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   LAG Rheinland-Pfalz, 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17   

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https://dejure.org/2017,54054
LAG Rheinland-Pfalz, 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17 (https://dejure.org/2017,54054)
LAG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17 (https://dejure.org/2017,54054)
LAG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 07. Dezember 2017 - 5 TaBVGa 3/17 (https://dejure.org/2017,54054)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • openjur.de
  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 111 BetrVG, § 118 BetrVG, Art 8 Abs 2 EGRL 14/2002, § 936 ZPO, § 940 ZPO
    Einstweilige Verfügung - Unterlassung einer Betriebsänderung

  • IWW

    § 111 BetrVG, § ... 102 BetrVG, Art. 8 der Richtlinie 2002/14/EG, RL 2002/14/EG, § 92 BetrVG, Art. 8 RL 2002/14/EG, § 113 BetrVG, § 121 BetrVG, § 113 Abs. 3 BetrVG, Art. 4 RL 2002/14/EG, § 118 Abs. 1 BetrVG, § 92 Abs. 1 BetrVG, Art. 267 AEUV, §§ 89, 87 Abs. 2 ArbGG, §§ 85 Abs. 2 ArbGG, 936, 940 ZPO, §§ 916 ff., 920 ZPO, § 118 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BetrVG, § 118 Abs. 1 Satz 2 BetrVG, §§ 111 bis 113 BetrVG, § 111 Satz 3 Nr. 1 BetrVG, § 87 BetrVG, §§ 111, 113 BetrVG, § 92 Abs. 1 Satz 1 BetrVG, § 23 Abs. 3 BetrVG, Art. 267 Abs. 3 AEUV, Art. 8 Abs. 2 RL 2002/14/EG, § 92 Abs. 1 Satz 3 ArbGG

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch des Betriebsrats auf Unterlassung der Schließung einer Abteilung eines Krankenhauses

  • rewis.io
  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Betriebsänderung; Unterlassung; Verfügung, einstweilige; Einstweilige Verfügung - Unterlassung einer Betriebsänderung

  • rechtsportal.de

    ZPO § 940 ; BetrVG § 118 Abs. 1 S. 1 Nr. 1
    Anspruch des Betriebsrats auf Unterlassung der Schließung einer Abteilung eines Krankenhauses

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • cmshs-bloggt.de (Kurzinformation)

    Kann der Betriebsrat den Arbeitgeber mittels einstweiliger Verfügung von einer Betriebsänderung abhalten? Auf die Lage kommt es an!

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • ArbG Bonn, 04.11.2020 - 2 BV 30/20

    Unterlassungsanspruch des Betriebsrats bei Betriebsänderungen

    Ob dem Betriebsrat ein Anspruch auf Unterlassung einer Betriebsänderung bis zum Abschluss der Verhandlungen über einen Interessenausgleich gemäß § 23 Abs. 3 BetrVG zusteht oder ob im Rahmen des § 111 BetrVG ein Unterlassungsanspruch bereits vom Grundsatz her nicht in Betracht kommt, ist in der Rechtsprechung der Instanzgerichte stark umstritten (befürwortend: LAG Hamm, Beschluss vom 17.02.2015 - 7 TaBVGa 1/15, juris; LAG Hamm, Beschluss vom 28.08.2003 - 13 TaBV 127/03, juris; LAG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 15.12.2010 - 3 TaBVGa 12/10, juris; LAG München, Beschluss vom 22.12.2008 - 6 TaBVGa 6/08, juris; ablehnend: LAG Köln, Beschluss vom 13.12.2018 - 7 TaBVGa 5/18, juris, Rn. 48; LAG Köln, Beschluss vom 27.05.2009 - 2 TaBVGa 7/09, juris, Rn. 11; LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17.; LAG Nürnberg, Beschluss vom 09.03.2009 - 6 TaBVGa 2/09, juris).

    Dies entspricht auch der in §§ 111 ff BetrVG geregelten Gesetzessystematik (so auch: LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17, juris, Rn. 63; vgl. LAG Köln, Beschluss vom 13.12.2018 - 7 TaBVGa 5/18, juris, Rn. 48).

    Der Nachteilsausgleich nach § 113 BetrVG soll einerseits einen individuellen Ausgleichsanspruch des Arbeitnehmers gewähren, andererseits aber auch den Arbeitgeber zu der Einhaltung seiner betriebsverfassungsrechtlichen Verpflichtungen anhalten (LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17, juris, Rn. 63, a.A. LAG Hamm, Beschluss vom 28.08.2003 - 13 TaBV 127/03, juris, Rn. 26).

    Der Gesetzgeber hat das gesetzliche Regelungssystem - trotz Kenntnis der streitigen Frage des Bestehen eines Unterlassungsanspruchs des Betriebsrates bei Betriebsänderungen - im Rahmen einer Reform des Betriebsverfassungsgesetzes nicht geändert (vgl. hierzu: LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17, juris, Rn. 63; LAG Köln, Beschluss vom 27.05.2009 - 2 TaBVGa 7/09, juris, Rn. 20 ff).

    Insoweit wird in der Rechtsprechung vertreten, dass bereits das Bestehen eines Nachteilsausgleichsanspruchs nach § 113 BetrVG und eine Ahndung als Ordnungswidrigkeit nach § 121 BetrVG angemessene Sanktionen i.S.d. Art. 8 Abs. 2 der Richtlinie 2002/14/EG darstellen (vgl. hierzu LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17, juris, Rn. 63; LAG Nürnberg, Beschluss vom 09.03.2009 - 6 TaBVGa 2/09, juris, Rn. 34; a.A. LAG München, Beschluss vom 22.12.2008 - 6 TaBVGa 6/08, juris, Rn. 32; LAG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 15.12.2010 - 3 TaBVGa 12/10, juris, Rn. 24).

  • LAG Düsseldorf, 06.01.2021 - 4 TaBVGa 6/20

    Einstweiliger Rechtsschutz; Untersagung von Entlassungen; Betriebsänderung;

    a.Eine Unterlassungsverfügung zur Sicherung eines Beteiligungsrechts des Betriebsrats aus §§ 111, 112 BetrVG gemäß § 85 Abs. 2 BetrVG iVm. §§ 935, 940, 938 Abs. 1, 2 ZPO kommt grundsätzlich in Betracht (ebenso etwa LAG Berlin-Brandenburg 12.12.2013 - 17 TaBVGa 2058/13, juris; LAG Hamm 20.04.2012 - 10 TaBVGa 3/12, juris; Fitting u.a., aaO Rn. 137 ff mwN; aA etwa LAG Rheinland-Pfalz 07.12.2017 - 5 TaBVGa 3/17, juris, LAG Düsseldorf 14.12.2005 - 12 TaBV 60/05, juris, mwN).
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