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   AG Bad Iburg, 04.01.2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK   

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https://dejure.org/2008,33879
AG Bad Iburg, 04.01.2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK (https://dejure.org/2008,33879)
AG Bad Iburg, Entscheidung vom 04.01.2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK (https://dejure.org/2008,33879)
AG Bad Iburg, Entscheidung vom 04. Januar 2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK (https://dejure.org/2008,33879)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Vergütung des Prozesskostenhilfeanwalts: Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Vergütung des Prozesskostenhilfeanwalts: Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Ausgestaltung der Berechnung des Vergütungsanspruchs eines Rechtsanwalts durch einen Kostenbeamten; Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen der hälftigen Kürzung einer geltend gemachten Verfahrensgebühr durch Anrechnung der Geschäftsgebühr

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • VG Berlin, 23.01.2008 - 35 KE 39.07

    Rechtsanwaltsvergütung: keine Minderung des Anspruchs auf Erstattung der

    5 In dieser Konstellation erfolgt nach Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV grundsätzliche keine Minderung des Anspruches auf Erstattung der Verfahrensgebühr ( so auch: BayVGH, Beschlüsse vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 -, NJW 2007, 170ff., vom 14. Mai 2007 - 25 C 07.754 -, zitiert nach juris, und vom 9. Oktober 2007 - 3 C 07.1903 -, zitiert nach juris; OVG NRW, Beschluss vom 25. April 2006 - 7 E 410.06 -, NJW 2006, 1991f.; Nds. OVG, Beschluss vom 8. Oktober 2007 - 10 OA 73.07 -, zitiert nach juris; VG Sigmaringen, Beschluss vom 12. Juni 2006 - A 1 K 10321.05 -, zitiert nach juris; VG Frankfurt, Beschluss vom 13. März 2006 - 2 J 662.06 (1) -, JurBüro 2006, 314f.; VG Freiburg, Beschluss vom 10. August 2006 - A 3 K 11018/05 -, zitiert nach juris; VG Lüneburg, Beschluss vom 9. März 2006 - 5 A 42.05 -, JurBüro 2006, 314; VG Köln, Beschluss vom 16. März 2006 - 18 K 6475.04.A -, zitiert nach juris; KG Berlin, Beschlüsse vom 20. Juli 2005 - 1 W 285.06 -, JurBüro 2006, 202, und vom 17. Juli 2007 - 1 W 256.07 -, JurBüro 2007, 582; OLG Hamm, Beschluss vom 24. Mai 2005 - 23 W 45.05 -, JurBüro 2006, 202; OLG Rostock, Beschluss vom 11. Oktober 2007 - 10 WF 184/07 -, zitiert nach juris; AG Bad Iburg, Beschluss vom 4. Januar 2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK -, zitiert nach juris; ebenso Enders, JurBüro 2006, 78; Madert, in: Gerold/Schmidt/v. Eicken/Madert/Müller-Rabe, RVG, 17. Aufl. 2006, Vorb.

    Der unbilligen Entlastung der Staatskasse entspräche auf der anderen Seite eine unbillige Belastung der Partei, der Prozesskostenhilfe gewährt wurde, wenn sie lediglich eine geminderte Verfahrensgebühr erhielte (vgl. Enders, JurBüro 2006, 78; KG Berlin, Beschluss vom 20. Juli 2005 - 1 W 285.06 -, JurBüro 2006, 202; BayVGH, Beschluss vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 -, NJW 2007, 170 [171f.]; OVG NRW, Beschluss vom 25. April 2006 - 7 E 410.06 -, NJW 2006, 1991 [1992]; siehe auch AG Bad Iburg, Beschluss vom 4. Januar 2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK -, zitiert nach juris).

    Zu diesen systematischen und teleologischen Argumenten kommt die Erwägung, dass das Kostenfestsetzungsverfahren nicht mit der Prüfung belastet werden soll, in welcher Höhe eine Geschäftsgebühr entstanden ist (VG Freiburg, Beschluss vom 10. August 2006 - A 3 K 11018/05 -, zitiert nach juris; in diese Richtung auch AG Bad Iburg, Beschluss vom 4. Januar 2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK -, zitiert nach juris; diese Problematik erkennt auch OLG Frankfurt, Beschluss vom 14. November 2007 - 18 W 283/07 -, zitiert nach juris; AG Hohenschönhausen, Beschluss vom 25. Oktober 2007 - 14 C 16/06 -, zitiert nach juris).

  • VG Berlin, 23.01.2008 - 35 KE 38.07

    Rechtsanwaltsvergütung: Nichtanrechnung der Geschäftsgebühr auf die

    In dieser Konstellation erfolgt nach Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV grundsätzliche keine Minderung des Anspruches auf Erstattung der Verfahrensgebühr ( so auch: BayVGH, Beschlüsse vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 -, NJW 2007, 170ff., vom 14. Mai 2007 - 25 C 07.754 -, zitiert nach juris, und vom 9. Oktober 2007 - 3 C 07.1903 -, zitiert nach juris; OVG NRW, Beschluss vom 25. April 2006 - 7 E 410.06 -, NJW 2006, 1991f.; NdsOVG, Beschluss vom 8. Oktober 2007 - 10 OA 73.07 -, zitiert nach juris; VG Sigmaringen, Beschluss vom 12. Juni 2006 - A 1 K 10321.05 -, zitiert nach juris; VG Frankfurt, Beschluss vom 13. März 2006 - 2 J 662.06 (1) -, JurBüro 2006, 314f.; VG Freiburg, Beschluss vom 10. August 2006 - A 3 K 11018/05 -, zitiert nach juris; VG Lüneburg, Beschluss vom 9. März 2006 - 5 A 42.05 -, JurBüro 2006, 314; VG Köln, Beschluss vom 16. März 2006 - 18 K 6475.04.A -, zitiert nach juris; KG Berlin, Beschlüsse vom 20. Juli 2005 - 1 W 285.06 -, JurBüro 2006, 202, und vom 17. Juli 2007 - 1 W 256.07 -, JurBüro 2007, 582; OLG Hamm, Beschluss vom 24. Mai 2005 - 23 W 45.05 -, JurBüro 2006, 202; OLG Rostock, Beschluss vom 11. Oktober 2007 - 10 WF 184/07 -, zitiert nach juris; AG Bad Iburg, Beschluss vom 4. Januar 2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK -, zitiert nach juris; ebenso Enders, JurBüro 2006, 78; Madert, in: Gerold/Schmidt/v. Eicken/Madert/Müller-Rabe, RVG, 17. Aufl. 2006, Vorb.

    Der unbilligen Entlastung der Gegenseite entspräche eine unbillige Belastung der obsiegenden Partei, die lediglich eine geminderte Verfahrensgebühr erhielte (vgl. Enders, JurBüro 2006, 78; KG Berlin, Beschluss vom 20. Juli 2005 - 1 W 285.06 -, JurBüro 2006, 202; BayVGH, Beschluss vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 -, NJW 2007, 170 [171f.]; OVG NRW, Beschluss vom 25. April 2006 - 7 E 410.06 -, NJW 2006, 1991 [1992]; siehe auch AG Bad Iburg, Beschluss vom 4. Januar 2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK -, zitiert nach juris).

    Zu diesen systematischen und teleologischen Argumenten kommt die Erwägung, dass das Kostenfestsetzungsverfahren nicht mit der Prüfung belastet werden soll, in welcher Höhe eine Geschäftsgebühr entstanden ist (VG Freiburg, Beschluss vom 10. August 2006 - A 3 K 11018/05 -, zitiert nach juris; in diese Richtung auch AG Bad Iburg, Beschluss vom 4. Januar 2008 - 5 F 382/07, 5 F 382/07 UEUK -, zitiert nach juris; diese Problematik erkennt auch OLG Frankfurt, Beschluss vom 14. November 2007 - 18 W 283/07 -, zitiert nach juris; AG Hohenschönhausen, Beschluss vom 25. Oktober 2007 - 14 C 16/06 -, zitiert nach juris).

  • OLG Jena, 30.10.2008 - 3 WF 396/08

    Anwaltsgebühren bei Bewilligung der Prozesskostenhilfe im

    Soweit in der Rechtsprechung zum Teil die Anrechnung auf die PKH-Vergütung abgelehnt wurde, beruhte dies auf der Annahme, die Anrechnung sei auch im Kostenfestsetzungsverfahren nach § 103 ZPO nur dann vorzunehmen, wenn die Geschäftsgebühr bezahlt, tituliert oder unstreitig ist (z.B. OLG Stuttgart, Beschluss v. 15.01.2008, Az.: 8 WF 5/08; Beschluss v. 11.12.2007, Az.: 8 WF 161/07; VG Berlin, Beschluss v. 23.01.2008, Az.: 35 KE 39.07, 20 X 119.05; AG Bad Iburg, Beschluss v. 04.01.2008, Az.: 5 F 382/07; jeweils zitiert nach juris).

    Soweit das Amtsgericht Bad Iburg (Beschluss v. 08.01.2008, Az.: 5 F 300/07 UE, FamRZ 2008, 1014; Beschluss v. 04.01.2008, Az.: 5 F 382/07)annimmt, eine Anrechnung stünde im Widerspruch zu § 122 Abs. 1 Nr. 3 ZPO , verkennt es, dass die Geltendmachung von Vergütungsansprüchen gegenüber der Partei nur insoweit ausgeschlossen ist, als es sich um nach der Beiordnung ausgelöste Gebührenansprüche handelt.

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