Rechtsprechung
   BGH, 15.11.2017 - 5 StR 338/17 (LG Hamburg)   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • HRR Strafrecht

    § 211 StGB
    Voraussetzungen der Heimtücke (Arglosigkeit; Wehrlosigkeit; Kausalzusammenhang; vorausgehende verbale Auseinandersetzung; Umdrehen des Opfers; erhalten gebliebene Arglosigkeit; Indiz; latente Angst; Arglosigkeit im Tatzeitpunkt; verbales Einwirken als Verteidigungsmöglichkeit); niedrige Beweggründe

  • IWW

    § 211 Abs. 2 StGB

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 211 Abs 2 StGB

  • Jurion

    Voraussetzungen des Mordmerkmals der Heimtücke; Bewusste Ausnutzung der Arg- und Wehrlosigkeit des Tatopfers zur Tötung in feindlicher Willensrichtung bei Beginn des mit Tötungsvorsatz geführten Angriffs; Arg- und Wehrlosigkeit des hinterrücks erschossenen Tatopfers; Annahme von Arglosigkeit trotz einer auf früheren Aggressionen und einer feindseligen Atmosphäre beruhenden latenten Angst des Opfers

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 211 Abs. 2
    Voraussetzungen des Mordmerkmals der Heimtücke; Bewusste Ausnutzung der Arg- und Wehrlosigkeit des Tatopfers zur Tötung in feindlicher Willensrichtung bei Beginn des mit Tötungsvorsatz geführten Angriffs; Arg- und Wehrlosigkeit des hinterrücks erschossenen Tatopfers; Annahme von Arglosigkeit trotz einer auf früheren Aggressionen und einer feindseligen Atmosphäre beruhenden latenten Angst des Opfers

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (2)

  • zjs-online.com PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Heimtückemord (Prof. Dr. Michael Heghmanns; ZJS 2018, 376)

  • examensrelevant.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    § 211 Abs. 2 StGB
    Schuss in den Rücken nach verbaler Auseinandersetzung - Heimtückemord?

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Heimtückische Tötung - Praxiskommtar zum Urteil des BGH vom 15.11.2017" von Prof. Dr. Hartmut Schneider, original erschienen in: NStZ 2018, 97 - 102.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NStZ 2018, 97
  • NStZ-RR 2018, 45



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 04.07.2018 - 5 StR 580/17  

    Beeinträchtigung der Steuerungsfähigkeit des Täters bei Begehung der Taten

    Für das Vorliegen von Ausnutzungsbewusstsein genügt es, wenn der Täter die die Heimtücke begründenden Umstände nicht nur in einer äußerlichen Weise wahrgenommen, sondern in dem Sinne in ihrer Bedeutung für die Tatbegehung erfasst hat, dass ihm bewusst geworden ist, einen durch seine Arglosigkeit gegenüber dem Angriff schutzlosen Menschen zu überraschen (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 15. November 2017 - 5 StR 338/17, NStZ-RR 2018, 45, 47 mwN).

    Mit der von Beginn an auf ein heimtückisches Vorgehen abzielenden Tatplanung des Angeklagten und dem Umstand, dass er sodann entsprechend dieser Planung gegen die Nebenklägerin vorging, hätte sich das Landgericht auseinandersetzen müssen (vgl. BGH, Urteile vom 15. November 2017 - 5 StR 338/17, NStZ-RR 2018, 45 Rn. 15 aE; vom 7. Juni 2017 - 2 StR 474/16, NStZ 2018, 93, 94 f.).

  • BGH, 21.02.2018 - 1 StR 351/17  

    Mord (niedrige Beweggründe: Tötung des sich vom Täter abwendenden Intimpartners;

    Die Beweiswürdigung zu der bereits emotional aufgeladenen Gesprächssituation und der konkretisierten Erwartung ("Messer in den Bauch rammen') der Geschädigten einer "heftigen Reaktion' des Angeklagten lässt erkennen, dass das Landgericht bezüglich der Arglosigkeit darauf abgestellt hat, ob das Opfer bei Vornahme der (ersten) vom Tötungsvorsatz getragenen Tathandlung mit einem Angriff auf sein Leben gerechnet hat (dazu nur BGH, Beschluss vom 15. November 2017 - 5 StR 338/17, NStZ 2018, 97).
  • BGH, 16.05.2018 - 1 StR 123/18  

    Ausnutzungsbewusstsein des Täters zur Tatbegehung für das Mordmerkmal der

    Das Ausnutzungsbewusstsein kann bereits dem objektiven Bild des Geschehens entnommen werden, wenn dessen gedankliche Erfassung durch den Täter - wie bei Schüssen in den Rücken des Opfers - auf der Hand liegt (BGH, Beschluss vom 30. Juli 2013 - 2 StR 5/13, NStZ 2013, 709, 710; Urteil vom 15. November 2017 - 5 StR 338/17 Rn. 15, NStZ-RR 2018, 45, 47).

    Denn bei erhaltener Unrechtseinsicht ist die Fähigkeit des Täters, die Tatsituation in ihrem Bedeutungsgehalt für das Opfer realistisch wahrzunehmen und einzuschätzen, im Regelfall nicht beeinträchtigt (BGH, Urteile vom 27. Februar 2008 - 2 StR 603/07, NStZ 2008, 510, 511; vom 31. Juli 2014 - 4 StR 147/14, NStZ 2015, 30, 31 mwN und vom 15. November 2017 - 5 StR 338/17 Rn. 15, NStZ-RR 2018, 45, 47).

    Allerdings kann die Spontaneität des Tatentschlusses im Zusammenhang mit der Vorgeschichte der Tat und dem psychischen Zustand des Täters ein Beweisanzeichen dafür sein, dass ihm das Ausnutzungsbewusstsein fehlte (BGH, Urteil vom 15. November 2017 - 5 StR 338/17 Rn. 15, NStZ-RR 2018, 45, 47).

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