Weitere Entscheidung unten: AG St. Goar, 13.09.1995

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   BVerwG, 18.04.1996 - 4 C 6.95   

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https://dejure.org/1996,146
BVerwG, 18.04.1996 - 4 C 6.95 (https://dejure.org/1996,146)
BVerwG, Entscheidung vom 18.04.1996 - 4 C 6.95 (https://dejure.org/1996,146)
BVerwG, Entscheidung vom 18. April 1996 - 4 C 6.95 (https://dejure.org/1996,146)
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'objektiv-rechtliche Rücknahme'

§§ 68 ff. VwGO, Behörde hat bei einem begründeten Widerspruch ein Wahlrecht zwischen Abhilfe (§ 72 VwGO) und Rücknahme (§§ 50, 48 VwVfG), darf jedoch nicht vor der Kostenfolge (§ 80 Abs. 1 Satz 1 VwVfG) 'ausweichen'

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Widerspruchsverfahren - Abhilfeentscheidung - Rücknahmebescheid - Kostenausgleich - Kostengrundentscheidung

  • opinioiuris.de

    Rücknahme rechtswidriger Verwaltungsakte

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verwaltungsverfahren: Wahl zwischen Rücknahme und Abhilfe bei begründetem Widerspruch gegen Verwaltungsakt; Gebühren und Kosten: Keine Umgehung des Kostenerstattungsanspruchs des Widerspruchsführers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 101, 64
  • NJW 1997, 1322 (Ls.)
  • NVwZ 1997, 272
  • NJ 1996, 671
  • DVBl 1996, 1315
 
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Wird zitiert von ... (109)

  • VGH Baden-Württemberg, 30.11.2018 - 5 S 854/17

    Rücknahme einer Baugenehmigung; Abgrenzung zur Abhilfeentscheidung im

    36 a) Will die (Ausgangs-)Behörde, deren Maßnahme mit einem Widerspruch angegriffen worden ist, den angefochtenen Verwaltungsakt aus der Welt schaffen, hat sie vor Erlass eines Widerspruchsbescheids durch die Widerspruchsbehörde grundsätzlich die Wahl, ob sie dem Widerspruch im Rahmen des Widerspruchsverfahrens gemäß § 72 VwGO abhilft oder ob sie den Verwaltungsakt in einem eigenständigen Verfahren außerhalb des Widerspruchsverfahrens gemäß § 48 VwVfG zurücknimmt (vgl. BVerwG, Urteile vom 18.4.1996 - 4 C 6.95 - BVerwGE 101, 64, juris Rn. 20 ff., vom 26.3.2003 - 6 C 24.02 - BVerwGE 118, 84, juris Rn. 19 und vom 28.4.2009 - 2 A 8.08 - DVBl. 2009, 1249, juris Rn. 16; Rennert in Eyermann, VwGO, 15. Aufl., § 72 Rn. 11; anders, nämlich eine Verpflichtung zur Abhilfe bei zulässigem und begründetem Widerspruch annehmend: Hüttenbrink in: Posser/Wolff, BeckOK VwGO, § 72 Rn. 12; Dolde/Porsch in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 72 Rn. 16a).

    Eine solche Verfahrensweise verstieße gegen den rechtsstaatlichen Grundsatz der fairen Verfahrensgestaltung und wäre wegen Formenmissbrauchs unbeachtlich (vgl. BVerwG, Urteile vom 18.4.1996 - 4 C 6.95 - BVerwGE 101, 64, juris Rn. 21 ff., vom 26.3.2003 - 6 C 24.02 - BVerwGE 118, 84, juris Rn. 20 und vom 28.4.2009 - 2 A 8.08 - DVBl. 2009, 1249, juris Rn. 16 und 18, teilweise auch unter Bezugnahme auf Treu und Glauben und § 162 BGB sowie auf Art. 19 Abs. 4 GG).

    Sie wird dazu Gründe anzugeben haben, um sich dem Verdacht zu entziehen, sie wolle mit ihrer Verfahrensweise der Rücknahme lediglich eine Kostenentlastung zum Nachteil des Widerspruchsführers erreichen (vgl. BVerwG, Urteil vom 18.4.1996 - 4 C 6.95 - BVerwGE 101, 64, juris Rn. 22).

    43 2. Die Rechtmäßigkeit eines Abhilfebescheids richtet sich danach, ob der Widerspruch, dem abgeholfen wird, nicht nur begründet (§ 72 VwGO), sondern auch zulässig ist (vgl. BVerwG, Urteile vom 18.4.1996 - 4 C 6.95 - BVerwGE 101, 64, juris Rn. 15 und 24 und vom 1.7.1999 - 4 C 23.97 - NVwZ 2000, 195, juris Rn. 20; Geis in Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl., § 72 Rn. 19; W.-R. Schenke in Kopp/Schenke, VwGO, 23. Aufl., § 72 Rn. 3).

    Verstößt die Baugenehmigung gegen Rechtsvorschriften des öffentlichen Rechts, die nicht dem Schutz der Eigentümer benachbarter Grundstücke dienen, verletzt die Abhilfeentscheidung die subjektiv-öffentlichen Rechten des Bauherrn und ist auf dessen Anfechtungsklage aufzuheben (vgl. BVerwG, Urteile vom 18.4.1996 - 4 C 6.95 - BVerwGE 101, 64, juris Rn. 15 und 24 und vom 1.7.1999 - 4 C 23.97 - NVwZ 2000, 195, juris Rn. 20; deutlicher: VG Freiburg, Urteil vom 25.7.2012 - 4 K 2241/11 - juris Rn. 29; VG Karlsruhe, Urteil vom 4.5.2011 - 5 K 2976/09 - juris Rn. 28).

  • VGH Baden-Württemberg, 30.07.2014 - 1 S 1352/13

    Anspruch auf Löschung von kopierten Daten aus dienstlicher Kennung;

    Das Gebot, sich so zu verhalten, wie Treu und Glauben es verlangen, gehört im Verwaltungsrecht zu den allgemeinen ungeschriebenen Grundsätzen, die sowohl im Verwaltungsrecht des Bundes als auch im Verwaltungsrecht der Länder existieren und Bürger und Verwaltung binden (vgl. BVerwG, Urt. v. 18.04.1996 - 4 C 22.94 - BVerwGE 101, 58, juris Rn. 17; Urt. v. 18.04.1996 - 4 C 6.95 - BVerwGE 101, 64 ; Urt. v. 25.10.1996 - 8 C 24.96 - BVerwGE 102, 194 ; Urt. v. 26.03.2003 - 6 C 24.02 - BVerwGE 118, 84 ; Bonk, in: Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 7. Aufl., § 62 Rn. 29; Pitschas, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann/Voß-kuhle, Grundlagen des Verwaltungsrechts, 2. Aufl., Bd. II., § 42 Rn. 94).
  • BSG, 17.10.2006 - B 5 RJ 66/04 R

    Kostenentscheidung im Abhilfebescheid - sozialgerichtliches Verfahren

    Ist sie unterlassen worden, macht dies die Sachentscheidung nicht rechtswidrig und damit anfechtbar; vielmehr ist die unterbliebene Kostenentscheidung mit der Verpflichtungsklage zu erwirken (BSG SozR 3-1500 § 63 Nr. 7 S 10 f mwN; vgl auch BVerwGE 101, 64, 68 = NVwZ 1997, 272, 273 mwN).

    Dabei kommt es einzig auf das Stattgeben an (BSG SozR 3-1300 § 63 Nr. 3 mit Hinweis auf BVerwG NVwZ 1983, 544 = Buchholz 316 § 80 VwVfG Nr. 12; vgl auch BVerwG NVwZ 1988, 249; BVerwGE 101, 64 = NVwZ 1997, 272; BVerwG Buchholz 316 § 80 VwVfG Nr. 10 = NJW 1982, 1827).

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   AG St. Goar, 13.09.1995 - 4 C 6/95   

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https://dejure.org/1995,34504
AG St. Goar, 13.09.1995 - 4 C 6/95 (https://dejure.org/1995,34504)
AG St. Goar, Entscheidung vom 13.09.1995 - 4 C 6/95 (https://dejure.org/1995,34504)
AG St. Goar, Entscheidung vom 13. September 1995 - 4 C 6/95 (https://dejure.org/1995,34504)
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Wird zitiert von ...

  • OLG Köln, 24.05.1996 - 3 U 160/95
    Die Berufungen beider Parteien gegen das am 13. September 1995 verkündete Grundurteil des Moselschiffahrtsgerichts St. Goar - 4 C 6/95 BSchMo - werden zurückgewiesen.

    Durch Grundurteil vom 13. September 1995 - 4 C 6/95 BSchMo - hat das Moselschiffahrtsgericht die Klage dem Grunde nach zu 1/3 für gerechtfertigt erklärt.

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