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   OLG Hamm, 15.09.2016 - III-5 RVs 41/16   

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https://dejure.org/2016,34441
OLG Hamm, 15.09.2016 - III-5 RVs 41/16 (https://dejure.org/2016,34441)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15.09.2016 - III-5 RVs 41/16 (https://dejure.org/2016,34441)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15. September 2016 - III-5 RVs 41/16 (https://dejure.org/2016,34441)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    Gewerbsmäßiger Diebstahl, Berufungsbeschränkung auf Rechtsfolgenausspruch, Doppelrelevanz von Straferschwerungsgründen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 243 Abs. 1 S. 2 Nr. 3; StPO § 318
    Gewerbsmäßiger Diebstahl; Berufungsbeschränkung auf Rechtsfolgenausspruch; Doppelrelevanz von Straferschwerungsgründen

  • rechtsportal.de

    StGB § 243 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 ; StPO § 318
    Unwirksamkeit der Beschränkung des Rechtsmittels bei widersprüchlichen Feststellungen zur Verwirklichung eines Regelbeispiels

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Unwirksamkeit der Beschränkung des Rechtsmittels bei widersprüchlichen Feststellungen zur Verwirklichung eines Regelbeispiels

Verfahrensgang

  • LG Essen - 31 Ns 22/16
  • OLG Hamm, 15.09.2016 - III-5 RVs 41/16
 
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Wird zitiert von ...

  • KG, 12.01.2017 - 121 Ss 197/16

    Berufungsbeschränkung auf den Rechtsfolgenausspruch im Strafverfahren wegen

    Das kann jedenfalls in den Fällen gelten, in denen Schuldspruch und Strafzumessung so miteinander verknüpft sind, dass die straferhöhenden Umstände eines Regelbeispiels einen untrennbaren Teil der Schuldfrage (doppelrelevante Tatsachen also) bilden (vgl. OLG Hamm, Beschlüsse vom 07. Mai 2001 - 2 Ss 134/01 -, juris Rn. 23, und 15. September 2016 - 5 RVs 41/16, III-5 RVs 41/16 -, juris Rn. 8).

    dd) Danach ist die erforderliche Trennbarkeit von Schuld- und Straffrage vorliegend gegeben, denn das Amtsgericht hat überhaupt keine Feststellungen zu der die Gewerbsmäßigkeit begründenden Absicht des Angeklagten, sich durch wiederholte Tatbegehung eine fortlaufende Einnahmequelle zu verschaffen, als einem Beweggrund des Handelns getroffen, der nach teilweise vertretener Ansicht auch den Schuldspruch berühren kann (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 15. September 2016 - 5 RVs 41/16, III-5 RVs 41/16 -, juris Rn. 8; OLG Stuttgart, Beschluss vom 3. Dezember 2013 - 1 Ss 701/13 - juris Rn. 13; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 2. Dezember 2003 - 1 Ss 123/03 -, juris Rn.5; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 20. November 2002 - 2St RR 152/02 -, juris Rn. 15; KG, Urteile vom 22. September 2014 - [4] 161 Ss 148/14 [203/14] - und 10. Januar 2011 - [4] 1 Ss 536/10 [262/10] - a.A. BGH, Beschlüsse vom 29. Mai 2012 - 3 StR 156/12 -, juris Rn. 6, und 22. April 2008 - 3 StR 52/08 -, juris; Meyer-Goßner/Schmitt, StPO 59. Auflage, § 318 Rn. 14).

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