Rechtsprechung
   BVerwG, 11.07.2013 - 5 C 23.12 D und 27.12 D   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    Entschädigung; angemessene -; Entschädigungsanspruch; Entschädigungsanspruch bei überlanger Dauer eines Gerichtsverfahrens; Ermessen; effektiver Rechtsschutz; Feststellung der unangemessenen Verfahrensdauer; Gerichtsverfahren; überlanges -; Bedeutung von -; Komplexität von -; Schwierigkeit von -; Konventionsrecht; Nachteil; immaterieller -; Nachteilsausgleich; Prozessverhalten; schwerwiegender Fall; Verfahrensdauer; angemessene -; Einzelfallmaßstab für -; Faustregel für -; Orientierungswerte für -; statistische -; überlange -; Verzögerungsrüge; Verzögerung; Zeitvorgaben.

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 19 Abs. 4, Art. 20 Abs. 3
    Entschädigung; angemessene -; Entschädigungsanspruch; Entschädigungsanspruch bei überlanger Dauer eines Gerichtsverfahrens; Ermessen; effektiver Rechtsschutz; Feststellung der unangemessenen Verfahrensdauer; Gerichtsverfahren; überlanges -; Bedeutung von -; Komplexität von -; Schwierigkeit von -; Konventionsrecht; Nachteil; immaterieller -; Nachteilsausgleich; Prozessverhalten; schwerwiegender Fall; Verfahrensdauer; angemessene -; Einzelfallmaßstab für -; Faustregel für -; Orientierungswerte für -; statistische -; überlange -; Verzögerungsrüge; Verzögerung; Zeitvorgaben.

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 198 Abs 1 S 1 GVG, § 198 Abs 1 S 2 GVG, § 198 Abs 6 Nr 1 GVG, § 198 Abs 4 S 3 GVG, Art 6 Abs 1 MRK
    Entschädigung für überlange Verfahrensdauer; Gerichtsverfahren

  • Jurion

    Entschädigungsanspruch wegen unangemessener Dauer eines Gerichtsverfahrens im Zusammenhang mit der Rückerstattung von Ausbildungsförderung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Entschädigungsanspruch wegen unangemessener Dauer eines Gerichtsverfahrens im Zusammenhang mit der Rückerstattung von Ausbildungsförderung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)

    Entschädigung für überlange Verfahrensdauer; Gerichtsverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Entschädigung für überlange Verfahrensdauer

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Überlange Verfahrensdauer in der Verwaltungsgerichtsbarkeit

  • lto.de (Kurzinformation)

    BVerwG zu überlanger Verfahrensdauer - Alles eine Frage des Einzelfalls

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Entschädigung für überlange Verfahrensdauer

  • bayrvr.de (Pressemitteilung)

    Entschädigung für überlange Verfahrensdauer in der Verwaltungsgerichtsbarkeit

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Entschädigung wegen überlanger Prozessdauer

  • Jurion (Kurzinformation)

    Entschädigung für überlange Verfahrensdauer

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 147, 146
  • NJW 2014, 96
  • ZIP 2013, 64
  • DVBl 2013, 1388
  • DÖV 2013, 952



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Wird zitiert von ... (115)  

  • VGH Hessen, 11.02.2015 - 29 C 1241/12  
    Nicht Bestandteil des Gerichtsverfahrens im Sinne des § 198 GVG sind damit das Verwaltungsverfahren und das dem gerichtlichen Verfahren vorausgegangene Widerspruchsverfahren (vgl. BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146, NJW 2014, 96, juris Rn. 20 ff. und 5 C 27.12 D -, juris Rn. 12 ff.; BSG, Urteil vom 3. September 2014 - B 10 ÜG 12/13 R -, juris Rn. 25 ff.).

    Dabei ist vor allem auch zu prüfen, ob Verzögerungen, die durch die Verfahrensführung des Gerichts eingetreten sind, bei Berücksichtigung des den Ausgangsgerichten insoweit zukommenden Gestaltungsspielraums sachlich gerechtfertigt sind (vgl. BVerwG, Urteile 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 38 und vom 27. Februar 2014 - 5 C 1.13 D -, juris Rn. 18 unter Hinweis auf BVerfG, Kammerbeschluss vom 22. August 2013 - 1 BvR 1067/12 - NJW 2013, 3630 ).

    Als Gerichtsverfahren im Sinne des § 198 GVG ist gemäß Absatz 6 dieser Vorschrift jedes Verfahren von der Einleitung bis zum rechtskräftigen Abschluss zu verstehen, also das Gesamtverfahren von der Klageeinreichung über alle Instanzen bis zum rechtskräftigen Abschluss (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 19: bei anfechtbaren Entscheidungen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist; Marx/Roderfeld, a. a. O., § 198 GVG Rn. 6).

    Dabei erfasst der Begriff des "Gerichtsverfahrens" im Sinne des § 198 Abs. 6 Nr. 1 GVG nicht ein vorausgegangenes Verwaltungsverfahren oder Vorverfahren (so jetzt ausdrücklich: BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 20 ff. und 5 C 27/12 D -, juris Rn 12 ff.; OVG Niedersachsen, Urteil vom 4. September 2014 - 21 F 1/13 -, juris Rn. 36; Sächsisches OVG, Urteil vom 15. Januar 2013 - 11 F 1/12 -, juris Rn. 25; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 27. März 2012 - OVG 3 A 1.12 -, juris Rn. 23 ff.).

    Insofern gibt es keine allgemein gültigen und pauschalen Richtsätze für eine angemessene Verfahrensdauer (vgl. BVerwG, Urteile vom 27. Februar 2014 - 5 C 1.13 D -, juris Rn. 19 und  vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 -, juris Rn. 28; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 25.07.2012 - 7 KE 1/11 -, juris Rn. 60).

    Es ist insbesondere auch nicht auf die tatsächliche Durchschnittsdauer von gerichtlichen Verfahren, verwaltungsgerichtlichen Verfahren oder Gerichtsverfahren in einem bestimmten Sachgebiet abzustellen (vgl. BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 29 ff. und 5 C 27.12 D -, juris Rn. 25 ff.; Hess. VGH, Urteil vom 24. Oktober 2013 - 29 C 1693/12.E - BFH, Urteil vom 7. November 2013 - X K 13/12 -, juris Rn. 49 ff.; BGH, Urteil vom 14. November 2013 - III ZR 376/12 -, juris Rn. 26 f.).

    Insoweit ist eine Kompensation von unangemessenen Verzögerungen in einzelnen Verfahrensabschnitten möglich (vgl. BVerwG, Urteile vom 27. Februar 2014 - 5 C 1.13 D -, juris Rn. 12 und vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D - juris Rn. 17, 44; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 30. Januar 2013 - 4 EntV 9/12 -, juris Rn. 57; Hess. LSG, Urteil vom 6. Februar 2013 - L 6 SF 6/12 EK U - juris Rn. 59).

    Daraus ergibt sich mittelbar eine Pflicht der zweiten Instanz, Verfahren schneller zu betreiben, wenn das Verfahren in erster Instanz schon unangemessen lange gedauert hat (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 39 unter Hinweis auf die ständige Rechtsprechung des BVerfG).

    Dabei ist vor allem auch zu prüfen, ob unter Berücksichtigung des dem zuständigen Gericht insoweit zukommenden Gestaltungsspielraumes Verzögerungen, die durch die Verfahrensführung des Gerichts eingetreten sind, sachlich gerechtfertigt erscheinen (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12.D -, juris Rn. 42).

    Dabei ist insbesondere die richterliche Unabhängigkeit zu berücksichtigen, die zu einem Freiraum in der Verfahrensgestaltung führt (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 42).

    Bei zunehmender Verfahrensdauer erhöhen sich insoweit die Anforderungen an die Notwendigkeit der Nutzung von Verfahrensbeschleunigungsmöglichkeiten (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 39; Marx/Roderfeld, a .a .O., § 198 GVG Rn. 17, 20).

    Die Nichtbearbeitung eines Verfahrens, das "ausgeschrieben" und deshalb entscheidungsreif ist, kann nach längerer Zeit als unangemessene Verzögerung des Verfahrens qualifiziert werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn 53: verfahrensfördernde Maßnahmen hätten 8 Monate nach Entscheidungsreife einsetzen müssen).

    Insoweit ist zu berücksichtigen, dass sich mit zunehmender Verfahrensdauer die Pflicht des Gerichts, sich nachhaltig um eine Förderung und Beendigung des Verfahrens zu bemühen, verdichtet (vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 39), so dass es hier angesichts des sehr langen Dauer des erstinstanzlichen Verfahrens hätte geboten gewesen sein können, die Terminierung der Sache gegenüber anderen bei dem Senat anhängigen Verfahren vorzuziehen.

    Nur wenn dieser Betrag nach den Umständen des Einzelfalles unbillig ist, kann das Gericht gemäß § 198 Abs. 2 Satz 4 GVG einen höheren oder niedrigeren Betrag festsetzen (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, juris Rn. 58).

  • BGH, 14.11.2013 - III ZR 376/12  

    Unangemessene Verfahrensdauer - Entschädigungsanspruch wegen unangemessener Dauer

    Ein weiteres bedeutsames Kriterium zur Beurteilung der angemessenen Verfahrensdauer ist die Verfahrensführung durch das Gericht, die unter Berücksichtigung des den Gerichten zukommenden Gestaltungsspielraums zu den in § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG benannten Kriterien in Bezug zu setzen ist (vgl. BVerwG, Urteile jeweils vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D, BeckRS 2013, 55758 Rn. 40 f und 5 C 27.12 D, BeckRS 2013, 56027 Rn. 32 f; Ott aaO § 198 GVG Rn. 128).

    Der Verzicht auf allgemeingültige Zeitvorgaben schließt es regelmäßig aus, die Angemessenheit der Verfahrensdauer allein anhand statistischer Durchschnittswerte zu ermitteln (vgl. BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 28 ff und 5 C 27/12 D Rn. 20 ff; siehe auch BSG, Urteil vom 21. Februar 2013 - B 10 ÜG 1/12 KL, juris Rn. 25 ff zu dem Sonderfall des Verfahrens der Nichtzulassungsbeschwerde nach dem SGG: statistische Zahlen als "hilfreicher Maßstab").

    b) Unangemessen im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG ist die Verfahrensdauer dann, wenn eine insbesondere an den Merkmalen des § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG ausgerichtete und den Gestaltungsspielraum der Gerichte bei der Verfahrensführung beachtende Gewichtung und Abwägung aller bedeutsamen Umstände des Einzelfalles ergibt, dass die aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG und Art. 19 Abs. 4 GG sowie Art. 6 Abs. 1 EMRK folgende Verpflichtung des Staates, Gerichtsverfahren in angemessener Zeit zum Abschluss zu bringen, verletzt ist (vgl. BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 37 und 5 C 27.12 D Rn. 29).

    Der unbestimmte Rechtsbegriff der "unangemessenen Dauer eines Gerichtsverfahrens" (§ 198 Abs. 1 Satz 1 GVG) und die ihn ausfüllenden Merkmale im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG müssen unter Rückgriff auf die Grundsätze näher bestimmt werden, die der EGMR zu Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK und das Bundesverfassungsgericht zum Recht auf effektiven Rechtsschutz (Art. 19 Abs. 4 GG) und zum Justizgewährleistungsanspruch (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG) entwickelt haben, zumal diese gefestigte Rechtsprechung dem Gesetzgeber bei der Textfassung des § 198 Abs. 1 GVG zum Vorbild diente (vgl. BT-Drucks. 17/3802 S. 18; BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 38 und 5 C 27.12 D Rn. 30).

    Es ist vielmehr im Rahmen einer abschließenden Gesamtabwägung zu überprüfen, ob Verzögerungen innerhalb einer späteren Phase des Verfahrens kompensiert wurden (vgl. BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 44; Ott aaO § 198 GVG Rn. 79, 100 f).

    Vielmehr muss die Verfahrensdauer eine Grenze überschreiten, die sich auch unter Berücksichtigung gegenläufiger rechtlicher Interessen für den Betroffenen als sachlich nicht mehr gerechtfertigt oder unverhältnismäßig darstellt (vgl. BVerfG, NVwZ 2013, 789, 791 f; BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 39 und 5 C 27.12 D Rn. 31; siehe auch BSG aaO Rn. 26: "deutliche Überschreitung der äußersten Grenze des Angemessenen").

    Maßgebend ist, ob das Gericht gerade in Relation zu jenen Gesichtspunkten den Anforderungen an eine angemessene Verfahrensdauer in jedenfalls vertretbarer Weise gerecht geworden ist, wobei das Ausgangsgericht die Sach- und Rechtslage aus seiner Sicht ex ante einschätzen durfte (vgl. BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 41 und 5 C 27.12 D Rn. 33).

    Erst wenn die Verfahrenslaufzeit in Abwägung mit den weiteren Kriterien im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG auch bei Berücksichtigung dieses Gestaltungsspielraums sachlich nicht mehr zu rechtfertigen ist, liegt eine unangemessene Verfahrensdauer vor (vgl. Senatsurteil vom 4. November 2010 aaO Rn. 14; BSG aaO Rn. 27; BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 42 und 5 C 27.12 D Rn. 34; Ott aaO § 198 GVG Rn. 81, 127 f; Stahnecker, Entschädigung bei überlangen Gerichtsverfahren, Rn. 97).

  • BGH, 23.01.2014 - III ZR 37/13  

    Entschädigungsanspruch wegen überlanger Dauer eines Gerichtsverfahrens:

    aa) Der für den gesetzlich normierten Entschädigungsanspruch maßgebende Haftungsgrund ist die Verletzung des in Art. 19 Abs. 4 und Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG sowie Art. 6 Abs. 1 EMRK verankerten Rechts eines Verfahrensbeteiligten auf Entscheidung eines gerichtlichen Verfahrens in angemessener Zeit (vgl. BSG, Urteile vom 21. Februar 2013 - B 10 ÜG 1/12 KL und 2/12 KL, BeckRS 2013, 69771 und 2013, 69268, jeweils Rn. 25; BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D und 5 C 27.12. D, NJW 2014, 96 Rn. 38 und BeckRS 2013, 56027 Rn. 30).

    Es ist vielmehr im Rahmen einer abschließenden Gesamtabwägung insbesondere zu überprüfen, ob Verzögerungen innerhalb einer späteren Phase des Verfahrens kompensiert wurden (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 30 und vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 41; vgl. auch BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 44; Ott aaO § 198 GVG Rn. 79, 100 f).

    Die Verfahrensdauer muss eine Grenze überschreiten, die sich auch unter Berücksichtigung gegenläufiger rechtlicher Interessen (Rechtsstaatsprinzip, Grundsatz richterlicher Unabhängigkeit) für den Betroffenen als sachlich nicht mehr gerechtfertigt oder unverhältnismäßig darstellt (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 31 und vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 42; vgl. BVerfG, NVwZ 2013, 789, 791 f; BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 39 und 5 C 27.12 D Rn. 31; siehe auch BFH, BeckRS 2013, 96642 Rn. 53; BSG, Urteile vom 21. Februar 2013 aaO jeweils Rn. 26: "deutliche Überschreitung der äußersten Grenze des Angemessenen").

    Erst wenn die Verfahrenslaufzeit in Abwägung mit den weiteren Kriterien im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG auch bei Berücksichtigung dieses Gestaltungsspielraums sachlich nicht mehr zu rechtfertigen ist, liegt eine unangemessene Verfahrensdauer vor (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 33 und vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 44 ff; BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 42 und 5 C 27.12 D Rn. 34).

  • BGH, 05.12.2013 - III ZR 73/13  

    Entschädigungsprozess wegen überlanger Dauer von Gerichtsverfahren: Eigenständige

    Ob das Entschädigungsgericht diese Feststellung zusätzlich zur Entschädigung trifft, ist in sein Ermessen ("kann") gestellt (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D, BeckRS 2013, 55758 Rn. 63, 68 f; Ott aaO § 198 GVG Rn. 262; Schenke, NVwZ 2012, 257, 264; Stahnecker, Entschädigung bei überlangen Gerichtsverfahren, Rn. 152 f).

    Der Verzicht auf allgemeingültige Zeitvorgaben schließt es regelmäßig aus, die Angemessenheit der Verfahrensdauer allein anhand statistisch ermittelter Durchschnittswerte oder ausschließlich durch Rückgriff auf sonstige Orientierungs- beziehungsweise Richtwerte zu ermitteln (vgl. BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D aaO Rn. 28 ff und 5 C 27.12 D, BeckRS 2013, 56027 Rn. 20 ff; siehe auch BSG, Urteile vom 21. Februar 2013 aaO jeweils Rn. 25 ff zu dem Sonderfall des Verfahrens der Nichtzulassungsbeschwerde nach dem SGG: statistische Zahlen als "hilfreicher Maßstab").

    b) Unangemessen im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG ist die Verfahrensdauer dann, wenn eine insbesondere an den Merkmalen des § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG ausgerichtete und den Gestaltungsspielraum der Gerichte bei der Verfahrensführung beachtende Gewichtung und Abwägung aller bedeutsamen Umstände des Einzelfalles ergibt, dass die aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG und Art. 19 Abs. 4 GG sowie Art. 6 Abs. 1 EMRK folgende Verpflichtung des Staates, Gerichtsverfahren in angemessener Zeit zum Abschluss zu bringen, verletzt ist (Senatsurteil vom 14. November 2013 aaO Rn. 28; vgl. BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 37 und 5 C 27.12 D Rn. 29).

    Es ist vielmehr im Rahmen einer abschließenden Gesamtabwägung insbesondere zu überprüfen, ob Verzögerungen innerhalb einer späteren Phase des Verfahrens kompensiert wurden (Senatsurteil vom 14. November 2013 aaO Rn. 30; vgl. BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 44; Ott aaO § 198 GVG Rn. 79, 100 f).

    Vielmehr muss die Verfahrensdauer eine Grenze überschreiten, die sich auch unter Berücksichtigung gegenläufiger rechtlicher Interessen für den Betroffenen als sachlich nicht mehr gerechtfertigt oder unverhältnismäßig darstellt (Senatsurteil vom 14. November 2013 aaO Rn. 31; vgl. BVerfG, NVwZ 2013, 789, 791 f; BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 39 und 5 C 27.12 D Rn. 31; siehe auch BSG, Urteile vom 21. Februar 2013 aaO jeweils Rn. 26: "deutliche Überschreitung der äußersten Grenze des Angemessenen").

    Dabei kommt es darauf an, wie das Ausgangsgericht die Sach- und Rechtslage aus seiner Sicht ex ante einschätzen durfte (Senatsurteil vom 14. November 2013 aaO Rn. 32; vgl. BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 41 und 5 C 27.12 D Rn. 33).

    Erst wenn die Verfahrenslaufzeit in Abwägung mit den weiteren Kriterien im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG auch bei Berücksichtigung dieses Gestaltungsspielraums sachlich nicht mehr zu rechtfertigen ist, liegt eine unangemessene Verfahrensdauer vor (Senatsurteil vom 14. November 2013 aaO Rn. 33; BSG aaO jeweils Rn. 27; BVerwG aaO 5 C 23.12 D Rn. 42 und 5 C 27.12 D Rn. 34).

  • BVerwG, 27.02.2014 - 5 C 1.13  

    Entschädigung; angemessene -; Entschädigungsbegehren; -anspruch; -antrag;

    Allgemein kann ein Rechtsmittel auf einen von mehreren selbständigen Streitgegenständen einer Klage oder auf einen Teil des Streitgegenstandes beschränkt werden, wenn dieser Teil vom Gesamtstreitstoff abteilbar ist und materiellrechtliche Gründe einer gesonderten Entscheidung darüber nicht entgegenstehen (vgl. Urteil vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - zur Veröffentlichung in den Entscheidungssammlungen BVerwGE und Buchholz vorgesehen = NJW 2014, 96 Rn. 60 m.w.N.).

    Dabei ist vor allem auch zu prüfen, ob Verzögerungen, die durch die Verfahrensführung des Gerichts eingetreten sind, bei Berücksichtigung des den Ausgangsgerichten insoweit zukommenden Gestaltungsspielraums sachlich gerechtfertigt sind (vgl. Urteile vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - zur Veröffentlichung in den Entscheidungssammlungen BVerwGE und Buchholz vorgesehen = NJW 2014, 96 Rn. 26, 37 und 42 und - BVerwG 5 C 27.12 D - zur Veröffentlichung in Buchholz vorgesehen = juris Rn. 18, 29 und 34; s.a. BVerfG, Kammerbeschluss vom 22. August 2013 - 1 BvR 1067/12 - NJW 2013, 3630 ).

    Das Oberverwaltungsgericht hat sich in Übereinstimmung mit dem dargelegten rechtlichen Maßstab bei der Beurteilung der Angemessenheit der Verfahrensdauer zu Recht (vgl. Urteile vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - a.a.O. Rn. 28 ff. und - BVerwG 5 C 27.12 D - a.a.O. Rn. 20 ff.; s.a. BVerfG, Kammerbeschluss vom 22. August 2013 a.a.O. ) nicht von festen Zeitvorgaben oder abstrakten Orientierungs- bzw. Anhaltswerten leiten lassen, sondern eine Einzelfallprüfung vorgenommen.

    Vielmehr ergibt eine Beurteilung am Maßstab des § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG, dass bei der Führung des Berufungszulassungsverfahrens Verzögerungen eingetreten sind, die auch bei Berücksichtigung des dem Gericht zukommenden Gestaltungsspielraums eine unangemessene Verfahrensdauer bewirkt haben (vgl. Urteile vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - zur Veröffentlichung in den Entscheidungssammlungen BVerwGE und Buchholz vorgesehen = NJW 2014, 96 Rn. 37 ff. und - BVerwG 5 C 27.12 D - zur Veröffentlichung in Buchholz vorgesehen = juris Rn. 29 ff.).

    Denn der Berufungszulassungsantrag ist damit in tatsächlicher Hinsicht ausreichend aufbereitet gewesen und den Beteiligten ist in hinreichender Weise rechtliches Gehör gewährt worden (vgl. Urteil vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - a.a.O. Rn. 36 und 51).

    Sie gehört zu den strukturellen Mängeln, die sich der Staat zurechnen lassen muss und die er zu beseitigen hat (vgl. Urteile vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - a.a.O. Rn. 41 ff. und - BVerwG 5 C 27.12 D - a.a.O. Rn. 33 ff.; s.a. BVerfG, Kammerbeschluss vom 22. August 2013 - 1 BvR 1067/12- NJW 2013, 3630 ).

    Denn die Pflicht des Gerichts, sich nachhaltig um eine Förderung und Beendigung des Verfahrens zu bemühen, verdichtet sich mit zunehmender Verfahrensdauer (vgl. Urteile vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - zur Veröffentlichung in den Entscheidungssammlungen BVerwGE und Buchholz vorgesehen = NJW 2014, 96 Rn. 39 und - BVerwG 5 C 27.12 D - zur Veröffentlichung in Buchholz vorgesehen = juris Rn. 31, jeweils mit Hinweis auf die ständige Rechtsprechung des BVerfG; s.a. BVerfG, Kammerbeschluss vom 22. August 2013 a.a.O.).

    Ob eine solche Feststellung ausreichend im Sinne des § 198 Abs. 2 Satz 2 GVG ist, beurteilt sich auf der Grundlage einer umfassenden Abwägung sämtlicher Umstände des Einzelfalles (vgl. Urteile vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - a.a.O. Rn. 57 und - BVerwG 5 C 27.12 D - a.a.O. Rn. 48, jeweils m.w.N.).

    Haftungsgrund für den gesetzlich normierten Entschädigungsanspruch wegen unangemessener Verfahrensdauer in § 198 Abs. 1 GVG ist mithin die Verletzung des in Art. 6 Abs. 1 EMRK sowie Art. 19 Abs. 4 und Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG verankerten Rechts eines Verfahrensbeteiligten auf Entscheidung eines gerichtlichen Verfahrens in angemessener Zeit (vgl. Urteile vom 11. Juli 2013 - BVerwG 5 C 23.12 D - a.a.O. Rn. 38 und - BVerwG 5 C 27.12 D - a.a.O. Rn. 30, jeweils m.w.N.).

  • BSG, 03.09.2014 - B 10 ÜG 12/13 R  

    Überlanges Gerichtsverfahren - unangemessene Verfahrensdauer - Zwölfmonatsregel -

    Das Verwaltungs- und Widerspruchsverfahren ist nicht Teil des Gerichtsverfahrens iS des Gesetzes über den Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren (Anschluss an BVerwG vom 11.7.2013 - 5 C 23.12 D = BVerwGE 147, 146).

    Nach der Entscheidung des BVerwG mit Urteil vom 11.7.2013 (5 C 23/12 D - Juris RdNr 20 bis 24, BVerwGE 147, 146) , der sich der erkennende Senat anschließt, sind das Verwaltungsverfahren und das dem gerichtlichen Verfahren vorausgegangene Vorverfahren bei einer Behörde (Widerspruchsverfahren) nicht Bestandteil des Gerichtsverfahrens iS von § 198 Abs. 1 S 1 und § 198 Abs. 6 Nr. 1 GVG.

    Maßgeblich ist, wie das Gericht die Lage aus seiner Ex-ante-Sicht einschätzen durfte (BGH Urteil vom 13.2.2014 - III ZR 311/13 - NJW 2014, 1183, Juris RdNr 47; BVerwG Urteil vom 11.7.2013 - 5 C 23/12 D = BVerwGE 147, 146 RdNr 41) .

    Der EGMR hat deshalb eine besondere Bedeutung von Verfahren ua dann angenommen, wenn es um die finanzielle Versorgung in Renten- oder Arbeitssachen sowie um andere Verfahren wegen sozialversicherungsrechtlicher Ansprüche ging (vgl EGMR Urteil vom 8.6.2006 - Individualbeschwerde Nr. 75529/01 Sürmeli/Deutschland, RdNr 133, NJW 2006, 2389; s auch insgesamt die Darstellung in BVerwG Urteil vom 11.7.2013 - 5 C 23/12 D - RdNr 47 mwN, BVerwGE 147, 146; Frowein/Peukert, EMRK-Kommentar, Art. 6 RdNr 262) .

    Die zügige Erledigung eines Rechtsstreits ist kein Selbstzweck; vielmehr verlangt das Rechtsstaatsprinzip die grundsätzlich umfassende tatsächliche und rechtliche Prüfung des Streitgegenstands durch das dazu berufene Gericht Bei der Bestimmung der Angemessenheit einer Verfahrensdauer sind daher keine zu engen zeitlichen Grenzen zu ziehen (vgl BSG Urteil vom 21.2.2013 - B 10 ÜG 1/12 KL - aaO, RdNr 27; BVerwG Urteil vom 11.7.2013, BVerwGE 147, 146, RdNr 41 f mwN; BFH Zwischenurteil vom 11.7.2013 - X K 13/12 - aaO, RdNr 54) .

  • BVerwG, 14.11.2016 - 5 C 10.15  

    Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung; Hauptantrag; Hilfsantrag; überlange

    Das gilt auch und gerade unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die über den jeweils entschiedenen Fall hinaus Orientierungs- und Leitfunktion für die Auslegung dieser Konvention hat (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D - BVerwGE 147, 146 Rn. 22).

    Der Gerichtshof räumt dem staatlichen Gesetzgeber bei der gesetzlichen Ausgestaltung des von Art. 13 EMRK geforderten Rechtsbehelfs einen weiten Beurteilungsspielraum ein, damit dieser den Rechtsbehelf so ausgestalten kann, dass er mit seinem Rechtssystem und seiner Rechtstradition in Einklang steht (vgl. etwa EGMR, Urteile vom 29. März 2006 - Nr. 36813/97, Scordino/Italien - NVwZ 2007, 1259 Rn. 189 und vom 29. Mai 2012 - Nr. 53126/07, Taron/Bundesrepublik Deutschland - NVwZ 2013, 47 Rn. 41; s.a. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D - BVerwGE 147, 146 Rn. 24).

    Es gibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen Grund zu der Annahme, dass der mit dem Gesetz über den Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen Ermittlungsverfahren vom 24. November 2011 eingeführte Rechtsbehelf die damit verfolgten Ziele nicht erreicht und daher den Anforderungen der Art. 6 Abs. 1 und Art. 13 EMRK nicht genügt (vgl. EGMR, Urteile vom 29. Mai 2012 - Nr. 53126/07 - NVwZ 2013, 47 Rn. 41 und vom 15. Januar 2015 - Nr. 62198/11, Kuppinger/Bundesrepublik Deutschland - NJW 2015, 1433 Rn. 126 und 139; s.a. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D - BVerwGE 147, 146 Rn. 24).

    (ee) Das Verfahren 1 E 512/97 wurde mit Ablauf der Rechtsmittelfrist des § 124a Abs. 4 Satz 1 VwGO gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 17. Februar 2004 am 5. Juli 2004 beendet (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D - BVerwGE 147, 146 Rn. 19).

    Dabei ist vor allem auch zu prüfen, ob Verzögerungen, die durch die Verfahrensführung des Gerichts eingetreten sind, bei Berücksichtigung des den Ausgangsgerichten insoweit zukommenden Gestaltungsspielraums sachlich gerechtfertigt sind (stRspr, vgl. etwa BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D - BVerwGE 147, 146 Rn. 37 und 42 sowie vom 29. Februar 2016 - 5 C 31.15 D - NJW 2016, 3464 Rn. 15 m.w.N.).

    In Übereinstimmung mit dem dargelegten rechtlichen Maßstab hat sich der Verwaltungsgerichtshof bei der Beurteilung der Angemessenheit der Verfahrensdauer vor dem Verwaltungsgericht zu Recht nicht von festen Zeitvorgaben oder abstrakten Orientierungs- bzw. Anhaltswerten leiten lassen, sondern eine Einzelfallprüfung vorgenommen (BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D - BVerwGE 147, 146 Rn. 29 ff. und vom 29. Februar 2016 - 5 C 31.15 D - NJW 2016, 3464 Rn. 16 m.w.N.).

  • BFH, 07.11.2013 - X K 13/12  

    Unangemessene Dauer eines finanzgerichtlichen Klageverfahrens

    Die zügige Erledigung eines Rechtsstreits ist kein Selbstzweck (so auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 11. Juli 2013  5 C 23.12 D, zur amtlichen Veröffentlichung in BVerwGE vorgesehen, unter 1.b bb (3)).

    Aus den genannten Gründen ist dem Ausgangsgericht ein erheblicher Spielraum für die Gestaltung seines Verfahrens einzuräumen (vgl. auch BVerwG-Urteil 5 C 23.12 D, unter 1.b bb (3)).

    So lehnt das BVerwG (Urteil 5 C 23.12 D, unter 1.b aa (2)) für instanzgerichtliche Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit jede Orientierung an Anhaltswerten ab und führt zur Begründung aus, die Struktur der zu entscheidenden Verfahren sei zu unterschiedlich.

    Sie entspricht zudem der tatsächlichen durchschnittlichen Dauer zulässiger Klageverfahren, die von den Finanzgerichten in den Jahren 2007 bis 2010 durch Urteil entschieden worden sind (Geschäftsbericht der Finanzgerichte der Bundesrepublik Deutschland für die Jahre 2009 und 2010, Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1578, 1581; vgl. aber zur eingeschränkten Aussagekraft statistischer Werte für die Konkretisierung des § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG BVerwG-Urteil 5 C 23.12 D, unter 1.b aa (2)).

  • BSG, 03.09.2014 - B 10 ÜG 2/13 R  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - unangemessene

    Maßgeblich ist, wie das Gericht die Lage aus seiner ex-ante-Sicht einschätzen durfte (BGH Urteil vom 13.2.2014 - III ZR 311/13 - NJW 2014, 1183, Juris RdNr 47; BVerwG Urteil vom 11.7.2013 - 5 C 23/12 D - BVerwGE 147, 146 RdNr 41) .

    Der EGMR hat deshalb eine besondere Bedeutung von Verfahren ua dann angenommen, wenn es um die finanzielle Versorgung in Renten- oder Arbeitssachen sowie um andere Verfahren wegen sozialversicherungsrechtlicher Ansprüche ging (vgl EGMR Urteil vom 8.6.2006 - Individualbeschwerde Nr. 75529/01 Sürmeli/Deutschland, RdNr 133, NJW 2006, 2389; Frowein/Peukert, EMRK-Kommentar Art. 6, RdNr 262; BVerwGE 147, 146) .

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2015 - 13 D 11/15  

    Annahme einer unangemessenen Verfahrensdauer in einem 30 Monate dauernden

    vgl. BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146 ff. = juris Rn. 16 ff., - 5 C 27.12 D -, BayVBl. 2014, 149 ff. = juris Rn. 10 ff.; BFH, Urteil vom 19. März 2014 - X K 3/13 -, BFH/NV 2014, 1053 ff. = juris Rn. 28 m. w. N.; BSG, Urteil vom 3. September 2014 - B 10 ÜG 12/13 R -, juris Rn. 27.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146 ff. = juris Rn. 44.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146 ff. = juris Rn. 27 ff.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146 ff. = juris Rn. 37 ff.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146 ff. = juris Rn. 40 ff.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146 ff. = juris Rn. 43.

    Das ergibt sich unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Länge der den Gerichten nach den Umständen des Einzelfalls zuzubilligenden Bearbeitungs- und Bedenkzeit, vgl. BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146 ff., und - 5 C 27.12 D -, juris, vom 27. Februar 2014 - 5 C 1/13 D -, NVwZ 2014, 1523 ff., und vom 26. Februar 2015 - 5 C 5/14 D -, juris.

    Mit Blick auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Länge der den Gerichten nach den Umständen des Einzelfalls zuzubilligenden Bearbeitungs- und Bedenkzeit, vgl. BVerwG, Urteile vom 11. Juli 2013 - 5 C 23.12 D -, BVerwGE 147, 146 ff., und - 5 C 27.12 D -, juris, vom 27. Februar 2014 - 5 C 1/13 D -, NVwZ 2014, 1523 ff., und vom 26. Februar 2015 - 5 C 5/14 D -, juris, ist hier für das zwar dringliche, jedoch auch überdurchschnittlich schwierige und aufwändige Klageverfahren 4 K 3173/12 eine Bearbeitungs- und Bedenkzeit von etwa acht Monaten ab Entscheidungsreife anzusetzen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2015 - 13 D 12/15  

    Gestaltungsspielraum des Gerichts während des Zeitraums gerichtlicher Untätigkeit

  • BVerwG, 17.08.2017 - 5 A 2.17  

    Teilanerkenntnis eines Entschädigungsanspruchs infolge unangemessener Dauer des

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.02.2017 - 13 D 74/15  

    Entschädigung für die Unangemessenheit der Gesamtverfahrensdauer; Ausgleich von

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2015 - 13 D 116/14  

    Ausschluss einer Person von der Prozessvertretung vor einem bestimmten Gericht

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2015 - 13 D 117/14  

    Entschädigungsanspruch wegen überlanger Dauer des einstweiligen

  • BVerwG, 29.02.2016 - 5 C 31.15  

    überlange Verfahrensdauer; Entschädigungsanspruch; Entschädigungsanspruch bei

  • BSG, 03.09.2014 - B 10 ÜG 2/14 R  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - Erhebung der

  • BSG, 12.02.2015 - B 10 ÜG 1/13 R  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - Anspruch einer juristischen

  • BVerwG, 15.12.2017 - 2 WD 1.17  

    Ausbildungskompanie; Beförderungsverbot; Bezügekürzung; Einschränkung der

  • LSG Sachsen, 12.07.2016 - L 11 SF 50/15  

    Entschädigungsverfahren; Entschädigung für unangemessene Verfahrensdauer in

  • LSG Schleswig-Holstein, 20.04.2018 - L 12 SF 46/17  

    Entschädigungsklage nach § 198 Abs. 2 GVG

  • OVG Sachsen, 09.07.2014 - EK 11 F 5/13  

    Unangemessene Verfahrensdauer, Beitragen der Verzögerung, Verzögerungsrüge,

  • BVerwG, 26.02.2015 - 5 C 5.14  

    Zulässigkeit der Entschädigungsklage; Bestimmtheit des Klageantrags;

  • OVG Thüringen, 22.01.2014 - 2 SO 182/12  

    Rückübertragungsrecht; Entschädigung für überlange Verfahrensdauer;

  • BVerwG, 04.07.2017 - 5 B 11.17  

    Rechtsträgerübergreifende Kompensation im Rahmen des § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2015 - 13 D 27/14  

    Ausschluss des Anspruchs auf Entschädigung wegen verspäteter Verzögerungsrüge;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.02.2017 - 13 D 75/15  

    Anspruch auf Ausgleich des immateriellen Nachteils wegen unangemessener Dauer des

  • BGH, 13.03.2014 - III ZR 91/13  

    Entschädigungsanspruch wegen überlanger Verfahrensdauer: Begriff des

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2016 - L 11 SF 398/15  

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer; Unangemessene Dauer des

  • VG Osnabrück, 14.10.2015 - 5 A 390/15  

    Untätigkeitsklage eines somalischen Asylbewerbers - Überlastung des Bundesamtes

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2016 - L 11 SF 85/16  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2016 - L 11 SF 86/16  

    Staatshaftungsanspruch; Unangemessene Dauer von Gerichtsverfahren; Wirksame

  • BSG, 12.02.2015 - B 10 ÜG 11/13 R  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - keine Begrenzung der

  • BVerwG, 12.03.2018 - 5 B 26.17  

    Verwaltungsprozess- und Gerichtsverfassungsrecht: Zur Bedeutung von "förmlichen"

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.02.2017 - 13 D 36/16  

    Entschädigung wegen überlanger Dauer des Gerichtsverfahrens; Verzögerungsrüge als

  • BVerwG, 26.09.2016 - 5 B 3.16  

    Verbot überlanger Verfahrensdauer; Zurechnung zulässigen Prozessverhaltens

  • BAG, 13.12.2017 - 5 AZA 84/17  

    Prozesskostenhilfe - Entschädigung für überlange Verfahrensdauer -

  • BGH, 13.04.2017 - III ZR 277/16  

    Entschädigungsanspruch wegen sachlich nicht gerechtfertigter

  • BVerwG, 26.09.2016 - 5 B 2.16  

    Anforderungen an die strafrichterliche Pflicht zur umfassenden

  • BVerwG, 26.09.2016 - 5 B 1.16  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der Versäumung der Frist für die

  • BVerwG, 02.05.2017 - 5 B 75.15  

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer; erfolglose

  • BVerwG, 12.05.2016 - 2 WD 16.15  

    Unterschlagung; Dezentrale Beschaffung; Teileinheitsführer; Vertrauensposition;

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 15.04.2015 - L 11 SF 546/14  

    Entschädigungsklage wegen unangemessener Dauer eines sozialgerichtlichen

  • BFH, 04.06.2014 - X K 12/13  

    Entschädigungsklage - Verfahrensruhe im Ausgangsverfahren

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 25.11.2015 - L 11 SF 215/15  
  • BVerwG, 10.01.2018 - 5 PKH 8.17  

    Auf Verfahrensfehler, Grundsatzbedeutung und Divergenz gestützter

  • BVerwG, 19.05.2016 - 2 WD 13.15  

    Überlange Verfahrensdauer; Verfahrenshindernis; Milderungsgrund; Entzug aus

  • BVerwG, 16.02.2017 - 2 WD 14.16  

    "Spionagewecker"; heimliche Filmaufnahmen; höchstpersönlicher Lebensbereich;

  • BSG, 10.07.2014 - B 10 ÜG 8/13 R  

    Überlange Verfahrensdauer - Entschädigungsklage - sozialrechtliches

  • BVerwG, 16.06.2016 - 2 WD 2.16  

    Verhängung einer Bezügekürzung gegen einen Soldaten wegen eines Dienstvergehens;

  • VGH Bayern, 10.12.2015 - 23 A 14.2252  

    Asylverfahrensrechtliche Streitigkeit, überlange Verfahrensdauer,

  • BGH, 13.02.2014 - III ZR 311/13  

    Entschädigung wegen überlanger Dauer einer Strafvollzugssache:

  • VGH Hessen, 22.03.2018 - 29 C 779/17  

    Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren

  • BFH, 18.03.2014 - X K 4/13  

    Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 19. 03. 2014 X K 8/13 -

  • VGH Bayern, 26.06.2015 - 23 A 14.2254  

    Prozesskostenhilfe; Entschädigungsklage; überlange Verfahrensdauer

  • BVerwG, 12.01.2017 - 2 WD 12.16  

    Betäubungsmittel; Besitz; Kokain; Amphetamin; Methamphetamin; Crystal;

  • EGMR, 05.12.2013 - 46344/06  

    RUMPF ET 70 AUTRES AFFAIRES CONTRE L'ALLEMAGNE

  • BVerwG, 14.09.2017 - 2 WA 2.17  

    Angemessene Entschädigung; Auslandsverwendungszulage; Bemessungsentscheidung;

  • BFH, 26.10.2016 - X K 2/15  

    Entschädigungsklage: Verfahrensförderung - Verzögerungsrüge

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.04.2015 - L 11 SF 667/14  

    Klage auf Entschädigung wegen unangemessener Dauer eines sozialgerichtlichen

  • BFH, 17.06.2014 - X K 7/13  

    Entschädigungsklage

  • BSG, 15.12.2015 - B 10 ÜG 1/15 R  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Wiedergutmachung auf andere Weise - gerichtliche

  • BVerwG, 01.09.2017 - 2 WDB 4.17  

    Überlange Verfahrensdauer; Beschleunigungsgebot; Verfahrenshindernis;

  • OVG Niedersachsen, 04.09.2014 - 21 F 1/13  

    Entschädigungsklage nach § 198 GVG

  • BFH, 04.06.2014 - X K 5/13  

    Geldentschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer - Gebotene beschleunigte

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 04.03.2016 - L 11 SF 554/15  
  • OLG Braunschweig, 11.04.2014 - 6 SchH 1/13  

    Entschädigung wegen unangemessener Verfahrensdauer bei einer Vielzahl von

  • BFH, 19.03.2014 - X K 3/13  

    Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 19. 03. 2014 X K 8/13 -

  • BVerwG, 20.06.2017 - 2 B 84.16  

    Zugrundelegung der in einem anderen gesetzlich geregelten Verfahren getroffenen

  • LSG Sachsen, 29.03.2017 - L 11 SF 70/16  

    Entschädigung wegen überlanger Dauer eines Gerichtsverfahrens; Beschränkung auf

  • VG Karlsruhe, 08.07.2016 - A 3 K 172/16  

    Prüfung der Personaldokumente - Verfahrensdauer seit der Antragstellung mehr als

  • BSG, 05.05.2015 - B 10 ÜG 20/14 B  

    Entschädigung wegen unangemessener Dauer eines Gerichtsverfahrens; Umstände des

  • BVerwG, 08.05.2014 - 5 B 3.14  

    Konkretisierung der Bestimmung der Merkmale einer unangemessenen Dauer des

  • VGH Bayern, 29.06.2017 - 23 A 15.2332  

    Entschädigung wegen unangemessener Verfahrensdauer

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.08.2014 - L 11 SF 155/13  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 04.12.2013 - L 11 SF 398/13  
  • KG, 29.01.2016 - 7 EK 12/15  

    Entschädigung für unangemessene Verfahrensdauer in Berlin: Erledigung einer

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.05.2015 - L 11 SF 563/13  

    Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe für eine auf Entschädigung gerichtete

  • BVerwG, 14.09.2017 - 2 WD 4.17  

    Dienstvergehen; Opportunitätsentscheidung; überlanges Verfahren

  • VerfG Brandenburg, 09.09.2016 - VfGBbg 26/16  

    Subsidiarität; Fachgerichtliches Verfahren; Verzögerungsrüge; Entschädigungsklage

  • BVerwG, 02.12.2014 - 1 B 21.14  

    Maßgeblicher Zeitpunkt bei Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.08.2014 - L 11 SF 210/14  

    Entschädigungsklage wegen unangemessener Dauer des Gerichtsverfahrens; Auslegung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2014 - L 11 SF 201/13  

    Prozesskostenhilfe für eine auf Entschädigung gerichtete Klage wegen

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.08.2014 - L 11 SF 209/14  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.08.2014 - L 11 SF 208/14  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2014 - L 11 SF 318/12  

    Geltendmachung einer Entschädigung nach §§ 198 ff. GVG wegen unangemessener Dauer

  • LSG Berlin-Brandenburg, 22.04.2015 - L 38 SF 267/14  

    Entschädigungsklage in einem noch anhängigen Entschädigungsklageverfahren -

  • VerfG Brandenburg, 09.09.2016 - VfGBbg 25/16  

    Subsidiarität; Fachgerichtliches Verfahren; Verzögerungsrüge; Entschädigungsklage

  • LSG Sachsen-Anhalt, 18.12.2014 - L 10 SF 11/14  

    Überlanges Gerichtsverfahren - sozialgerichtliches Verfahren - bezifferter

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2014 - L 11 SF 369/12  

    Geltendmachung einer Entschädigung nach §§ 198 ff. GVG wegen unangemessener Dauer

  • LSG Rheinland-Pfalz, 25.09.2013 - L 4 SF 40/12  
  • LSG Berlin-Brandenburg, 25.05.2016 - L 38 SF 364/15  

    Entschädigung bei überlangen Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - Antrag auf

  • BSG, 05.05.2015 - B 10 ÜG 19/14 B  

    Entschädigung wegen unangemessener Dauer eines Gerichtsverfahrens; Kriterien für

  • VGH Baden-Württemberg, 31.10.2013 - 6 S 1243/13  

    Entschädigung wegen unangemessener Dauer eines Gerichtsverfahrens

  • LSG Berlin-Brandenburg, 25.05.2016 - L 38 SF 1/16  

    Entschädigung bei überlangen Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - Antrag auf

  • VerfGH Baden-Württemberg, 21.03.2016 - 1 VB 80/15  

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine noch zu erhebende Entschädigungsklage

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.02.2018 - 13 D 68/17  
  • OVG Berlin-Brandenburg, 14.03.2017 - 3 A 21.16  

    Entschädigungsklage; überlange Verfahrensdauer; Anschluss- und Beitragsrecht;

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 16.10.2014 - L 11 SF 671/14  

    Missbräuchlichkeit eines Ablehnungsantrags; Prozesskostenhilfe für

  • VG Oldenburg, 06.11.2017 - 15 A 7522/17  

    Untätigkeitsklage bei Verwehrung der förmlichen Asylantragstellung

  • OVG Niedersachsen, 24.06.2016 - 21 F 1/16  

    Entschädigung nach § 198 GVG wegen überlanger Verfahrensdauer eines

  • LSG Sachsen, 29.03.2017 - L 11 SF 15/15  

    Erheben einer Verzögerungsrüge erst kurz vor der mündlichen Verhandlung des

  • VG München, 08.04.2016 - M 12 K 16.30295  

    Anhaltspunkt für die Bestimmung der Angemessenheit der Frist gem. § 75 S. 1 VwGO

  • VG München, 29.07.2016 - M 12 K 16.31503  

    Bescheidungspflicht der Behörde im Asylverfahren

  • KG, 29.02.2016 - 7 EK 12/15  

    Unangemessene Verfahrensdauer, Verkehrsunfallsache, Entschädigung,

  • VG München, 18.07.2016 - M 12 K 16.31516  

    Erfolgreiche Untätigkeitsklage gegen 12 Monate andauerndes Asylverfahren

  • VG München, 25.05.2016 - M 12 K 16.30426  

    Unzureichender Grund für Nichtverbescheidung

  • VG München, 24.05.2016 - M 12 K 16.30421  

    Frage der Unangemessenheit der Dauer eines gerichtlichen Verfahrens -

  • VG Darmstadt, 06.04.2016 - 3 K 1769/15  

    Untätigkeitsklage im Asylrecht

  • VG München, 14.06.2016 - M 12 K 16.30420  

    Zulässigkeit einer Untätigkeitsklage im Asylverfahren bei Verstoß gegen

  • VG München, 20.05.2016 - M 12 K 16.30680  

    Fehlende Entscheidung über Asylantrag mit zureichendem Grund rechtmäßig

  • VG München, 02.05.2016 - M 12 K 16.30418  

    Anspruch auf Fortsetzung des Asylverfahrens und Verbescheidung des gestellten

  • VG München, 02.05.2016 - M 12 K 16.30425  

    Anspruch auf Fortsetzung des Asylverfahrens und Verbescheidung des gestellten

  • VG München, 23.03.2016 - M 12 K 15.31482  

    Untätigkeitsklage - Angemessenheit der Frist einer Entscheidung im Asylverfahren

  • VG München, 13.10.2015 - M 25 K 14.30901  

    Erfolgreiche Untätigkeitsklage im Asylverfahren

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