Weitere Entscheidung unten: OLG Stuttgart, 11.08.2010

Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 06.10.2010 - 4 U 106/10   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • Justiz Baden-Württemberg

    Urheberrechtsverletzung: Ansprüche eines Miterben des Architekten des Stuttgarter Hauptbahnhofes hinsichtlich der Seitenflügel, des Nordflügels und der Treppenanlage

  • rechtambild.de

    Urheberrechtsstreit um “Stuttgart 21″

  • kanzlei.biz

    Modernisierung eines urheberrechtlich geschützten Gebäudes

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Stuttgarter Hauptbahnhof

    §§ 2 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2, 4, 28, 39, 64, 97 UrhG

  • KUR - Journal für Kunstrecht, Urheberrecht und Kulturpolitik PDF

    Urheberrechtliches Änderungsverbot versus Projekt Stuttgart 21

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UrhG § 2; UrhG § 14; UrhG § 39
    Urheberrechtsschutz des Stuttgarter Hauptbahnhofs im Rahmen des Projekts Stuttgart 21

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Stuttgart 21: Urheberrechtsschutzklage ohne Erfolg!

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Urheberrechtsschutz des Stuttgarter Hauptbahnhofs im Rahmen des Projekts Stuttgart 21

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • olg-stuttgart.de (Pressemitteilung)

    Erbe des Architekten Paul Bonatz unterliegt im Urheberrechtsstreit gegen die Deutsche Bahn AG

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Stuttgart 21: OLG bestätigt Rechtmäßigkeit der Umbaumaßnahmen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Urheberrechte am Gebäude des Stuttgarter Hauptbahnhofs

  • lto.de (Kurzinformation)

    Keine Urheberrechtsverletzung bei Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs

  • lto.de (Kurzinformation)

    Keine Urheberrechtsverletzung bei Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs

  • ra-dr-graf.de (Kurzmitteilung)

    Stuttgart 21 - Urheberrechtsstreit um Abriss des Stuttgarter Hauptbahnhofs zugunsten der Deutschen Bahn AG entschieden

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Urheber unterliegen Deutscher Bahn im Urheberrechtsstreit des Stuttgarter Bahnhofs

  • spiegel.de (Pressebericht, 06.10.2010)

    Stuttgarter Kopfbahnhof: Bahn siegt im Urheberrechtsstreit

  • kpw-law.de (Kurzinformation)

    Bonatz Erbe unterliegt auch in letzter Instanz

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Urheberrecht der Architekten

Besprechungen u.ä. (3)

  • heinemann-und-partner.de (Entscheidungsbesprechung)

    Stuttgart 21 - Urheberrecht steht nicht entgegen! (RA Jörn Bröker)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Projektrisiko Architektenurheberrecht: Abwägung des Gerichts entscheidet! (IBR 2011, 1052)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Stuttgart 21: Urheberrechtsschutzklage ohne Erfolg! (IBR 2011, 28)

Sonstiges (5)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des OLG Stuttgart vom 06.10.2010, Az.: 4 U 106/10 (Das urheberrechtliche Änderungsverbot steht dem Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhof nicht entgegen)" von Wolfgang Karl Göhner und RA Tobias Artzt und Dipl.- jur. Reinhard Mast, original erschienen in: DVBl 2011, 440 - 447.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Stuttgarter Hauptbahnhof: Zwei Anmerkungen zum Urteil des OLG Stuttgart vom 06. Oktober 2010" von RA/M.A. Dr. phil. Lucas Elmenhorst, original erschienen in: KUR 2010, 180 - 183.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Stuttgart vom 06.10.2010, Az.: 4 U 106/10 (Stuttgart 21)" von RA Dr. Lucas Elmenhorst, original erschienen in: ZUM 2011, 173 - 190.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Wie es Euch gefällt? - Zum Antagonismus zwischen Urheberrecht und Eigentümerinteressen" von RA Dr. Lucas Elmenhorst, M.A. und RAin Dr. Friederike Gräfin von Brühl, M.A., original erschienen in: GRUR 2012, 126 - 132.

  • bahnprojekt-stuttgart-ulm.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Abriss Nordflügel war rechtmäßig, auch für Abriss des Südflügels bestehen keine rechtlichen Hindernisse

Papierfundstellen

  • GRUR-RR 2011, 56
  • GRUR-RR 2012, 136 (Ls.)
  • DVBl 2011, 440
  • ZUM 2011, 173
  • BauR 2011, 305



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 21.02.2019 - I ZR 98/17

    Zur Zulässigkeit der Entfernung von Kunstinstallationen in einem Museum

    Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Anspruchsteller sich für den behaupteten Rang des Werks auf dessen Eindruck und Form und nicht auf die Beurteilung in der Kunstwelt stützt (vgl. in diesem Sinn zu Bauwerken: BGH, Urteil vom 29. März 1957 - I ZR 236/55, BGHZ 24, 55, 67 f. [juris Rn. 27] - Ledigenheim; BGH, GRUR 2008, 984 Rn. 20 - St. Gottfried; OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2013, 423, 427 [juris Rn. 38]; OLG Stuttgart, GRUR-RR 2011, 56, 58 [juris Rn. 27]; Schulze in Dreier/Schulze aaO § 2 Rn. 60; anders zu Musikwerken: BGH, Urteil vom 16. April 2015 - I ZR 225/12, GRUR 2015, 1189 Rn. 59 ff. = WRP 2015, 1507 - Goldrapper).
  • BGH, 09.11.2011 - I ZR 216/10

    Grenzen postmortalen Urheberrechtsschutzes: Interessenabwägung bei

    Die Berufung ist ohne Erfolg geblieben (OLG Stuttgart, GRUR-RR 2011, 56).
  • BGH, 21.02.2019 - I ZR 99/17

    Zur Zulässigkeit der Entfernung von Kunstinstallationen in einem Museum

    Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Anspruchsteller sich für den behaupteten Rang des Werks auf dessen Eindruck und Form und nicht auf die Beurteilung in der Kunstwelt stützt (vgl. in diesem Sinn zu Bauwerken: BGH, Urteil vom 29. März 1957 - I ZR 236/55, BGHZ 24, 55, 67 f. [juris Rn. 27] - Ledigenheim; BGH, GRUR 2008, 984 Rn. 20 - St. Gottfried; OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2013, 423, 427 [juris Rn. 38]; OLG Stuttgart, GRUR-RR 2011, 56, 58 [juris Rn. 27]; Schulze in Dreier/Schulze aaO § 2 Rn. 60; anders zu Musikwerken: BGH, Urteil vom 16. April 2015 - I ZR 225/12, GRUR 2015, 1189 Rn. 59 ff. = WRP 2015, 1507 - Goldrapper).
  • VK Südbayern, 21.01.2019 - Z3-3-3194-1-38-11/18

    Nur klare Zuschlagskriterien sind gute Zuschlagskriterien!

    Ihrer Prognose durfte die Antragsgegnerin zugrunde legen, dass das nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG bestehende Urheberrecht der Architektengemeinschaft die Änderung eines Bestandsbaus nicht grundsätzlich ausschließt (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 06.10.2010 - 4 U 106/10).

    Dabei stehen sich das Urheberrecht und das Eigentumsrecht insoweit zunächst gleichrangig, gegenüber, der Vorrang ist .im Wege der Interessensabwägung zu finden (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 06.10.2010 - 4 U 106/10).

  • OLG Dresden, 13.11.2012 - 11 U 853/12

    Urheberrechtsklage des Architekten wegen des Umbaus des Dresdner Kulturpalastes

    Es kommt also nicht auf die nur einem Fachmann erkennbaren ästhetischen Feinheiten an (OLG Stuttgart ZUM 2011, 173 Rn. 112 - Stuttgart 21).
  • LG Leipzig, 24.04.2012 - 5 O 3308/10

    Klage des Urhebers im Verfahren »Kulturpalast« abgewiesen

    Aus der Vielzahl von Bauwerken bzw. von deren eigenständigen Teilen sind Werke der Baukunst und damit urheberechtlich geschützt, die, die aus der Masse des Alltäglichen herausragen und eine architektonische Eigenprägung aufweisen ; es muss eine ausreichende schöpferische Individualität, eine künstlerische Qualität vorhanden sein ; sie müssen sich vom durchschnittlichen Schaffen eines Architekten abheben und damit über routinemäßige Arbeiten hinausgehen (vgl. BGH GRUR 2008, 984ff. - St. Gottfried ; BGH GRUR 1999, 230 - Treppenhausgestaltung ; BGH, GRUR 1982, 107 - Kircheninnenraumgestaltung ; GRUR 1999, 230 - Treppenhausgestaltung ; OLG Stuttgart, Urteil vom 06.10.2010, Az.: 4 U 106/10 - zitiert nach [...]).

    Zwar ist für die Beurteilung der Schöpfungshöhe eines Werkes der Baukunst das Durchschnittsurteil eines für Kunst empfänglichen und mit Kunstfragen einigermaßen vertrauten Menschen maßgebend, sodass die Beurteilung der Schöpfungshöhe die Einholung eines Sachverständigenurteils grundsätzlich nicht erfordert (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 06.10.2010, Az.: 4 U 106/10 - zitiert nach [...]), doch hält die Kammer im vorliegenden Fall die Einholung eines Sachverständigengutachtens für erforderlich.

  • VG Berlin, 09.01.2019 - 19 K 319.18

    Denkmalrechtliche Genehmigung für Umbau der St.-Hedwigs-Kathedrale hat Bestand

    Als Präzedenzfall, der mit dem vorliegenden Fall in der Grundkonstellation durchaus vergleichbar erscheint, kann auch auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 9. November 2011 - I ZR 216/10 - (juris) betreffend die urheberrechtliche Unterlassungsklage der Erben des Architekten Paul Bonatz gegen den Teilabriss des Stuttgarter Hauptbahnhofs im Rahmen des Projekts "Stuttgart 21" verwiesen werden (Vorinstanzen: LG Stuttgart, Urteil vom 20. Mai 2010, Urteil vom 20. Mai 2010 - 17 O 42/10 -, juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 6. Oktober 2010 - 4 U 106/10 -, juris).
  • VGH Baden-Württemberg, 29.01.2012 - 5 S 196/12

    Einstweilige Anordnung; vorläufiger Baustopp Stuttgart 21; Antragsbefugnis;

    Soweit im Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 06.10.2010 - 4 U 106/10 - (DVBl 2011, 440) von "missachteten" Urheberrechten die Rede ist, bezog sich dies auf die davon zu unterscheidende urheberrechtliche Interessenabwägung.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 11.08.2010 - 4 U 106/10   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Einstweilige Verfügung: Verfügungsgrund bei langem Zuwarten mit der Antragstellung

  • Justiz Baden-Württemberg

    Einstweilige Verfügung: Verfügungsgrund bei langem Zuwarten mit der Antragstellung

  • rechtsportal.de

    ZPO § 937; ZPO § 943; UWG § 12 Abs. 2
    Anforderungen an die Darlegung des Verfügungsgrundes in einem einstweiligen Verfügungsverfahren wegen Verletzung urheberrechtlicher Unterlassungsansprüche durch Abriss eines Teils des Stuttgarter Hauptbahnhofs

  • ibr-online

    Stuttgart21:Antrag auf Einstweilige Verfügung zu spät

  • Jurion

    Anforderungen an die Darlegung des Verfügungsgrundes in einem einstweiligen Verfügungsverfahren wegen Verletzung urheberrechtlicher Unterlassungsansprüche durch Abriss eines Teils des Stuttgarter Hauptbahnhofs

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • olg-stuttgart.de (Pressemitteilung)

    Oberlandesgericht Stuttgart weist Eilantrag auf Unterlassung von Abbrucharbeiten am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs zurück.

  • olg-stuttgart.de (Pressemitteilung)

    Eilantrag auf Unterlassung von Abbrucharbeiten am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs

  • boulevard-baden.de (Pressebericht, 11.08.2010)

    Gericht weist Eilantrag gegen Abriss des Hauptbahnhof-Nordflügels zurück

  • kpw-law.de (Kurzinformation)

    Eilantrag auf Unterlassung der Abbrucharbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof abgewiesen.

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    S 21 zeigt Parallelen zwischen Öffentlichkeitsbeteiligung und Rechtsschutz auf

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    "Stuttgart 21": Kein einstweiliger Rechtsschutz gegen Teilabriss des Hauptbahnhofs! (IBR 2010, 571)

Papierfundstellen

  • NZBau 2010, 639
  • BauR 2010, 1812



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (5)  

  • OLG Stuttgart, 23.09.2015 - 4 U 101/15

    Unterlassungsanspruch wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung: Bezeichnung eines

    Ein solches ist nach der Rechtsprechung des Senats in der Regel bei einem Zuwarten von mehr als 8 Wochen bzw. 2 Monaten ab Kenntniserlangung von der Rechtsverletzung anzunehmen (OLGR 2009, 633, 634 und NZBau 2010, 639, 640, jeweils zum Urheberrecht).
  • VGH Baden-Württemberg, 29.01.2012 - 5 S 196/12

    Einstweilige Anordnung; vorläufiger Baustopp Stuttgart 21; Antragsbefugnis;

    Vergleiche zu Zweifeln am Vorliegen eines Anordnungsgrundes bei langem Zuwarten mit der Antragstellung OLG Stuttgart, Beschl. v. 11.08.2010 - 4 U 106/10 -, NZBau 2010, 639.(Rn.6).

    Aus denselben Erwägungen hatte seinerzeit auch das Oberlandesgericht die beantragte einstweilige Verfügung gegen den Abriss des Nordflügels mangels eines Verfügungsgrundes abgelehnt (vgl. Beschl. v. 11.08.2010 - 4 U 106/10 -, NZBau 2010, 639).

    Der Senat hält auch im vorliegenden Verfahren den vom Oberlandesgericht Stuttgart im einstweiligen Verfügungsverfahren (vgl. Beschl. v. 11.08.2010 - 4 U 106/10 -, NZBau 2010, 639) festgesetzten Streitwert für angemessen.

  • LG Bamberg, 18.10.2018 - 2 O 248/18

    Verbot einer Erklärung 2018 im Facebook

    Ein solches ist nach der Rechtsprechung des Senats in der Regel bei einem Zuwarten von mehr als 8 Wochen bzw. 2 Monaten ab Kenntniserlangung von der Rechtsverletzung anzunehmen (OLG Stuttgart, OLG-Report 2009, 633 [634] = BeckRS 2009, 10790 und NZBau 2010, 639 [640] = NJOZ 2010, 2408, jeweils zum UrheberR) (siehe OLG Stuttgart, Urteil vom 23.9.2015 - 4 U 101/15; so auch Drescher in Münchener Kommentar zur ZPO, 4. Auflage 2012, § 935, Rn 15-23).".
  • VG Hannover, 16.12.2014 - 2 B 11933/14

    Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis bei prozessualer Verwirkung eines Antrags nach §

    Speziell im Hinblick auf ein beamtenrechtliches Konkurrentenverfahren hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof ausgeführt, dass Verwirkung zwar nicht vor Ablauf eines Monats nach Mitteilung über die erfolglose Bewerbung aber jedenfalls beim Zuwarten von sechs Monaten eintreten würde (HessVGH, Beschluss vom 04.08.1993, 1 TG 1460/93; vgl. auch OLG Stuttgart, Beschluss vom 11.08.2010, 4 U 106/10, beide juris, wonach ein Zuwarten von mehr als zwei Monaten nach Erlangung der Kenntnis von den maßgeblichen Umständen regelmäßig dringlichkeitsschädlich sei).
  • LG Duisburg, 16.04.2013 - 22 O 12/13
    Eine späte Antragstellung ist dann schädlich, wenn dem Gläubiger die Gefährdung seiner Rechtsstellung bekannt war oder aus grober Fahrlässigkeit unbekannt blieb (Beck OK/Mayer a.a.O.) Dabei werden einem Antragsteller regelmäßig nicht mehr als ein bis 2 Monate, (OLG Koblenz, NJW-RR 2011, 624), höchstens 3 Monate (OLG Stuttgart, NZBau 2010, 639) zugebilligt.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht