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   OVG Schleswig-Holstein, 09.05.2005 - 4 MB 43/05   

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Wird zitiert von ... (12)  

  • OVG Schleswig-Holstein, 23.01.2017 - 4 MB 2/17

    Entziehung der Fahrerlaubnis - Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden

    Demgemäß kann die Verkehrsbehörde regelmäßig bereits nach einer nur einmalig festgestellten Verkehrsteilnahme unter Cannabis-Einfluss eine wenigstens gelegentliche Verkehrsteilnahme unter Cannabis-Einfluss unterstellen, solange der Antragsteller während des Verwaltungsverfahrens keinen Nachweis für das Vorliegen eines insoweit atypischen Geschehensablaufs - einer polizeilichen Auffälligkeit schon bei der erst- und einmaligen Verkehrsteilnahme unter Cannabis-Einfluss - führt (vgl. schon Beschl. des Senats v. 09.05.2005 - 4 MB 43/05 - dem folgend Beschl. des 2. Senats v. 17.06.2013 - 2 MB 9/13 - m.w.N.).

    OVG und anderer Obergerichte davon aus, dass bereits eine gemessene THC-Konzentration ab 1, 0 ng/ml im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges bei Vorliegen eines bewussten Konsumaktes regelmäßig ein Beleg für eine mangelnde Trennungsfähigkeit ist (vgl. schon Beschl. des Senats vom 09.05.2005 - 4 MB 43/05 - so auch Beschl. des 3. Senats v. 08.09.2016 - 3 MB 36/16 - m.w.N.).

  • OVG Schleswig-Holstein, 07.06.2005 - 4 MB 49/05

    Gelegentlicher Cannabiskonsum - Fahrtauglichkeit - fehlendes trennungsvermögen

    Im Einzelnen hat der Senat in jener Entscheidung vom 09. Mai 2005 - 4 MB 43/05 - dazu Folgendes niedergelegt:.
  • OVG Schleswig-Holstein, 31.05.2006 - 4 MB 45/06
    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. Beschl. v. 09.05.2005 - 4 MB 43/05 -) ist bei einer im Anschluss an die Autofahrt unter Cannabis-Einfluss gemessenen THC-Konzentration zwischen 1 ng/ml und 2 ng/ml für sich genommen ein fehlendes Trennungsvermögen im Sinne einer unzureichenden Bereitschaft, vom Führen eines Kraftfahrzeuges im öffentlichen Straßenverkehr ungeachtet einer im Einzelfall anzunehmenden oder jedenfalls nicht auszuschließenden drogenbedingten Fahruntüchtigkeit abzusehen, belegt.

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. Beschl. v. 09.05.2005 - 4 MB 43/05 -) ist bei einer im Anschluss an die Autofahrt unter Cannabis-Einfluss gemessenen THC-Konzentration zwischen 1 ng/ml und 2 ng/ml für sich genommen ein fehlendes Trennungsvermögen im Sinne einer unzureichenden Bereitschaft, vom Führen eines Kraftfahrzeuges im öffentlichen Straßenverkehr ungeachtet einer im Einzelfall anzunehmenden oder jedenfalls nicht auszuschließenden drogenbedingten Fahruntüchtigkeit abzusehen, belegt.

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