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   OVG Berlin-Brandenburg, 25.05.2012 - 5 S 22.11   

Volltextveröffentlichungen (3)

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  • Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg

    § 80 Abs 5 VwGO, § 146 Abs 4 S 6 VwGO, § 2 TierSchG, § 15 Abs 2 TierSchG, § 16a S 1 TierSchG
    Tierschutz; Pferde; Bestandsverkleinerung; Vorlage von Equidenpässen; Anordnung der sofortigen Vollziehung; Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung (abgelehnt); Interessenabwägung Beschwerde; Feststellungen des Amtstierarztes; keine artgerechte Ernährung; Pflege und Unterbringung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)



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Wird zitiert von ... (11)  

  • OVG Niedersachsen, 18.06.2013 - 11 LC 206/12

    Tierschutzwidrige Einzäunung einer Pferdeweide

    28 Dabei ist zu berücksichtigen, dass den Amtstierärzten bei der Frage, ob die Anforderungen des § 2 TierSchG erfüllt werden, vom Gesetzgeber eine vorrangige Beurteilungskompetenz eingeräumt worden ist (st. Rspr. des Senats, vgl. Beschl. v. 10.2.2011 - 11 LA 77/10 - u. v. 3.8.2009 - 11 ME 187/09 -, Nds.VBl. 2009, 349; siehe auch: OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 25.5.2012 - OVG 5 S 22.11 -, juris; Bay.VGH, Urt. v. 30.1.2008 - 9 B 05.3146 u.a. -, RdL 2008, 243, m.w.N., juris Rn. 29; Hirt / Maisack / Moritz, Tierschutzgesetz, 2. Aufl., § 15 Rn. 10a).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 17.06.2013 - 5 S 27.12

    Pferdehaltungs- und -betreuungsverbot; Anordnung der sofortigen Vollziehung;

    4 Bei der Einschätzung u.a. der Frage, ob die Anforderungen des § 2 TierSchG erfüllt sind, ist von Bedeutung, dass beamteten Tierärzten insoweit vom Gesetz eine vorrangige Beurteilungskompetenz eingeräumt ist (§§ 15 Abs. 2, 16a Satz 2 Nr. 2 TierSchG; st. Rspr. des Senats, vgl. Beschlüsse vom 6. Juni 2013 - OVG 5 S 10.13 -, vom 4. Juni 2013 - OVG 5 S 3.13 -, vom 11. Juni 2012 - OVG 5 S 2.12 -, vom 25. Mai 2012 - OVG 5 S 22.11 - und vom 3. Februar 2010 - OVG 5 S 28.09 -, juris Rn. 4; vgl. ferner Hirt/Maisack/Moritz, Tierschutzgesetz, 2. Aufl. 2007, § 15 TierSchG, Rn. 10a).

    Der Senat hat bereits in seinem die Antragstellerin betreffenden Beschluss vom 25. Mai 2012 - OVG 5 S 22.11 -, juris Rn. 7, ausgeführt, dass das angeborene Verhalten und der Verdauungsapparat eines Pferdes auf eine kontinuierliche Nahrungsaufnahme eingestellt sind (vgl. Punkt 2.1.4. Leitlinien BML).

    Der Senat hat in seinem Beschluss vom 25. Mai 2012, a.a.O., keinen Zweifel daran gelassen, dass unter Verhältnismäßigkeitsgesichtspunkten die Reduzierung des Pferdebestandes auf vier Pferde sachgerecht erscheint.

  • VG Cottbus, 02.12.2014 - 3 L 241/14

    Tierschutz

    Die Antragsteller verkennen, dass nach der ständigen Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 12. November 2014 - OVG 5 S 26.14/OVG 5 M 25.14 -, juris Rn. 5; vom 5. Februar 2014 - OVG 5 S 22.13 -, juris Rn. 7; vom 17. Juni 2013 - OVG 5 S 27.12 -, juris Rn. 4; vom 6. Juni 2013 - OVG 5 S 10.13 -, juris Rn. 12; vom 4. Juni 2013 - OVG 5 S 3.13 -, juris Rn. 8; vom 11. Juni 2012 - OVG 5 S 2.12 -, juris Rn. 5; vom 25. Mai 2012 - OVG 5 S 22.11 -, juris Rn. 5; vom 3. Februar 2010 - OVG 5 S 28.09 -, juris Rn. 4), der sich die Kammer anschließt, der Einschätzung der Amtstierärzte bei der Frage, ob die Anforderungen des § 2 TierSchG erfüllt sind, vom Gesetz eine vorrangige Beurteilungskompetenz eingeräumt ist (vgl. § 15 Abs. 2, § 16a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 TierSchG).

    Denn der aus Art. 20a GG ableitbare Auftrag des Staates zum Schutz des Lebens und der Gesundheit von Tieren gebietet es, dass derjenige, der ein Tier hält oder betreut, die Folgen tierschutzrechtlicher Maßnahmen im Sinne von § 16a TierSchG hinzunehmen hat, wenn hinreichender Anlass zu der Annahme besteht, dass aus der weiteren Haltung oder Betreuung von Tieren durch den oder die Betroffene(n) eine Gefahr für deren angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung resultiert (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25. Mai 2012 - OVG 5 S 22.11 -, juris Rn. 10).

  • VG Cottbus, 06.09.2017 - 3 L 509/17

    Widerruf Tierheimbetreibererlaubnis Tierschutzverein Elbe-Elster e.V. (Herzberg)

    Denn der aus Art. 20a GG ableitbare Auftrag des Staates zum Schutz des Lebens und der Gesundheit von Tieren gebietet es, dass derjenige, der ein Tier hält oder betreut, die Folgen tierschutzrechtlicher Maßnahmen im Sinne von § 16a TierSchG hinzunehmen hat, wenn hinreichender Anlass zu der Annahme besteht, dass aus der weiteren Haltung oder Betreuung von Tieren durch den oder die Betroffene(n) eine Gefahr für deren angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung resultiert (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25. Mai 2012 - OVG 5 S 22.11 -, juris, Rn. 10; Beschluss der Kammer vom 2. Dezember 2014 und 14. April 2016 - VG 3 L 146/16 - und Beschluss vom 22. August 2016, - VG 3 L 622/15 - und vom 30. September 2017, aaO.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 04.06.2013 - 5 S 3.13

    Tierschutz; Pferde (ca. 160); Untersagung des Haltens und Betreuens von Pferden;

    8 Bei der Einschätzung u.a. der Frage, ob die Anforderungen des § 2 TierSchG erfüllt sind, ist von Bedeutung, dass beamteten Tierärzten insoweit vom Gesetz eine vorrangige Beurteilungskompetenz eingeräumt ist (§§ 15 Abs. 2, 16a Satz 2 Nr. 2 TierSchG; st. Rspr. des Senats, vgl. Beschlüsse vom 11. Juni 2012 - OVG 5 S 2.12 -, vom 25. Mai 2012 - OVG 5 S 22.11 - und vom 3. Februar 2010 - OVG 5 S 28.09 -, juris Rn. 4; vgl. ferner Hirt/Maisack/Moritz, Tierschutzgesetz, 2. Aufl. 2007, § 15 TierSchG, Rn. 10a).
  • VG Bayreuth, 17.02.2014 - B 1 S 14.19

    Tierschutzrechtliche Anordnung; Pferdehaltung zu beengt und ohne ausreichende

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, der sich das beschließende Gericht in ständiger Rechtsprechung angeschlossen hat, ist den beamteten Tierärzten bei der Frage, ob die Anforderungen des § 2 TierSchG erfüllt sind, vom Gesetz eine vorrangige Beurteilungskompetenz eingeräumt (vgl. u.a. BayVGH, B.v. 23.7.2012 - 9 CS 12.1255, U.v. 30.1.2008 - 9 B 05.3146, 9 B 06.2992, B.v. 12.11.2013 - 9 CS 13.1946, B.v. 11.11.2013 - 9 ZB 12.2564, B.v. 7.1.2013 - 9 ZB 11.2455 - NuR 2013, 211 - und B.v. 16.10.2009 - 9 ZB 09.2454; OVG Berlin-Brandenburg, B.v. 15.7.2013 - OVG 5 N 11.10, B.v. 17.6.2013 - OVG 5 S 27.12 - und B.v. 25.5.2012 - OVG 5 S 22.11; NdsOVG, U.v. 18.6.2013 - 11 LC 206/12 - RdL 2013, 286).
  • VG Bayreuth, 05.12.2014 - B 1 K 13.585

    Bebauungsplan, Erschließungsbeitrag, Abschnittsbildung, Gemeinde, Tierschutz,

    Auch insoweit ist - wie schon in den vorangegangenen Verfahren - nochmals hervorzuheben, dass nach ständiger Rechtsprechung, insbesondere auch des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, der sich das erkennende Gericht angeschlossen hat, den beamteten Tierärzten bei der Frage, ob die Anforderungen des § 2 TierSchG erfüllt sind, vom Gesetz eine vorrangige Beurteilungskompetenz eingeräumt ist (vgl. u.a. BayVGH, B.v. 18.7.2013 - 9 CS 13.1240 - zur Beschwerde der Ehefrau des Klägers; B.v. 12.11.2013 - 9 CS 13.1946, B.v. 11.11.2013 - 9 ZB 12.2564, B.v. 7.1.2013 - 9 ZB 11.2455 - NuR 2013, 211, B.v. 23.7.2012 - 9 CS 12.1255, U.v. 30.1.2008 - 9 B 05.3146, 9 B 06.2992 - RdL 2008, 243; OVG BB, B.v. 15.7.2013 - OVG 5 N 11.10, B.v. 17.6.2013 - OVG 5 S 27.12 - und B.v. 25.5.2012 - OVG 5 S 22.11 - juris; NdsOVG, U.v. 18.6.2013 - 11 LC 206/12 - RdL 2013, 286).
  • VG Bayreuth, 10.10.2014 - B 1 K 14.20

    Tierschutzrechtliche Anordnung

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, der sich das erkennende Gericht in ständiger Rechtsprechung angeschlossen hat, ist den beamteten Tierärzten bei der Frage, ob die Anforderungen des § 2 TierSchG erfüllt sind, vom Gesetz eine vorrangige Beurteilungskompetenz eingeräumt (vgl. u.a. BayVGH, B.v. 16.6.2014 - 9 CS 14.602; B.v. 23.7.2012 - 9 CS 12.1255, U.v. 30.1.2008 - 9 B 05.3146, 9 B 06.2992, B.v. 12.11.2013 - 9 CS 13.1946, B.v. 11.11.2013 - 9 ZB 12.2564, B.v. 7.1.2013 - 9 ZB 11.2455 - NuR 2013, 211 - und B.v. 16.10.2009 - 9 ZB 09.2454; OVG Berlin-Brandenburg, B.v. 15.7.2013 - OVG 5 N 11.10, B.v. 17.6.2013 - OVG 5 S 27.12 - und B.v. 25.5.2012 - OVG 5 S 22.11; NdsOVG, U.v. 18.6.2013 - 11 LC 206/12 - RdL 2013, 286).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.02.2014 - 5 S 22.13

    Verbot der Haltung und Betreuung landwirtschaftlicher Nutztiere; Auflösungs- und

    Die These der Beschwerde, es gebe unterschiedliche, im summarischen Verfahren nicht abschließend klärbare Bewertungen des in Rede stehenden Geschehens und der in diesem Zusammenhang diskutierten alternativen Mittel zur Befreiung des Tieres, sodass zu Gunsten des Antragstellers davon auszugehen sei, dass er sich in tierschutzgemäßer Weise um die "Rettung" des in den Wassertrog gefallenen Jungrindes bemüht habe, übersieht, dass bei der Beurteilung der Frage, ob die Anforderungen des § 2 TierSchG erfüllt sind, den Amtstierärzten eine vom Gesetz vorrangige Beurteilungskompetenz eingeräumt ist (§§ 15 Abs. 2, 16a Satz 2 Nr. 2 TierSchG; st. Rspr. des Senats, vgl. Beschlüsse vom 6. Juni 2013 - OVG 5 S 10.13 -, vom 4. Juni 2013 - OVG 5 S 3.13 -, vom 11. Juni 2012 - OVG 5 S 2.12 -, vom 25. Mai 2012 - OVG 5 S 22.11 - und vom 3. Februar 2010 - OVG 5 S 28.09 -, juris Rn. 4; vgl. ferner Hirt/Maisack/Moritz, a.a.O., § 15 Rn. 10a).
  • VG Bayreuth, 11.12.2013 - B 1 E 13.384

    Wegnahme eines Pferdes

    Zu betonen ist insoweit, dass die in den verschiedenen Verfahren geäußerte Meinung des Antragstellers und seiner Ehefrau, dass sie die Pferde ordnungsgemäß halten würden, nicht geeignet ist, die fachlich kompetente Beurteilung der Pferdehaltung durch den Amtstierarzt in Frage zu stellen ( vgl. BayVGH, B.v. 18.7.2013 - 9 CS 13.1240 - zur Beschwerde der Ehefrau des Antragstellers; u.a. auch OVG Berlin-Brandenburg, B.v. 25.5.2012 - OVG 5 S 22.11 - juris).
  • VG Bayreuth, 02.05.2014 - B 1 S 14.211

    Tierschutzrechtliche Anordnung

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