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   VGH Baden-Württemberg, 18.04.2018 - 5 S 2105/15   

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VGH Baden-Württemberg, 18.04.2018 - 5 S 2105/15 (https://dejure.org/2018,18621)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 18.04.2018 - 5 S 2105/15 (https://dejure.org/2018,18621)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 18. April 2018 - 5 S 2105/15 (https://dejure.org/2018,18621)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Baden-Württemberg

    Fortgeltung der Freistellung vom Biotopschutz - Auswirkungen von artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen auf die Vollzugsfähigkeit eines Bebauungsplans

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 1a Abs 3 BauGB, § 2 Abs 3 BauGB, § 3 Abs 2 BauGB, § 30 BNatSchG, § 44 Abs 1 BNatSchG, § 44 Abs 5 BNatSchG, § 50 BImSchG, § 33 NatSchG BW 2015, § 47 VwGO
    Fortgeltung der Freistellung vom Biotopschutz - Auswirkungen von artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen auf die Vollzugsfähigkeit eines Bebauungsplans

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bebauungsplan; Öffentlichkeitsbeteiligung; Auslegung; Luftschadstoffe; Ermittlung; Konfliktbewältigung; Erschließung; Erschließungskosten; Baukosten; Schallschutzkosten; Erforderlichkeit; Artenschutz; Bestandserfassung; Zugriffsverbot; Fledermaus; Haselmaus; Gesetzlich ...

  • rechtsportal.de

    Prüfung der Unwirksamkeit eines Bebauungsplans aufgrund der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und Mängel bei der Abwägung im Bebauungsplanverfahren; Prüfung einer Verletzung des Ermittlungsgebots aus § 2 Abs. 3 BauGB ; Berücksichtigung artenschutzrechtlicher ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Gemeinde Weingarten (Baden) - Normenkontrollanträge gegen Bebauungsplan "Kirchberg-Mittelweg" abgewiesen

  • justiz-bw.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Gemeinde Weingarten (Baden): Gültigkeit des Bebauungsplans "Kirchberg-Mittelweg"

Papierfundstellen

  • ESVGH 68, 252
  • ZfBR 2019, 67
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • VGH Baden-Württemberg, 09.09.2020 - 5 S 734/18

    Formell (beschleunigtes Verfahren; Bekanntmachung) und materiell

    Das Vorliegen eines ordnungsgemäßen Planaufstellungsbeschlusses und seine Bekanntmachung sind keine Wirksamkeitsvoraussetzungen für den späteren Bebauungsplan (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15.4.1988 - 4 N 4.87 - BVerwGE 79, 200, juris Rn. 24 ff.; Senatsurteil vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - ESVGH 58, 252, juris Rn. 50).

    Ergeben sich jedoch aus den Planungsunterlagen Anhaltspunkte dafür, dass der Gemeinderat gleichwohl die gleiche Entscheidung getroffen hätte, fehlt es an der Entscheidungserheblichkeit (vgl. Senatsurteil vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - ESVGH 65, 252, juris Rn. 54; BVerwG, Beschluss vom 13.1.2016 - 4 B 21.15 - juris Rn. 10; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 16.12.2015 - 1 BvR 685/12 - NVwZ 2016, 524, juris Rn. 23).

    Dies betrifft insbesondere die Zugriffsverbote in 44 Abs. 1 BNatSchG 2009 (vgl. BVerwG, Urteil vom 8.3.2017 - 4 CN 1.16 - BVerwGE 158, 182, juris Rn. 22; BayVerfGH, Entscheidung vom 3.12.2013  - Vf. 8-VII-13 - BayVBl. 2014, 237, juris Rn. 34 f.; Senatsurteil vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - ESVGH 58, 252, juris Rn. 125 ff. m. w. N.).

    Hierzu reicht in der Regel eine bloße "Potenzialabschätzung" aus (vgl. Senatsurteil vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - ESVGH 58, 252, juris Rn. 129 m. w. N.; BayVerfGH, Entscheidung vom 3.12.2013 - Vf. 8-VII-13 - BayVBl. 2014, 237, juris Rn. 35; Lau in Frenz/Müggenborg, BNatSchG, 2. Aufl., 44 Rn. 53).

    Stellt sich erst nach dem Inkrafttreten des Bebauungsplans heraus, dass einem Vollzug des Plans unüberwindbare artenschutzrechtliche Verbote entgegenstehen, vermag dies die Gültigkeit des Plans grundsätzlich nicht in Frage zu stellen (vgl. Senatsurteil vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - ESVGH 58, 252, juris Rn. 130 m. w. N.).

    Ein solches "Hineinplanen in eine Ausnahme- oder Befreiungslage" ist grundsätzlich zulässig (vgl. Senatsurteil vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - ESVGH 58, 252, juris Rn. 131; BVerwG, Beschluss vom 25.8.1997 - 4 NB 12.97 - juris Rn. 14).

    Erforderlich, aber auch ausreichend ist - auch nach den Vorgaben des Unionsrechts - eine am Maßstab praktischer Vernunft ausgerichtete Prüfung (vgl. BVerwG, Urteile vom 9.7.2008 - 9 A 14.07-BVerwGE 131, 274, juris Rn. 54 ff. und vom 6.4.2017 - 4 A 16.16 - DVBl. 2017, 1039, juris Rn. 58; Senatsurteil vom vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - ESVGH 58, 252, juris Rn.142).

    Im Regelfall ist die Beachtung dieser Abstandsflächen ein beachtliches und starkes Indiz dafür, dass die Gesichtspunkte der Belüftung, Belichtung und Besonnung hinreichend beachtet sind (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 4.6.2013 - 8 S 574/11 - VBlBW 2014, 16, juris Rn. 37 und 39; Senatsurteil vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - ESVGH 68, 252, juris Rn. 236).

  • VGH Baden-Württemberg, 28.11.2019 - 8 S 2792/17

    Inanspruchnahme von privatem Grundeigentum durch Festsetzung einer öffentlichen

    Ein solches "Hineinplanen in eine Ausnahme- oder Befreiungslage" ist grundsätzlich zulässig (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 18.04.2018 - 5 S 2105/15 -, ESVGH 68, 252 = juris Rn. 128 ff. m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 06.07.2021 - 3 S 2103/19

    Städtebauliche Entwicklungssatzung; Erfordernis einer Strategischen

    Es ist allerdings nicht von vorneherein ausgeschlossen, dass die in § 44 BNatSchG geregelten artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände, insbesondere die Zugriffsverbote in § 44 Abs. 1 BNatSchG, - ähnlich wie bei einem Bebauungsplan - der Umsetzbarkeit und damit der Erforderlichkeit der Entwicklungsmaßnahme entgegenstehen können (vgl. zum Bebauungsplan BVerwG, Urt. v. 08.03.2017 - 4 CN 1.16 -, juris Rn. 22; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 09.09.2020 - 5 S 734/18 -, juris Rn. 106; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 18.04.2018 - 5 S 2105/15 -, juris Rn. 125 ff.; jeweils m.w.N.).

    Hierzu reicht aber in der Regel eine bloße "Potenzialabschätzung" aus (vgl. zur Bauleitplanung VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 18.04.2018 - 5 S 2105/15 -, juris Rn. 129 m. w. N.).

    Ein solches "Hineinplanen in eine Ausnahme- oder Befreiungslage" ist grundsätzlich zulässig (OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 13.10.2011 - 2 D 86/09.NW -, juris Rn. 152; vgl. zu Bebauungsplänen BVerwG, Beschl. v. 25.08.1997 - 4 NB 12.97 -, juris Rn. 14; BVerwG, Urt. v. 09.07.2008 - 9 A 14.07 -, juris Rn. 91; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 18.04.2018 - 5 S 2105/15 -, juris Rn. 131).

    Erforderlich, aber auch ausreichend ist - auch nach den Vorgaben des Unionsrechts - eine am Maßstab praktischer Vernunft ausgerichtete Prüfung (OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 13.10.2011 - 2 D 86/09.NW -, juris Rn. 148; vgl. zur Bauleitplanung BVerwG, Urteil vom 06.04.2017 - 4 A 16.16 -, juris Rn. 58; BVerwG, Urt. v. 27.11.2018 - 9 A 8.17 -, juris Rn.103; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 18.04.2018 - 5 S 2105/15 -, juris Rn.142; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 09.09.2020 - 5 S 734/18 -, juris Rn. 106 ff.; jeweils m.w.N.).

  • VGH Baden-Württemberg, 11.04.2022 - 3 S 470/22

    Verfahrensmaßstäbe für Aussetzung gelten auch für Beschlussänderung!

    (3) Soweit die Antragsgegner einen Verstoß gegen das Tötungsverbot des § 44 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG behaupten (Schriftsatz vom 22.10.2021 S. 50 ff.), macht sie damit der Sache nach einen weiteren Verstoß gegen § 1 Abs. 3 Satz 1 BauGB geltend (zum Artenschutz in der Bauleitplanung s. nur VGH Bad.-Württ., Urt. v. 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - juris Rn. 128 ff.).
  • VGH Baden-Württemberg, 20.10.2021 - 5 S 3125/20

    Vorhabenbezogener Bebauungsplan; Normenkontrollverfahren; Anforderungen an die

    In gleicher Weise wie bei einem der Umsetzung der Planung möglicherweise entgegenstehenden artenschutzrechtlichen Verbotstatbestand (dazu Senatsurteile vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - juris Rn. 129 und vom 9.9.2020 - 5 S 734/18 - juris) ist daher bereits bei der rechtlichen Beurteilung des Bebauungsplans im Normenkontrollverfahren zu prüfen, ob die vorgesehenen Festsetzungen auf unüberwindliche wasserrechtliche Hindernisse bei der Umsetzung stoßen werden, was nicht der Fall ist, wenn die Gemeinde in zulässiger Weise in eine Ausnahme- und Befreiungslage hineinplant.
  • VGH Bayern, 10.12.2020 - 9 CS 20.892

    Antragsbefugnis einer anerkannten Umweltschutzvereinigung

    Unabhängig von der im Einzelfall ggf. fehlenden Erforderlichkeit gem. § 1 Abs. 3 BauGB, weil ein Bebauungsplan vollzugsunfähig und damit nicht erforderlich ist, wenn seiner Umsetzung zwingende artenschutzrechtliche Verbote des § 44 BNatSchG entgegenstehen (vgl. BayVerfGH, E.v. 3.12.2013 - Vf. 8-VII-13 - juris Rn. 35; BayVGH, B.v. 27.3.2020 - 15 N 19.1377 - juris Rn. 22 m.w.N.), wofür maßgeblicher Beurteilungszeitpunkt derjenige des Inkrafttretens des Bebauungsplans ist (vgl. BVerwG, B.v. 25.8.1997 - 4 NB 12.97 - juris Rn. 14; VGH BW, U.v. 18.4.2018 - 5 S 2105/15 - juris Rn. 130 m.w.N.), ggf. aber auch noch Entwicklungen bis zum Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung einzubeziehen sein könnten (vgl. HessVGH, U.v. 27.2.2019 - 4 C 1840/17 - juris Rn. 54 m.w.N.), zählen die Auswirkungen einer Bauleitplanung in Bezug auf § 44 BNatSchG zu den gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 7 Buchst. a BauGB abwägungserheblichen naturschutzfachlichen Belangen (vgl. BayVGH, U.v. 17.7.2020 - 15 N 19.1377 - juris Rn. 31 m.w.N).
  • VG Sigmaringen, 27.03.2020 - 5 K 3036/19

    Eilantrag eines Umweltverbands gegen immissionsschutzrechtliche Genehmigung für

    Denn ohnehin baut das behördliche Genehmigungsverfahren auf einem abgeschlossenen Bauleitplanverfahren auf, das seinerseits insoweit in grundsätzlich zulässiger Weise (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.11.2019 - 8 S 2792/17 -, juris; Urteil vom 18.04.2018 - 5 S 2105/15 -, ESVGH 68, 252) in eine Ausnahme- oder Befreiungslage "hineingeplant" wurde.
  • OVG Hamburg, 01.04.2020 - 2 Es 1/20

    Bebauungsplan Hamburg-Rahlstedt; Verletzung artenschutzrechtlicher

    Ebenso ist es im Allgemeinen zulässig, mit Prognosewahrscheinlichkeiten, Schätzungen und, sofern der Sachverhalt dadurch angemessen erfasst werden kann, mit Worst-case-Betrachtungen zu arbeiten (vgl. VGH Mannheim, Urt. v. 18.4.2018, 5 S 2105/15, NuR 2018, 785, juris Rn. 143).
  • VGH Baden-Württemberg, 24.07.2019 - 5 S 2405/17

    Notwendigkeit des Vorhandenenseins eines Entwässerungssystems bei Erlass des

    Dies schließt es allerdings nicht aus, Problemlösungen aus dem Bebauungsplanverfahren auf ein nachfolgendes Verwaltungshandeln zu verlagern (BVerwG, Urteil vom 14.7.1994, a.a.O., ebenso VGH Bad.-Württ., Urteil vom 18.4.2018 - 5 S 2105/15 -, juris Rn. 75; Urteil vom 23.1.2013 - 3 S 1409/11 - juris Rn. 51).
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