Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 04.02.1992 - 5 A 1320/88   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Bewilligung; Prämie; Filmförderungsrichtlinie; Gefühlsklausel; Verfassungskonforme Auslegung; Werkgerechte Interpretation; Beurteilungsspielraum; Widerrufsvorbehalt; Nebenbestimmung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 1494 (Ls.)
  • NVwZ 1993, 76
  • ZUM 1993, 103



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BVerwG, 19.09.2000 - 9 C 12.00

    Widerruf der Feststellung von Abschiebungsschutz wegen politischer Verfolgung;

    Dies entspricht der Rechtslage im allgemeinen Verwaltungsrecht, nach der ein rechtswidriger Verwaltungsakt in entsprechender Anwendung des § 49 VwVfG widerrufen werden kann, wenn die Widerrufsvoraussetzungen vorliegen (BVerwG, Urteil vom 21. November 1986 - BVerwG 8 C 33.84 - NVwZ 1987, 498 = Buchholz 316 § 49 VwVfG Nr. 9; VGH Mannheim, Urteil vom 6. März 1991 - 5 Sa 2630/89 - NVwZ-RR 1992, 126; OVG Münster, Urteil vom 4. Februar 1992 - 5 A 1320/88 - NVwZ 1993, 76).
  • OLG Düsseldorf, 21.07.2006 - 3 Kart 289/06

    Vattenfall muss die Kürzung der Netzzugangesentgelte vorläufig hinnehmen

    Dies gilt sogar dann, wenn die Behörde, die den späteren Verwaltungsakt erlassen hat, sich des Widerspruchs nicht bewusst war, aber dem neuen Verwaltungsakt mit hinreichender Deutlichkeit entnommen werden kann, dass mit ihm die ursprünglich zuerkannte Rechtsposition entzogen werden soll (vgl. OVG Münster NVwZ 1993, 76).
  • VGH Baden-Württemberg, 25.06.2010 - 3 S 2856/08

    Rücknahme einer Bescheinigung für die Inanspruchnahme von Steuervergünstigungen

    Denn nach rechtmäßiger Aufhebung des Negativattests in der Bescheinigung vom 26.03.2003 wird den Klägerinnen durch die in die Bescheinigung vom 13.03.2006 - ergänzend -aufgenommene Feststellung der Zuschussgewährung keine - noch bestehende - zuerkannte Rechtsposition entzogen (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 15.04.1983 - 8 C 170.81 -, NVwZ 1983, 612; Urteile vom 02.09.1999 - 2 C 22.98 u. 2 C 23.98 -, NVwZ-RR 2000, 233 u. 367; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 04.02.1992 - 5 A 1320/88 -, NVwZ 1993, 76).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.08.2018 - 6 A 11730/17

    Actus contrarius; Akzessorietät; Auslegung eines Verwaltungsakts;

    Denn sonst würden die differenzierten Regelungen über den Widerruf rechtmäßig erlassener Verwaltungsakte nach § 49 Abs. 2 Satz 1 VwVfG unterlaufen (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 2015 - 6 C 37/14 -, BVerwGE 153, 301, juris Rn. 20; ähnlich bereits OVG NRW, Urteil vom 4. Februar 1992 - 5 A 1320/88 -, juris Rn. 71: "... dass ein umfassendes Absichern der Rechtswidrigkeit eines Bewilligungsbescheids durch einen Widerrufsvorbehalt [...] unzulässig ist").
  • VG Berlin, 11.10.2016 - 19 K 4.13

    Widerruf eines Bauvorbescheides zur Errichtung eines Hotels mit Tiefgarage

    Indes ist anerkannt, dass die Behörde im Fall rechtswidriger Verwaltungsakte nicht nach § 48 VwVfG vorgehen muss, sondern auch (erst Recht) nach § 49 VwVfG vorgehen kann (vgl. etwa BVerwG, Urteile vom 14. Dezember 1989 - BVerwG 3 C 30/87 -, NJW 1991, 766 , und vom 21. November 1986 - BVerwG 8 C 33/84 -, NVwZ 1987, 498 f.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 4. Februar 1992 - OVG 5 A 1320/88 - NVwZ 1993, 76 ; Ramsauer, in: Kopp/ders., VwVfG, 17. Aufl. 2016, § 49 Rn. 12 m.w.Nachw.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.01.1998 - 15 A 5800/95

    Land muß an Stadt Meerbusch Prozeßzinsen zahlen

    vgl. zum sogenannten vorläufigen Verwaltungsakt BVerwG, Urteil vom 14. April 1983 - 3 C 8.82 -, BVerwGE 67, 99 (100 ff.); OVG NW, Beschluß vom 31. August 1993 - 25 A 2105/90 -, NWVBl. 1994, 107 (108); Urteil vom 4. Februar 1992 - 5 A 1320/88 -, NWVBl. 1992, 279 (280); Urteil vom 28. September 1990 - 15 A 708/88 -, NVwZ 1991, 588 (589); Stelkens/Bonk/Sachs/Leonhardt, Verwaltungsverfahrensgesetz, 4. Aufl., § 35 Rn. 156 f.
  • VG Saarlouis, 04.03.2009 - 10 K 1139/07

    Erlaubnis und Ausnahmegenehmigung zum Betrieb von Gabelstaplern mit übergroßer

    BVerwG, Urteile vom 14.12.1989, 3 C 30/87, NJW 1991, 766, 768 und vom 21.11.1986, 8 C 33/84, NVwZ 1987, 498, 499; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 04.02.1992, 5 A 1320/88, NVwZ 1993, 76, 79; NWVBl 1991, 249; VGH Baden-Württemberg VBlBW 1992, 112, 113; Knack/Meyer, VwVfG, § 48 Rdnr. 33; Kopp/Ramsauer, VwVfG, a.a.O., § 49 Rdnr. 5, 63.
  • OLG Düsseldorf, 21.07.2006 - 3 (Kart) 289/06

    Vollständigkeit der Unterlagen im Sinne des § 23 Abs. 4 S. 2 EnWG - Genehmigung

    Dies gilt sogar dann, wenn die Behörde, die den späteren Verwaltungsakt erlassen hat, sich des Widerspruchs nicht bewusst war, aber dem neuen Verwaltungsakt mit hinreichender Deutlichkeit entnommen werden kann, dass mit ihm die ursprünglich zuerkannte Rechtsposition entzogen werden soll (vgl. OVG Münster NVwZ 1993, 76).
  • VG Aachen, 08.11.2016 - 4 K 123/14

    Rückforderung des Aufstockungsbetrags zum Übergangsgeld nach Ausscheiden eines

    Dies ergibt sich mit der erforderlichen hinreichenden Deutlichkeit (vgl. § 37 Abs. 1 VwVfG NRW), vgl. hierzu: BVerwG, Urteil vom 9. Mai 2012 - 6 C 3.11 -, BVerwGE 143, 87 = juris, Rn. 21; OVG NRW, Urteil vom 4. Februar 1992 - 5 A 1320/88 -, NVwZ 1993, 76 = juris, Rn. 11 ff., sowohl aus dem Betreff ("vorläufige Festsetzung des Aufstockungsbetrags") als auch aus der Begründung des Bescheids ("Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmbar ist, ob bzw. in welcher Höhe im Bezugszeitraum anrechenbare Einkünfte erzielt werden, wird der Aufstockungsbetrag vorläufig unter dem Vorbehalt der späteren endgültigen Festsetzung als Vorschuss gezahlt. Die endgültige Festsetzung des Aufstockungsbetrags erfolgt nach Vorlage geeigneter Einkommensnachweise rückwirkend für den Bezugszeitraum.").
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