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   OVG Schleswig-Holstein, 15.09.1998 - 4 L 139/98   

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https://dejure.org/1998,2491
OVG Schleswig-Holstein, 15.09.1998 - 4 L 139/98 (https://dejure.org/1998,2491)
OVG Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 15.09.1998 - 4 L 139/98 (https://dejure.org/1998,2491)
OVG Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 15. September 1998 - 4 L 139/98 (https://dejure.org/1998,2491)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • lda.brandenburg.de PDF

    Begriffsbestimmung, Beratungsgeheimnis (behördlicher Entscheidungsprozess)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vertraulichkeit; Vertraulichkeit von Beratungen; Abwägungsvorgang; Beratungsgegenstand

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1999, 670
  • DVBl 1999, 250
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • BVerwG, 02.08.2012 - 7 C 7.12

    Umweltinformation; Zugangsanspruch; Bundesministerium; gesetzesvorbereitende

    Hiervon ausgehend wird bereits in der Begründung des Gesetzentwurfes (BTDrucks 15/3406 S. 19) unter Hinweis auf eine ausführlich, insbesondere unter Einbeziehung der unionsrechtlichen Vorgaben begründete Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig (Urteil vom 15. September 1998 - 4 L 139/98 - NVwZ 1999, 470 ; dem folgend etwa OVG Münster, Urteil vom 3. August 2010 - 8 A 283/08 - NVwZ 2011, 375 Rn. 36 ff. m.w.N.) festgehalten, dass der Begriff der Beratung sich allein auf den Beratungsvorgang bezieht.
  • BGH, 20.03.2017 - AnwZ (Brfg) 46/15

    Akteneinsicht in Vorstandsprotokolle einer Rechtsanwaltskammer: Wegfall der

    Der Beratungsgegenstand (einschließlich der zuvor vorliegenden Sachinformationen) und abschließende Entscheidungen sind dagegen offen zu legen (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 5. September 2006 - 8 A 2190/04, juris Rn. 164 ff., 186 ff. [Niederschriften der Sitzungen der Grundwasserkommission] und vom 17. Mai 2006 - 8 A 1642/05, juris Rn. 73; Beschluss vom 1. Dezember 2010 - 13a F 47/10, juris Rn. 25 ff. [Protokolle über Sitzungen der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen]; Urteil vom 9. November 2006, GewArch 2007, 113 [unter 4] mwN; zu § 3 Abs. 1 Nr. 3b IFG (Bund) vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 2. November 2010 - 8 A 475/10, juris Rn. 89 ff. [Protokolle von Sitzungen der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission]; zu § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UIG vgl. BVerwG, NVwZ 2012, 1619 Rn. 26; ausführlich zur Vertraulichkeit der Beratungen von Behörden i.S.v. § 7 Abs. 1 Nr. 1 Alt. 3 UIG a.F.: OVG Schleswig, Urteil vom 15. September 1998, NVwZ 1999, 670, 671 f.; Franßen/Seidel aaO Rn. 821 ff., 852 f.; Haurand/Möhring/Stollmann, Gesetz über die Freiheit des Zugangs zu Informationen für das Land Nordrhein-Westfalen, S. 58 f.; vgl. ferner Axler, CR 2002, 847, 852).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.08.2010 - 8 A 283/08

    Anspruch auf Einsicht in die zu einem Vertragsverletzungsverfahren über

    vgl. zur engen Auslegung der Ablehnungsgründe bereits OVG Schl.-H., Urteil vom 15. September 1998 - 4 L 139/98 -, NVwZ 1999, 670 (zur Vorgängerrichtlinie 90/313/EWG, die noch keine ausdrückliche Regelung enthielt).

    vgl. mit ausführlicher Begründung OVG Schl.-H., Urteil vom 15. September 1998 - 4 L 139/98 -, DVBl. 1999, 250 = NVwZ 1999, 670 (zu § 7 Abs. 1 Nr. 1 3. Alt. UIG a.F.); auf diese Entscheidung bezieht sich ausdrücklich der Gesetzentwurf zur Neufassung des UIG (BT-Drs. 15/3406, S. 19).

    Ausschließlich in diesem engen Sinne: Fluck/ Theuer, a.a.O., § 7 UIG (a.F.) Rn. 164; wohl auch OVG Schl.-H., Urteil vom 15. September 1998 4 L 139-98 -, NVwZ 1999, 670 (= juris Rn. 56).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.11.2010 - 8 A 475/10

    Kein Anspruch auf Einsichtnahme in Protokolle der Deutschen

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 3. August 2010 - 8 A 283/08 -, juris; OVG SH, Urteil vom 15. September 1998 4 L 139/98 -, NVwZ 1999, 670 (jew. zu § 8 Abs. 1 Nr. 2 UIG); zu § 3 Nr. 3 b IFG vgl. Roth, in: Berger/Roth/Scheel, IFG, 2006, § 3 Rn. 105; VG Berlin, Urteil vom 22. Oktober 2008 - 2 A 114.07 -, juris Rn. 19 (Zugang zu Informationen über das Robert-Koch-Institut); etwas weiter Schoch, a.a.O., § 3 IFG Rn. 124 (auch Beratungsgegenstand dürfte häufig erfasst sein).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 02.06.2006 - 8 A 10267/06

    Umweltinformationen müssen gewährt werden

    Vielmehr genügt angesichts der gebotenen engen Auslegung der Ausschlussgründe nicht jede allgemein in Betracht zu ziehende, nachteilige Auswirkung, sondern nur eine ernsthafte, konkrete Gefährdung der in § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 4 LUIG geschützten Belange (vgl. OVG SH, NVwZ 1999, 670, 674).

    Allerdings muss diese Pflicht hier eine Einschränkung erfahren, da die fehlende Spruchreife auf die noch ausstehenden Ermittlungen der Behörde zurückzuführen ist und das Gesetz insoweit gerade eine Abwägungsentscheidung des Beklagten unter Beteiligung der Betroffenen voraussetzt, so dass im Interesse einer sinnvollen Funktionsverteilung zwischen Verwaltungsgerichtsbarkeit und Verwaltung die weitere Sachverhaltsaufklärung auch vom Beklagten und nicht vom Senat zu betreiben ist (vgl. auch OVG SH, NVwZ 1999, 670, 674; VG Neustadt/Wstr., Urteil vom 7. Dezember 2001 - 7 K 3060/00.NW - ESOVGRP; VGH BW, NVwZ 1998, 987; Kopp/Schenke a.a.O. Rn. 198).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.09.2006 - 8 A 2190/04

    Umweltinformationsrichtlinie: Die Umweltinformationsrichtlinie kann unmittelbare

    vgl. OVG Schl.-H., Urteil vom 15. September 1998 - 4 L 139/98 -, DVBl. 1999, 250 = NVwZ 1999, 670; Fluck/Theuer, a.a.O., § 7 UIG Rn. 58; Reidt/Schiller, a.a.O., § 8 UIG Rn. 21; Schrader, in: Schomerus/Schrader/Wegener, UIG-Handkommentar, 2. Aufl. 2002, § 7 Rn. 9.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.02.2008 - 1 A 10886/07

    Land muss BUND informieren

    Ausnahmen von dem Grundsatz des freien Zugangs zu Umweltinformationen mussten danach eng ausgelegt und angewandt werden, um die beabsichtigte Wirkung des Grundsatzes nicht zu beeinträchtigen; das Regel-Ausnahme-Verhältnis von Zugangsanspruch und Ausnahmetatbeständen durfte nicht in sein Gegenteil verkehrt werden (OVG Schleswig, Urteil vom 15. September 1998 - 4 L 139-98 -, NVwZ 1999, S. 670).
  • VG Mainz, 24.04.2007 - 3 K 618/06

    Zum Anspruch auf Gewährung von Umweltinformationen zu Störfallbetrieben in

    In Anbetracht der gebotenen engen Auslegung der im UIG RP enthaltenen Ausschlussgründe ist das Vorliegen einer "ernsthaften konkreten Gefahr" der in § 8 Abs. 1 S 1 Nr. 1 UIG RP geschützten Belange erforderlich (vgl. OVG Koblenz, Urteil vom 02.06.2006 - 8 A 10267/06 - NVwZ 2007, 351-354; OVG Schleswig, Urteil vom 15.09.1998 - 4 L 139/98 - NVwZ 1999, 670-674).

    Am Vorliegen der gemäß § 42 Abs. 2 VwGO im Falle der hier vorliegenden Verpflichtungsklage (vgl. hierzu VG Frankfurt/M., Urteil vom 10. Mai 2006 - 7 E 2109/05 - VG Trier, Urteil vom 18. Januar 2006 - 5 K 923/05.TR - VG Darmstadt, Urteil vom 16. Dezember 2004 - 8 E 159/01 - OVG Schleswig, Urteil vom 15. September 1998 in NVwZ 1999, 670; a.A.: Allgemeine Leistungsklage, VG Stuttgart, Beschluss vom 12. Dezember 2005 - 16 K 379/05 -) erforderlichen Klagebefugnis bestehen keine Bedenken.

    29 In Anbetracht der gebotenen engen Auslegung der im LUIG enthaltenen Ausschlussgründe ist insoweit allerdings das Vorliegen einer ernsthaften konkreten Gefahr der in § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 LUIG geschützten Belange erforderlich (vgl. hierzu OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06.OVG - OVG Schleswig, Urteil vom 15. September 1998 - 4 L 139/98 - in NVwZ 1999, 670, 674).

  • OVG Schleswig-Holstein, 14.12.1999 - 4 M 102/99

    Prüfungsumfang des Beschwerdegerichts bei Ablehnung eines Antrags auf

    Der Senat schließt sich insoweit den zutreffenden Ausführungen des Verwaltungsgerichts, die sich an den Grundsätzen der zitierten Senatsrechtssprechung (Urt. v. 15.09.1998 - 4 L 139/98 -, DVBl. 1999, 250 ff) orientieren, voll inhaltlich an.

    Daß sie in schriftlicher Form verfaßt sind, ist zum einen für die praktische Funktionsfähigkeit der Kabinettsarbeit unerläßlich und ändert zum anderen nichts daran, daß es sich um die Betätigung des regierungsinternen Willensbildungsprozesses handelt; daß dieser sowohl auf mündlichem als auch auf schriftlichem Wege erfolgen kann, hat der Senat in seiner den Beteiligten bekannten, oben angegebenen Entscheidung dargelegt (Urt. v. 15.09.1998 aaO, S. 251).

    Der angefochtene Beschluß des Verwaltungsgerichts weicht entgegen der Auffassung des Antragstellers nicht von dem zitierten Urteil des Senats vom 15.09.1998 (a.a.O.) ab.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 08.05.2008 - 12 B 24.07

    Umfang des Anspruchs auf Zugang zu Umweltinformationen betreffend amtlicher

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  • VG Düsseldorf, 23.09.2019 - 29 K 13562/16

    Slot Performance Monitoring Committee Zeitnische Slot Flughafenkoordinator

  • VG Köln, 28.01.2016 - 13 K 5012/13

    Anspruch auf Einsicht in Teile der Akte zum Zusammenschlussverfahren nach Maßgabe

  • VG Oldenburg, 21.12.1999 - 1 A 2249/95

    Einsichtnahme in Umweltinformationen ; Umweltbezogener Handlungsauftrag einer

  • VG Braunschweig, 09.02.2011 - 2 A 179/10

    Europarechtskonforme Auslegung von § 18 b Abs. 5 PflSchG

  • OVG Berlin-Brandenburg, 29.04.2008 - 12 B 24.07

    Umweltinformationen; Emissionshandelsrecht; Zugangsanspruch;

  • VG Minden, 24.03.2004 - 3 K 1965/02

    Informationsfreiheitsgesetz Nordrhein-Westfalen; Substantiierte Angaben

  • VG Köln, 22.11.2007 - 13 K 4113/06
  • VG Berlin, 22.10.2008 - 2 A 114.07

    Zugang zu geschützten Informationen über das Robert-Koch-Institut

  • VG Frankfurt/Oder, 13.11.2007 - 3 K 2480/03

    Verpflichtungsklage bei Akteneinsichtsrecht nach AktenE/InfZG BB; analoge

  • VG Minden, 26.01.2004 - 3 K 1162/02

    Informationsfreiheitsgesetz Nordrhein-Westfalen; Begriff der Verwaltungstätigkeit

  • VG Gelsenkirchen, 26.11.2009 - 17 K 3954/05

    Zentrale Studienplatzvergabe, Angaben und Mitteilungen anderer Länder,

  • VG Minden, 03.05.2007 - 7 K 1581/06
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