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   BVerwG, 22.01.2002 - 5 B 105.01   

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https://dejure.org/2002,23893
BVerwG, 22.01.2002 - 5 B 105.01 (https://dejure.org/2002,23893)
BVerwG, Entscheidung vom 22.01.2002 - 5 B 105.01 (https://dejure.org/2002,23893)
BVerwG, Entscheidung vom 22. Januar 2002 - 5 B 105.01 (https://dejure.org/2002,23893)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Verlängerung der Begründungsfrist für die Nichtzulassungsbeschwerde - Irrtum über eine Fristverlängerungsmöglichkeit - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Entschuldigungsgrund für das Fristversäumnis

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 20.07.2015 - NotSt (Brfg) 1/15

    Disziplinarverfahren gegen einen Notar: Verlängerbarkeit der Frist für die

    Dem entspricht auch die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hinsichtlich der identischen Frist aus § 133 Abs. 3 Satz 1 VwGO zur Begründung des Antrags auf Zulassung der Revision (etwa BVerwG, Beschlüsse vom 22. Januar 2002 - 5 B 105/01 Rn. 1; vom 5. Juni 2009 - 5 B 28/09 Rn. 2; vom 30. April 2010 - 8 PKH 5/09 Rn. 7 jeweils mwN).

    Rechtsirrtümer kommen als Entschuldigungsgrund für eine Fristversäumnis grundsätzlich nicht in Betracht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 22. Januar 2002 - 5 B 105/01, Rn. 3; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 14. November 2008 - 3 L 68/06 Rn. 9; Dietz aaO § 60 Rn. 34 mwN).

    Es gehört zu den Aufgaben des als Rechtsanwalt zugelassenen Klägers, Form und Frist einer Rechtsmittelschrift anhand des Gesetzes und gegebenenfalls dazu ergangener Rechtsprechung zu überprüfen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 22. Januar 2002 - 5 B 105/01; OVG Sachsen-Anhalt aaO).

  • OVG Niedersachsen, 14.08.2015 - 7 KS 121/12

    Planfeststellung; Straßenbau in einem potentiellen FFH-Gebiet

    Der Rechtsirrtum des Prozessbevollmächtigten der Kläger über die Geltung der Einwendungsfrist entschuldigt nicht, da er vermeidbar gewesen wäre (vgl. BGH, Beschl. v. 20.07.2015 - NotSt (Brfg) 1/15 -, juris; BVerwG, Beschl. v. 22.01.2002 - 5 B 105.01 -, juris).
  • BVerwG, 02.08.2012 - 5 B 37.12

    Verschulden der Versäumung einer Frist i.S.d. § 60 Abs. 1 VwGO

    Daher ist ein Irrtum des Prozessbevollmächtigten über das Wesen dieser Frist, insbesondere darüber, dass sie nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung (z.B. Beschlüsse vom 30. April 2010 - BVerwG 8 PKH 5.09 - juris Rn. 7; vom 30. Juli 2008 - BVerwG 5 B 42.08 - juris Rn. 3; vom 22. Januar 2002 - BVerwG 5 B 105.01 - juris Rn. 1; vom 28. März 2001 - BVerwG 8 B 52.01 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 61 und vom 10. Oktober 1989 - BVerwG 9 B 268.89 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 276 S. 17) nicht verlängert werden kann, grundsätzlich nicht entschuldbar (stRspr, z.B. Beschlüsse vom 19. Januar 2010 - BVerwG 8 B 124.09 - juris Rn. 4; vom 5. Juni 2009 - BVerwG 5 B 28.09 - juris Rn. 4 f.; vom 22. Januar 2002 a.a.O. Rn. 3; vom 27. Dezember 1999 - BVerwG 7 B 188.99 - und vom 22. Januar 1998 - BVerwG 8 B 9.98 -).
  • OVG Niedersachsen, 16.11.2009 - 12 LC 264/07

    Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO

    Die Versäumung einer Rechtsmittelfrist durch einen Prozessbevollmächtigten stellt zwar grundsätzlich ein - der Klägerin gemäß § 173 VwGO i.V.m. § 85 Abs. 2 ZPO zurechenbares - schuldhaftes Verhalten dar, da es zu den Obliegenheiten eines Prozessbevollmächtigten gehört, Form und Frist einer Rechtsmittelschrift anhand des Gesetzes und ggf. der dazu ergangenen Rechtsprechung eigenverantwortlich zu überprüfen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 22.01.2002 - 5 B 105.01 -, juris; ferner OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 14.11.2008 - 3 L 68/06 -, juris).
  • BVerwG, 30.07.2008 - 5 B 42.08

    Begründung; Beschwerde; Einzelanwalt; Frist; Fristwahrung; Prozesshandlung;

    Die Beschwerdebegründungsfrist kann - wie die Vorinstanz zutreffend entschieden hat - wegen des Fehlens einer entsprechenden gesetzlichen Regelung nicht durch richterliche Verfügung verlängert werden (stRspr; vgl. Beschluss vom 22. Januar 2002 - BVerwG 5 B 105.01 - Juris m.w.N.).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.11.2008 - 3 L 68/06

    Wiedereinsetzung in die Frist für einen Antrag auf Zulassung der Berufung

    Es würde sich dabei um einen nicht entschuldbaren Rechtsirrtum handeln, da auch ein Behördenvertreter i. S. des § 67 Abs. 1 Satz 3 VwGO a. F. / § 67 Abs. 4 Satz 4 VwGO n. F. nach dem Sinn und Zweck des vor dem Oberverwaltungsgericht geltenden Vertretungszwanges verpflichtet ist, Form und Frist einer Rechtsmittelschrift anhand des Gesetzes und ggf. der dazu ergangenen Rechtsprechung eigenverantwortlich zu überprüfen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 22.01.2002 - 5 B 105.01 - juris; OVG LSA, Beschl. v. 10.07.2008, a. a. O.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.05.2008 - 18 A 2542/06

    Erlöschen Aufenthaltserlaubnis Verlängerung Sechsmonatsfrist

    vgl. dazu BVerwG, Beschlüsse vom 12. April 2001 - 8 B 2.01 -, Buchholz 310 § 92 VwGO Nr. 13 = NVwZ 2001, 918 = BayVBl. 2001, 633, vom 11. Juni 2001 - 8 B 17.01 -, NVwZ 2001, 1150 = BayVBl. 2002, 25, vom 13. Juni 2001 - 5 B 105.01 -, NJW 2001, 2898 und vom 24. November 2006 - 1 B 232.06 - jeweils m.w.N.; Senatsbeschlüsse vom 12. Oktober 2000 - 18 B 67/00 -, DVBl. 2001, 232 (Ls) = EZAR 014 Nr. 11 = AuAS 2001, 86, vom 18. Dezember 2006 - 18 A 4278/06 -, vom 19. September 2007 - 18 A 1071/07 - und vom 16. Januar 2008 - 18 A 317/07 -.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 10.07.2008 - 3 L 163/08

    Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen Anhalt verwirft Berufungen in Sachen

    Sollte der Vertreter des Beklagten bei Eingang der Mitteilung der fehlerhaften Auffassung gewesen sein, dass die Berufung fristwahrend auch beim Oberverwaltungsgericht hätte eingelegt werden können, handelt es sich allenfalls um einen nicht entschuldbaren Rechtsirrtum, da auch ein Behördenvertreter i.S.d. § 67 Abs. 4 Satz 4 VwGO nach dem Sinn und Zweck des vor dem Oberverwaltungsgericht geltenden Vertretungszwanges verpflichtet ist, Form und Frist einer Rechtsmittelschrift anhand des Gesetzes und ggf. der dazu ergangenen Rechtsprechung eigenverantwortlich zu prüfen (vgl. BVerwG, Beschl.v. 22.01.2002 - 5 B 105.01 - juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.11.2007 - 18 A 190/06

    Assoziationsrecht türkischer Staatsangehöriger Arbeitgeberwechsel verschiedene

    vgl. dazu BVerwG, Beschlüsse vom 12. April 2001 - 8 B 2.01 -, Buchholz 310 § 92 VwGO Nr. 13 = NVwZ 2001, 918 = BayVBl. 2001, 633, vom 11. Juni 2001 - 8 B 17.01 -, NVwZ 2001, 1150 = BayVBl. 2002, 25, vom 13. Juni 2001 - 5 B 105.01 -, NJW 2001, 2898 und vom 24. November 2006 - 1 B 232.06 - jeweils m.w.N.; Senatsbeschlüsse vom 12. Oktober 2000 - 18 B 67/00 -, DVBl. 2001, 232 (Ls) = EZAR 014 Nr. 11 = AuAS 2001, 86, vom 28. Juni 2002 - 18 B 1651/01 -, vom 18. Januar 2006 - 18 A 5029/05 -, vom 18. Dezember 2006 - 18 A 4278/06 - und vom 19. September 2007 - 18 A 1071/07 -.
  • VGH Bayern, 09.12.2002 - 4 ZB 02.2163

    Wiedereinsetzung, Antragsfrist, Irrtum, Verschulden, Sorgfalt, Ausschlussfrist

    Offen kann deshalb bleiben, ob es grundsätzlich als entschuldbar angesehen werden kann, dass sich ein rechtskundiger Prozessbevollmächtigter auf die Gewährung einer gesetzlich nicht vorgesehenen Fristverlängerung verlässt (vgl. BVerwG v.22.1.2002 Az. BVerwG 5 B 105/01).
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