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   OVG Sachsen, 16.03.2004 - 5 E 27/04   

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OVG Sachsen, 16.03.2004 - 5 E 27/04 (https://dejure.org/2004,16193)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 16.03.2004 - 5 E 27/04 (https://dejure.org/2004,16193)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 16. März 2004 - 5 E 27/04 (https://dejure.org/2004,16193)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Zulässigkeit einer Bewilligung von Prozesskostenhilfe vor Klagerücknahme; Ausdrückliche Anfrage des Klägers an das Gericht um eine Entscheidung über seinen Prozesskostenhilfeantrag

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 18.11.2009 - XII ZB 152/09

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe nach Klagerücknahme bei bereits zuvor

    bb) Für die vorliegende Fallgestaltung wird zum einen vertreten, dass Prozesskostenhilfe für die Rechtsverteidigung nicht mehr bewilligt werden kann, wenn die Klage bereits bei Entscheidungsreife des Prozesskostenhilfegesuchs zurückgenommen worden war (OLG Hamburg OLGR 1997, 13; jeweils zur teilweisen Klagerücknahme: OLG Hamm [Beschluss vom 31. Januar 2003 - 11 WF 364/02 -] FamRZ 2003, 1761; OLG Celle OLGR 1999, 215; OLG Brandenburg OLGR 2007, 246; s. auch Sächsisches OVG, Beschluss vom 16. März 2004 - 5 E 27/04 - [...]; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 67. Aufl. § 114 Rdn. 94; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe 4. Aufl. Rdn. 483 [Fn. 10]; Zöller/Philippi a.a.O. § 119 Rdn. 45 [s. aber auch § 117 Rdn. 2 c und § 114 Rdn. 25]).
  • OVG Niedersachsen, 27.07.2010 - 4 PA 175/10

    Keine Prozesskostenhilfe nach Klagerücknahme

    Daher kommt eine Bewilligung von Prozesskostenhilfe nach der Beendigung des Verfahrens durch eine Klagerücknahme grundsätzlich nicht mehr in Betracht (ebenso: OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschl. v. 16.2.2005 - 1 O 390/04 - OVG Schleswig-Holstein, Beschl. v. 28.10.2003 - 3 O 27/03 -, NVwZ-RR 2004, 460; Sächs. OVG, Beschl. v. 16.3.2004 - 5 E 27/04 - Sodan/Ziekow, VwGO, Kommentar, 3. Aufl., § 166 Rn. 48; a. A. BGH, Beschl. v. 18.11.2009 - XII ZB 152/09 -).

    Zwar wird in der Rechtsprechung und der Literatur teilweise die Auffassung vertreten, dass auch im Falle einer Klagerücknahme Prozesskostenhilfe rückwirkend zu bewilligen sei, wenn der Kläger vor dem Wegfall der Rechtshängigkeit alles ihm Zumutbare getan habe, um eine Entscheidung des Gerichts über seinen Antrag auf Prozesskostenhilfe zu erreichen (vgl. Kopp/Schenke, VwGO, Kommentar, 16. Aufl., § 166 Rn. 14; Bay. VGH, Beschl. v. 15.9.2009 - 11 C 08.442 - vgl. auch Sächs. OVG, Beschl. v. 16.3.2004 - 5 E 27/04 -).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 19.12.2012 - L 20 AS 1601/12

    Sozialgerichtliches Verfahren - Ausschluss einer rückwirkenden Bewilligung von

    10 Daher kommt eine Bewilligung von Prozesskostenhilfe nach der Beendigung des Verfahrens grundsätzlich nicht mehr in Betracht (ebenso: OVG Lüneburg, Beschluss v. 27.07.2010 - 4 PA 175/10 - Juris; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss v. 16.2.2005 - 1 O 390/04 - OVG Schleswig-Holstein, Beschluss v. 28.10.2003 - 3 O 27/03 -, NVwZ-RR 2004, 460; Sächs. OVG, Beschluss v. 16.3.2004 - 5 E 27/04 - Juris; Sodan/Ziekow, VwGO, Kommentar, 3. Aufl., § 166 Rn. 48).

    Im vorliegenden Fall würde eine nachträgliche Bewilligung von Prozesskostenhilfe auch dann nicht in Betracht kommen, wenn der in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Auffassung gefolgt würde, dass für die Beurteilung der Erfolgsaussichten der beabsichtigten Rechtsverfolgung der Zeitpunkt der Entscheidungsreife des Prozesskostenhilfeantrags maßgeblich sei und eine rückwirkende Bewilligung von Prozesskostenhilfe ausnahmsweise auch nach Abschluss der Instanz in Betracht kommt, wenn das Gericht sie bereits vor Beendigung des Verfahrens hätte bewilligen müssen, wenn die Entscheidung durch das Gericht grundlos verzögert wurde und sich zwischenzeitlich die Sach- und Rechtslage zum Nachteil des Antragstellers geändert hat (vgl. LSG Baden-Württemberg, Beschuss vom 01. Dezember 2005, L 10 R 4283/05, Justiz 2006, Seite 148 ff. m. w. N.; OVG Brandenburg v. 08.11.2001, 4 E 80/011, NVwZ-RR 2002, 789-791 m.w.N.; Sächs. OVG, Beschluss v. 16.03.2004 - 5 E 27/04 - Juris; BGH, Beschluss v. 18.11.2009 - XII ZB 152/09; OLG Hamm, Beschluss vom 17. März 2004 - 11 WF 4/04 -, NJOZ 2004, S. 2540 f.; Geimer, in: Zöller, ZPO, 28. Aufl. 2010, § 117 Rn. 2b m.w.N.; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, Prozess- und Verfahrenskostenhilfe, Beratungshilfe, 5. Aufl. 2010, Rn. 508 m.w.N.).

  • VGH Bayern, 19.08.2013 - 12 C 13.1519

    Streitigkeiten über die Registrierung für den Bezug öffentlich geförderten

    Grundsätzlich scheidet daher deren rückwirkende Bewilligung nach Klagerücknahme aus (BayVGH, B.v. 27.6.2013 - 12 C 13.939; B.v. 11.6.2012 - 12 C 12.1042 - juris Rn. 4; B.v. 6.7.2011 - 12 C 11.1151, 12 C 11.1152 - juris Rn. 3; B.v. 26.3.2004 - 12 C 04.564 - juris, Rn. 1; Sächsisches OVG, B.v. 16.3.2004 - 5 E 27/04 - SächsVBl 2005, 89; OVG Berlin, B.v. 5.3.1998 - 8 M 9.98 - NVwZ 1998, 650; OVG Münster, B.v. 30.6.1993 - 25 E 426/93 - NVwZ-RR 1994, 124; Neumann in Sodan/Ziekow, VwGO, 3. Aufl. 2011, § 166 Rn. 48).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 16.02.2005 - 1 O 390/04

    Prozesskostenhilfe; maßgeblicher Zeitpunkt; Entscheidungsreife;

    Darüber können insbesondere in den Fällen der Erledigung des Rechtsstreits durch Klagerücknahme vor unanfechtbarer Entscheidung über das Prozesskostenhilfegesuch auch Billigkeitserwägungen nicht hinweg helfen (vgl. OVG Schleswig, Beschl. v. 28.10.2003 - 3 O 27/03 -, NVwZ-RR 2004, 460; OVG Koblenz, Beschl. v. 25.08.1988 - 13 E 23/88 -, DÖV 1989, 36; VGH München, Beschl. v. 04.12.1986 - 7 C 86.03088 -, BayVBl. 1988, 93; BFH, Beschl. v. 13.06.1996 - X B 59/96 -, Juris; Beschl. v. 31.05.1990 - IV B 126/89 -, Juris; Beschl. v. 26.08.1987 - VIII S 13/86 -, Juris; Beschl. v. 11.09.1984 - VII R 174/82 -, Juris; OLG München, Beschl. v. 07.04.1995 - 16 WF 695/95 -, Juris; in der Tendenz auch OVG Münster, Beschl. v. 30.06.1993 - 25 E 426/93 -, DVBl. 1994, 214; Pentz, Keine Prozesskostenhilfe nach Erledigung der Hauptsache, NJW 1985, 1820, 1821; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe, 3. Aufl., Rn. 420, 423; a.A. OVG Berlin, Beschl. v. 05.03.1998 - 8 M 9/98 -, NVwZ 1998, 650; VGH Mannheim, Beschl. v. 23.04.2002 - 11 S 119/02 -, VBlBW 2002, 529; OVG Weimar, Beschl. v. 03.12.1997 - 3 ZO 619/95 -, NVwZ 1998, 866; OVG Bautzen, Beschl. v. 16.03.2004 - 5 E 27/04 -, Juris; wohl auch OLG Rostock, Beschl. v. 20.03.2001 - 10 WF 48/01 -, FamRZ 2001, 1468 - zitiert nach Juris - und Kopp/Schenke, VwGO, 13. Aufl., § 166 Rn. 14).
  • VGH Bayern, 27.06.2013 - 12 C 13.939

    Vorliegen einer rückwirkenden Bewilligung von Prozesskostenhilfe i.R.d.

    Grundsätzlich scheidet daher deren rückwirkende Bewilligung nach Klagerücknahme aus (BayVGH, B.v. 11.6.2012 - 12 C 12.1042 - [...] Rn. 4; B.v. 6.7.2011 - 12 C 11.1151, 12 C 11.1152 - [...] Rn. 3; B.v. 26.3.2004 - 12 C 04.564 - [...], Rn. 1; Sächsisches OVG, B.v. 16.3.2004 - 5 E 27/04 - SächsVBl 2005, 89; OVG Berlin, B.v. 5.3.1998 - 8 M 9.98 - NVwZ 1998, 650; OVG Münster, B.v. 30.6.1993 - 25 E 426/93 - NVwZ-RR 1994, 124; Neumann in Sodan/Ziekow, VwGO , 3. Aufl. 2011, § 166 Rn. 48).
  • OVG Sachsen, 24.03.2015 - 5 D 117/14

    Rückwirkende Prozesskostenhilfegewährung nach übereinstimmender

    12 Ebenso wie nach der Rechtsprechung des Senats nach einer Klagerücknahme noch Prozesskostenhilfe gewährt werden kann, wenn vor der Rücknahme die Bewilligungsvoraussetzungen gegeben waren und das Gericht nochmals nachdrücklich um eine Entscheidung über den Prozesskostenhilfeantrag gebeten wurde (SächsOVG, Beschl. v. 16. März 2004 - 5 E 27/04 -, juris Rn. 2, m. w. N.), gilt dies auch für eine Prozessbeendigung durch übereinstimmende Erledigungserklärung (SächsOVG, Beschl. v. 22. Juni 2009 - 3 D 79/08 -, juris Rn. 2; BayVGH, Beschl. v. 6. August 1996, NVwZ-RR 1997, 500, 501; ohne Begründung: SächsOVG, Beschl. v. 7. August 2007 - 5 E 164/07 -, juris).
  • VGH Bayern, 07.02.2012 - 14 C 11.2539

    Prozesskostenhilfe nach Erledigungserklärung; Entscheidungsreife des Antrags auf

    Das OVG Sachsen (vom 16.3.2004 Az. 5 E 27/04 Leitsatz und RdNr. 2) erlaubt auch bei einer Klagerücknahme die Bewilligung von Prozesskostenhilfe, wenn der Kläger zuvor das Gericht nochmals "nachdrücklich um eine Entscheidung über seinen Prozesskostenhilfeantrag bittet".
  • VG München, 12.03.2012 - M 23 K 11.4259

    Keine rückwirkende Bewilligung von Prozesskostenhilfe nach Klagerücknahme

    Insoweit ist es auch unerheblich, dass der Bevollmächtigte des Klägers unmittelbar vor der Erklärung der Klagerücknahme um unverzügliche Entscheidung über den Prozesskostenhilfeantrag gebeten hat - offenbar vor dem Hintergrund der zum Teil in der Rechtsprechung vertretenen Ansicht, wonach die Bewilligung von Prozesskostenhilfe durch eine Klagerücknahme nicht ausgeschlossen wird, wenn der Kläger zuvor das Gericht nochmals nachdrücklich um eine Entscheidung über seinen Prozesskostenhilfeantrag bittet (vgl. u.a. SächsOVG vom 16.3.2004 SächsVBl 2005, 89).
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