Rechtsprechung
   EGMR, 20.03.1991 - 15576/89   

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https://dejure.org/1991,15258
EGMR, 20.03.1991 - 15576/89 (https://dejure.org/1991,15258)
EGMR, Entscheidung vom 20.03.1991 - 15576/89 (https://dejure.org/1991,15258)
EGMR, Entscheidung vom 20. März 1991 - 15576/89 (https://dejure.org/1991,15258)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 3079
  • NVwZ 1992, 256 (Ls.)
  • 46/1990/237/307
 
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Wird zitiert von ... (213)

  • EGMR, 26.06.2012 - 9300/07

    Herrmann ./. Deutschland

    Siehe das Kammerurteil in der Sache Mamatkulov und Abdurasulovic (a.a.O.), in dem der Gerichtshof wegen Nichtbeachtung des Artikels 39 seiner Verfahrensordnung eine Verletzung des Artikels 34 festgestellt hat und somit von dem Präzedenzfall Cruz Varas und andere./. Schweden, 20. März 1991, Rdnr. 102, Serie A Band 201, abgewichen ist.
  • EGMR, 12.12.2001 - 52207/99

    V. und B. B., Ž. S., M. S., D. J. und D. S. gegen Belgien, Dänemark,

    Der Gerichtshof hat in seiner Rechtsprechung als Beispiel dafür, dass die Hoheitsgewalt eines beklagten Staates "sich nicht auf sein nationales Hoheitsgebiet beschränkt" (o.a. Urteil Loizidou ( vorgängige prozessuale Einreden ), § 62), auf Situationen hingewiesen, in denen die Auslieferung oder Ausweisung einer Person durch eine Vertragspartei Probleme hinsichtlich Artikel 2 und/oder 3 (oder ausnahmsweise in Bezug auf Artikel 5 und/oder 6) bereiten kann, d.h. die Verantwortung des Staates aufgrund der Konvention begründet (o.a. Urteil Söring, § 91, Cruz Varas und andere Beschwerdeführer ./. Schweden vom 20. März 1991, Serie A Nr. 201, §§ 69 u. 70, und Vilvarajah und andere Beschwerdeführer ./. Vereinigtes Königreich vom 30. Oktober 1991, Serie A Nr. 215, § 103).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.05.2004 - 8 A 3852/03

    Muhammed Metin Kaplan: Verfahren eingegangen

    vgl. EGMR, Urteil vom 20. März 1991 - Nr. 46-1990-237- 307 - Fall Cruz Varas, EuGRZ 1991, 203, 211 f. Nr. 75 und 82; Urteil vom 30. Oktober 1991 - Nr. 45-1990-232-302-306 - Fall Vilvarajah, NVwZ 1992, 869 (870) Nr. 107 und 115; Urteil vom 15. November 1996 - Nr. 70-1995- 576-662 - Fall Chahal, InfAuslR 1997, 97 (98) Nr. 74; Urteil vom 29. April 1997 - Nr. 11-1996-630- 813 - Fall H.L.R., InfAuslR 1997, 333 (334) Nr. 34; Urteil vom 17. Dezember 1996 - Nr. 71/1995/577/663 -, InfAuslR 1997, 279 (280) Nr. 39 m.w.N.; Urteil vom 11. Juli 2000 - Nr. 40035/98 - Fall Jabari, EZAR 933 Nr. 9 S. 3; Urteil vom 6. Februar 2001 - Nr. 44599/98 - Fall Bensaid, NVwZ 2002, 453 (454) Nr. 40; zu den Kriterien "real risk" und "substantial grounds" auch: Stefan Trechsel, Art. 3 EMRK als Schranke der Ausweisung, in: Hohnheimer Tage zum Ausländerrecht 1995 - 1996, 223.

    vgl. Urteil vom 20. März 1991 - Nr. 46/1990/237/307 - Fall Cruz Varas, EuGRZ 1991, 203; Urteil vom 30. Oktober 1991 - Nr. 45/1990/236/302 - 306 - Fall Vilvarajah, NVwZ 1992, 869; Urteil vom 29. April 1997 - Nr. 11/1996/630/813 - Fall H. L. R., InfAuslR 1997, 333; Urteil vom 15. November 1996 - Nr. 70/1995/576/662 - Fall Chahal, InfAuslR 1997, 97; Urteil vom 17. Dezember 1976 - Nr. 71/1975/577/663 - Fall Ahmed, InfAuslR 1997, 279; Urteil vom 11. Juli 2000 - Nr. 40035/98 - Fall Jabari, EZAR 933, Nr. 9; Urteil vom 6. Februar 2001 - Nr. 44599/98 - Fall Bensaid, NVwZ 2002, 453; siehe aber auch: EKMR, Entscheidung vom 3. Mai 1983 - Nr. 10308/83 -, Fall Altun, EuGRZ 1983, 274.

    Die Begründung des Abschiebungsverbots aufgrund des Art. 3 EMRK beruht auf der Wertung, dass den an die Europäische Menschenrechtskonvention gebundenen Vertragsstaat in diesem Fall einer voraussehbaren Verletzung fundamentaler Menschenrechte, die von einer gewissen Schwere sein muss, vgl. insbesondere EGMR, Urteil vom 20. März 1991 - Nr. 46/1990/237/307 - Fall Cruz Varas, EuGRZ 1991, 203 (212) Nr. 83 m.w.N.; siehe auch Hess. VGH, Beschluss vom 19. Mai 1998 - 10 UE 1974/97.A -, NVwZ-RR 1999, 340 (341) m.w.N., eine erhöhte Verantwortung trifft, so dass die vorhersehbare, im Drittstaat vollzogene Menschenrechtsverletzung der Mitverantwortung des Vertragsstaats zuzurechnen ist, weil er mit der Abschiebung oder Auslieferung einen wesentlichen kausalen Beitrag zur menschenrechtswidrigen Behandlung des Ausländers leistet.

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