriousness of the personal attack on the scientists and Prof. Dr B., the Court reiterates that the impact an expression of opinion has on another person's personality rights cannot be detached from the historical and social context in which the statement was made (see Annen v. Germany, no. 3690/10, § 63, 26 November 2015, and Hoffer and Annen v. Germany, nos. 397/07 and 2322/07, § 48, 13 January 2011).
  • EGMR, 20.09.2018 - 9765/10

    Abtreibungsgegner darf nicht hetzen

    Der Gerichtshof stellt fest, dass diese Rüge nicht wegen Nichterschöpfung der innerstaatlichen Rechtsbehelfe unzulässig ist (siehe A../. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 3690/10, Rdnrn. 37 bis 40, 26. November 2015) und auch nicht im Sinne von Artikel 35 Abs. 3 Buchst. a der Konvention offensichtlich unbegründet ist.
  • EGMR, 20.09.2018 - 3687/10

    Abtreibungsgegner darf nicht hetzen

    Der Gerichtshof stellt fest, dass diese Rüge nicht wegen Nichterschöpfung der innerstaatlichen Rechtsbehelfe unzulässig ist (siehe A../. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 3690/10, Rdnrn. 37 bis 40, 26. November 2015) und auch nicht im Sinne von Artikel 35 Abs. 3 Buchst. a der Konvention offensichtlich unbegründet ist.
  • EGMR, 13.03.2018 - 35285/16

    NIX v. GERMANY

  • EGMR, 19.06.2018 - 20233/06

    KULA c. TURQUIE

  • EGMR, 23.01.2018 - 20487/13

    FALUDY-KOVÁCS v. HUNGARY

  • EGMR, 13.12.2016 - 9406/05

    KUNITSYNA v. RUSSIA

  • EGMR - 38758/09 (anhängig)

    AKINCI c. TURQUIE et 1 autre affaire

  • EGMR, 13.11.2018 - 77494/17

    DE MELO CHAMPALIMAUD v. PORTUGAL

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