Weitere Entscheidung unten: OLG Düsseldorf, 21.11.1991

Rechtsprechung
   OLG Hamm, 08.07.1991 - 5 U 49/91   

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https://dejure.org/1991,5510
OLG Hamm, 08.07.1991 - 5 U 49/91 (https://dejure.org/1991,5510)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08.07.1991 - 5 U 49/91 (https://dejure.org/1991,5510)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08. Juli 1991 - 5 U 49/91 (https://dejure.org/1991,5510)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Grundstücksnachbarn: Wie weit geht das Notwegrecht? (IBR 1991, 513)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1992, 723
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 04.07.2008 - V ZR 172/07

    Voraussetzungen eines Notleitungsrechts

    Die ganz herrschende Meinung in Rechtsprechung und Literatur ist dem gefolgt (OLG Düsseldorf AgrarR 1984, 20; NJW-RR 1991, 403, 404; OLG Hamm OLGZ 1994, 62, 63; NJW-RR 1992, 723; OLG Koblenz BauR 2003, 1881; OLG Köln BauR 1986, 727; ZMR 1994, 115, 116; VersR 2004, 1143, 1145; OLG München OLGR 1994, 217; LG Freiburg MDR 1981, 229; LG Hamburg ZMR 1980, 344; LG Köln MDR 1969, 1011; BVerwGE 50, 282, 289; Bamberger/Roth/Fritzsche, BGB, 2. Aufl., § 917 Rdn. 48; Erman/Lorenz, BGB, 12. Aufl., § 917 Rdn. 1; JurisPK-BGB/Rösch, 3. Aufl., § 917 Rdn. 2; NomosKomm-BGB/Ring, 2. Aufl., § 917 Rdn. 23; Palandt/Bassenge, BGB, 67. Aufl., § 917 Rdn. 1; PWW/Lemke, BGB, 3. Aufl., § 917 Rdn. 3; Bender/Dohle, Nachbarschutz im Zivil- und Verwaltungsrecht, Rdn. 350; Breuer, Öffentliches und privates Wasserrecht, 3. Aufl., Rdn. 1053; Saller in Grziwotz/Lüke/Saller, Praxishandbuch Nachbarrecht, 4. Teil Rdn. 85 m.w.N.; ebenso - wenn auch mit Zweifeln an der Wirksamkeit der landesrechtlichen Bestimmungen - MünchKomm-BGB/Säcker, 4. Aufl., § 917 Rdn. 36 und Dehner, Nachbarrecht, 7. Aufl., B § 27 V 2).

    b) Das hier maßgebliche Recht des Landes Nordrhein-Westfalen schließt die entsprechende Anwendung von § 917 BGB nicht aus (ganz h.M.; vgl. OLG Düsseldorf AgrarR 1984, 20; NJW-RR 1991, 403, 404; OLG Hamm OLGZ 1994, 62, 63; NJW-RR 1992, 723; OLG Köln [22. Zivilsenat] BauR 1986, 727; OLG Köln [11. Zivilsenat] ZMR 1994, 115, 116; LG Köln MDR 1969, 1011; Dröschel/Glaser, Das Nachbarrecht in Nordrhein-Westfalen, 5. Aufl., § 29 Rdn. 2; Schäfer, Nachbarrechtsgesetz für Nordrhein-Westfalen, 14. Aufl., § 27 Rdn. 6, § 29 Rdn. 2; a.A. OLG Köln [19. Zivilsenat] VersR 2004, 1143, 1145; Wilhelms, aaO, 129).

    dd) Die Revision weist in diesem Zusammenhang noch darauf hin, dass der Nachbar, durch dessen Grundstück die Notleitung verläuft, analog § 917 Abs. 2 BGB durch eine nach dem Minderwert des Grundstücks bemessene Rente zu entschädigen ist (vgl. Senat, BGHZ 79, 307, 310; 113, 32, 35; OLG Hamm NJW-RR 1992, 723, 724), während er für die Erteilung eines entsprechenden Zwangsrechts eine Entschädigung nach den Regelungen des Landes-enteignungs- und -entschädigungsgesetzes erhielte (§§ 131 Abs. 1, 134, 135 LWG NRW) und bei der Mitbenutzung eigener Leitungen darüber hinaus die anteilige Erstattung der Anlage- und Unterhaltungskosten verlangen könnte (§ 129 Abs. 2 LWG NRW).

  • OLG Hamm, 19.10.2017 - 5 U 147/16

    Rechtsstellung der Eigentümer mehrerer Grundstücke hinsichtlich eines die

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des BGH und des Senats kann sich aus § 917 BGB die Befugnis ergeben, Abwässer eines Grundstücks über ein anderes, fremdes Grundstück der öffentlichen Kanalisation zuzuführen (vgl. BGH, Urteil vom 04. Juli 2008 - V ZR 172/07 -, Rn. 7, juris; BGH, Urteil vom 22. Juni 1990 - V ZR 59/89 -, Rn. 8, juris; BGH, Urteil vom 30. Januar 1981 - V ZR 6/80 -, Rn. 16; BGH, Urteil vom 15. April 1964 - V ZR 134/62 -, Rn. 11, juris; Urteil des Senats vom 17. Mai 1993 - 5 U 24/93 -, Rn. 5, juris; Urteil des Senats vom 08. Juli 1991 - 5 U 49/91 -, juris).

    Gleichsam kann sich ein Notleitungsrecht auch im Hinblick auf den Bezug von Frischwasser ergeben (OLG Düsseldorf, Urteil vom 16. November 2015 - I-9 U 92/14 -, Rn. 14, juris; Urteil des Senates vom 08.07.1991, 5 U 49/91, OLGR Hamm 1991, 15).

  • LG Nürnberg-Fürth, 20.01.2000 - 1 O 10086/96

    Voraussetzungen und Grenzen eines Notleitungsrechtes

    Wenn einem Grundstück die notwendige Verbindung zum öffentlichen Kanalnetz fehlt und - wie in Bayern - besondere landesrechtliche Regelungen fehlen, kommt für die Eigentümer des Hinterliegergrundstücks nur die Geltendmachung eines Notleitungsrechtes analog den §§ 917, 918 BGB in Betracht (BGH NJW 1991, S. 176; BGH NJW 1981, S. 1036, 1037; OVG Berlin BRS 16, S. 140; OLG Düsseldorf AgrarR 1984, S. 20; OLG Hamm NJW-RR 1992, S. 723; Palandt-Bassenge, BGB, Kommentar, 59. Aufl., § 917/Rdnr. 1; Meisner/Ring/Götz, Nachbarrecht in Bayern, 7.Aufl., 1986, § 25/Rdnr. 53, S. 387; Dehner, Nachbarrecht im Bundesgebiet, 6. Aufl. 1982, S. 604; Bayer/Lindner/Grziwotz, Bayer. Nachbarrecht, 2. Aufl., 1994, S. 137, 138; MüKo-Säcker, BGB, Kommentar, 2. Aufl. 1986, § 917/Rdnr. 37).

    Ein Notleitungsrecht der Kläger besteht nur dann, wenn für sie überhaupt die Möglichkeit besteht, sich bei einer Leitungsführung über das Grundstück des Beklagten an die öffentliche Kanalisation anzuschließen (OLG Hamm NJW-RR 1992, S. 723).

  • OLG Celle, 26.08.2009 - 3 U 58/09

    Notarhaftung: Schadenersatzanspruch wegen unterbliebener Sicherung des Wege- und

    aa) Zwar ist für das notwendige, aber nicht dinglich gesicherte Leitungsrecht ebenfalls ein "Notleitungsrecht" denkbar (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 8. Juli 1991 - 5 U 49/91, Juris).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 20.07.2009 - 4 L 66/09

    Zur Entstehung der sachlichen Beitragspflicht bei einem Hinterliegergrundstück,

    Es ist schon fraglich, ob einem solchen Notleitungsrecht überhaupt die Möglichkeit einer dezentralen Entsorgung entgegen gehalten werden kann (so aber OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 18. Oktober 2004 - 1 L 339/04 - bei einer erstmals erfolgenden Verlegung einer Anschlussleitung; vgl. auch BVerwG, Urt. v. 26. März 1976 - IV C 7.74 -, zit. nach JURIS; a.M.: OLG Hamm, Urt. v. 8. Juli 1991 - 5 U 49/91 -, NJW-RR 1992, 723; vgl. auch BGH, Urt. v. 15. April 1964 - V ZR 134/62 -, zit. nach JURIS).
  • LG Bochum, 18.07.2008 - 6 O 196/08

    Anspruch auf Unterlassen der Nutzung von im eigenen Grundstück liegenden

    Es ist nämlich in Rechtsprechung und Schrifttum anerkannt, dass das Notwegerecht des § 917 BGB auch die Verlegung von Versorgungsleitungen umfasst (vgl. dazu BGH NJW 1981, 1036; OLG Hamm NJW-RR 1992, 723).
  • OLG Dresden, 21.06.1999 - 17 U 3693/98

    Anspruch auf Bestellung einer Grunddienstbarkeit auf einem Nachbargrundstück

    Nach § 287 ZPO wird die Höhe der Geldrente von dem erkennenden Senat auf 200,-- DM/Jahr festgelegt (vgl. OLG Koblenz NJW-RR 1992, 723, 724: 180,-- DM; OLG Koblenz OLGZ 1992, 320: 200,-- DM für eine Durchfahrt von 4 Meter Länge auf dem gesamten Grundstück).
  • BGH, 25.11.2003 - VI ZR 220/03

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde

    Die Fortbildung des Rechts erfordert keine Entscheidung des Revisionsgerichts; zahlreiche Entscheidungen der Oberlandesgerichte und auch des Bundesgerichtshofs (vgl. z.B.: BGH, Urteil vom 3. November 1960 - III ZR 131/59 - MDR 1961, 123; OLG Hamm OLGR 1991, 15; OLG Karlsruhe NJW-RR 1992, 1506) stellen an die Sorgfaltspflichten des Halters und Fahrers nach § 14 Abs. 2 Satz 2 StVO sehr strenge Anforderungen, von denen abzugehen die vom Berufungsgericht festgestellten besonderen Umstände des vorliegenden Falles keine Veranlassung bieten.
  • LG Erfurt, 31.08.2006 - 8 O 822/05
    Diese aus § 118 I Nr. 1, 2. Alt. SachenRBerG folgende Zahlungspflicht war durch Urteilsspruch zu begründen, der Höhe nach hat sich das Gericht an den Entscheidungen des OLG Dresden a.a.O., S. 430 und OLG Koblenz NJW-RR 1992, 723, 724 orientiert, die für kürzere Durchfahrten - allerdings über das gesamte Grundstück - eine Rente in vergleichbarer Höhe festgesetzt haben.
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