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   OLG Koblenz, 12.06.2019 - 5 U 1318/18   

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https://dejure.org/2019,15645
OLG Koblenz, 12.06.2019 - 5 U 1318/18 (https://dejure.org/2019,15645)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 12.06.2019 - 5 U 1318/18 (https://dejure.org/2019,15645)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 12. Juni 2019 - 5 U 1318/18 (https://dejure.org/2019,15645)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 31 BGB, § 826 BGB, § 138 Abs 4 ZPO, § 286 ZPO, § 287 ZPO

  • verkehrslexikon.de

    Sittenwidrige Abgasrückführungsabschalteinrichtung und Konzernzurechnung

  • RA Kotz

    Dieselskandal - Rücktritt vom Kaufvertrag - Nutzungsvorteil

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Frage des Schadensersatzes bei vorsätzlichem Inverkehrbringen einer unzulässigen Einrichtung (hier: Abgasrückführungsabschalteinrichtung - Diesel-Skandal)

  • rightnow.eu PDF
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haftung des Herstellers eines Kfz mit Abgasmanipulationssoftware gegenüber Käufer wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (30)

  • Justiz Rheinland-Pfalz (Pressemitteilung)

    "Diesel-Skandal" - VW schuldet dem Käufer eines Fahrzeugs, das mit einer unzulässigen Abschaltvorrichtung ausgerüstet ist, Schadensersatz; der Käufer muss sich aber einen Nutzungsvorteil anrechnen lassen

  • Justiz Rheinland-Pfalz (Pressemitteilung)

    "Diesel-Skandal" - Klarstellung aus Anlass der aktuellen Presseberichterstattung

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Leitsatz)

    VW-Abgasskandal, vorsätzliche sittenwidrige Schädigung

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz gegen VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung im Dieselskandal - aber Anrechnung des Nutzungsvorteils

  • raheinemann.de (Kurzinformation)

    Diesel-Skandal: VW zur Leistung von Schadensersatz verurteilt.

  • lto.de (Kurzinformation)

    Abschaltvorrichtung bei VW-Fahrzeug: Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    "Diesel-Skandal" - VW schuldet Schadensersatz

  • Projekt Dieselskandal: Herstellerhaftung (Prof. Dr. Michael Heese) (Rechtsprechungsübersicht)

    Bundesgerichtshof

  • spiegel.de (Pressebericht, 14.06.2019)

    Dieselskandal: Gericht verlängert Verjährungsfrist für VW-Geschädigte

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Wie bekommt man im Abgasskandal am schnellsten sein Geld zurück?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen abgeschlossen? Ansprüche lieber individuell durchsetzen

  • datev.de (Kurzinformation)

    VW schuldet dem Käufer eines Kfz, das mit einer unzulässigen Abschaltvorrichtung ausgerüstet ist, Schadenersatz

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    VW im Abgasskandal zu Schadensersatz verklagt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW-Dieselskandal: VW wegen vorsätzlicher sittenwidrigen Schädigung verurteilt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal OLG - Porsche-Käufer können vom Urteil profitieren

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal - VW zu Schadensersatz verurteilt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Diesel-Abgasskandal: VW zu Schadensersatz verurteilt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: Volkswagen zu Schadensersatz verurteilt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Verbraucherrechte im Abgasskandal erheblich gestärkt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW im Abgasskandal zu Schadensersatz verurteilt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW ist im Abgasskandal zu Schadensersatz verurteilt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Volkswagen schuldet betroffenem Autokäufer Schadensersatz

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal - VW zu Schadensersatz verurteilt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal: Schadensersatz vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung von VW

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abgasskandal VW, Porsche und Audi - Rechte der Käufer gestärkt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    VW-Abgasskandal: Volkswagen AG schuldet Schadensersatz

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Dieselskandal: Audi manipulierte Dieselmotoren noch stärker als bekannt

  • va-ra.com (Kurzinformation)

    Neues Urteil im VW-Abgas-Skandal

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    "Diesel-Abgasskandal": VW schuldet Käufer eines Fahrzeugs mit unzulässiger Abschaltvorrichtung Schadensersatz - Käufer muss sich jedoch Nutzungsvorteil anrechnen lassen

  • Justiz Rheinland-Pfalz (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    "Dieselverfahren" - Verkündungstermin vom 15. Mai 2019 verschoben

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    §§ 826, 31 BGB
    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch den Hersteller von Kraftfahrzeugen mit "Schummelsoftware"

Sonstiges (3)

  • ra-goldenstein.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)
  • rightnow.eu (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Verbraucherfreundliches Urteil gegen VW im Dieselskandal

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Aktuelles zur Haftung wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung im Diesel-Skandal" von RA/FAStR Prof. Dr. Jan Bruns, NJW 2019, 2211 - 2213

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 2237
  • NJW 2020, 1992
  • ZIP 2019, 1377
  • NZV 2019, 471
  • WM 2019, 1229
 
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Wird zitiert von ... (319)

  • BGH, 25.05.2020 - VI ZR 252/19

    Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG überwiegend

    Das Berufungsgericht, dessen Urteil unter anderem in NJW 2019, 2237 ff. veröffentlicht ist, hat zur Begründung seiner Entscheidung ausgeführt, dem Kläger stehe gegen die Beklagte gemäß § 826 BGB in Verbindung mit § 31 BGB analog ein Schadensersatzanspruch zu.
  • OLG Naumburg, 18.09.2020 - 8 U 8/20

    Dieselskandal: Daimler zu Schadenersatz verurteilt

    Der Höhe nach ist die Nutzungsentschädigung nicht entsprechend dem ersparten Wertverlust (in diesem Sinne OLG Frankfurt, Beschl. v. 25.09.2019, 17 U 45/19, Rn. 42, zitiert nach juris), sondern nach der bewährten und praktikablen Formel Bruttokaufpreis x gefahrene Kilometer / voraussichtliche Restlaufleistung im Erwerbszeitpunkt zu berechnen (vgl. KG Berlin, Urt. v. 26.09.2019, 4 U 77/18, Rn. 123 ff; OLG Karlsruhe, Urt. v. 06.11.2019, 13 U 37/19, Rn. 109; Beschl. v. 05.03.2019, 13 U 142/18, Rn. 112 ff; OLG Koblenz, Urt. v. 25.10.2019, 3 U 819/19, Rn. 99 ff; Urt. v. 12.06.2019, 5 U 1318/18, Rn. 102 ff; OLG Köln, Beschl. v. 03.01.2019, 18 U 70/18, Rn. 49; OLG Stuttgart, Urt. v. 28.11.2019, 14 U 89/19, Rn. 62 ff).

    Die vorgerichtlichen Anwaltskosten sind erstattungsfähig, allerdings nur mit einer 1, 3 Geschäftsgebühr aus dem Wert der berechtigten Klageforderung (vgl. KG Berlin, Urt. v. 26.09.2019, 4 U 77/18, Rn. 188; 4 U 51/19, Rn. 186 ff; OLG Koblenz, Urt. v. 25.10.2019, 3 U 819/19, 132, 133; Urt. v. 12.06.2019, 5 U 1318/18, Rn. 117-120; OLG Stuttgart, Urt. v. 28.11.2019, 14 U 89/19, Rn. 70; jeweils zitiert nach juris).

  • OLG Hamm, 10.09.2019 - 13 U 149/18

    Abgasskandal: VW muss Schadensersatz an Kundin zahlen

    Mit dem Inverkehrbringen eines Fahrzeugs gibt ein Hersteller nämlich konkludent die Erklärung ab, dass der Einsatz dieses Fahrzeugs entsprechend seinem Verwendungszweck im Straßenverkehr uneingeschränkt zulässig ist, d.h. insbesondere, dass das Fahrzeug über eine uneingeschränkte Betriebserlaubnis verfügt (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 5. März 2019, 13 U 142/18, Juris Rz. 11; vgl. auch OLG Koblenz, Urteil vom 12. Juni 2019, 5 U 1318/18, Juris Rz. 22).

    Aus diesem Grund lagen die materiellen Voraussetzungen für die Erteilung einer EG-Typengenehmigung nicht vor (BGH, Beschluss vom 8. Januar 2019, VIII ZR 225/17, Juris Rz. 5 ff., OLG Karlsruhe, Beschluss vom 5. März 2019, 13 U 142/18, Juris Rz. 15; vgl. auch OLG Koblenz, Urteil vom 12. Juni 2019, 5 U 1318/18, Juris Rz. 27 f.).

    b) Durch diese Täuschung hat die Klägerin einen Vermögensschaden erlitten, der in dem Abschluss des Kaufvertrages zu sehen ist (vgl. OLG Karlsruhe, Beschluss vom 5. März 2019, 13 U 142/18, Juris Rz. 17; OLG Koblenz, Urteil vom 12. Juni 2019, 5 U 1318/18, Juris Rz. 80; Heese, NJW 2019, 257, 260).

    Das Update ist insoweit nicht zu berücksichtigen und rechtlich lediglich als Angebot zur Verhinderung weiterer Nachteile zu bewerten (OLG Karlsruhe, Urteil vom 5. März 2019, 13 U 142/18, Juris Rz. 20; vgl. auch OLG Koblenz, Urteil vom 12. Juni 2019, 5 U 1318/18, Juris Rz. 98).

    Dabei hat die Beklagte es in Kauf genommen, nicht nur ihre Kunden, sondern auch die Zulassungsbehörden zu täuschen und sich auf diese Weise die Betriebszulassung für die von ihr manipulierten Fahrzeuge zu erschleichen (vgl. OLG Karlsruhe, Beschluss vom 5. März 2019, 13 U 142/18, Juris Rz. 34 f.; OLG Köln, Beschluss vom 3. Januar 2019, 18 U 70/18, Juris Rz. 20 ff.; vgl. auch OLG Koblenz, Urteil vom 12. Juni 2019, 5 U 1318/18, Juris Rz. 45 ff., Heese, NJW 2019, 257, 259, 262).

    Da es der juristischen Person nicht freisteht, selbst darüber zu entscheiden, für wen sie ohne Entlastungsmöglichkeit haften will, kommt es nicht entscheidend auf die Frage an, ob die Stellung des "Vertreters" in der Satzung der Körperschaft vorgesehen ist oder ob er über eine entsprechende rechtsgeschäftliche Vertretungsmacht verfügt (OLG Koblenz, Urteil vom 12. Juni 2019, 5 U 1318/18, Juris Rz. 75 ff.; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 5. März 2019, 13 U 142/18, Juris Rz. 51 ff. mwN; OLG Köln, Beschluss vom 3. Januar 2019, 18 U 70/18, Juris Rz. 33 ff.; offenlassend, aber für ein unzulässiges Bestreiten mit Nichtwissen OLG Karlsruhe, Urteil vom 18. Juli 2019, 17 U 160/18, Juris Rz. 115 ff., 119; vgl. auch OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019, 10 U 134/19, Juris Rz. 98 f.).

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