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   OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 29.11.1989 - 4 A 205/88   

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OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 29.11.1989 - 4 A 205/88 (https://dejure.org/1989,23367)
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 29.11.1989 - 4 A 205/88 (https://dejure.org/1989,23367)
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 29. November 1989 - 4 A 205/88 (https://dejure.org/1989,23367)
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Wird zitiert von ... (24)

  • VG Saarlouis, 12.05.2017 - 3 K 369/16

    Erlass des Kostenbeitrags für die Inanspruchnahme von Kindertagespflege;

    Als grundsätzlich absetzbar sind auch angemessene Beiträge zur Hausratversicherung (OVG Niedersachsen v. 29.11.1989 - 4 A 205/88 - FEVS 42, 104; BSG v. 09.06.2011 - B 8 SO 20/09 R in Anlehnung an BSG v. 09.12.2004 - B 7 AL 24/04 R - juris Rn. 38 - BSGE 94, 109 ff. zur Arbeitslosenhilfe.) anerkannt.
  • BVerwG, 28.05.2003 - 5 C 8.02

    Haftpflichtversicherung, Übernahme der Beiträge zu einer - im Rahmen der

    Es kann dahingestellt bleiben, ob deshalb im Rahmen des Üblichen liegende Beiträge für eine Haftpflichtversicherung grundsätzlich als im Rahmen des § 76 Abs. 2 Nr. 3 BSHG angemessen anzusehen sind, wovon - soweit ersichtlich - Rechtsprechung und Literatur ausgehen (vgl. OVG Lüneburg, Beschluss vom 20. Juli 1982 - 4 B 74/82 - ; Urteil vom 25. Januar 1989 - 4 A 30/87 - ; Urteil vom 29. November 1989 - 4 A 205/88 - ; offen gelassen in VGH Mannheim, Urteil vom 21. Januar 1991 - 14 S 494/89 - LS 3 ; Gutachten des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge vom 17. April 2001, NDV 2001, 385; Eichhorn-Fergen, Praxis der Sozialhilfe, Stand 1. April 1998, S. 524; Fichtner, Bundessozialhilfegesetz, 2. Aufl. 2003, § 76 Rn. 26; Gottschick-Giese, Das Bundessozialhilfegesetz, Kommentar, 9. Aufl. 1985, § 76 Rn. 8.3; Brühl in: LPK-BSHG, 6. Aufl. 2003, § 76 Rn. 69; Mergler/ Zink, BSHG, 4. Aufl., Stand März 2001, § 76 Rn. 90 m.w.N.; Schellhorn, BSHG, Kommentar, 16. Aufl. 2002, § 76 Rn. 38; Schmitt/ Hillermeier, BSHG, Stand August 2002, § 76 Rn. 19), oder darüber hinaus noch auf individuelle Besonderheiten der jeweiligen Lebenssituation abzustellen ist.
  • LSG Sachsen, 07.09.2006 - L 3 AS 11/06

    Bedarfsgemeinschaft mit Ehegatten bei fehlender eigener Hilfebedürftigkeit beim

    Zunächst sind hier deshalb die tatsächlichen Beiträge des Ehegatten zur Hausratversicherung und zur Senioren-Unfallversicherung als nach Grund und Höhe angemessen abzusetzen (so bereits zum BSHG: OVG Niedersachsen, Urt. v. 29.11.1989, Az. 4 A 205/88, FEVS 42, 104 ff.).
  • OVG Brandenburg, 27.11.2003 - 4 A 220/03

    ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt, gesonderte Absetzbarkeit der

    Die Beiträge zur Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung und die Kraftfahrzeugsteuer sind daneben nicht noch gem. § 76 Abs. 2 Nr. 3 oder Nr. 4 BSHG vom Erwerbseinkommen abzusetzen (wie OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Juni 2000 - 22 A 207/99 -, NVwZ-RR 2001, 244 f.; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 12. Juni 1991 - 6 S 1182/90 -, FEVS 43, 200 ff.; entgegen OVG Niedersachsen, Urteil vom 29. November 1989 -4 A 205/88 -, FEVS 42, 104 ff.).

    So geht insbesondere das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen (Urteil vom 29. November 1989 - 4 A 205/88 -, FEVS 42, 104 ff.; im Ergebnis ebenso OVG Bremen, Beschluss vom 12. Februar 1988 - 2 B 12/88 -, FEVS 38, 16 ff., sowie - unter Berufung auf die Entscheidung des OVG Niedersachsen - Schellhorn/Schellhorn, BSHG, 16. Aufl. 2002, § 76 Rn 37) davon aus, dass die Kraftfahrzeugsteuer und die gesetzlich vorgeschriebene Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung bei dem Pauschbetrag der Verordnung zu § 76 BSHG nicht berücksichtigt worden seien.

    Die Revision ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen, denn die für das Berufungsurteil entscheidungserhebliche Rechtsfrage, ob neben der in § 3 Abs. 6 Nr. 2 lit. a DVO vorgesehenen Pauschale auch die Beiträge zu einer Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung und die Kraftfahrzeugsteuer für ein zur Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benötigtes Kraftfahrzeug gem. § 76 Abs. 2 Nr. 3 und 4 BSHG vom Einkommen abzusetzen sind, ist höchstrichterlich bisher nicht geklärt und angesichts der unterschiedlichen Beantwortung in der obergerichtlichen Rechtsprechung (einerseits OVG Niedersachsen, Urteil vom 29. November 1989 - 4 A 205/88 -, FEVS 42, 104 ff.; andererseits OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Juni 2000 - 22 A 207/99 -, NVwZ-RR 2001, 244 f.; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 12. Juni 1991 - 6 S 1182/90 -, FEVS 43, 200 ff.) ist ihre Klärung von wesentlicher Bedeutung für die einheitliche Auslegung und Anwendung des § 76 Abs. 2 BSHG.

  • OVG Niedersachsen, 16.02.2011 - 4 PA 205/10

    Berücksichtigung berufsbedingter Fahrtkosten im Rahmen des Verfahrens zur

    Denn selbst wenn man annimmt, dass die Pauschale nach § 3 Abs. 6 Nr. 2 a) der Verordnung zur Durchführung des § 82 SGB XII nur die reinen Betriebskosten einschließlich Steuer abdeckt und Beiträge zur Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherung im Rahmen der Angemessenheit gemäß § 82 Abs. 2 Nr. 3 SGB XII gesondert absetzbar sind (OLG Karlsruhe, Beschl. v. 29.1.2009, a.a.O.; ebenso LAG Baden-Württemberg, Beschl. v. 2.9.2009, a.a.O.; vgl. ferner die zu § 76 Abs. 2 Nr. 3 BSHG ergangene ältere Entscheidung des Senats vom 29.11.1989 - 4 A 205/88 -, FEVS 42, 104), folgen daraus hier keine weiteren Abzugsmöglichkeiten von dem Einkommen des Klägers, die sich auf die Berechnung des von ihm einzusetzenden Einkommens und damit zugleich auf die von ihm zu erbringende Rate im Hinblick auf § 115 Abs. 4 ZPO im Ergebnis günstig auswirken.

    Denn es ist zu berücksichtigen, dass Beiträge für eine Kfz-Versicherung dem Grunde nach im Sinne von § 82 Abs. 2 Nr. 3 SGB XII nur dann angemessen sind, wenn ein Fahrzeug zu einem (sozialhilferechtlich) anerkennenswerten Zweck gehalten wird (vgl. dazu die vorgenannte Entscheidung des Senats vom 29.11.1989 - 4 A 205/88 -).

  • SG Aachen, 29.05.2006 - S 20 SO 27/06

    Sozialhilfe

    Haftpflichtschäden können jeden aus alltäglichen Anlässen in nicht vorhersehbarer Höhe treffen (BVerwG, Urteil vom 28.05.2003 - 5 C 8/02 = BVerwGE 118, 211 = NJW 2004, 87; OVG Lüneburg, Urteil vom 29.11.1989 - 4 A 205/88 = FEVS 42, 104; OVG Lüneburg, Beschluss vom 20.07.1982 - 4 B 74/82 = FEVS 33, 122; Brühl in: LPK - SGB XII, 7.Auflage 2005, § 82 Rn. 74).
  • VG München, 02.12.2020 - M 18 K 17.3084

    SGB VIII, Kostenbeitragspflichtiger, Kostenbeitragsbescheid,

    Denn werden - wie auch vorliegend der Fall, dazu nachfolgend unter bbb) - berufsbedingte Fahrtkosten nach § 93 Abs. 3 Satz 4 Nr. 2 SGB VIII berücksichtigt, sollen damit nach ganz überwiegender Rechtsprechung auch die Kosten für die Kfz-Versicherung abgegolten sein (vgl. OVG Berlin-Bbg, U.v. 27.11.2003 - 4 A 220/03 - BeckRS 2003, 18247; OVG NRW, U.v. 20.6.2000 - 22 A 207/99 - NVwZ-RR 2001, 244f; VGH BW, U.v. 12.6.1991 - 6 S 1182/90 - FEVS 43, 200; VG Würzburg, U.v. 10.7.2014 - W 3 K 13.607- BeckRS 2014, 56055; vgl. auch Kunkel/Kepert a.a.O. § 93 SGB VIII Rn. 23; a.A.: NdsOVG, U.v. 29.11.1989 - 4 A 205/88 - FEVS 42, 104; Geiger in LPK-SGB XII, 12. Aufl. 2020, § 82 SGB XII Rn. 116; Krome a.a.O. § 93 SGB VIII Rn. 41).
  • VG Düsseldorf, 01.06.2004 - 13 K 402/01

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen der sozialhilferechtlichen Gewährung von Hilfe zum

    Bei dem Bruttogehalt der Mutter des Klägers ist auf das jeweilige Monatsgehalt abzustellen und nicht etwa aus den Bruttogehältern der hier im Streit stehenden Monate oder allen Monaten des Jahres 2000 ein Durchschnittsgehalt zu bilden, wie sich zwingend aus § 76 Abs. 1 BSHG in Verbindung mit § 3 Abs. 3 Satz 1 VO zu § 76 BSHG ergibt, vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 29. November 1989 - 4 A 205/88 -, FEVS 42, 104.

    In Bezug auf August und September gilt Folgendes: Die Beiträge für die (nach der Rechnung vom 17. November 1999) mit monatlich 9, 42 DM zu veranschlagende Glasversicherung und die monatlich 28, 77 DM kostende Rechtsschutzversicherung sind regelmäßig nicht nach § 76 Abs. 2 Nr. 3 BSHG vom Einkommen abzusetzen, weil es sich weder um gesetzlich vorgeschriebene noch um nach Grund und Höhe angemessene private Versicherungen handelt, vgl. zur Glasversicherung: VG Hannover, Urteil vom 26. Oktober 2000 - 7 A 4283/00 -, ZfF 2002, 88; zur Rechtsschutzversicherung: VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 15. April 1982 - 2 S 881/80 -, juris; OVG Lüneburg, Urteil vom 29. November 1989 - 4 A 205/88 -, FEVS 42, 104; VG Arnsberg, Beschluss vom 7. Januar 1988 - 5 K 145/87 -, VersR 1988, 1084.

  • SG Hamburg, 05.02.2009 - S 9 SO 348/07

    Sozialhilfe - Einkommenseinsatz - Absetzung der Beiträge zur Hausratversicherung

    (so auch Hessischer Verwaltungsgerichtshof vom 22.6.1987, IX OE 98/82, FEVS 37, 316; OVG Lüneburg vom 29.11.1989, 4 A 205/88 (FEVS 42, 104 (108); Brühl in LPK- SGB XII, 8. Auflage § 82, Randnummer 66; Wahrendorf in Grube/ Wahrendorf, § 82 SGB XII, Rdn. 40).
  • VG Oldenburg, 31.03.2008 - 13 A 5469/05

    Anrechenbares Einkommen für den Kostenbeitrag bei Hilfe zur Erziehung

    Dementsprechend sind abzusetzen 66, 67 Euro für die Hausratversicherung, 21, 65 Euro für die Glasversicherung, 23, 47 Euro und 12, 12 Euro für die Wohnhausversicherung, 22, 48 Euro für die Unfallversicherung (OVG Lüneburg, Urteil vom 29. November 1989 - 4 A 205/88 -, FEVS 42, 104; Wahrendorf, a. a. O., § 82 Rn. 43), 31, 00 Euro für die private Rentenversicherung und 2, 33 Euro für die private Krankenversicherung, also insgesamt 179, 72 Euro monatlich.
  • SG Lüneburg, 06.11.2007 - S 22 SO 38/07

    Begriff der Einsatzgemeinschaft bei einem in einem Pflegeheim untergebrachten

  • VG Braunschweig, 04.01.2006 - 3 A 122/05

    Voraussetzung für die Kostenübernahme des Elternbeitrags für den

  • SG Düsseldorf, 21.05.2007 - S 29 (35) SO 8/05

    Sozialhilfe

  • OVG Niedersachsen, 28.02.2001 - 12 L 4305/00

    Rundfunkgebührenbefreiung: Einkommensanrechnung von Kindergeld;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.08.1998 - 8 A 392/95

    Bewilligung von Hilfe zum Lebensunterhalt einschließlich der Miete bzw. der auf

  • SG Osnabrück, 19.02.2007 - S 22 AS 167/05
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.06.1998 - 16 E 502/98

    Verpflichtung zur Zahlung von Sozialhilfe als Folge eines geringeren

  • VG Minden, 23.04.2002 - 6 L 367/02

    Kein Zusatzgeld für Diabetiker aus Sozialhilfemitteln mehr

  • VG Düsseldorf, 17.10.2002 - 22 K 4358/01

    Das verwaltungsrechtliche Widerspruchsverfahren als Zulässigkeitsvoraussetzung

  • VG Minden, 22.01.2002 - 6 K 3963/99

    Anspruch auf Gewährung einer Einmalbeihilfe; Anspruch auf laufende Leistungen zum

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 18.07.2007 - L 8 SO 133/07
  • VG Göttingen, 28.04.2005 - 2 A 377/04

    Unfallversicherung: Beiträge einer Kfz-Haftpflichtversicherung; Rahmen der

  • VG Stade, 05.03.2004 - 4 B 314/04

    Nebenkostennachzahlung, Unfallversicherung und Fahrtkostenpauschale in der

  • VG Minden, 10.07.2001 - 6 K 4290/00

    Anforderungen an das Vorliegen des sozialhilferechtlichen Anspruchs auf

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