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   AG Neuwied, 08.03.2013 - 43 C 1275/12   

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https://dejure.org/2013,52558
AG Neuwied, 08.03.2013 - 43 C 1275/12 (https://dejure.org/2013,52558)
AG Neuwied, Entscheidung vom 08.03.2013 - 43 C 1275/12 (https://dejure.org/2013,52558)
AG Neuwied, Entscheidung vom 08. März 2013 - 43 C 1275/12 (https://dejure.org/2013,52558)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • RA Kotz

    Wildschäden - Kontrollpflicht des Landwirts bei seinen Anpflanzungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ...

  • AG Brandenburg, 02.02.2017 - 31 C 404/15

    Zur Haftung des Jagdpächters für Verursachung von Wildschäden durch Dachse und

    Deshalb sind neue Schäden grundsätzlich auch zusätzlich zu melden (BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: III ZR 91/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 1106 ff.; LG Koblenz, Beschluss vom 27.10.2014, Az.: 12 S 162/14, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 229 AG Neuwied, Urteil vom 08.03.2013, Az.: 43 C 1275/12, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 212 Belling, in: Staudinger, BGB-Kommentar, Neubearbeitung 2012, § 835 BGB, Rn. 42.1).

    Soweit vor diesem Hintergrund grundsätzlich auch eine Nachmeldung sich wiederholender Schadensfälle bzw. fortdauernder Schadenshandlungen regelmäßig für erforderlich gehalten wird, steht dies somit grundsätzlich im Einklang mit Sinn und Zweck des Gesetzes (BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: III ZR 91/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 1106 ff.; BGH, Urteil vom 15.04.2010, Az.: III ZR 216/09, u.a. in: NJW-RR 2010, Seiten 1398 ff.; LG Saarbrücken, Urteil vom 28.03.2013, Az.: 13 S 173/12, u.a. in: "juris"; LG Koblenz, Urteil vom 14.06.2012, Az.: 14 S 98/11, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 106; LG Freiburg, VersR 1977, Seiten 748 f.; LG Itzehoe, Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 98; LG Osnabrück, Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 91; LG Verden, Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 54; AG Neuwied, Urteil vom 08.03.2013, Az.: 43 C 1275/12, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 212; AG Siegburg, Urteil vom 09.03.2011, Az.: 117 C 413/10, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 192; AG Gummersbach, Urteil vom 08.01.2009, Az.: 1 C 310/03; AG Schwedt, Urteil vom 08.09.2003, Az.: 3 C 45/02, u.a. in: "juris"; AG Meldorf, Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 67; AG Saarlouis, Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 59; AG Plön, Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 43).

    Deshalb musste die Klägerseite vorliegend sowohl den Zeitpunkt der Kenntniserlangung durch den Kläger als auch die Tatsache, dass der Kläger den Schaden bei Einhaltung der gebotenen Sorgfalt nicht doch schon Ende Mai 2015 bzw. am 03. Juni 2015 - d.h. also schon vor dem 14. Juli 2015 (der Tag eine Woche vor dem Tag der Meldung des Wildschadens mit Telefax-Schreiben vom 21. Juli 2015) - hätte erkennen können, darlegen und ggf. beweisen (LG Baden-Baden, Urteil vom 05.02.2016, Az.: 4 S 14/15, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 252 AG Lörrach, Urteil vom 13.11.2015, Az.: 4 C 475/15, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 249 AG Gelnhausen, Urteil vom 30.10.2015, Az.: 56 C 1177/14 (75), u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 253 AG Neuwied, Urteil vom 08.03.2013, Az.: 43 C 1275/12, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 212; AG Schleiden, Urteil vom 10.01.2012, Az.: 9 C 46/11, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 200; AG Siegburg, Urteil vom 09.03.2011, Az. 117 C 413/10, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 192; AG Siegburg, Urteil vom 28.11.2008, Az. 110 C 220/08, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 180; AG Lichtenfels, Urteil vom 05.04.2006, Az.: 1 C 338/05, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 157; AG Montabaur, Urteil vom 18.10.2005, Az.: 5 C 215/04, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 155; AG Schwedt, Urteil vom 08.09.2003, Az.: 3 C 45/02, u.a. in: "juris"; AG Cochem, Urteil vom 06.06.2002, Az.: 2 C 855/01, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 127).

    Im Übrigen schließt der § 34 BJagdG bzw. der § 46 BbgJagdG die Möglichkeit einer - nach Maßgabe der Besonderheiten des Einzelfalls festzustellenden - Ausnahmesituation grundsätzlich nicht aus und hat der Bundesgerichtshof (vgl. BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: III ZR 91/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 1106 ff.; BGH, Urteil vom 15.04.2010, Az.: III ZR 216/09, u.a. in: NJW-RR 2010, Seiten 1398 ff.) und die übrige Rechtsprechung (AG Schleiden, Urteil vom 10.01.2012, Az.: 9 C 46/11, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 200; AG Lichtenfels, Urteil vom 05.04.2006, Az.: 1 C 338/05, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 157;AG Cochem, Urteil vom 06.06.2002, Az.: 2 C 855/01, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 127; AG Neuwied, Urteil vom 08.03.2013, Az.: 43 C 1275/12, u.a. in: Jagdrechtliche Entscheidungen IX, Nr. 212) insoweit die Annahme einer solchen Sonderlage als nicht zu beanstandende Einzelfallentscheidung auch schon gebilligt.

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