Weitere Entscheidung unten: LG Karlsruhe, 04.11.2014

Rechtsprechung
   LG Saarbrücken, 04.07.2014 - 5 S 107/13   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • IWW
  • Rechtsprechungsdatenbank Saarland
  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Nachbarrechtlicher Beseitigungsanspruch muss gegen die Wohnungseigentümergemeinschaft und nicht gegen den störenden Miteigetümer geltend gemacht werden; §§ 199, 910, 985, 1004 BGB

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Muss der Nachbar den Wohnungseigentümer oder die Gemeinschaft verklagen?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • bau-blawg.de (Kurzinformation)

    Zaun und Überwuchs - Welcher Nachbar muss beseitigen?

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Zaun und Überwuchs - Welcher Nachbar beseitigen muss

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Verband als Störer bei nachbarrechtlichen Abwehransprüchen? (IMR 2014, 338)

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ...  

  • AG Brandenburg, 16.12.2016 - 31 C 298/14

    Zur Haftung wegen Beschädigung des Außenputzes an der Grenzwand eines

    Das Selbsthilferecht des Klägers nach § 910 Abs. 1 Satz 1 BGB schließt einen solchen Beseitigungs- und den ggf. dann bestehenden Ersatzanspruch somit nicht aus; diese Ansprüche bestehen gleichrangig nebeneinander (BGH, Urteil vom 28.11.2003, Az.: V ZR 99/03, u.a. in: NJW 2004, Seiten 603 ff.: BGH, Urteil vom 21.10.1994, Az.: V ZR 12/94, u.a. in: WM 1995, Seite 76; BGH, Urteil vom 26.04.1991, Az.: V ZR 346/89, u.a. in: WM 1991, Seiten 1685 f.; BGH, BGHZ 106, Seiten 142 f.; BGH, Urteil vom 08.06.1979, Az.: V ZR 46/78, u.a. in: LM BGB § 1004, Nr. 156; BGH, BGHZ 97, Seiten 231 ff.; BGH, BGHZ 60, Seiten 235 ff. OLG Düsseldorf, Urteil vom 11.06.1986, Az.: 9 U 51/86, u.a. in: NJW 1986, Seiten 2648 f. LG Köln, Urteil vom 08.05.2009, Az.: 6 S 253/06, u.a. in: "juris"; LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 02.10.2014, Az.: 8 O 10468/10, u.a. in: "juris"), so dass der Beklagte verpflichtet wäre, den wilden Wein insoweit zu entfernen, als dieser auf das Grundstück des Klägers (über die Außenwände der Baulichkeiten des Klägers auf das jeweilige Dach) wachsen würde (LG Saarbrücken, Urteil vom 04.07.2014, Az.: 5 S 107/13, u.a. in: ZWE 2014, Seiten 361 f. LG Berlin, Urteil vom 09.07.2013, Az.: 55 S 372/11, u.a. in: Grundeigentum 2014, Seiten 57 ff.; LG Berlin, Urteil vom 27.02.2007, Az.: 53 S 122/06, u.a. in: Grundeigentum 2008, Seiten 57 ff.).

    In negativer Hinsicht gewährt § 903 BGB das Recht des Eigentümers, Einwirkungen Dritter auf seine Sachen auszuschließen, so dass eine Eigentumsbeeinträchtigung grundsätzlich auch in jedem unbefugten Gebrauch der Sachen des Klägers gesehen werden kann (BGH, NJW-RR 2003, Seiten 1235 f.; BGH, BGHZ 181, Seiten 233 ff.; BGH, BGHZ 110, Seiten 298 ff.; BGH, BGHZ 19, Seite 130; BayObLG, OLG-Report 2004, Seiten 360 f.; OLG Bremen, VersR 1977, Seite 327; LG Saarbrücken, Urteil vom 04.07.2014, Az.: 5 S 107/13, u.a. in: ZWE 2014, Seiten 361 f. LG Berlin, Urteil vom 09.07.2013, Az.: 55 S 372/11, u.a. in: Grundeigentum 2014, Seiten 57 ff.; LG Berlin, Urteil vom 27.02.2007, Az.: 53 S 122/06, u.a. in: Grundeigentum 2008, Seiten 57 ff. AG Bonn, Urteil vom 15.07.1993, Az.: 5 C 529/92, u.a. in: WuM 1993, Seite 735).

    Der Kläger muss - unabhängig von der Frage, ob mit dieser Einwirkung auch tatsächlich Schäden hinsichtlich seines Eigentums verbunden sind - einen solchen Eingriff nämlich nicht dulden, so dass der Kläger vom Beklagten vorliegend wohl auch die vollständige Entfernung/Beseitigung dieses wilden Weins von den Außenwänden der in seinem Eigentum stehenden Baulichkeiten verlangen könnte (LG Saarbrücken, Urteil vom 04.07.2014, Az.: 5 S 107/13, u.a. in: ZWE 2014, Seiten 361 f. LG Berlin, Urteil vom 09.07.2013, Az.: 55 S 372/11, u.a. in: Grundeigentum 2014, Seiten 57 ff.; LG Berlin, Urteil vom 27.02.2007, Az.: 53 S 122/06, u.a. in: Grundeigentum 2008, Seiten 57 ff. AG Bonn, Urteil vom 15.07.1993, Az.: 5 C 529/92, u.a. in: WuM 1993, Seite 735), wenn er dies auch so beantragen würde.

    Eine Einwirkung auf die Baulichkeiten des Klägers im Sinne der §§ 906 und 1004 BGB liegt damit hier dann aber auf jeden Fall vor (LG Saarbrücken, Urteil vom 04.07.2014, Az.: 5 S 107/13, u.a. in: ZWE 2014, Seiten 361 f. LG Berlin, Urteil vom 09.07.2013, Az.: 55 S 372/11, u.a. in: Grundeigentum 2014, Seiten 57 ff.; LG Köln, Urteil vom 13.08.2010, Az.: 24 O 509/08, u.a. in: "juris" LG Berlin, Urteil vom 27.02.2007, Az.: 53 S 122/06, u.a. in: Grundeigentum 2008, Seiten 57 ff. AG Bonn, Urteil vom 15.07.1993, Az.: 5 C 529/92, u.a. in: WuM 1993, Seite 735).

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Rechtsprechung
   LG Karlsruhe, 04.11.2014 - 5 S 107/13   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Beschlussanfechtung im Wohnungseigentumsverfahren: Ungültigerklärung einer Verwalterwahl wegen rechtsmissbräuchlicher Stimmrechtsausübung des Mehrheitseigentümers

  • Justiz Baden-Württemberg

    Beschlussanfechtung im Wohnungseigentumsverfahren: Ungültigerklärung einer Verwalterwahl wegen rechtsmissbräuchlicher Stimmrechtsausübung des Mehrheitseigentümers

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur unzulässigen Stimmrechtsmajorisierung eines WEG-Beschlusses zur Verwalterwahl der eigenen Ehefrau; §§ 25 WEG; 242 BGB

  • ibr-online

    Stimmrechtsmissbrauch bei Wahl der Ehefrau zur Verwalterin

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Stimmrechtsmissbrauch bei Wahl der Ehefrau zur Verwalterin (IMR 2015, 31)

Verfahrensgang

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