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   OVG Nordrhein-Westfalen, 12.03.2019 - 5 A 1210/17   

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https://dejure.org/2019,4995
OVG Nordrhein-Westfalen, 12.03.2019 - 5 A 1210/17 (https://dejure.org/2019,4995)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 12.03.2019 - 5 A 1210/17 (https://dejure.org/2019,4995)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 (https://dejure.org/2019,4995)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    American Bulldog Hund bestimmter Rasse Kreuzung Mischling Phänotyp Old English Bulldog

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    American Bulldog; Hund bestimmter Rasse; Kreuzung; Mischling; Phänotyp; Old English Bulldog

  • rechtsportal.de

    Erfassen von Mischlingshunden der ersten Generation und der nachfolgenden Generationen durch den Begriff der Kreuzung; Unterscheidbarkeit von Hunden nach Rassezugehörigkeit hinsichtlich Einordnung der Züchtung "Old English Bulldog" als eigenständige Rasse; Deutliches ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Old English Bulldog

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Die Old English Bulldog ist nicht per se ein "Listenhund"

  • Jurion (Kurzinformation)

    Haltung eines Old English Bulldog

  • Jurion (Kurzinformation)

    Hunde der Züchtung Old English Bulldog als Kreuzung im Sinne des LHundG NRW


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • nrw.de PDF, S. 2 (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    E. ./. Stadt Sankt Augustin

Besprechungen u.ä.

  • Wolters Kluwer (Entscheidungsbesprechung)

    Old English Bulldog nicht per se ein "Listenhund"

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2020 - 5 A 3227/17

    Abgrenzung zwischen Mini-Bullterrier und Standard Bullterrier nicht nur nach der

    Der feststellende Verwaltungsakt der Beklagten, vgl. zur Möglichkeit der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes durch Verwaltungsakt OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 23 ff.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 60; OVG NRW, Beschluss vom 11. Juni 2018 - 5 B 222/18 -, juris, Rn. 4; Bay. VerfGH, Entscheidung vom 12. Oktober 1994 - Vf. 16-VII-92 u. a. -, juris, Rn. 158; Hamb. OVG, Beschluss vom 18. August 2008- 4 Bs 72/08 -, juris, Rn. 10; Reich, Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, 2005, § 3 Rn. 2 Anm. II.1.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 62; im Ergebnis wohl auch OVG Berlin-Bbg., Beschluss vom 3. August 2015 - OVG 5 S 36.14 -, juris; OVG NRW, Urteil vom 17. Juni 2004 - 14 A 953/02 -, juris, Rn. 35.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 62.

    Dies ist insbesondere dann möglich, wenn entweder die Elterntiere des Hundes bekannt sind und bei diesen eine entsprechende Einkreuzung ausgeschlossen werden kann, vgl. zum Kreuzungsbegriff OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 28 ff., bzw. dies durch eindeutige und glaubhafte Zuchtpapiere nachgewiesen werden kann.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2020 - 5 A 1631/18

    Abgrenzung zwischen Mini-Bullterrier und Standard Bullterrier nicht nur nach der

    Der feststellende Verwaltungsakt der Beklagten, vgl. zur Möglichkeit der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes durch Verwaltungsakt OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 23 ff.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 60; OVG NRW, Beschluss vom 11. Juni 2018 - 5 B 222/18 -, juris, Rn. 4; Bay. VerfGH, Entscheidung vom 12. Oktober 1994 - Vf. 16-VII-92 u. a. -, juris, Rn. 158; Hamb. OVG, Beschluss vom 18. August 2008 - 4 Bs 72/08 -, juris, Rn. 10; Reich, Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, 2005, § 3 Rn. 2 Anm. II.1.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 62; im Ergebnis wohl auch OVG Berlin-Bbg., Beschluss vom 3. August 2015 - OVG 5 S 36.14 -, juris; OVG NRW, Urteil vom 17. Juni 2004 - 14 A 953/02 -, juris, Rn. 35.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 62.

    Dies ist insbesondere dann möglich, wenn entweder die Elterntiere des Hundes bekannt sind und bei diesen eine entsprechende Einkreuzung ausgeschlossen werden kann, vgl. zum Kreuzungsbegriff OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 28 ff., bzw. dies durch eindeutige und glaubhafte Zuchtpapiere nachgewiesen werden kann.

  • VG Karlsruhe, 17.06.2020 - 6 K 1859/20
    Die rassespezifische Vermutung in § 1 Abs. 2 PolVOgH (HuV BW 2000) bezieht sich auf die bei Inkrafttreten der Polizeiverordnung vorgefundenen Rassestandards (Anschluss an OVG NRW, Urt. v. 12.03.2019 - 5 A 1210/17 -, Urt. v. 17.02.2020 - 5 A 3227/17).

    Ausgehend vom Regelungszweck der Norm, Hunde der genannten Hunderassen wegen ihrer vom Verordnungsgeber angenommenen rassespezifischen Gefährlichkeit besonderen Bedingungen bei der Haltung zu unterwerfen, sind Kreuzungen der genannten Hunderassen bzw. des Hundetyps nur solche, bei denen maßgebliche Merkmale des Rassestandards bzw. des Erscheinungsbildes der aufgezählten Hunderassen signifikant in Erscheinung treten (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 16.10.2001 - 1 S 2346/00 - OVG NRW, Urt. v. 12.03.2019 - 5 A 1210/17 -, m.w.N.; jew. Juris).

    Erforderlich ist hierfür nicht, dass es sich bei mindestens einem Elternteil um einen reinrassigen American Staffordshire Terrier, Bullterrier oder Pit Bull Terrier handelt (ebenso VGH Bad.-Württ., Urt. v. 16.10.2001 - 1 S 2346/00 - und Urt. v. 18.08.1992 - 1 S 2550/91 -, Juris, wonach die gewisse Unschärfe bei den den reinrassigen Hunden entfernteren Kreuzungen hinnehmbar ist; a.A. VG Stuttgart, Urt. v. 09.10.2007 - 5 K 4369/06 - zu vergleichbaren landesrechtlichen Regelungen ebenso OVG NRW, Urt. v. 12.03.2019 - 5 A 1210/17 -, m.w.N.; HessVGH, Urt. v. 14.03.2006 - 11 UE 1426/04 -, jew. Juris; a.A. BayVGH, Beschl. v. 02.04.2019 - 10 CS 19.277 - OVG Sach.-Anh., Urt. v. 04.06.2014 - 3 L 230/13; jew. Juris).

    Sie bezieht sich der Sache nach vielmehr auf allgemein anerkannte Rassedefinitionen insbesondere durch die großen nationalen und internationalen kynologischen Fachverbände, die eine Rasse anhand phänotypischer, durch Vererbung übertragbarer Merkmale beschreiben und so eine Zuordnung eines einzelnen Hundes zu dieser Rasse ermöglichen (sog. Standards; vgl. zu § 3 Abs. 2 HundG NRW: OVG NRW, Urt. v. 12.03.2019 - 5 A 1210/17 -, m.w.N., Juris).

    Anderenfalls entschiede letztlich die Definition von neuen Rassen bzw. die Veränderung von Rassestandards durch diverse private Interessenverbände über die Anwendungsreichweite der § 1 Abs. 2 und 3 PolVOgH, was mit Sinn und Zweck der Norm, Hunde mit einem bestimmten genetischen Potential aus Gründen der Gefahrenprävention besonderen Haltungsbedingungen zu unterwerfen, und verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Normenklarheit nicht vereinbar sein dürfte (vgl. umfassend OVG NRW, Urt. v. 12.03.2019 - 5 A 1210/17 -, Urt. v. 17.02.2020 - 5 A 3227/17 -, jew. Juris).

  • VGH Baden-Württemberg, 04.08.2020 - 1 S 1263/20
    Die dabei zu beantwortende Frage, ob maßgebliche Merkmale des Rassestandards bzw. des Erscheinungsbildes der aufgezählten Hunderassen bei einem Hund noch - wie es der Senat in den oben zitierten Entscheidungen formuliert hat - "signifikant" in Erscheinung treten und ob eine genetische Übereinstimmung mit Hunden der in § 1 Abs. 2 PolVOgH genannten Rassen in signifikantem Umfang vorhanden ist, ist keiner rein schematischen Betrachtung etwa durch ein mathematisches "Abzählen" von äußerlichen und/oder genetischen Übereinstimmungen zugänglich (vgl. insoweit auch OVG NRW, Urt. v. 12.03.2019 - 5 A 1210/17 - NWVBl 2019, 338).
  • VG Düsseldorf, 04.05.2020 - 18 L 470/20

    Gefährlicher Hund Kreuzung phänotypische Merkmale öffentliches Interesse

    Auch wenn derartige genetische Rassezertifikate zur verlässlichen Bestimmung der Rasse nicht 100-prozentig geeignet sein sollten, so: OVG NRW, Beschluss vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 50 m.w.N., so entfalten sie jedoch eine nicht außer Acht zu lassende Indizwirkung.

    Vor dem Hintergrund, dass für das Vorliegen einer Kreuzung im Sinne der Vorschrift des § 3 Abs. 2 Satz 2 LHundG NRW nicht (einmal) erforderlich ist, dass ein Elternteil ein reinrassiger Hund der in § 3 Abs. 2 Satz 1 LHundG NRW genannten Rassen ist, und daher nicht nur Mischlingshunde der F1-Generation, sondern auch grundsätzlich solche der nachfolgenden Generationen in den Regelungsbereich des § 3 Abs. 2 LHundG NRW einzubeziehen sind, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 28 ff., zu § 10 LHundG NRW unter Herleitung des Grundsatzes aus der Regelung zu § 3 Abs. 2 LHundG NRW, ist die hier getroffene phänotypische Feststellung eindeutig und ohne Weiteres geeignet, eine Kreuzung im Sinne des § 3 Abs. 2 Satz 2 LHundG NRW zu belegen.

  • VG Köln, 08.05.2019 - 24 K 4932/18

    Siebenfacher Steuersatz für "gefährliche Hunde" verhältnismäßig

    Für die Einordnung eines Hundes als "Kreuzung" i.S.d. § 2 Abs. 3 Nr. 1 HStS kommt es nicht darauf an, ob festgestellt werden kann, dass der Hund direkt von einem Elterntier der in § 2 Abs. 3 Nr. 1 HStS aufgeführten Rassen (hier: American Staffordshire Terrier) abstammt oder ob die Abstammung von einem solchen Tier mehr als eine Generation zurückliegt, OVG NRW, Urteil vom 17. Juni 2004 - 14 A 953/02 - juris, Rn. 25 ff. und vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 33, zum Kreuzungsbegriff des § 10 Abs. 1 LHundG NRW.

    Ferner kann ein Hund als Kreuzung im dargelegten Sinne eingeordnet werden, wenn er nach seiner äußeren Erscheinung trotz der erkennbaren Einkreuzung anderer Rassen in markanter und signifikanter Weise die Merkmale einer der in der Satzungsregelung genannten Rasse zeigt, vgl. OVG NRW Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 48.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.10.2019 - 5 B 761/19

    Berufung des Besitzers eines gefährlichen Hundes auf das öffentliche Interesse

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 12. März 2019 - 5 A 1210/17 -, juris, Rn. 62.
  • VG München, 30.01.2020 - M 10 K 18.6013

    Erhebung einer jährlichen Kampfhundesteuer

    Nach der Gegenauffassung (s. insb.: OVG Münster, U.v. 12.3.2019 - 5 A 1210/17 - BeckRS 2019, 5671 Rn. 28; OVG Berlin-Brandenburg, B.v. 3.8.2015 - OVG 5 S 36.14 - BeckRS 2015, 49957 Rn. 7 ff.) könnten neben den direkten Abkömmlingen eines reinrassigen gefährlichen Hundes auch Mischlinge der nachfolgenden Generationen (ggf. unter weiteren Voraussetzungen) als Kampfhunde einzustufen sein.
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